Daten einer Genetikstudie zeigen, dass bestimmte Bakterien des Darmmikrobioms mit einem verringerten Risiko für kindliches Asthma assoziiert sind, während andere Bakterien in Zusammenhang mit höherem Risiko stehen. Diese Ergebnisse eröffnen laut der Autoren neue Perspektiven für Prävention und Diagnostik von kindlichem Asthma.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Ein systematischer Reviews mit Metaanalyse über 30 Studien fand Hinweise auf eine mögliche, anhaltende Immunaktivierung bei post-infektiöser Fatigue. Weitere Studien sind jedoch nötig, um diese Hinweise zu erhärten, Patientenbilder und Risikogruppen zu ermitteln und mögliche Interventionen zu prüfen.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 11 randomisiert-kontrollierte Studien fand, dass die Behandlung des polyzystischen Ovarialsyndroms (PCOS) mit GLP-1-Rezeptoragonisten mit einem moderaten, kurzfristigen Gewichtsverlust bei bestehendem Übergewicht oder Adipositas assoziiert ist. Darüber hinaus lässt die bislang niedrige Datenqualität jedoch keine verlässliche Einschätzung eventueller Behandlungseffekte auf Stoffwechsel, Kinderwunsch oder psychische Gesundheit zu, so das Fazit.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Eine Metaanalyse über 15 Studien zeigt, dass Granatapfelpräparate keinen generellen Nutzen für die Insulinresistenz oder Insulinsensitivität haben. Verbesserungen traten nur bei bestimmten Erkrankungen auf, insbesondere beim polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS), Typ-2-Diabetes und der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD).
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Eine aktuelle Metaanalyse von 65 Studien konnte zeigen, dass die Einnahme von Metformin mit einem signifikant geringeren Risiko für mehrere Krebsarten bei Menschen mit Typ-2-Diabetes verbunden ist. Besonders deutlich zeigte sich die Risikoreduktion bei Brust- und Darmkrebs.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 13 Studien fand eine moderate Korrelation zwischen schlechterer Schlafqualität und Denkleistungseinbußen bei Krebs. Weitere Studien könnten womöglich zugrundeliegende Mechanismen und Effekte einer gezielten Unterstützung der Schlafqualität untersuchen.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Eine prospektive Studie mit 85 Patienten fand, dass ein Wechsel zwischen Migräne-Biologika effektiv die prophylaktische Behandlung chronischer Migräne oder hochfrequent-episodischer Migräne verbessern kann, wenn das erste Biologikum nicht ausreichend wirkte oder ein Wirksamkeitsverlust auftrat. Der therapeutische Vorteil schien größer zu sein, wenn der zweite Wirkstoff einen anderen Wirkmechanismus hatte (Anti-CGRP vs. Anti-Rezeptor).
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Eine prospektive Beobachtungsstudie mit 27 Endometriose-Patientinnen und 17 Kontrollen fand, dass eine hormonelle Endometriosetherapie mittels Änderungen des Darmmikrobioms die psychische Gesundheit unterstützen könnte. Einflüsse operativer Behandlungen auf das Darmmikrobiom könnten hingegen Entzündungsprozesse positiv beeinflussen. Die exploratorischen Ergebnisse sollten nun durch größere Studien bestätigt werden.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Aktuelle Studiendaten deuten darauf hin, dass jeglicher Alkoholkonsum das Risiko für Demenz erhöht, und widerlegen somit frühere Beobachtungsstudien, die moderaten Konsum als schützend einstuften.
Weiter zum ausführlichen Bericht »
Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 117 Teilnehmern fand, dass kalorienarme, proteinreiche Diäten bei Menschen mit Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes den Glukosestoffwechsel sowie kardiometabolische Parameter verbessern können. Dies war unabhängig davon, ob das Protein aus tierischen oder pflanzlichen Quellen stammt.
Weiter zum ausführlichen Bericht »