Sportliche Aktivität zeigt bei Menschen mit erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen positive Auswirkungen auf Blutdruck, Stoffwechselwerte und Schlafqualität. Wie stark diese Effekte ausfallen, kann einer neuen Studie zufolge davon abhängen, wie gut der Zeitpunkt des Trainings auf den Chronotyp, also den individuellen Biorhythmus, abgestimmt ist.
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Ponesimod, ein oraler selektiver S1P1-Modulator, ist auch in der Langzeitbehandlung über 5 Jahre sicher und wirksam bei Patienten mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (MS) einsetzbar, fand eine Langzeiterweiterung einer Phase-3-Studie mit 877 Patienten. Es wurden keine neuen Sicherheitssignale festgestellt.
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Ein systematischer Review mit aktueller Metaanalyse über 6 Studien liefert Hinweise darauf, dass die Kombination aus Montelukast und Levocetirizin die Nasensymptome bei allergischer Rhinitis mit Asthma stärker verbessert als eine Monotherapie, bei guter Verträglichkeit.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 4 randomisiert-kontrollierte Studien mit 857 Patienten fand, dass das Psychopharmakon Olanzapin signifikant zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei einer Brustkrebs-Chemotherapie beitragen kann. Als Nebenwirkung kam es häufiger zu Sedierung, insgesamt wurde die Behandlung jedoch gut vertragen. Gezielte Studien mit besserem Design wären allerdings wünschenswert, so das Fazit.
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Die Behandlung mit einem Cannabis-Extrakt (VER-01) zeigte in einer randomisiert-kontrollierten Studie mit 820 Teilnehmern Potenzial zur sicheren und wirksamen Schmerzlinderung bei chronischen Schmerzen des unteren Rückens.
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Unterschiedliche Studien zeigten, dass eine vegetarische oder vegane Ernährung das Krebsrisiko insgesamt senkt. Unklar ist aber, welche spezifischen Krebsrisiken mit diesen Ernährungsformen beeinflusst werden können. Ein britisch-norwegisch-deutsche Forschergruppe untersuchte daher den Zusammenhang zwischen fleischloser Ernährung und dem Auftreten unterschiedlicher Krebsarten in einem systematischen Review mit Metaanalyse über 17 Studien.
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Die Rolle der Ernährung im Hinblick auf das Risiko, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) zu entwickeln, ist bereits umfassend untersucht worden. Weniger klar ist jedoch, wie Ernährungsfaktoren mit der Krankheitsaktivität bereits bestehender Erkrankungen zusammenhängen.
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Eine aktuelle Metaanalyse mit über 48 Millionen Studienteilnehmern zeigt, dass eine Coronavirusinfektion mit signifikant höherem Risiko für neu auftretenden Diabetes mellitus einhergeht. Besonders gefährdet waren demnach Erwachsene und Menschen mit schweren COVID-19-Krankheitsverläufen. Die Ergebnisse sprechen für eine gezielte Nachsorge.
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Künstliche Intelligenz (KI) kann die Krebsdiagnostik verbessern. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei einer Metaanalyse von 49 Studien. Die Detektionsrate war bei einigen Krebserkrankungen höher, wenn KI bei der Bildgebung eingesetzt wurde.
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Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 120 Teilnehmerinnen fand, dass eine einzelne intraoperative Dosis Clonidin sicher bei Patientinnen mit Endometriose-OP eingesetzt werden kann, um den Opioid-Konsum anschließend an die OP zu senken. Die Behandlung ging mit mehr Sedierung einher, aber beeinflusste nicht die Zeit im Aufwachraum.
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