Neue Studien zu Diabetes
Die Behandlung mit Orforglipron, einem oralen Glucagon-ähnlichen Peptid-1-Rezeptoragonisten, war in Studien der Phase 2 mit Verbesserungen von kardiovaskulären Biomarkern bei Menschen mit Typ-2-Diabetes oder Adipositas verbunden, so das Fazit einer aktuellen Forschungsarbeit.
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Eine große internationale Studie mit 13 165 Teilnehmern untersuchte die kardiovaskuläre Sicherheit von Tirzepatid im Vergleich zu Dulaglutid bei Menschen mit Typ-2-Diabetes und kardiovaskulären Vorerkrankungen. Tirzepatid war Dulaglutid nicht unterlegen und zeigte ein ähnliches Sicherheitsprofil beider Wirkstoffe.
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Kartoffeln und daraus hergestellte Produkte stellen wichtige Energielieferanten dar, können aber auch den Blutzuckerspiegel erhöhen. Damit könnten sie das Risiko steigern, an einem Diabetes mellitus zu erkranken. Ein hoher Verzehr von Pommes frites scheint dabei eine besondere Rolle zu spielen, fand die Analyse von 3 Kohortenstudien mit Metaanalyse über insgesamt 205 107 Personen.
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In einer frühen klinischen Studie zeigte die neuartige Stammzelltherapie Zimislecel bei Menschen mit Typ-1-Diabetes eine Wiederherstellung der Inselzellfunktion. 83 % der Teilnehmenden benötigten nach einem Jahr keine externe Insulinzufuhr mehr und es traten keine schweren Unterzuckerungen auf.
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Eine aktuelle Metaanalyse über 8 Studien fand, dass Menschen mit Typ-2-Diabetes auch bei chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) signifikant von modernen Diabetesbehandlungen (SGLT-2-Inhibitoren) profitieren können. Die Behandlung senkte das Risiko für COPD-Exazerbationen um 35 % im Vergleich zu anderen antidiabetischen Medikamenten.
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Neue Forschungsdaten zeigen, dass eine Magnesium-Supplementierung den Nüchternblutzucker senken, den Magnesiumspiegel im Blut erhöhen und möglicherweise auch den Blutdruck sowie den Fettstoffwechsel positiv beeinflussen kann. Die Wirkung von Magnesium war besonders bei älteren Menschen mit Typ-2-Diabetes ausgeprägt.
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Diabetes
Themenschwerpunkte
Eine aktuelle Metaanalyse zeigt, dass GLP-1-Rezeptoragonisten bei Menschen mit Typ-2-Diabetes (T2D) positive Effekte auf die Knochengesundheit haben können. Sie erhöhten demnach die Knochendichte, verbessern Marker des Knochenumbaus und senken langfristig das Frakturrisiko.
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Eine große Kohortenstudie konnte zeigen, dass die Behandlung mit Semaglutid oder Tirzepatid bei Personen mit Typ-2-Diabetes mit einem leicht erhöhten Risiko für Sehstörungen wie die nichtarteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie verbunden ist. Obwohl das Gesamtrisiko gering blieb, weisen die Autoren auf die Chancen einer augenärztlichen Überwachung hin.
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DGP – Fast die Hälfte aller Demenzerkrankungen könnten verhindert oder hinausgezögert werden, indem Risikofaktoren wie Diabetes, Adipositas oder Bluthochdruck ausgeschaltet werden, legen bisherige Daten nahe. Semaglutid zählt zur neuen Generation der GLP-1-Rezeptoragonisten, die zur Behandlung von Diabetes und Adipositas eingesetzt werden. Bei Patienten mit Diabetes könnte der Einsatz von Semaglutid die Häufigkeit von Demenzerkrankungen senken, wie neue Forschungsergebnisse zeigen. Die Behandlung von Demenzerkrankungen macht nur langsam Fortschritte, so dass einer wirksamen Vorbeugung ein hoher Stellenwert zukommt. Etwa 45 % […]
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Medical NEWS Report
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Die diabetische Retinopathie ist eine häufige Folgeerkrankung eines Diabetes mellitus, für die großer Bedarf an einer Erweiterung bestehender Therapieoptionen besteht. Forschungsdaten aus China zeigen nun, dass Kombinationstherapien aus Akupunkturverfahren und traditioneller chinesischer Medizin die Sehfähigkeit und die Dicke der Makula positiv beeinflussen können.
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Digitale Gesundheitstechnologien gewinnen zunehmend an Bedeutung bei der Behandlung chronischer Erkrankungen. Eine Metaanalyse über 8 Studien fand, dass Menschen mit Diabetes und Bluthochdruck über eine höhere digitale Gesundheitskompetenz verfügen als Menschen mit rheumatoider Arthritis. Einflussfaktoren wie Alter, Bildung und Einstellung zum Internet spielten dabei entscheidende Rollen.
