Keine Angst vor innovativen Arzneimitteln – was Sie bei der Verordnung beachten sollten

Verordnungsthema:

Lungenkrebs

Neue Studien zu Lungenkrebs

Im vergangenen Jahrzehnt wurde die Behandlung von Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs entschieden durch die Entdeckung einer speziellen genetischen Veränderung in den Tumrzellen, der sogenannten ALK- (Anaplastische Lymphom-Kinase) Mutation, geprägt. Es wurden Wirkstoffe entwickelt, die genau auf diese Tumoreigenschaft abzielen und somit das unkontrollierte Wachstum der bösartigen Zellen hemmen können. Derzeit zugelassene[…]

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Im Gewebe von Säugetieren und Menschen, also auch im Tumorgewebe, findet die Versorgung der Zellen mit Nährstoffen über die Blutbahn statt. Im Blut zirkulieren Nährstoffe wie Traubenzucker (Glucose), Eiweißbaustoffe (Aminosäuren) und auch verschiedene Stoffwechselprodukte, denn die Zellen nehmen Stoffe zur Energiegewinnung auf und geben auch Abfallprodukte ab. Die Zellen verbrennen Glucose und gewinnen somit Energie, um funktionieren und wachsen zu können. Unter […]

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Die Behandlungsmöglichkeiten von Patienten mit Tumorerkrankungen, wie beispielsweise Lungenkrebs, haben sich mit der Entwicklung der Immuntherapie entscheidend verändert. Mit dem Therapieerfolg können auch unerwünschte Nebenwirkungen einhergehen, die bei verschiedenen Krebsarten unterschiedlich stark ausgeprägt sein können und angemessene Behandlungsweisen erfordern. Bisher war unklar, wie häufig welche Begleiterscheinungen bei[…]

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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Eierstockkrebs spricht zunächst oft gut auf eine Chemotherapie an, kehrt aber meist chemoresistent zurück. Ein Team um Dr. Ricardo Coelho vom Universitätsspital Basel zeigt nun, dass die Kombination des in klinischer Erprobung befindlichen Wirkstoffs Birinapant mit einer Standard-Chemotherapie deutlich mehr Krebszellen abtötet als die Chemotherapie allein. Überraschend: Der verstärkte Effekt hängt von Immunzellen im Tumor, sogenannten Makrophagen, ab, die ein Signal aussenden, das die Wirkung zusätzlich steigert. Die Ergebnisse könnten künftig helfen vorherzusagen, welche Patientinnen am meisten von dieser Therapie […]

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Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört zu den aggressivsten und am schwersten zu behandelnden Krebsarten. Ein Grund dafür ist das umgebende Gewebe, das den Tumor schützt und die Immunabwehr schwächt. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben nun einen Mechanismus entdeckt, mit dem sich dieses Umfeld gezielt verändern lässt. Im Mittelpunkt steht das Molekül CD44, das bestimmte Bindegewebszellen im direkten Umfeld von Tumoren steuert. Ergebnisse in Cell Death & Disease (DOI: 10.1038/s41419-026-09155-5) Tumore bestehen nicht nur aus Krebszellen. Sie sind von einem komplexen […]

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Wie können zellbasierte Immuntherapien zur Behandlung von Krebserkrankungen oder Autoimmunerkrankungen langfristig besser verfügbar werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Projekt SYNTHIA. Dabei arbeiten das Max-Planck-Institut für medizinische Forschung und das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI gemeinsam an neuen Forschungsansätzen für die Zelltherapieentwicklung. Das Vorhaben wird im Rahmen des Fraunhofer-Max-Planck-Kooperationsprogramms für drei Jahre gefördert. Das Projekt befindet sich an der Schnittstelle zwischen synthetischer Biologie und Immunologie und vereint die Expertise des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung (MPImF) in der Entwicklung […]

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Internationale Studie unter Beteiligung des Herz- und Diabeteszentrums NRW zeigt charakteristische Genaktivitätsmuster bei hypertropher Kardiomyopathie Je nach Schweregrad einer bestimmten, genetisch bedingten Herzmuskelerkrankungen lassen sich bei betroffenen Patientinnen und Patienten charakteristische Muster der Genaktivität im Herzen nachweisen. Neue molekulare Techniken erlauben es jetzt aber, auch die Genablesung einzelner Zellen zu vermessen. Forschende erhalten dadurch nicht nur Informationen über die zelluläre Zusammensetzung des erkrankten Herzens, sondern auch über das Verhalten einzelner Zelltypen in der Erkrankung. Das zeigt eine aktuelle internationale Studie, […]

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Ein deutsch-serbisches Forschungsprojekt unter Leitung von DZL-Wissenschaftler Dr. Stefan Hadzic untersucht, wie veränderte Proteine zur Schwere und zum Fortschreiten von COPD beitragen – und wie sich die fehlgeleitete Immunreaktion gezielt bremsen lässt. Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) gehört weltweit zu den häufigsten Ursachen für Krankheit und vorzeitigen Tod. Die verfügbaren Therapien können Beschwerden lindern und Exazerbationen reduzieren, stoppen jedoch bislang nicht die fortschreitende Zerstörung des Lungengewebes. Selbst nach einem Rauchstopp kann die Erkrankung weiter voranschreiten. Warum das so ist, ist […]

