Eine beobachtende Kohortenstudie mit 324 Frauen fand ein höheres Risiko für Depression bei Frauen mit Endometriose in Kinderwunschbehandlung. Frauen in Fruchtbarkeitserhalt-Behandlung hatten hingegen vergleichbar häufig Ängste oder Depression, ob mit oder ohne Endometriose. In die Fruchtbarkeitsbehandlungen sollte demnach auch psychologische Unterstützung integriert werden, so die Autoren, speziell bei Frauen mit Endometriose, die oft zusätzlich unter starken Schmerzen leiden.

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Eine Infektion mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 und die Erkrankung COVID-19 sind mögliche Auslöser für Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse und tragen womöglich zu schwereren Verläufen von Morbus Basedow bei. Dies fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 46 Studien besonders bei mittelschwerem oder schwerem COVID-19. Demnach könnte nach der Erholung von COVID-19 eine Überprüfung der Schilddrüsenfunktion, besonders bei Risikogruppen, sinnvoll sein, um Autoimmunerkrankungen rechtzeitig effektiv behandeln zu können.

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Patienten, die mit den Wirkstoffen Semaglutid oder Tirzepatid behandelt werden, nehmen meist deutlich ab. Allerdings profitieren nicht alle Patienten gleich stark und auch die Nebenwirkungen können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Ob bestimmte Abweichungen im Erbgut diese Unterschiede erklären, untersuchte eine groß angelegte, genomweite Assoziationsstudie.

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Wissenschaftler untersuchten in einem systematischen Review mit Metaanalyse den Einfluss der Hormontherapie zur Behandlung von Prostatakrebs auf Herzstruktur und -funktion. Während der Hormontherapie konnten Veränderungen festgestellt werden, die auf eine leichte Beeinträchtigung der Herzfunktion mit reduzierter Pumpkraft hinweisen. Weitere Studien sind nötig, um diese Ergebnisse zu prüfen.

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Ein großer systematischer Review mit Metaanalyse individueller Daten aus randomisiert-kontrollierten Studien zeigt, dass Statine nur mit wenigen bestätigten Nebenwirkungen verbunden sind. Viele in Produktinformationen aufgeführten Risiken lassen sich demnach wissenschaftlich nicht belegen. Die Wissenschaftler empfehlen eine Überarbeitung der Arzneimittelinformationen.

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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 6 Studien zeigte, dass kurze Edukationsinterventionen klinisch bedeutsame Reduktionen in Medikamentenverbrauch und Kopfschmerzhäufigkeit bei Medikationsübergebrauchskopfschmerz (MÜK) bringen. Interventionen über mehrere Sitzungen könnten effektiver sein, allerdings ist die Evidenz hierzu limitiert aufgrund der sehr heterogenen Studienlage. 

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