Themenschwerpunkt: Zukunftsblick
Um Patienten möglichst früh die bestmögliche, auf ihre spezifische Erkrankung zugeschnittene Therapieoptionen zu geben wäre ein günstiges, nicht-invasives Diagnosemittel wertvoll. Wissenschaftler um Prof. Cheng am Neurologischen Institut der Tianjin Medizinischen Universität in China untersuchten mit chinesischen und amerikanischen Kollegen eine weitere Quelle für Hinweise auf eine Alzheimererkrankung: den Urin.
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Ein bisher unerfülltes Bedürfnis bei der Behandlung von MS ist die Verlangsamung oder der Stopp des Krankheitsfortschritts bei progressiven Verläufen. In einer britischen Studie werden nun drei Wirkstoffe mit nervenschützenden (neuroprotektiven) Eigenschaften auf ihre Wirksamkeit untersucht.
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Lungenkrebs gehört in Deutschland zu den häufigsten Krebserkrankungen. Bei Männern sind etwas 25 % und bei Frauen etwa 15 % aller krebsbedingten Todesfälle auf Lungenkrebs zurückzuführen. Man unterscheidet dabei zwischen kleinzelligem (SCLC) und nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), die mit verschiedenen Krankheitsverläuften und Therapiemöglichkeiten einhergehen. […]
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Das Migräneeiweiß CGRP wird vom Trigeminusnerv abgegeben und landet in nachweisbaren Mengen in den Tränen. Enthalten die Tränen deutlich mehr CGRP als bei gesunden Personen üblich, könnte das auf eine Migräneerkrankung hinweisen, berichteten Forscher nun. Die nicht-invasive Messung könnte womöglich Migränediagnose und -therapie unterstützen und muss auf ihre Aussagekraft und Verlässlichkeit getestet werden.
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Eine Behandlung mit Savolitinib und Osimertinib könnte bestimmten Lungenkrebspatienten helfen, deren Erkrankung aufgrund bestimmter Resistenzen voranschreitet. Darauf deuten erste Zwischenergebnisse einer klinischen Studie hin.
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Die Darmflora eines gesunden Spenders auf den Patienten mit einer chronischen Darmentzündung übertragen – darum geht es bei der Stuhltransplantation. Wissenschaftler untersuchten in der vorliegenden Übersichtsarbeit die Wirksamkeit dieser innovativen Behandlungsmethode. Sie stellten fest, dass eine Stuhltransplantation Patienten zu einer Ruhephase verhelfen konnte – und zwar sowohl Patienten mit Morbus Crohn als auch Patienten mit Colitis ulcerosa und sowohl Kindern als auch Erwachsenen. Weitere Forschung (besonders zu Langzeitfolgen) ist jedoch nötig.
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Vier Alzheimer-Experten ermittelten aus der Datenbank klinischer Studien, welche Alzheimer-Therapien aktuell in klinischen Studien (2018) aktiv waren. Demnach werden aktuell mehr Wirkstoffe klinisch erforscht denn je zuvor. Es gibt eine Vielzahl von Substanzen, die vielversprechend und relativ verträglich und mit großen Hoffnungen für Betroffene der Alzheimererkrankung verbunden sind.
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Möglicherweise haben die Geschlechtshormone Einfluss auf den Verlauf von MS. Portugiesische Wissenschaftler haben untersucht, ob die Einnahme der Pille dabei eine Rolle spielen könnte.
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Zellen haben ein Selbstzerstörungsrogramm: die Apoptose. Sind sie zu alt oder haben Fehler, die sich nicht mehr reparieren lassen, wird dieses Programm aktiv. Bei Krebszellen ist das anders. Der Wirkstoff Venetoclax kann das gezielte Absterben von Krebszellen fördern und ist ein Kandidat für die Behandlung von kleinzelligem Lungenkrebs.
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Zielgerichtete Wirkstoffe wie Anti-CD20-Antikörper oder BCL-2-Antagonisten sind jeweils beeindruckend wirksam bei einer chronisch lymphatischen Leukämie (CLL). Wie gut man solche Wirkstoffe kombiniert einsetzen kann, wurde nun in einer klinischen Studie mit Betroffenen untersucht. Es zeigte sich das erwartete, aber typischerweise behandelbare Sicherheitsprofil mit Neutropenie und erhöhter Infektionsrate, aber auch eine hohe Ansprechrate, die die Kombination als gute Option unterstützt.
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Methylenblau (LMTM) ist in seiner Grundform ein altes Malariamittel, das eine lange Historie als kurzzeitig erfolglos getestetes Psychopharmakon, Gegengift und Antiseptikum hat. Die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung bestätigen vorherige Hypothesen und Ergebnisse: Methylenblau könnte auch den Verlauf der Alzheimererkrankung in noch frühen Stadien verlangsamen.
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Eine präklinische Studie mit Zellkulturen und Mäusen fand einen Hoffnungsschimmer für die Zukunft von Patienten mit CML, die nicht auf Tyrosinkinase-Hemmer ansprechen. Zielgerichtete TNF-Hemmer wie Infliximab, Standard bei vielen chronisch-entzündlichen Erkrankungen, könnten demnach die Behandlung effektiver machen.
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Lorlatinib könnte ein neuer zielgerichteter Wirkstoff für die Behandlung von fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs mit bestimmten genetischen Merkmalen sein. Der Tyrosinkinase-Hemmer könnte gegen Lungenkrebs und Metastasen im Gehirn wirken.
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