Neue Studien zu Long-COVID
Eine aktuelle Studie konnte zeigen, dass Menschen mit Asthma oder COPD ein erhöhtes Long-Covid-Risiko aufweisen. Besonders Asthma erhöht das Risiko für eine anhaltende Erschöpfung nach COVID-19. Die Ergebnisse deuten zudem auf einen Zusammenhang zwischen COVID-19 und chronischen Entzündungen hin.
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Eine beobachtende Querschnittsstudie mit 100 Patienten fand, dass der Kortisolspiegel ein wichtiges Element zur Charakterisierung von Fatigue bei Long-COVID darstellt. Ob dies auch bei weiteren postviralen Fatigue-Symptomen und ME/CFS eine Rolle spielt und therapeutisch genutzt werden könnte, sollen weitere Studien ermitteln.
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Sportliche Übungen können ein wichtiges, effektives Therapieelement bei Long-COVID darstellen, zeigte ein systematischer Review mit Metaanalyse über 23 Studien. Sport-Reha besserte Fatigue, Atemnot und Fitness der Patienten.
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Je nach Wirkstoff kann eine krankheitsmodifizierende antirheumatische Therapie den Zeitverlauf der Impfwirksamkeit gegen das neue Coronavirus beeinflussen. Neue Daten zeigten nun, dass Patienten mit zielgerichteter Medikation früher einen Booster benötigen könnten als Patienten mit konventioneller Medikation oder gesunde Kontrollen.
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Der Impfstoff VLA2001 (Valneva) gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2 ist der erste in Europa zugelassene Impfstoff, der aus einem inaktivierten Ganzvirus, mit wirkverstärkenden Adjuvantien (Alum und CpG1018) besteht. In einer offenen Dosis-Eskalations-Studie, gefolgt von einer doppelblind randomisierten Studie mit niedriger, mittlerer und hoher Dosis, wurde die gute Verträglichkeit und Sicherheit gezeigt und die höchste Dosierung des Vakzins als immunogen (inkl. Bildung von T-Zellen gegen SARS-CoV-2-Proteine) gezeigt. Diese Dosierung wurde daher für weitere Phase-3-Studien ausgewählt.
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Die Impfwirksamkeit kann durch Faktoren beeinfluss werden, die sich auf die Fitness unseres Immunsystems auswirken. Dazu gehört ausreichender Schlaf. Auch der Zeitpunkt der Impfung kann aufgrund des Biorhythmus immunmodulierender, körpereigener Substanzen relevant sein. Im systematischen Review zeigte sich, dass Schlafmenge und Impfung am Morgen einfache Strategien zur Verbesserung der Impfwirksamkeit darstellen könnten.
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Die Analyse einer retrospektiven Kohortenstudie auf Basis elektronischer Gesundheitsdaten in den USA zeigte: Nach zwei Impfdosen, also einer vollständigen Coronavirus-Impfung, hatten Personen ein niedrigeres Risiko für die meisten Langzeitfolgen einer Coronavirus-Infektion. Dies zeigte sich insbesondere bei Menschen unter 60 Jahren.
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Bei Kindern kann infolge einer Infektion mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 PIMS (pädiatrisches inflammatorisches Multisystemsyndrom) auftreten. Forscher schätzten nun die Inzidenz von PIMS-Erkrankungen in der Delta-Welle in Abhängigkeit vom Impfstatus und verglichen dies mit früheren Daten. Die Impfwirksamkeit erwies sich als hoch – PIMS könnte demnach eine durch Impfung vermeidbare Erkrankung sein.
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Das Protein-basierte Vakzin gegen das Spike-Protein von SARS-CoV-2 NVX-CoV2373 (Novavax) ist bereits zur Impfung in der EU zugelassen. Die vorliegende Studie bestätigte Ergebnisse einer früheren Phase-1-Komponente, dass die Zweifach-Impfung mit 5 μg NVX-CoV2373 eine gute Impfantwort hervorruft und von jungen und älteren Erwachsenen gut vertragen wird.
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Die Omikron-Variante kann sich, anders als ältere Varianten des neuen Coronavirus, dem Zugriff durch viele Impf- oder Genesungs-Antikörper entziehen. Jedoch treten schwerere Erkrankungen bei geimpften und genesenen Personen seltener auf als bei Ungeimpften. Forscher zeigten nun, dass T-Zellantworten nach Genesung und besonders nach Impfung (BNT162b2) effektiv die Omikron-Variante abwehren und so wahrscheinlich schwere Krankheitsverläufe verhindern können.
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Wissenschaftler untersuchten, wie wirksam unterschiedliche Impfungen (mRNA-1273; Moderna, BNT162b, BioNTech/Pfizer; Ad26.COV2.S, Janssen) gegenüber Omikron und früheren Virusvarianten (Wildtyp und Delta) sind. Geimpfte Personen wurden je nach Zeit seit der Impfung analysiert. mRNA-Booster zeigten neutralisierende Wirksamkeit gegen Omikron, die kaum schwächer war als gegenüber dem Wildtyp. Andere Impfschemata zeigten hingegen kaum oder keine Wirkung gegenüber der neuen Virusvariante.