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Eine internationale Phase-III-Studie konnte zeigen, dass 1-mal wöchentlich verabreichtes Insulin Efsitora Alfa (Efsitora) bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes eine vergleichbare Blutzuckersenkung wie das täglich verabreichte Insulin Degludec erzielt. Efsitora war zudem gut verträglich, so das Fazit.
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Eine aktuelle Studie aus Deutschland konnte zeigen, dass höhere Lebensstil-Scores das Risiko für chronische Erkrankungen wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes sowie die damit verbundene Sterblichkeit deutlich senken. Besonders entscheidend für die Vorhersagekraft sind Rauchverhalten und der Body-Mass-Index (BMI).
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Leipzig. Obwohl Plastikpartikel in der Luft zunehmend in den Fokus geraten, ist das Wissen über deren Verbreitung und Wirkung immer noch begrenzt. Chemische Analysen aus Leipzig liefern jetzt erstmals Details aus Deutschland dazu: Rund 4 Prozent der Feinstaub-Masse bestehen aus Plastik. Rund zwei Drittel davon gehen auf Reifenabrieb zurück. Hochgerechnet bedeutet dies, dass Menschen in einer Stadt wie Leipzig ungefähr 2,1 Mikrogramm Plastik pro Tag über die Luft einatmen, was das Sterberisiko durch Herzkreislauferkrankungen um 9 Prozent und durch Lungenkrebs um […]
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Eine neue, deutschlandweite Studie unter Leitung der Dresdner Hochschulmedizin zeigt, dass die Kombination aus intensiver Chemotherapie und der Substanz Venetoclax die Behandlungsergebnisse bei aggressiver akuter Leukämie deutlich verbessern kann. Dies belegen die Ergebnisse von RELAX mit einer 75-prozentigen Remission im Vergleich zur historischen Kohorte mit 40 Prozent. Die Studie wurde in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet Haematology veröffentlicht. Die Akute Myeloische Leukämie (AML) ist eine besonders aggressive Form von Blutkrebs, die ohne rasche und intensive Behandlung meist schnell voranschreitet. Zwar […]
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Forschende haben entschlüsselt, wie das Influenza-Virus die Kappe der Wirts-RNA stiehlt, um sich zu vermehren Auf den Punkt gebracht Die Erkältungssaison ist in vollem Gange, der Hals kratzt, die Nase läuft, man fühlt sich krank – und hofft, dass es keine Grippe ist. Das Influenza-Virus ist nach wie vor eine Bedrohung für unsere Gesundheit. Es löst saisonale Epidemien aus, seltener auch schwerwiegende weltweite Pandemien. Verfügbare antivirale Medikamente sind oft weniger wirksam als erhofft, da das Influenza-Virus extrem schnell mutiert, um […]
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Typ-2-Diabetes wird über Blutwerte diagnostiziert – doch die eigentlichen Veränderungen spielen sich in vielen Organen, unter anderem im Gewebe der Bauchspeicheldrüse ab, in der Insulin produziert wird. Unter dem Mikroskop sind diese Veränderungen allerdings für das menschliche Auge nicht sichtbar. Ein Forschungsteam des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) in Düsseldorf, des Paul Langerhans Instituts am Universitätsklinikum Dresden und des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen am Universitätsklinikums Tübingen – drei Partnerinstitute des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) – zeigte nun erstmals: Erklärbare […]
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Welt-Nierentag 2026 am 12. März 2026 Nephrologen warnen vor verstecktem Zucker in Getränken und Fertigprodukten Berlin – Übermäßiger Konsum von Fruktose (Fruchtzucker) kann die Nieren nachhaltig schädigen und das Risiko für eine chronische Nierenkrankheit (CKD) erhöhen. Besonders problematisch ist Fruktose, die in großen Mengen industriell zugesetzt wird – etwa in Softdrinks, Energydrinks, Fruchtsäften und zahlreichen Fertigprodukten, häufig in Form von Fruktose-Glukose-Sirup oder Maissirup. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) anlässlich des Weltnierentags am 12. März 2026 hin. „Fruktose […]
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Am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) werden die leeren Eisenspeicher werdender Mütter effizient und sicher mit einer intravenösen Eiseninfusion aufgefüllt. Im Februar 2026 wurde die 1000. Schwangere erfolgreich therapiert. Würzburg. Seit September 2022 behandelt ein interdisziplinäres Team der Anämie-Ambulanz des UKW werdende Mütter mit Eisenmangel oder Eisenmangelanämie. Im Februar dieses Jahres wurde die tausendste Schwangere mit einer intravenösen Eiseninfusion therapiert. Das streng überwachte Behandlungskonzept der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie ist in dieser Form deutschlandweit einzigartig. Entsprechend groß ist […]
