Beiträge von: Ann Oncol

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In einer Phase-III-Studie wurde die Wirksamkeit von Niraparib plus Abirateron bei Patienten mit metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakrebs und Mutation der homologen Genreparatur (HRR+), insbesondere BRCA1/2-Mutation, untersucht. Die Studie zeigte ein längeres progressionsfreies Überleben mit Niraparib plus Abirateron im Vergleich zu Placebo plus Abirateron. Dies war sowohl für die Gesamtpopulation als auch die BRCA1/2-Untergruppe der Fall. Eine gewichtete Analyse zeigte zudem einen Gesamtüberlebensvorteil mit Niraparib plus Abirateron in der BRCA1/2-Untergruppe.

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In einer Analyse von vier Studien wurde die Behandlung mit Nivolumab plus Ipilimumab als Erstlinientherapie bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs untersucht. Die Langzeitergebnisse der Studien zeigten eine 3-Jahres-Gesamtüberlebensrate von 35 %. Die objektive Ansprechrate lag bei 36 %, wobei bei 38 % dieser Patienten das Ansprechen auch noch drei Jahre nach Behandlungsstart anhielt. Ein tieferes Ansprechen war dabei mit längerem Überleben assoziiert.

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In der randomisierten Studie „ATALANTE-1“ wurde die Wirksamkeit der Krebsimpfstoffs OSE2101 mit der standardmäßigen Chemotherapie bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs verglichen. Bei Patienten, die mit Immuncheckpoint-Inhibitoren behandelt werden, kann es entweder schnell (primäre Resistenz) oder erst nach anhaltendem Nutzen zu einer Progression (sekundäre Resistenz) kommen. Die Standardbehandlung in diesem Fall sieht eine Chemotherapie vor. Die Studie zeigte keinen Unterschied zwischen den beiden untersuchten Behandlungsarten in der Gesamtgruppe der Patienten. Bei Patienten mit sekundärer Resistenz war der Krebsimpfstoff gegenüber der Standardbehandlung hingegen mit einem Gesamtüberlebensvorteil verbunden. Insgesamt war der Impfstoff zudem mit weniger unerwünschten Ereignissen Grad ≥3 assoziiert.

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