Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 19 Studien fand verschiedene Faktoren häufiger bei Menschen mit Bipolarer Störung, die nicht konsequent ihre medikamentöse Phasenprophylaxe nutzten. Eine geringere Adhärenz könnte demnach von schwereren und früher auftretenden Erkrankungen begünstigt werden, verstärkt durch Alkohol- und Cannabiskonsum und psychische Begleiterkrankungen. Entsprechend könnte bei Personen mit schlechter Adhärenz der Blick auf begleitende Probleme, für eine umfassendere und nachhaltigere Behandlung, sinnvoll sein.

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Die nicht-invasive Diagnose einer tief-infiltrierenden Endometriose mit transvaginalem Ultraschall hat eine hohe diagnostische Genauigkeit, fand eine internationale prospektive Multizentrenstudie mit 1 796 Patientinnen. Die Methode könnte gut in der gynäkologischen Praxis implementiert werden und so womöglich zu einer schnelleren, patientenfreundlicheren Diagnose und Behandlung führen, so das Fazit der Autoren.

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Patienten mit nicht-metastasiertem, aggressivem Prostatakrebs, deren PSA-Wert nach radikaler Prostatektomie unter der Nachweisgrenze lag, profitierten nicht von einer Hormontherapie direkt nach der Operation. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler aus Frankreich beim Vergleich von 162 Patienten mit und 163 Patienten ohne sofortige Hormontherapie.

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Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 407 Frauen nach den Wechseljahren konnte zeigen, dass eine reine Verringerung der Sitzzeit den Blutdruck nicht verbesserte. Dagegen führten häufigere Wechsel vom Sitzen zum Stehen zu einer Senkung des Blutdrucks innerhalb von 3 Monaten. Regelmäßiges Aufstehen könnte somit eine einfache und praktikable Maßnahme zur Verringerung des Herz-Kreislauf-Risikos sein.

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Eine prospektive, vergleichende Längsschnittstudie fand mit 90 Teilnehmern mit Migräne bereits nach wenigen Monaten mit einer Migräneprophylaxe eine bessere Denkleistung, speziell in der exekutiven Funktion. Sowohl Migräneprophylaxen mit CGRP-gerichteten Biologika als auch mit Botulinumtoxin waren demnach, besonders bei Ansprechen auf die Behandlung mit Blick auf eine Reduktion der Kopfschmerztage, wirksam zur Verbesserung der kognitiven Funktion.

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Eine aktuelle Studie aus Deutschland konnte zeigen, dass höhere Lebensstil-Scores das Risiko für chronische Erkrankungen wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes sowie die damit verbundene Sterblichkeit deutlich senken. Besonders entscheidend für die Vorhersagekraft sind Rauchverhalten und der Body-Mass-Index (BMI).

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