Multiple Sklerose

Neue Studien zu Multiple Sklerose

Amantadin ist ein Medikament, das in Europa zur Behandlung von Parkinson zugelassen ist. In anderen Ländern wird es auch bei Multipler Sklerose eingesetzt. Darüber hinaus zeigte sich allerdings auch ein Effekt auf das neue Coronavirus. Forscher in Ägypten und Kuwait führten nun eine retrospektive Beobachtungsstudie mit über 600 Patienten durch. Dabei zeigte sich ein reduziertes COVID-19-Risiko bei Behandlung mit Amantadin.

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Bei Entscheidungen für eine krankheitsmodifizierende Therapie bei der Multiplen Sklerose (MS) kommen natürlich auch die Patienten zu Wort: Um die Behandlung gut zu akzeptieren und konsequent durchzuführen, muss auch auf die individuelle Situation eingegangen werden. Allerdings sind die Bedürfnisse der Patienten bei der Entscheidungsfindung für eine Therapie nicht gut geklärt. In der systematischen Literaturübersicht wurde deutlich, dass bei der ersten Behandlungsentscheidung der soziale Support für die Patienten wesentlich ist. In späteren Phasen zählen demnach stärker andere Faktoren rund um Therapiemodus und -wirksamkeit. Weitere Studien sind nötig, schreiben die Autoren, um die Perspektive der Patienten besser zu verstehen.

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Ist die Balance gestört, können Menschen mit Multipler Sklerose leichter stürzen und verlieren zunehmend Bewegungsfreiheit. Körperliches Training des Gleichgewichts könnte aber nur einen Teil der notwendigen Maßnahmen zur Unterstützung darstellen, berichteten Forscher. Sie untersuchten bei über 400 Patienten körperliche und psychische Faktoren und befragten sie zu ihrem Vertrauen in die eigene Balance. Vertrauen in das Gleichgewicht bei MS sollte demnach nicht nur über körperliche Faktoren, sondern auch über Linderungen von Fatigue und Depression angegangen werden, um Gleichgewichtsstörungen zu bessern.

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Die vorliegende Meta-Analyse über 9 randomisiert-kontrollierte Studien untersuchte Sicherheit und Effekte von Dalfampridin im Vergleich zu einem Placebo bei der Behandlung von Multipler Sklerose (MS). Die Autoren schließen aus den Daten, dass sich Dalfampridin wirksam zur Verbesserung der Gehfähigkeit, der Fingergeschicklichkeit und der kognitiven Funktion zeigte. Allerdings sollte das erhöhte Risiko für Nebenwirkungen berücksichtigt werden.

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Akupunktur ist eine Jahrtausende alte Behandlungsmethode der Traditionellen Chinesischen Medizin. Die gezielten Nadelstiche sollen bestimmte therapeutische Wirkungen haben und bei ganz unterschiedlichen Beschwerden helfen. Während manche Menschen darauf schwören, tun andere es als Humbug ab. Dabei haben Studien durchaus gezeigt, dass Akupunktur helfen kann.

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Forscher ermittelten in einer systematischen Übersichtsarbeit, ob Sport entzündliche Prozesse und den Behinderungsgrad bei der Multiplen Sklerose (MS) beeinflussen kann. Die Ergebnisse deuten auf verbesserte Funktionalität und damit bessere Teilhabe an der Gesellschaft durch Sport – insgesamt wichtige Faktoren zur Verbesserung der Lebensqualität. Sport hilft bei MS, schließen die Experten, aber der Einfluss von sportlichem Training auf die entzündlichen Prozesse scheint wohl eher gering zu sein.

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Trotz der bei Multipler Sklerose (MS) hohen Rate psychologischer Komorbiditäten sind diese Probleme eher unterdiagnostiziert und unzureichend behandelt. Iranische Forscher untersuchten die Wirksamkeit des als “Unified Protocol” bekannt gewordenen Konzepts zur transdiagnostischen, auf Emotionen fokussierten Behandlung psychischer Störungen mittels kognitiver Verhaltensinterventionen im randomisiert-kontrollierten Verfahren mit 70 MS-Patienten. Die Methode zeigte sich als wertvolle, zusätzliche psychologische Behandlung, die für ein breites Spektrum an Problemen und im Gruppenformat anwendbar ist.

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Bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) ist die Adhärenz bei krankheitsmodifizierenden Behandlungen besonders wichtig, um das Risiko für MS-Rückfälle zu reduzieren. Ziel der deutschen Studie war es, Prädiktoren für die Adhärenz bei Behandlung mit Interferon β-1b mit einem Autoinjektor zu ermitteln. Dabei spielten neben Injektionsstellenreaktionen auch die Behandlungshistorie, aber auch die eigene Gesundheitswahrnehmung eine Rolle. Individueller Support in gezielten Programmen könnte unterstützen, die langfristige Adhärenz zu fördern.

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In welchem Zusammenhang psychische Symptome, speziell Ängste und Depression bei MS, der Multiplen Sklerose, miteinander stehen, wurde nun in einer rückblickenden Analyse ermittelt. Dabei zeigte sich, dass Depressionen stärker mit höherem Behinderungsgrad und Fatigue assoziiert sind, Ängste dagegen eher Menschen betrafen, die noch beruflich aktiv sein konnten und in geringerem Maße infolge der MS körperlich beeinträchtigt waren.

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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Die SARS-CoV-2- Impfung bei Kindern und Jugendlichen wird derzeit teilweise konträr diskutiert, Unter dem Aspekt eventuelle allergischer Reaktionen und unter der Fragestellung des Nutzens bzw. Risikos bei allergischem Asthma bronchiale hat sich die Ges…

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Immer mehr Betten auf Deutschen Intensivstationen sind gesperrt und stehen nicht mehr zur Verfügung. Zu diesem Ergebnis kommen die Initiatoren einer Umfrage unter 643 Intensivmedizinern der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Not…

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