Wissenschaftler analysierten neue Daten bezüglich des Gesamtüberlebens von Prostatakrebs-Patienten mit biochemischem Rezidiv. Patienten, die sowohl Leuprorelin als auch Enzalutamid bekamen, hatten gegenüber den Patienten, die nur einen der Wirkstoffe erhielten, einen Überlebensvorteil.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 15 Studien fand, dass Radiofrequenzrhizotomie mit substanzieller, rascher Schmerzlinderung bei der MS-Trigeminusneuralgie assoziiert ist, bei überschaubaren Komplikationsraten. Langfristig konnte die Schmerzlinderung gut erhalten werden. Allerdings, betonen die Autoren, wurde eine große Variabilität in den langfristigen Ergebnissen festgestellt, die mit Vorsicht interpretiert werden muss.
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Eine große Langzeitstudie mit über 47 000 Frauen konnte zeigen, dass der Verzehr von hochwertigen Kohlenhydraten und Ballaststoffen ein gesundes Altern unterstützt. Laut der Studienergebnisse wirken sich Kohlenhydrate aus Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten besonders positiv aus, während raffinierte Kohlenhydrate mit einem schlechteren Gesundheitszustand im Alter verbunden sind.
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Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 30 Patienten stellte Verbesserungen von Schmerz und Schlafqualität mit Cannabis-basierter Behandlung versus Placebo fest, die keine klinisch bedeutsamen Maße erreichten. Die Autoren schließen, dass eine Cannabis-basierte Medizin somit nicht sinnvoll zur Behandlung bei Schmerz nach Verletzung des Plexus brachialis einzusetzen ist.
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Eine akute myeloische Leukämie (AML) geht bei älteren Patienten mit einer hohen Sterblichkeitsrate mit nur begrenzten Behandlungsoptionen einher. Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 7 Studien fand nun, dass die Behandlung mit Venetoclax plus Decitabin für ältere Patienten mit AML wirksamer ist als Kontrollbehandlungen. Zudem erschien die Behandlung sicher.
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Eine Kohortenstudie mit tausenden Menschen mit Coronavirus-Infektion in Dänemark fand ein erhöhtes Risiko für Long-COVID bei Personen mit immunvermittelten Erkrankungen. Besonders deutlich wurde dies bei Spondyloarthritis, rheumatoider Arthritis und Psoriasis.
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Die Ergebnisse einer neuen Metaanalyse zeigen, dass Menschen mit Asthma im Vergleich zur Normalbevölkerung ein signifikant höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kardiovaskuläre Sterblichkeit aufweisen. Besonders deutlich ist die Risikoerhöhung für Herzinsuffizienz, Angina pectoris und Herzinfarkt.
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Bereits kleine Veränderungen im Sitzverhalten könnten die Herzgesundheit verbessern. Besonders das häufige Wechseln zwischen Sitzen und Stehen senkte den Blutdruck bei übergewichtigen und adipösen postmenopausalen Frauen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie über 3 Monate.
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Patienten mit metastasiertem Darmkrebs, die bereits eine Therapie hinter sich hatten, konnten davon profitieren, wenn sie zusätzlich zu TAS-102 Bevacizumab bekamen. Im Vergleich zur Monotherapie mit TAS-102 ging die Kombinationstherapie mit einer Verbesserung des Gesamtüberlebens, des progressionsfreien Überlebens, der Ansprechrate und der Krankheitskontrollrate einher. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer Metaanalyse von 9 Studien.
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Eine Metaanalyse aus China hat sich mit der Sekundärprävention von koronarer Herzkrankheit (KHK) mit Indobufen auseinandergesetzt. Es kam zu weniger Blutungen und Magen-Darm-Beschwerden mit Indobufen als mit Acetylsalicylsäure (ASS) bei vergleichbarer Wirksamkeit auf Herz-Kreislauf-Ereignisse. Aufgrund der begrenzten Studienlage bleibt ASS jedoch Standardtherapie, so das Fazit.
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