Keine Angst vor innovativen Arzneimitteln – was Sie bei der Verordnung beachten sollten

Verordnungsthema:

Long-COVID

Neue Studien zu Long-COVID

Eine Infektion mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 und die Erkrankung COVID-19 sind mögliche Auslöser für Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse und tragen womöglich zu schwereren Verläufen von Morbus Basedow bei. Dies fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 46 Studien besonders bei mittelschwerem oder schwerem COVID-19. Demnach könnte nach der Erholung von COVID-19 eine Überprüfung der Schilddrüsenfunktion, besonders bei Risikogruppen, sinnvoll sein, um Autoimmunerkrankungen rechtzeitig effektiv behandeln zu können.

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Ein überwachtes, ambulant durchgeführtes Sportprogramm kann zentrale Symptome bei Long-COVID nach Coronavirusinfektion, speziell funktionelle Trainingskapazität, Lebensqualität und Atemnot, verbessern. Dies fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 15 Studien und insgesamt 803 Patienten. Bei Fatigue und/oder post-exertioneller Malaise, so die Wissenschaftler, müssten allerdings besonders systematisch und durchgängig Symptome und Verlauf beobachtet werden.

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Eine Booster-Impfung gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse, zusätzlichen Schutz gegenüber Long-COVID bieten. Demnach könne die saisonale Impfung gegen neue Coronavirus-Varianten womöglich helfen, auch langfristige Folgen von COVID-19 zu reduzieren, wenn sich dies mit gezielten Studien erhärten lässt.

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Eine prospektive Kohortenstudie mit 88 COVID-19-Patienten fand, dass Fatigue als Symptom von Long-COVID stark mit einer Intensivbehandlung des akuten COVID-19 sowie erhöhten Myostatin- und Irisin-Spiegeln assoziiert war. Myopathische Mechanismen könnten demnach eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und als therapeutisches Ziel anhaltender Fatigue spielen.

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Zunehmend kann auch bei speziellen Personengruppen ermittelt werden, wie die Impfung sich auf Alltag und Arbeit auswirkt und ob mögliche Impfreaktionen ein Problem für die Akzeptanz darstellen. In den USA wurde nun untersucht, wie die Nebenwirkungen der mRNA-1273-Impfung bei Angestellten im Gesundheitssystem ausfallen und wie akzeptiert diese Impfung ist. Trotz eines weiten Spektrums an selbst-berichteten, vorübergehenden Symptomen wollten 97,02 % der Teilnehmer der Befragung demnach nicht auf die zweite Impfdosis verzichten.

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Ein systematischer Review ermittelte die Wirksamkeit verschiedener Vakzine in der Forschungsübersicht. Betrachtet wurden 31 Studien mit Fokus auf in der EU-zugelassenen Impfstoffen, 11 weitere Studien untersuchten zwei noch in der Begutachtung befindlichen Vakzine oder analysierten die Wirksamkeit mehrerer Impfstoffe. Insgesamt zeigte sich eine hohe Wirksamkeit mancher Impfstoffe. Das Auftreten neuer Virusvarianten erfordert jedoch eine regelmäßige Aktualisierung solcher Studien.

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Schlechte Schlafqualität, zeigte eine beobachtende Kohortenstudie mit 4 781 Personen ab 60 Jahren mit COVID-19, steht mit höherem Risiko für Long-COVID und ausgeprägterer Symptomatik in Zusammenhang. Bei einer Coronavirusinfektion älterer Personen, so das Fazit, sollte demnach auch die Schlafgesundheit untersucht und multidisziplinär verbessert werden, um langfristige Gesundheitsprobleme zu vermeiden und gesundes Altern zu unterstützen.

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Leider haben wir zu Long-COVID noch keine Informationen zu Innovativen Arzneimitteln – z. B. Biologika

Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Gene oder Umwelt? Was davon prägt den Menschen? Diese Frage steht schon seit Jahrzehnten im Raum. Für die Persönlichkeit des Menschen konnte nun eine Antwort gefunden werden: Ob wir schüchtern oder mutig, ordentlich oder eher chaotisch sind, liegt zum Teil in unseren Genen. Das zeigt eine große Studie, die in der Fachzeitschrift Nature erschienen ist. Ein internationales Forschungsteam hat das Erbgut von über einer Million Menschen untersucht. Mit dabei war auch das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung Dortmund (IfADo) mit den Daten […]

