Ein aktueller Umbrella-Review konnte zeigen, dass Menschen mit apikaler Parodontitis ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Trotz erheblicher Heterogenität der Studien deuten die Ergebnisse darauf hin, dass diese Zahnerkrankung als unabhängiger Marker für kardiovaskuläre Anfälligkeit betrachtet werden kann.
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Eine Metaanalyse von 23 Studien konnte zeigen, dass mehr als die Hälfte der Menschen mit Krebs eine Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie entwickeln könnte. Identifizierte Risikofaktoren deuten darauf, dass ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, regelmäßiger Bewegung und guter Kontrolle von Stoffwechselerkrankungen einen Beitrag zur Risikoreduktion leisten könnte. Die Autoren plädieren zudem für frühzeitiges Screening zur Verbesserung von Behandlungsergebnissen und Lebensqualität der Betroffenen.
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Kann Cannabis-basierte Therapie einen Beitrag zur Arthrosebehandlung leisten? Ein systematischer Review mit Metaanalyse fand vielversprechende präklinische Hinweise, allerdings mit niedriger Sicherheit. Die derzeitige klinische Evidenz ist jedoch bislang ungenügend: wirksame Effekte auf Schmerzen oder Funktion konnten nicht demonstriert werden.
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Zu wenig oder zu viel Schlaf, schlechte Schlafqualität und längere Nickerchen am Tag stehen mit einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes in Zusammenhang. Am günstigsten erscheint laut aktueller Studiendaten eine nächtliche Schlafdauer von 7 bis 8 h.
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Fast 3 000 Patienten mit Psoriasis in mehreren Ländern berichteten in einer Online-Befragung häufig von Stress und Infektionen, aber auch Alkoholkonsum als wichtige Trigger für ein Aufflammen der Erkrankung. Demnach könnte beispielsweise Stressmanagement einen Beitrag zum Krankheitsmanagement der Psoriasis leisten.
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Die Langzeitdaten der U-ENDURE-Langzeitverlängerungsstudie liefern Erkenntnisse zur Behandlung mit Upadacitinib bei mittelschwerem bis schwerem Morbus Crohn. Nach 2 Jahren zeigten initial ansprechende Studienteilnehmer weiterhin eine anhaltende klinische und endoskopische Wirksamkeit. Gleichzeitig wurden keine neuen Sicherheitssignale festgestellt.
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Eine beobachtende Kohortenstudie mit 324 Frauen fand ein höheres Risiko für Depression bei Frauen mit Endometriose in Kinderwunschbehandlung. Frauen in Fruchtbarkeitserhalt-Behandlung hatten hingegen vergleichbar häufig Ängste oder Depression, ob mit oder ohne Endometriose. In die Fruchtbarkeitsbehandlungen sollte demnach auch psychologische Unterstützung integriert werden, so die Autoren, speziell bei Frauen mit Endometriose, die oft zusätzlich unter starken Schmerzen leiden.
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Wer mit seinem Leben unzufrieden ist, sich sozial isoliert fühlt oder wenig soziale Unterstützung erhält, nutzte seltener das Angebot für ein Lungenkrebs-Screening. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei der Analyse von mehr als 12 000 Erwachsenen aus den USA, die für das Lungenkrebs-Screening infrage kamen.
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Eine Infektion mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 und die Erkrankung COVID-19 sind mögliche Auslöser für Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse und tragen womöglich zu schwereren Verläufen von Morbus Basedow bei. Dies fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 46 Studien besonders bei mittelschwerem oder schwerem COVID-19. Demnach könnte nach der Erholung von COVID-19 eine Überprüfung der Schilddrüsenfunktion, besonders bei Risikogruppen, sinnvoll sein, um Autoimmunerkrankungen rechtzeitig effektiv behandeln zu können.
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Eine zeitlich begrenzte Ernährungsweise war bei Frauen mit PMOS mit Verbesserungen der Gewichtskontrolle und verschiedener Blutzucker- und Stoffwechselparameter assoziiert. Dies war das Ergebnis einer randomisierten kontrollierten Studie, in der die Teilnehmerinnen entweder innerhalb festgelegter Zeitfenster oder nach Belieben aßen.
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