In einer Real-world-Studie mit 659 Menschen mit Multipler Sklerose (MS) war eine digital-gestützte, multimodale Lebensstil-Intervention über 3 Monate mit moderaten, vorwiegend kurzfristigen Verbesserungen in patientenberichteten Ergebnissen assoziiert. Längerfristig etablierten sich Änderungen im Ernährungsverhalten und der Körperzusammensetzung.
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Eine retrospektive Kohortenstudie mit über 4 500 Patienten fand, dass eine bereits zuvor bestehende Cannabisgebrauchsstörung nicht zu mehr kurzfristigen Komplikationen oder langfristig schlechteren Behandlungsergebnissen bei einer operativen Lendenwirbelsäulenfusion führte. Patienten mit einer solchen vorherigen Diagnose hatten dieser Analyse zufolge jedoch höheren Bedarf an postoperativer medizinischer Versorgung, wie stationärer Wiederaufnahme und Verordnungen von Opioiden.
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Selbst ohne nachweisbare Organfunktionsstörung erhöhte Übergewicht das Krebsrisiko. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler, nachdem sie die Daten von mehr als 450 000 Personen analysiert hatten.
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Eine Kohortenstudie mit Daten der UK Biobank und Metaanalyse mit einer weiteren Studie deuten darauf hin, dass eine erhöhte Luftverschmutzung mit einer schlechteren Lungenfunktion und einem höheren COPD-Risiko verbunden ist. Lipidmetabolite und entzündliche Prozesse könnten dabei wichtige Vermittler sein.
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In einem systematischen Review mit Metaanalyse fanden Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen GLP-1-Rezeptoragonisten und einem geringeren Risiko für Dickdarmkrebs. Auf das Risiko für Darmkrebs allgemein, Enddarmkrebs und kolorektale Karzinome hatten GLP-1-Rezeptoragonisten keinen Einfluss.
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Antikörper gegen IL-23 p19 erreichten in der Psoriasis-Therapie im Placebovergleich einen signifikant verbesserten Hautzustand ohne klare Zunahme unerwünschter Ereignisse, fand ein systematischer Review mit Netzwerk-Metaanalyse. In der SUCRA-Rangliste zeigte Risankizumab die höchsten Wahrscheinlichkeiten für Wirksamkeit und Sicherheit, Guselkumab und Mirikizumab erwiesen sich als vergleichbar.
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Mit zeitlichem Abstand zur Chemotherapie stieg die Wahrscheinlichkeit für die Wiederherstellung der Ovarialfunktion. Insgesamt blieb die Wahrscheinlichkeit jedoch begrenzt. Dies war das Ergebnis einer Metaanalyse mit Daten von mehr als 10 000 prämenopausalen Frauen mit Brustkrebs.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 27 Studien fand, dass bei Typ-1-Diabetes die Prävalenz des diabetischen Makulaödems bei 11,1 % liegt. Eine längere Diabetesdauer und eine schlechtere Blutzuckereinstellung waren mit höherer Prävalenz assoziiert. Die Evidenzsicherheit wurde jedoch als sehr niedrig eingestuft.
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Eine große longitudinale Kohortenstudie mit mehr als 274 000 Patienten konnte zeigen, dass ein Vitamin-D-Mangel das Risiko für Herzrhythmusstörungen, speziell Vorhofflimmern/Vorhofflattern, erhöht. Dabei steigt auch das Risiko für Schlaganfälle mit zunehmender Schwere des Mangels.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse fand, dass Asthma und Neurodermitis mit einem erhöhten Risiko für Karies verbunden sind. Für allergische Rhinitis konnte dagegen kein entsprechender Zusammenhang nachgewiesen werden.
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