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Der sogenannte “Booster” soll die Antikörperzahl geimpfter Personen erhöhen und so eine deutlich verbesserte Wirksamkeit der Impfung gegen eine Infektion mit dem neuen Coronavirus und die Erkrankung COVID-19 bieten. Forscher analysierten nun anhand israelischer Gesundheitsdatenbanken, wie wirksam die dritte Dosis des mRNA-Impfstoffs BNT162b2 (BioNTech/Pfizer) vor schweren Verläufen von COVID-19 schützt.
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Der sogenannte “Booster” soll die Antikörperzahl geimpfter Personen erhöhen und so eine deutlich verbesserte Wirksamkeit der Impfung gegen eine Infektion mit dem neuen Coronavirus und die Erkrankung COVID-19 bieten. Forscher analysierten nun anhand israelischer Gesundheitsdatenbanken, wie wirksam die dritte Dosis des mRNA-Impfstoffs BNT162b2 (BioNTech/Pfizer) vor schweren Verläufen von COVID-19 schützt.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Wenn eine Wespe auf uns zufliegt, reagieren wir blitzschnell. Wir heben eine Hand, weichen aus und spüren währenddessen Berührungen, die durch unsere eigenen Bewegungen entstehen. In einem Projekt untersucht Dr. Belkis Ezgi Arikan, wie der Körper solche selbst erzeugten Berührungen wahrnimmt und wie diese uns helfen, Bedrohungen einzuschätzen. Dr. Arikan forscht für die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen und arbeitet in der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Essen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt ihr Vorhaben mit rund 411.000 Euro über 36 […]
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Internationaler Tag gegen Lärm 2026: Erlanger HNO-Experte erklärt, wie sich das Gehör im Alltag und auf Festivals wirksam schützen lässt – und warum sich Gehörschutz lohnt Rock im Park, Bergkirchweih, Open Beatz: Die Festival- und Volksfestsaison in der Metropolregion Nürnberg steht vor der Tür. Dort gibt’s nicht nur Spaß und gute Laune, sondern auch ganz schön was auf die Ohren. Anlässlich des Tags gegen Lärm – des International Noise Awareness Day – am 29. April 2026 erklärt Prof. Dr. Dr. […]
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Berlin – Herzkrankheiten verändern das Leben in vielen Bereichen und haben nicht nur körperliche Auswirkungen. Auch die Psyche leidet und körperliche Beschwerden wie Brustschmerz und Atemnot können mit Ängsten einhergehen. Im Vorfeld der European Mental Health Week sensibilisiert die Stiftung Gesundheitswissen für das Zusammenspiel zwischen Herzkrankheiten und psychischen Problemen und klärt leicht verständlich und wissenschaftlich fundiert über den Einfluss psychischer Probleme auf das Herz auf. Wann kommt es zu psychischen Problemen Die Anpassung an die neue Lebenssituation nach der Diagnose einer Herzerkrankung […]
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Potsdam, Forschende der HMU Health and Medical University in Potsdam, des Fritz-Lipmann-Instituts in Jena und der Universität Siena haben einen zentralen molekularen Mechanismus der Gehirnalterung entschlüsselt. Die in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlichte Studie zeigt, dass bestimmte Enzyme im Alter nicht verschwinden, sondern durch oxidative Veränderungen inaktiviert werden – ein Prozess, der sich umkehren lässt. Die Funktion wichtiger Enzyme wird im Alter beeinträchtigt: Ein internationales Team unter Leitung von Professor Thorsten Pfirrmann (HMU in Potsdam) und Alessandro Ori (Leibniz-Institut für […]
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Gesunde Ernährung, Abnehmen und mehr Bewegung können Typ 2 Diabetes wirksam vorbeugen. Allerdings profitieren nicht alle Menschen mit erhöhtem Diabetesrisiko in gleichem Maße von Lebensstil-Interventionen. Personen des Tübinger Typ 2 Diabetes Risikoclusters 5 weisen trotz eines über Jahre stabilen und deutlichen Gewichtsverlusts einen Anstieg der Blutzuckerwerte, den stärksten Rückgang der Insulinsekretion sowie weiterhin ein hohes Diabetesrisiko auf. Das berichten Forschende des Universitätsklinikums Tübingen, des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) und von Helmholtz Munich in der Fachzeitschrift Diabetes. Bereits vor einigen Jahren […]
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Gesamtes Ernährungsmuster entscheidet über das Diabetesrisiko Ernährung spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung und dem Verlauf von Diabetes Typ 2. Doch einfache Regeln wie „weniger Zucker“ oder „weniger Fett“ bei der Ernährung greifen zu kurz – darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hin. Studien zeigen: Entscheidend sind nicht nur einzelne Nährstoffe oder Lebensmittel, sondern das gesamte Ernährungsmuster. Für die allgemeine Gesundheit und Diabetesprävention kommt es darauf an, wie Lebensmittel und Nährstoffe insgesamt kombiniert werden. Untersuchungen zeigen, dass so […]
