Tamoxifen kann bei Patientinnen mit Brustkrebs zu einer Gewichtszunahme führen. Ein narrativer Review fasste nun zusammen, welche unterschiedlichen Faktoren eine Rolle spielen und auch die Stoffwechselgesundheit und Lebensqualität der Patientinnen beeinträchtigen können. Die Autoren beschreiben, welche Rolle Lebensstilveränderungen in der Behandlung spielen, und wann unter Berücksichtigung möglicher Interaktionen, Nebenwirkungen und individueller Faktoren eine medikamentöse Behandlung in Betracht gezogen werden kann.
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Bei jungen Patienten mit juveniler idiopathischer Arthritis (JIA) in Behandlung mit Etanercept sind besonders ein frühes Ansprechen (nach 3 Monaten), jüngeres Alter, der HLA-B27-positiv-Status und geringere Krankheitsaktivität zu Beginn mit klinisch-inaktiver Erkrankung und klinischer Remission assoziiert, fand eine Analyse über eine Phase-3b- und Erweiterungsstudie über insgesamt 10 Jahre.
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Eine Real-World-Kohortenstudie in China mit 446 Teilnehmern mit Psoriasis-Arthritis (PsA) fand robuste klinische Wirksamkeit von Secukinumab bei PsA und vorteilhaftes kurzfristiges Sicherheitsprofil der Behandlung. Ein prädiktives Nomogramm fand mehrere Faktoren, die kurzfristige Haut-Behandlungseffekte bei PsA vorhersagen helfen könnten. Weitere Studien sollten dies überprüfen.
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In einem systematischen Review mit Netzwerk-Metaanalyse über 17 randomisiert-kontrollierte klinische Studien mit zusammen 2 192 Patienten senkten topisches Diclofenac, Silymarin, Pyridoxin (400 mg) und Celecoxib signifikant die Inzidenz eines Hand-Fuß-Syndroms aber Grad 2 im Rahmen einer Chemotherapie. Diclofenac und Celecoxib waren zudem effektiv zur Reduktion der gesamten Inzidenz des Hand-Fuß-Syndroms.
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Bereits kleine Veränderungen im Sitzverhalten könnten die Herzgesundheit verbessern. Besonders das häufige Wechseln zwischen Sitzen und Stehen senkte den Blutdruck bei übergewichtigen und adipösen postmenopausalen Frauen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie über 3 Monate.
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Eine beobachtende Querschnittsstudie mit 37 Menschen mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (MS) fand, dass sexuelle Störungen ein substanzielles Problem bei MS darstellen. Häufig liegen eine hohe Symptomlast und sexuelle Schwierigkeiten gemeinsam vor. MS-Symptome wie beispielsweise Schmerzen oder Fatigue können sich, so das Fazit, negativ auf Interesse an und Zufriedenheit mit der Sexualität auswirken und sollten als Teil einer umfassenden Versorgung zur Verbesserung von sexueller Funktionalität und Lebensqualität betrachtet werden.
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In einer sekundären Analyse einer randomisiert-kontrollierten Studie mit 17 älteren Erwachsenen mit schlechtem Appetit hatte die Anwendung eines Medizinalcannabis-Produkts keinen statistisch signifikanten Effekt auf postprandiale Konzentrationen von GLP-1 oder Gesamt-Ghrelin sowie auf den subjektiven Appetit.
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In einem Umbrella-Review über 81 Metaanalysen gaben Wissenschaftler einen umfassenden Überblick über das gemeinsame Auftreten von psychiatrischen und endokrinen, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten und dessen Folgen. So litten beispielsweise Patienten mit Diabetes häufig zusätzlich an Depressionen, Patientinnen mit PMOS unter Ängsten.
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In einer großen internationalen, placebokontrollierten Studie senkte Obicetrapib das LDL-Cholesterin bei Hochrisikopatienten mit kardiovaskulären Erkrankungen oder familiärer Hypercholesterinämie um fast 30 %. Die Behandlung war demnach gut verträglich und zeigte ein gutes Sicherheitsprofil.
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Unterschiedliche Studien zeigten, dass eine vegetarische oder vegane Ernährung das Krebsrisiko insgesamt senkt. Unklar ist aber, welche spezifischen Krebsrisiken mit diesen Ernährungsformen beeinflusst werden können. Ein britisch-norwegisch-deutsche Forschergruppe untersuchte daher den Zusammenhang zwischen fleischloser Ernährung und dem Auftreten unterschiedlicher Krebsarten in einem systematischen Review mit Metaanalyse über 17 Studien.
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