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DZNE und DKFZ optimieren chemisch sensitives bildgebendes Verfahren zur Untersuchung des Gehirns und anderer Körperteile Bonn/Heidelberg. Mithilfe der Magnetresonanztomographie wollen das DZNE und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) die räumliche Verteilung von Proteinen und anderen großen Biomolekülen im menschlichen Körper erfassen. Sie versprechen sich davon neue Erkenntnisse über Krankheitsprozesse – insbesondere bei neurodegenerativen Erkrankungen und Krebs. Ihr Forschungsansatz beruht auf dem Verfahren des „Chemical Exchange Saturation Transfer Magnetic Resonance Imaging“ in Kombination mit einem Magnetfeld von sieben Tesla. In das Projekt […]

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Welches Antibiotikum wirkt noch zuverlässig gegen welchen Erreger? Diese Frage stellt sich täglich in Arztpraxen und Kliniken. RKI und BfArM haben nun ein digitales Tool veröffentlicht, mit dem Ärztinnen und Ärzte aktuelle Informationen zu Antibiotika­resistenzen abrufen können. Es soll dabei helfen, die best­mögliche Therapie für Erkrankte zu finden und so Therapie­versagen und der Ausbreitung von Resistenzen bei Erregern entgegen­zuwirken. Grundlage sind die Daten der Antibiotika-Resistenz-Surveillance (ARS) des RKI, in deren Rahmen Antibiotika­resistenzen aus dem stationären und ambulanten Bereich in Deutschland […]

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HZI-Studie zeigt, dass die Wirkung pflanzlicher Kohlenhydrate auf Segatella copri auch davon abhängt, welche Bakterien bereits im Darm leben. Warum unterscheiden sich die Darmmikrobiome von Menschen aus industrialisierten und nicht-industrialisierten Regionen? Eine Studie des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL), der Universität Trient (Italien) und der Universität Tübingen zeigt, dass die Ernährung allein die Unterschiede nicht erklärt. In künstlich zusammengesetzten Darmgemeinschaften untersuchte das Team zahlreiche Nahrungsbestandteile und zeigte, dass pflanzliche Ballaststoffe das Gleichgewicht […]

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Neues Forschungsprojekt an der Schnittstelle von Medizin und Informatik Vitalwerte, Laborbefunde, ärztliche Notizen, Medikamentenpläne – auf Intensivstationen entstehen fortwährend große Mengen an Behandlungsdaten. Den Datenschatz einheitlich aufzubereiten und in nachvollziehbare Handlungsempfehlungen zu übersetzen, haben sich Medizininformatiker:innen und Mediziner:innen unter Leitung der Charité – Universitätsmedizin Berlin zum Ziel gesetzt. Lernende KI-Modelle sollen zukünftig Routinedaten prüfen und einordnen. Die klinische Verantwortung verbleibt bei Ärztinnen und Ärzten. Sie könnten allerdings dann kritische Situationen früher erkennen und noch besser Entscheidungen treffen. „Eine sich anbahnende […]

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Im EU-Projekt „Heniprotect“ entwickelt das CeBiTec der Universität Bielefeld eine neue Plattform zur Produktion therapeutischer Antikörper in Mikroalgen. Ziel ist eine inhalierbare Antikörpertherapie gegen gefährliche Nipah- und Hendra-Viren und eine schnell skalierbare Produktion für künftige Pandemien. Das Centrum für Biotechnologie (CeBiTec) der Universität Bielefeld übernimmt eine zentrale Rolle im neuen europäischen Forschungsprojekt „Heniprotect“ (HENIpavirus PROTECTion via inhaled antibody solution). Das von der Europäischen Union im Rahmen von Horizon Europe geförderte Projekt entwickelt eine inhalierbare Antikörpertherapie gegen die gefährlichen Nipah- und […]

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CAR-T-Zelltherapien haben sich bei der Behandlung mehrerer Blut- und Lymphdrüsenkrebserkrankungen als erfolgreich erwiesen. Bei anderen Tumoren ist ihr Einsatz jedoch deutlich schwieriger, unter anderem, weil geeignete Zielstrukturen fehlen. Ein Team unter der Leitung von Wissenschaftlern der Medizinischen Fakultät Heidelberg am Pathologischen Institut des Universitätsklinikums Heidelberg in Kooperation mit Forschenden des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hat nun einen außergewöhnlichen Ansatz entwickelt: Sie nehmen Proteine ins Visier, die zwar keine typischen Krebstreiber sind, aber in großen Mengen auf der Oberfläche von Krebszellen sitzen. […]

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Digitales Angebot stärkt Gesundheitskompetenz von Lehrerinnen und Lehrern Eine neue App soll Lehrkräften helfen, im Schulalltag gesund zu bleiben. Das digitale Angebot ist das Ergebnis eines dreijährigen Kooperationsprojekts der Technischen Universität München (TUM) und der AOK Bayern. Die App bietet maßgeschneiderte Angebote auf Grundlage einer Befragung von 1.400 Lehrkräften. In Kürze Die App ist der erfolgreiche Abschluss eines dreijährigen Kooperationsprojekts „Bayerische Lehrkräfte in ihren gesundheitsbezogenen Kompetenzen stärken“ (BaLko) der AOK Bayern und der Technischen Universität München. Ansatz des Projektes war, […]

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Neue Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung mit Perspektiven für die Therapie von Lebererkrankungen Die Leber ist in unterschiedliche Zonen organisiert, in denen die Leberzellen jeweils spezifische Aufgaben erfüllen. Eine wichtige Rolle bei dieser funktionellen Aufteilung spielen die Blutgefäße der Leber: Die sie auskleidenden Endothelzellen geben benachbarten Leberzellen Signale, die deren Funktion steuern. Doch wie wissen die Gefäßzellen, welche Signale sie aussenden müssen? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben nun einen grundlegenden […]

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