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Die Wilhelm Sander-Stiftung fördert ein wegweisendes Forschungsprojekt an der LMU München und dem Max-Planck-Institut für Quantenoptik mit rund einer Million Euro. Ziel des Vorhabens unter Leitung von Prof. Dr. Ferenc Krausz und Prof. Dr. Mihaela Žigman ist es, eine neue Form der molekularen Krebsdiagnostik zu entwickeln und in die klinische Anwendung zu bringen. Da eine frühzeitige Diagnose bei den meisten Krebsformen die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist, eröffnen molekulare Blutanalysen hier neue Möglichkeiten: Sie machen krankheitsbedingte Veränderungen einzelner […]
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Forschende der Universität zu Köln zeigen, dass das Schlüsselprotein cFLIP für die Regulierung des programmierten Zelltods in Lymphomzellen entscheidend ist. Sie geben Einblicke in die Mechanismen, mit denen diese Krebsart den Zelltod umgeht. Das Ergebnis könnte neue Therapiemöglichkeiten für Patient*innen eröffnen, die auf bisherige Behandlungsoptionen nicht ansprechen / Veröffentlichung in „Blood“ Ein Forschungsteam am Center for Molecular Medicine Cologne (CMMC) der Universität zu Köln hat gezeigt, dass das Protein cFLIP entscheidend ist, um die Abwehrkräfte des diffus großzelligen B-Zell-Lymphoms (Diffuse […]
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Eine Analyse der NOAH – AFNET 6 Studie setzte große Sprachmodelle ein, um bei Patient:innen mit Device-detektiertem Vorhofflimmern aus Herzschrittmacherdaten die Vorhofflimmerlast zu ermitteln. Dieser Ansatz ermöglicht es, den Einfluss der Vorhofflimmerlast auf den kardiovaskulären Zustand sowie auf die Wirksamkeit und Sicherheit der Antikoagulation bei Herzschrittmacherpatient:innen zu bewerten. Die Vorhofflimmerlast in der Population betrug 0,4 Prozent, wobei 20 Prozent der Patient:innen eine Ausgangs-Vorhofflimmerlast von mehr als 1 Prozent aufwiesen. Bei diesen Patient:innen zeigt sich kein Einfluss der Vorhofflimmerlast auf Schlaganfälle […]
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Forschende der LMU entwickeln ein menschliches Zellmodell, das zentrale Mechanismen neurodegenerativer Erkrankungen abbildet – mit Potenzial für neue Therapien. Neurodegenerative Demenzerkrankungen stellen eine der größten Herausforderungen einer alternden Gesellschaft dar. Besonders häufig treten Erkrankungen wie Alzheimer oder die Frontotemporale Demenz auf, die durch krankhafte Ablagerungen des Tau-Proteins im Gehirn gekennzeichnet sind. Diese sogenannten Tauopathien sind bislang nicht heilbar – auch, weil geeignete Modelle zur Erforschung der Krankheitsmechanismen fehlen. Ein Forschungsteam unter der Leitung von Professor Dominik Paquet vom Institut für […]
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Klinik Landstraße setzt Fokus auf individuelle Betreuung in Höchstrisiko-Ambulanz 1.700 Herzinfarkte werden jährlich im Wiener Gesundheitsverbund behandelt. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind EU-weit Todesursache Nummer 1, obwohl die moderne Medizin die akute Mortalität in den letzten 50 Jahren um 90 % reduziert hat. Knackpunkt ist das Thema Prävention: Die EU-Kommission hat Ende 2025 den „Safe Hearts Plan“ vorgestellt, in dem sie Prävention als eine der wichtigsten Säulen der Herz-Gesundheit definiert. Die Klinik Landstraße setzt einen Fokus auf die individuelle Prävention bei Menschen, die bereits […]
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Kinder mit Down-Syndrom besitzen ein hohes Risiko, an myeloischer Leukämie zu erkranken. Ein Forschungsteam der Goethe-Universität Frankfurt, des Wellcome Sanger Institute, des Great Ormond Street Hospital und ihrer Kooperationspartner hat herausgefunden, wie sich einzelne Zellen des blutbildenden Systems der Betroffenen verändern, sodass über eine Krebsvorstufe Leukämie entsteht. Die Forschenden haben so die betroffenen genetischen Programme identifiziert, und einen Ansatzpunkt für eine Therapie der myeloischen Leukämie bei Kindern mit Down-Syndrom gefunden. Kinder mit Down-Syndrom haben ein 150-fach erhöhtes Risiko, an myeloischer […]
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MHH-Forschende entwickeln Bioreaktoren zur Herstellung Millionen menschlicher Immunzellen. Methode eröffnet Chancen für Forschung und Therapie. Forschende der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben eine Methode entwickelt, mit der sich menschliche Immunzellen, zum Beispiel Makrophagen, in Bioreaktoren mittlerer Größe effizient herstellen lassen. Die Immunzellen können aus induzierten pluripotenten Stammzellen gewonnen werden und sind wichtig für die Erforschung von Krankheiten sowie für neue Therapieansätze. Die Methode wurde jetzt im Fachjournal Nature Protocols veröffentlicht. Makrophagen – auch als „Fresszellen“ bezeichnet – spielen eine zentrale […]
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