Eine retrospektive Beobachtungsstudie mit 114 Personen fand, dass eine adäquate Vitamin-D-Versorgung, primär erreicht durch regelmäßige Nahrungsergänzung, das Risiko für eine Durchbruchsinfektion mit dem neuen Coronavirus nach der Impfung senkt. Den Vitamin-D-Spiegel im Blick und auf gesundem Niveau zu halten kann demnach auch die Impfwirksamkeit verbessern.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 6 Studien und 2 808 Patienten fand, dass orale, selektive Östrogenrezeptor-Degrader (SERD) klinisch bedeutsame Vorteile im Vergleich zu einer Hormontherapie ohne SERD bei der Behandlung von hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem fortgeschrittenem Brustkrebs mit endokriner Progression bieten. Die größten Effekte mit besonders konsistenten Ergebnissen boten sich bei ESR1-mutierten Erkrankungen.
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Patienten, die mit den Wirkstoffen Semaglutid oder Tirzepatid behandelt werden, nehmen meist deutlich ab. Allerdings profitieren nicht alle Patienten gleich stark und auch die Nebenwirkungen können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Ob bestimmte Abweichungen im Erbgut diese Unterschiede erklären, untersuchte eine groß angelegte, genomweite Assoziationsstudie.
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Tarlatamab ist ein bispezifischer T-Zell-Engager (BiTE), der durch die Bindung an beide Zelltypen T-Zellen des Immunsystems nah an Krebszellen bei kleinzelligem Lungenkrebs heranführt und so deren Zerstörung unterstützt. Eine geplante Zwischenanalyse einer multinationalen, klinischen Phase-3-Studie mit 509 Patienten fand, dass die Zweitlinienbehandlung mit Tarlatamab zu einem längeren Gesamtüberleben bei fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkrebs führte als eine Chemotherapie. Bei Patienten mit vorheriger platinbasierter Chemotherapie erwies sich die Behandlung zudem als verträglicher als eine weitere Chemotherapie.
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Substanzgebrauch kann je nach Substanz auf andere Weise in die Atmung beim Schlaf eingreifen, fand eine Metaanalyse über 28 Studien. Dies kann somit für Diagnose und Management von Schlafapnoe eine relevante Rolle spielen.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 149 Studien fand, dass verschiedene hormonelle Therapien einen guten Beitrag zur Linderung von Endometriose-Symptomen leisen können. Die endokrinen Therapien können je nach individuellen Patientencharakteristiken und Verträglichkeit bevorzugt zum Einsatz kommen, um bestmögliche klinische Behandlungsergebnisse zu erreichen.
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In einer Metaanalyse von 31 Kohorten-Studien fanden Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen der Anwendung von Metformin und einem verbesserten Überleben bei Darmkrebs, insbesondere bei zusätzlich bestehendem Diabetes.
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Eine neue Studie zeigt, dass ein erhöhter TyG-WWI-Wert – ein neu entwickelter Index basierend auf Triglyzeriden, Glukose, Gewicht und Taillenumfang – bei Menschen mit Typ-2-Diabetes signifikant mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Gesamtmortalität verbunden ist. Der TyG-WWI erweist sich zudem als besserer Prädiktor als bisher genutzte Indikatoren.
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Eine randomisiert-kontrollierte longitudinale klinische Studie mit 128 Teilnehmern zeigte, dass die Gruppentherapien WISE-Therapie und Bouldern-Psychotherapie effektiv depressive Symptome im Vergleich zu einer Standardbehandlung senken können. Der Fokus auf wichtige Ziele, Planung und Durchführung entsprechender Aktivitäten oder Klettern in Kombination mit Therapie könnten demnach die ambulanten Behandlungsoptionen bei Depression erweitern.
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Die Kombination von 6 % THC und 11 % CBD erreichte in einer randomisiert-kontrollierten Studie mit 92 Teilnehmern bessere Linderung bei akuter Migräne als ein Placebo und wies auch anhaltende Effekte auf. Die Studie untersuchte die Behandlung einer einzigen Attacke mit jeder einzelnen Studienbehandlung – längerfristige Effekte einer wiederholten Behandlung sind daher weiterhin unklar.
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