Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 14 Studien fand, dass psychologischer Stress bei Multipler Sklerose (MS) anders auf Herzrate und Blutdruck wirkt als bei Menschen ohne MS. Womöglich tragen Läsionen im stressregulierenden Netzwerk zur Dämpfung des autonomen Nervensystems bei. Als potenzielle physiologische Marker für emotionale und funktionelle Beeinträchtigungen bei MS könnten Herzrate und Blutdruck zukünftig die individualisierte Auswahl multimodaler Behandlungsansätze unterstützen, so die Hoffnung der Experten.
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Die multimodale Bildgebung zeigte bei Erwachsenen, die täglich weniger tranken, ein höheres Ausmaß bzw. einen schnelleren Anstieg der Amyloid-β-Ablagerung im Gehirn. Dies war das Ergebnis einer Kohortenstudie mit 287 kognitiv unauffälligen Erwachsenen.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 11 Studien fand, dass die Behandlung mit Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) bei ausgedehntem, kleinzelligem Lungenkrebs in der Erstlinie wirksam ist und ein akzeptables Sicherheitsprofil hat. Als Einzelwirkstoff in der Zweitlinie scheinen ICI hingegen nicht vorteilhaft zu sein.
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Die Kombination des Tyrosinkinase-Inhibitoren der 2. Generation Nilotinib mit pegyliertem Interferon alfa erreicht bei Patienten mit neu-diagnostizierter chronisch myeloischer Leukämie in der chronischen Phase häufiger tiefes molekulares Ansprechens (MR4,5) als Nilotinib allein. Dies wurde in einer randomisiert-kontrollierten Studie der Phase 3 mit 200 Patienten gezeigt.
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In der individualisierten Behandlung von Psoriasis und Psoriasis-Arthritis sollte das Lipid-Monitoring auch bei stabiler zielgerichteter Therapie eine Rolle spielen, so das Fazit eines systematischen Reviews mit Metaanalyse über 36 Studien. Stoffwechselprobleme könnten sich demnach in der Langzeitbehandlung je nach Wirkstoff unterschiedlich entwickeln.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 12 randomisiert-kontrollierte Studien fand, dass besonders Tanzprogramme, die die körperliche Aktivität, emotionalen Ausdruck und soziale Interaktion kombinieren, die Lebensqualität und das psychologische Wohlbefinden von Frauen mit Brustkrebs unterstützen. Verbesserungen körperlicher Symptome wurden hingegen weniger gesehen. Untersuchungen langfristiger Effekte stehen noch aus.
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Ein Umbrella-Review, der die Ergebnisse von 21 Metaanalysen zusammenfasste, zeigte, dass ein hoher Salzkonsum mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und höheren Blutdruckwerten assoziiert war. Eine niedrigere Natriumaufnahme stand hingegen mit einem geringeren Sterberisiko in Zusammenhang.
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Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen haben häufiger Entzündungen an den Zahnwurzeln als gesunde Menschen, das Risiko ist fast doppelt so hoch. Die wissenschaftliche Beweislage ist bisher allerdings noch schwach, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 5 Studien.
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Eine aktuelle Metaanalyse konnte zeigen, dass die Nutzung von E-Zigaretten mit einem signifikant erhöhten Risiko für die Entwicklung einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) einhergeht. Dieser Zusammenhang wurde sowohl bei aktiven Nutzern als auch bei ehemaligen Nutzern beobachtet.
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In einem systematischen Review mit Netzwerk-Metaanalyse über 17 randomisiert-kontrollierte klinische Studien mit zusammen 2 192 Patienten senkten topisches Diclofenac, Silymarin, Pyridoxin (400 mg) und Celecoxib signifikant die Inzidenz eines Hand-Fuß-Syndroms aber Grad 2 im Rahmen einer Chemotherapie. Diclofenac und Celecoxib waren zudem effektiv zur Reduktion der gesamten Inzidenz des Hand-Fuß-Syndroms.
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