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Armutsfalle Pflege: Durch die massiv gestiegenen Eigenanteile in stationären Pflegeeinrichtungen sind immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner auf unterstützende Sozialhilfeleistungen angewiesen. Die Sozialhilfequote in Pflegeheimen erreicht 2026 den neuen Höchstwert von 37 Prozent. Ohne Reformen könnten die Belastungen der Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2035 ungebremst auf knapp 43 Prozent ansteigen. Das zeigen neue Berechnungen des Bremer Gesundheitsökonomen Prof. Heinz Rothgang im Auftrag der DAK-Gesundheit. Laut Sonderanalyse könnte sich die Zahl der Sozialhilfeempfänger in den nächsten neun Jahren um 15 Prozent auf […]
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Zyklus-Tracker, Ovulationsarmbänder oder Smart Tampons sammeln immer mehr Gesundheitsdaten von Nutzerinnen: Warum Datenschutz bei Femtech-Produkten oft an Grenzen stößt, welche rechtlichen Lücken bestehen, erklärt Klaudia Kwiatkowska im Interview. Menstruations-Apps sind längst mehr als digitale Kalender: Sie sammeln intime Gesundheitsdaten, geben Vorhersagen zu Zyklus und Fruchtbarkeit – und öffnen Türen für Unternehmen, Werbung und KI-Analysen. Klaudia Kwiatkowska beleuchtet im Interview die Chancen und Risiken dieser Femtech-Produkte, datenschutzrechtliche Fallstricke und wie Apps zukünftig die Selbstbestimmung von Nutzerinnen stärken könnten. Ihr Doktoratsprojekt „A […]
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Wie können wir schneller von neuen Erkenntnissen aus der Wissenschaft profitieren? Helmholtz Munich arbeitet eng mit führenden Kliniken in ganz Deutschland zusammen, um Forschungsergebnisse unmittelbar und gezielt in neue Therapieansätze zu überführen – sowie umgekehrt: Beobachtungen aus dem Klinikalltag zurück im Labor zu untersuchen. Eine Zusammenarbeit, die neue Wege in der Medizin eröffnet und den Patient:innen zugutekommt. „Translation ist ein zentraler Auftrag: Forschung und Klinik so eng zu vernetzen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse schnell und gezielt bei den Patient:innen ankommen.“Prof. Dr. […]
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Antibiotikaresistenzen nehmen weltweit zu – auch als Folge einer nicht immer zielgerichteten Anwendung. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) engagiert sich dafür, dass Resistenzrisiken angemessen in der Fachinformation abgebildet werden. Dies ist besonders wichtig, da die meisten bakteriellen Infektionskrankheiten mit Antibiotika behandelt werden, die schon lange zugelassen sind. Ein Beispiel hierfür ist das Antibiotikum Azithromycin. Das BfArM stieß hier auf Ebene der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) ein neues Bewertungsverfahren an, das zu einer EU-weiten Einschränkung und Vereinheitlichung der Anwendungsgebiete sowie […]
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Marburger Forschungsteam eröffnet weitere Optionen für eine personalisierte Krebsmedizin Forschende der Philipps-Universität Marburg haben einen neuen Ansatz zur Behandlung spezieller therapieresistenter Formen des Brustkrebses identifiziert, des sogenannten hormonrezeptor-positiven, HER2-negativen Mamakarzinoms. In experimentellen Modellen konnten sie zeigen, dass Tumorzellen, die gegen moderne Standardmedikationen wie CDK4/6-Inhibitoren resistent geworden sind, eine bislang unerkannte metabolische Verwundbarkeit entwickeln. Medikamente wie Metformin oder Dichloracetat, die in den Energiestoffwechsel eingreifen, versetzen diese Zellen unter massiven Energiestress und lösen ihr Absterben aus. Die Ergebnisse veröffentlichen die Forschenden um […]
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Schon eine einzige Nacht mit mäßigem Straßenverkehrslärm bei vergleichsweise niedriger Belastung erhöht die Herzfrequenz, geht mit Veränderungen in Proteinen einher, die an Immun- und Stresssignalwegen beteiligt sind, und kann die Gefäßfunktion sowie die Schlafqualität beeinträchtigen. Das haben Forschende der Universitätsmedizin Mainz in einer kontrollierten Humanstudie anhand von Herz-Kreislauf-Messungen und Blutanalysen herausgefunden. Damit liefern sie experimentelle Hinweise auf biologische Mechanismen, die den Zusammenhang zwischen Straßenverkehrslärm und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erklären könnten. Die Studie ist in der Fachzeitschrift Cardiovascular Research veröffentlicht worden. Verkehrslärm gehört […]
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Chengdu/Freiburg. In Fachkreisen wird kontrovers diskutiert, ob Acetylsalicylsäure (ASS, beispielsweise Aspirin) möglicherweise vor Darmkrebs schützen kann. Ein neuer Cochrane Review zeigt jetzt: Täglich ASS einzunehmen, bietet Menschen ohne besonderes Darmkrebsrisiko wahrscheinlich keinen Schutz vor Darmkrebs, geht aber mit einem erhöhten Risiko schwerer Blutungen einher. „Eine breite Anwendung von ASS in der Allgemeinbevölkerung zur Darmkrebsprävention wird durch die aktuelle Evidenz nicht gestützt“, sagt Dan Cao von der Sichuan-Universität im chinesischen Chengdu, einer der Seniorautoren des Reviews. Die Vorstellung, ASS könne langfristig vor […]
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