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Fragen an… Dr. Isabell Haase Ein Kind zu bekommen, bedeutet für viele Menschen, die mit einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung leben, eine besondere Herausforderung – denn bei einer Schwangerschaft ist das bereits von der Autoimmunerkrankung betroffene Immunsystem zusätzlichen Belastungen ausgesetzt. Hochrechnungen zufolge betrifft das etwa eine von vierhundert Schwangerschaften in der Bevölkerung. Dr. Isabell Haase, Oberärztin in der Sektion Rheumatologie der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und dort zuständig für die Spezialsprechstunde Kinderwunsch und Schwangerschaft, erklärt anlässlich des […]

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Eine Gentherapie kombiniert mit einer Spezialbrille kann Menschen mit einer schweren erblichen Netzhauterkrankung helfen, wieder einfache visuelle Eindrücke wahrzunehmen. Eine internationale Studie mit Beteiligung des Instituts für molekulare und klinische Ophthalmologie Basel (IOB) und der Universität Basel zeigt nun bei mehreren Betroffenen Verbesserungen der visuellen Wahrnehmung. Eine Türöffnung finden, einer Linie folgen oder einen Gegenstand auf einem Tisch erkennen: Für Menschen, die aufgrund einer fortgeschrittenen Retinitis pigmentosa nahezu oder vollständig erblindet sind, können solche Aufgaben unmöglich werden. Retinitis pigmentosa ist […]

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Pressemeldung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e. V. (DGRh) zum Welt-Rheuma-Tag am 12. Oktober 2026 DGRh rät Betroffenen, ihr Herz-Kreislauf-Risiko frühzeitig ärztlich abzuklären Berlin – Entzündlich-rheumatische Erkrankungen können nicht nur Gelenke, sondern auch Organe wie das Herz und die Gefäße belasten. Zum Welt-Rheuma-Tag am 12. Oktober rät die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e. V. (DGRh) Betroffenen, ihr persönliches Herz-Kreislauf-Risiko frühzeitig ärztlich prüfen zu lassen. Grundlage ist die S3-Leitlinie „Management kardiovaskulärer Komorbiditäten entzündlich-rheumatischer Erkrankungen“. Sie […]

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Die in Erdnüssen enthaltenen Fettsäuren sind weit mehr als pure Energielieferanten. Forschende des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und der Universität Barcelona haben Daten aus einer Interventions- und einer prospektiven Kohortenstudie kombiniert und erstmalig eine molekulare Handschrift im Lipidprofil (PeLS, Peanut Lipidomic Signature) des Menschen identifizieren können. Die in der Fachzeitschrift The American Journal of Clinical Nutrition veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass der Verzehr von Erdnüssen die Zusammensetzung der Blutfette nachweislich beeinflussen kann und der PeLS mit einem verringerten Risiko […]

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Rechtzeitig in der Apotheke auffrischen Hannover – Mit Beginn der Grippesaison rückt das Thema Schutzimpfung wieder in den Fokus. In den meisten Fällen ist eine Ansteckung zwar unbedenklich, doch vor allem für ältere Personen und andere Menschen mit gesundheitlichen Risikofaktoren kann die Grippe eine ernsthafte, sogar lebensbedrohliche Gefahr darstellen. So gab es laut Robert Koch-Institut während der letzten Grippesaison über 235.000 Erkrankungen in Deutschland. Rund ein Viertel der Betroffenen musste im Krankenhaus behandelt werden. Die Ständige Impfkommission empfiehlt bestimmten Bevölkerungsgruppen, sich […]

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Meal Sequencing, also die bewusste Reihenfolge beim Verzehr von Lebensmitteln, hat in den letzten Jahren an Popularität gewonnen. Viele Personen berichten beispielsweise in sozialen Medien von stabileren Blutzuckerwerten, Gewichtsverlust und allgemeinen Gesundheitsvorteilen, insbesondere für Menschen mit Typ-2-Diabetes. Doch lassen sich diese Effekte wissenschaftlich belegen? Das haben sich Forschende des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) in einer systematischen Übersichtsarbeit genauer angeschaut. Ihr Fazit: Die Reihenfolge der Lebensmittel kann den kurzfristigen Verlauf von Blutzucker- und Insulinspiegel nach einer Mahlzeit beeinflussen. Allerdings ist die Evidenz […]

