Ein großer systematischer Review mit Metaanalyse individueller Daten aus randomisiert-kontrollierten Studien zeigt, dass Statine nur mit wenigen bestätigten Nebenwirkungen verbunden sind. Viele in Produktinformationen aufgeführten Risiken lassen sich demnach wissenschaftlich nicht belegen. Die Wissenschaftler empfehlen eine Überarbeitung der Arzneimittelinformationen.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 6 Studien zeigte, dass kurze Edukationsinterventionen klinisch bedeutsame Reduktionen in Medikamentenverbrauch und Kopfschmerzhäufigkeit bei Medikationsübergebrauchskopfschmerz (MÜK) bringen. Interventionen über mehrere Sitzungen könnten effektiver sein, allerdings ist die Evidenz hierzu limitiert aufgrund der sehr heterogenen Studienlage.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Fortentwicklungen der Methodik der CAR-T-Zelltherapie haben, so das Fazit eines systematischen Reviews mit Metaanalyse über 35 Studien zur Behandlung der akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL), wesentliche Verbesserungen in der Zellpersistenz und Wirksamkeit gebracht, jedoch ist der langfristige Erhalt der Wirksamkeit immer noch eine große Herausforderung. Die Autoren schließen, dass die CAR-T-Zelltherapie eine wirksame Strategie ist, um Patienten auf die Knochenmarkstransplantation vorzubereiten.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Ältere Personen in England, die sich ausgeprägter mediterran ernährten, wiesen ein größeres psychologisches Wohlbefinden auf, fand eine prospektive, beobachtende Querschnittsstudie. Dieser Zusammenhang blieb auch in belastenden Zeiten, speziell in der Coronavirus-Pandemie, bestehen. Eine mediterrane Ernährung zu fördern könnte demnach eine sinnvolle Maßnahme zur Unterstützung sowohl körperlich als auch psychisch gesunden Alterns darstellen.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Eine systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse deutet darauf hin, dass Passivrauchen in der Kindheit und während der Schwangerschaft das Risiko für Morbus Crohn erhöhen könnte. Für Colitis ulcerosa zeigte sich hingegen kein entsprechender Zusammenhang. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Aufklärung über gesundheitliche Risiken durch Passivrauchbelastung.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Bioaktive Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel könnten den Verlauf einer Brustkrebserkrankung positiv beeinflussen. Eine Beobachtungsstudie untersuchte den Einfluss von Polyphenolen, Phenolsäuren und Lignanen, die z. B. in Kaffee enthalten sind.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Eine Studie in den USA untersuchte den Zusammenhang zwischen PFAS im Trinkwasser und der Krebsinzidenz von 2016 – 2021. PFAS im Trinkwasser war mit höheren Raten von verschiedenen Krebsarten, einschließlich Mundhöhlen-/Rachenraumkrebs, verbunden. Es wurden zudem geschlechtsspezifische Unterschiede beobachtet.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Eine beobachtende Längsschnittstudie befragte eine Alltagspraxis-Kohorte von abschließend 61 Patienten mit chronisch-entzündlicher Arthritis dazu, wie gut sie längerfristig körperlich aktiv blieben entsprechend der Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO. Demnach waren 67 % auch nach einem Jahr für mind. 150 min mit moderater Intensität oder 75 min mit anstrengender Intensität pro Woche aktiv. Klinische Faktoren schienen hierbei keine Rolle zu spielen. Ein langfristiges Bewegungsprogramm ist demnach nicht nur ein wichtiges Therapieelement, sondern auch machbar.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Polyphenolreiche Samen wie Paranüsse, Mandeln und Leinsamen können Blutfette und Entzündungsmarker bei Menschen mit koronarer Herzkrankheit signifikant in moderatem Umfang verbessern, so die Ergebnisse eines systematischen Reviews mit Metaanalyse aus China.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Der Konsum von Hanfprodukten über 4 Wochen beeinflusst den Fettsäuregehalt von Blutplasma und roten Blutkörperchen signifikant und kann spezifisch die Versorgung mit verschiedenen mehrfach-ungesättigten Fettsäuren verbessern, zeigte eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 30 Teilnehmern. Im untersuchten Zeitraum konnten allerdings keine Effekte der Ernährung mit Hanfprodukten auf größere kardiometabolische Risikofaktoren festgestellt werden.
Weiter zum ausführlichen Bericht »