In einer Real-world-Studie mit 659 Menschen mit Multipler Sklerose (MS) war eine digital-gestützte, multimodale Lebensstil-Intervention über 3 Monate mit moderaten, vorwiegend kurzfristigen Verbesserungen in patientenberichteten Ergebnissen assoziiert. Längerfristig etablierten sich Änderungen im Ernährungsverhalten und der Körperzusammensetzung.

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Eine retrospektive Kohortenstudie mit über 4 500 Patienten fand, dass eine bereits zuvor bestehende Cannabisgebrauchsstörung nicht zu mehr kurzfristigen Komplikationen oder langfristig schlechteren Behandlungsergebnissen bei einer operativen Lendenwirbelsäulenfusion führte. Patienten mit einer solchen vorherigen Diagnose hatten dieser Analyse zufolge jedoch höheren Bedarf an postoperativer medizinischer Versorgung, wie stationärer Wiederaufnahme und Verordnungen von Opioiden.

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Antikörper gegen IL-23 p19 erreichten in der Psoriasis-Therapie im Placebovergleich einen signifikant verbesserten Hautzustand ohne klare Zunahme unerwünschter Ereignisse, fand ein systematischer Review mit Netzwerk-Metaanalyse. In der SUCRA-Rangliste zeigte Risankizumab die höchsten Wahrscheinlichkeiten für Wirksamkeit und Sicherheit, Guselkumab und Mirikizumab erwiesen sich als vergleichbar.

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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 27 Studien fand, dass bei Typ-1-Diabetes die Prävalenz des diabetischen Makulaödems bei 11,1 % liegt. Eine längere Diabetesdauer und eine schlechtere Blutzuckereinstellung waren mit höherer Prävalenz assoziiert. Die Evidenzsicherheit wurde jedoch als sehr niedrig eingestuft.

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