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Zum World Mental Health Day am 10. Oktober rückt die Frage in den Fokus, was Menschen bei der Arbeit psychisch belastet. Eine Studie der Universität Bielefeld zeigt: Nicht nur zu viele oder unangemessene Aufgaben können Stress auslösen. Auch Veränderungen im Arbeitsalltag können Beschäftigte erschöpfen, selbst wenn die Zahl belastender Aufgaben sinkt. Entscheidend ist dabei, wie sicher sie die neue Situation einschätzen können. Die wichtigsten Fakten im Überblick: • Eine Studie der Universität Bielefeld befasst sich mit Arbeitsbelastung und Stress.• Überraschendes […]

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Mentale Gesundheit betrifft jeden. Sie hilft, mit Herausforderungen umzugehen, Beziehungen zu gestalten und den Alltag zu bewältigen. Anlässlich des Welttags der psychischen Gesundheit am 10. Oktober erläutert Prof. Dr. Alexandra Löwe, Professorin für Mentale Gesundheit an der IST-Hochschule und Dozentin für Stressmanagement am IST-Studieninstitut, im Interview, was Menschen psychisch stärkt, woran man anhaltende Belastungen erkennt und wann Unterstützung sinnvoll sein kann. Was bedeutet es eigentlich, mental gesund zu sein? Geht es dabei nur darum, nicht psychisch krank zu sein?Prof. Dr. […]

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Forschende des Leibniz-Instituts für Alternsforschung (FLI) und der BTU Cottbus-Senftenberg haben einen bislang unbekannten Regulator für die Differenzierung von Muskelstammzellen identifiziert. Wenn sich aus diesen Zellen neue Muskelfasern entwickeln, wird das Protein Leiomodin 1 (LMOD1) frühzeitig aktiviert. Fehlt LMOD1, ist die Bildung von Muskelfasern deutlich beeinträchtigt; wird es dagegen verstärkt gebildet, beschleunigt sich die Bildung neuer Muskelfasern. Die in „eLife“ veröffentlichte Studie zeigt zudem, dass LMOD1 mit dem für die Zelldifferenzierung wichtigen Enzym SIRT1 zusammenwirkt. Die Ergebnisse liefern neue Einblicke […]

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Würzburger Forschende entschlüsseln die Rolle von FLT1-Isoformen bei der Gefäßneubildung und Herzregeneration Die Bildung neuer Blutgefäße wird durch ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Signalstoffe und Rezeptoren gesteuert. Einer dieser Rezeptoren, FLT1, kommt in einer vollständigen und einer verkürzten Form vor. Welche Aufgaben die beiden Varianten bei der Gefäßbildung übernehmen, war bislang weitgehend unklar. Im Rahmen des Sonderforschungsbereichs SFB 1525 „Kardio-immune Schnittstellen“ hat die Experimentelle Biomedizin II am Universitätsklinikum Würzburg nun ein neues Mausmodell entwickelt. Damit konnten die Forschenden unter der Leitung […]

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Dass ein gesunder Lebensstil dazu beitragen kann, das Krebsrisiko zu senken, ist keine neue Erkenntnis. Eine große Analyse von Forschenden des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) bestätigt diesen Zusammenhang nun über ein besonders breites Spektrum von Krebsarten hinweg. Gleichzeitig liefert die Studie zusätzliche Erkenntnisse zu mehreren selteneren und bislang weniger untersuchten Tumorarten. Nicht rauchen, ein gesundes Körpergewicht, ausreichend Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und höchstens ein moderater Alkoholkonsum gelten seit Langem als wichtige Bausteine eines gesundheitsförderlichen Lebensstils. Zahlreiche Untersuchungen haben bereits gezeigt, dass […]

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Mit Beginn der kalten Jahreszeit steigt das Risiko für Atemwegsinfektionen. Besonders für ältere Menschen und chronisch Kranke können Grippe, Corona, RSV und Pneumokokken gefährlich werden. Impfungen bieten wirksamen Schutz vor schweren Verläufen. Mit der Kampagne „Zusammen geschützt“ informieren das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit und das Robert Koch-Institut über aktuelle Impfempfehlungen. Und die Online-Impfchecks des BIÖG helfen, den eigenen Impfstatus zu prüfen. Für Fachkräfte stehen zudem kostenlose Infomaterialien und Code-Snippets bereit. Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, haben […]

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