Lungenkrebs

Neue Studien zu Lungenkrebs

In einer Phase-III-Studie wurde ein Therapieansatz untersucht, der die Verabreichung von sowohl neoadjuvantem als auch adjuvantem Pembrolizumab bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs vorsieht. Die Studie zeigte, dass der Therapieansatz mit einer höheren ereignisfreien Überlebensrate, pathologischer Ansprechrate und vollständiger pathologischer Ansprechrate assoziiert war als die Behandlung ohne Pembrolizumab. Es wurde kein signifikanter Unterschied bezüglich des Gesamtüberlebens festgestellt.

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In einer Phase-III-Studie wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von Aumolertinib, einem Tyrosinkinase-Inhibitor der dritten Generation, mit Gefitinib bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs und EGFR-Mutation durchgeführt. Aumolertinib war, bei vergleichbarer Sicherheit, mit einem längeren progressionsfreien Überleben und einem länger andauernden Ansprechen assoziiert.

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In einer Phase-III-Studie wurde die Wirksamkeit von Atezolizumba mit der einer Chemotherapie (Gemcitabin) als Erstlinientherapie bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs verglichen. Für die Studie wurde Patienten inkludiert, die nicht für eine platinhaltige Chemotherapie in Frage kamen. Die Studie zeigte längeres Gesamtüberleben mit Atezolizumab im Vergleich zu Gemcitabin. Die 2-Jahres-Überlebensrate war mit der Immuntherapie etwa doppelt so hoch wie mit der Chemotherapie. Auch traten mit Atezolizumab weniger unerwünschte Ereignisse des Grades 3 – 4 auf und die Patienten berichteten eine bessere Lebensqualität.

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In einer randomisierten Phase-III-Studie wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von Sotorasib mit Docetaxel bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs und KRAS-G12C-Mutation verglichen. Bei den Teilnehmern war die Krankheit bereits nach einer platinbasierten Chemotherapie wieder vorangeschritten. Die Studie zeigte ein signifikant längeres progressionsfreies Überleben mit dem KRAS-G12C-Inhibitor Sotorasib im Vergleich zu Docetaxel. Das Medikament wurde zudem besser vertragen. So traten mit Sotorasib im Vergleich zu Docetaxel weniger unerwünschte Ereignisse des Grades 3 oder höher auf.

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In einer Metaanalyse wurde die Wirksamkeit von Achtsamkeitstraining für das Management der psychischen Belastung von Lungenkrebspatienten untersucht. Die Studie zeigte, dass achtsamkeitsbasierte Interventionen mit einer Reduktion von Ängsten, Depressionen und Fatigue assoziiert waren. Eine Untergruppenanalyse zeigte zudem, dass gut strukturierte Programme (z. B. achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie) mit einer höheren Wirksamkeit assoziiert waren als Programme mit weniger strukturierten Sitzungen (z. B. Achtsamkeitsmeditation).

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In einer aktualisierten Analyse einer Phase-III-Studie wurde die Wirksamkeit von Lorlatinib mit Crizotinib bei fortgeschrittenem, ALK-positivem, nicht-kleinzelligem Lungenkrebs verglichen. Nach drei Jahren Nachbeobachtungszeit wurde mit Lorlatinib ein höhere progressionsfreie Überlebensrate erreicht als mit Crizotinib. Die Behandlung mit Lorlatinib war zudem mit einem geringeren Risiko für intrakranielle Progression assoziiert. Es wurden keine neuen unerwünschten Ereignisse festgestellt.

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In einer Phase-III-Studie wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von zwei Strahlentherapieansätzen bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs im begrenztem Stadium untersucht. Verglichen wurde die standardmäßig zweimal täglich stattfindende Bestrahlung mit einer einmal täglich stattfindenden Bestrahlung mit höherer Strahlendosis. Die Studie zeigte keinen signifikanten Unterschied bezüglich des Gesamtüberlebens zwischen den beiden Therapieansätzen. Die Inzidenz schwerer unerwünschter Ereignisse war ebenfalls ähnlich.

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In einer Analyse von vier Studien wurde die Behandlung mit Nivolumab plus Ipilimumab als Erstlinientherapie bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs untersucht. Die Langzeitergebnisse der Studien zeigten eine 3-Jahres-Gesamtüberlebensrate von 35 %. Die objektive Ansprechrate lag bei 36 %, wobei bei 38 % dieser Patienten das Ansprechen auch noch drei Jahre nach Behandlungsstart anhielt. Ein tieferes Ansprechen war dabei mit längerem Überleben assoziiert.

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In der randomisierten Studie „ATALANTE-1“ wurde die Wirksamkeit der Krebsimpfstoffs OSE2101 mit der standardmäßigen Chemotherapie bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs verglichen. Bei Patienten, die mit Immuncheckpoint-Inhibitoren behandelt werden, kann es entweder schnell (primäre Resistenz) oder erst nach anhaltendem Nutzen zu einer Progression (sekundäre Resistenz) kommen. Die Standardbehandlung in diesem Fall sieht eine Chemotherapie vor. Die Studie zeigte keinen Unterschied zwischen den beiden untersuchten Behandlungsarten in der Gesamtgruppe der Patienten. Bei Patienten mit sekundärer Resistenz war der Krebsimpfstoff gegenüber der Standardbehandlung hingegen mit einem Gesamtüberlebensvorteil verbunden. Insgesamt war der Impfstoff zudem mit weniger unerwünschten Ereignissen Grad ≥3 assoziiert.

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In einer Metanalyse wurde der Zusammenhang zwischen Schlafstörungen sowie Schlafverhalten und dem Lungenkrebsrisiko untersucht. Die Studie zeigte, dass im Vergleich zu der empfohlenen Schlafdauer von 7 – 8 Stunden täglich, sowohl eine kürzere als auch eine längere Schlafdauer mit einem erhöhten Lungenkrebsrisiko assoziiert war. Auch waren Schlaflosigkeit und die Tendenz zu nächtlicher Aktivität („evening chronotype“) mit Lungenkrebs assoziiert.

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In einer Phase-III-Studie wurde die Wirksamkeit von Pembrolizumab als adjuvante Therapie nach vollständiger Resektion bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs untersucht. Teilnahmeberechtigt waren Patienten mit Stadium IB oder IIIA-Tumor nach einer erfolgreichen Resektion, unabhängig vom PD-L1-Expressionslevel. Die Studie zeigte ein signifikant längeres krankheitsfreies Überleben mit Pembrolizumab im Vergleich zu Placebos. Bei den Patienten in der Pembrolizumab-Gruppe traten häufiger Nebenwirkungen auf.

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Das multinationale Komitee zur supportiven Therapie bei Krebserkrankungen MASCC spricht sich auf Basis eines systematischen Reviews über 34 Studien gegen den Einsatz von Cannabinoiden als adjuvantes Analgesikum bei Krebsschmerzen aus. Demnach liegen kaum Evidenz zur Wirksamkeit und inkonsistente Hinweise zu Risiken vor. Besondere Vorsicht, so die Autoren, ist bei Therapie mit Checkpoint-Inhibitoren angebracht.

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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken