Fertilität

Neue Studien zu Fertilität

Harnsäure, die im Körper hauptsächlich von Nieren und Darm abgegeben wird, tritt im Zusammenhang mit Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems, Stoffwechselerkrankungen, Nierenleiden und Gicht auf. Dabei sind erhöhte Konzentrationen definiert ab 6-7 mg/dl. Da Harnsäure in hohen Konzentrationen auch im Zusammenhang mit Störungen des weiblichen Fortpflanzungssystems steht, weisen die Autoren in dieser Übersichtsarbeit auf deren Effekt bei PCOS, Endometriose und Schwangerschaftskomplikationen hin.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Quellen: 1 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Ungewollte Kinderlosigkeit 2020. https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/ungewollte-kinderlosigkeit-2020-161020, abgerufen am 04.04.2022 2 Girum T, Wasie A. Return of fertility after discontinuation of contraception: a systematic review and meta-analysis. Contracept Reprod Med 2018; 3: 9. 3 Paraskevi L, Antigoni S, Kleanthi G. Stress and anxiety levels in couples who undergo fertility treatment: a review of systematic reviews. Mater Sociomed 2021; 33 (1): 60–64. 4 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Ungewollte Kinderlosigkeit – Was Betroffene […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Weltweit steigt das Alter von Frauen, das sie bei der Geburt ihres ersten Kindes haben. Dazu tragen höhere Bildung, beruflicher Werdegang und finanzielle Rahmenbedingungen, aber auch Veränderungen von Gesellschaft und Beziehungen eine große Rolle. Familienplanung und Sexualerziehung haben sich an diese veränderten Rahmenbedingungen noch nicht angepasst; immer noch stehen Verhütung und Vermeidung sexuell übertragbarer Erkrankungen im Vordergrund. Kenntnisse zur altersbedingten Abnahme der Fruchtbarkeit (Fertility Awareness) und Fertilitätsprävention fehlen häufig. Verfahren zur Kryokonservierung (Verfahren zum Einfrieren) von Eizellen stellen eine gut etablierte Technik zum Erhalt der Fruchtbarkeit dar.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die Verabreichung von follikelstimulierenden Hormonen erfolgt bei einer Kinderwunschbehandlung, um die Entwicklung mehrerer Follikel anzuregen. Dabei soll das Risiko eines ovariellen Hyperstimulationssyndroms (OHSS) möglichst gering bleiben. Die hier vorgestellte Studie verglich die Verabreichung von humanem Follitropin delta in personalisierter Dosierung mit der Verabreichung von Follitropin alfa in der empfohlenen konventionellen Dosierung.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Literatur-Newsletter-Anmeldung

Medical NEWS Report
Hier können Sie sich für unseren Literatur-Newsletter anmelden. →

Die Einnahme von Resveratrol erwies sich schon im Mausmodell als Möglichkeit, die Morphologie der Ovarien zu verbessern. Die Wirksamkeit in Frauen mit PCOS muss nun noch bestätigt werden. In dieser Placebo-kontrollierten klinischen Studie untersuchten die Autoren aus dem Iran die therapeutische Wirkung von Resveratrol in einer kleinen Gruppe von PCOS-Patientinnen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Menschen, die noch zweifeln, ob sie sich impfen lassen wollen, glauben in den USA nicht selten, dass die Impfung sich auf ihre Fruchtbarkeit auswirken könnte. Forscher untersuchten daher nun, ob sich die Impfung gegen das Coronavirus auf Spermien auswirkt. Dabei zeigte sich, dass weder Spermienzahl noch -qualität unter der Impfung litten.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Eine ältere Art der künstlichen Befruchtung ist die intrauterine Insemination, wobei zum idealen Zyklus-Punkt die Samen über einen Katheter eingeführt werden. Es wird diskutiert, ob sich dabei das Ankratzen der Gebärmutterschleimhaut, auch Scratching genannt, förderlich auf die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Befruchtung und Schwangerschaft auswirken kann. Eine Gruppe iranischer Autoren analysierte dies nun in einer randomisierten klinischen Studie.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

MedWiss – Die Coronapandemie hat auch die Arbeit von Kinderwunschzentren stark eingeschränkt. Zu ihrer Unterstützung sammelt, analysiert und verteilt die ESHRE Erkenntnisse zum Coronavirus, die für Assistierte Reproduktionstechnik (ART) relevant sind. Im Fokus der Empfehlungen steht die Gestaltung des Neustarts der Behandlungen – auch im Hinblick auf weitere mögliche Pandemien. In der aktuellen Phase der Pandemie sinkt das Durchschnittsalter der COVID-19-Patienten, so dass zunehmend auch Paare, die sich einer ART unterziehen, betroffen sein können. Insbesondere während der Eskalation der COVID-19-Pandemie […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

MedWiss – Die Auswahl von Embryonen, die im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung implantiert werden, basiert bisher vor allem auf morphologischen Kriterien wie Zahl, Gestalt und Anordnung der Zellen. Ihre Bewertung unterliegt zudem der subjektiven Einschätzung des Untersuchers. Um die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft zu erhöhen, wären weitere Auswahlkriterien hilfreich. Hier könnten Mikro-RNAs einen wichtigen Beitrag leisten. Sie werden von den Embryonen in die Nährlösung abgegeben und erlauben – wie aktuelle Untersuchungen zeigen – möglicherweise Aussagen zur Überlebensfähigkeit der Embryonen. Zu […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Leider haben wir zu Fertilität noch keine Informationen zu Innovativen Arzneimitteln – z. B. Biologika

Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Finaler HTA-Bericht findet aber Anzeichen für zwei hilfreiche Anwendungen: Messaging-Apps und verhaltenstherapeutisch orientierte Online-Programme.
Im Auftrag des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersuchten Wi…

Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →