Beiträge von: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

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Übergewicht und Adipositas tragen möglicherweise zu deutlich mehr Krebserkrankungen bei als bislang angenommen. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende im Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Ihre Analyse zeigt: Werden aussagekräftigere Maße für Körperfett sowie methodische Verzerrungen berücksichtigt, sind mehr als zehn Prozent aller Krebserkrankungen auf erhöhtes Körpergewicht zurückzuführen – fast doppelt so viele wie bisherige Schätzungen vermuten ließen. Übergewicht und insbesondere Fettleibigkeit (Adipositas) sind bekannte Krebsrisikofaktoren. Der Anteil aller Krebserkrankungen, der darauf zurückzuführen ist, wurde in bisherigen Untersuchungen auf etwa zwei bis acht […]

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Keine Zeit ist keine Ausrede: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) fassen Strategien zusammen, mit denen sich die WHO-Empfehlungen zur Muskelkräftigung auch mit knappem Zeitbudget umsetzen lassen. Muskelkräftigende Aktivitäten sind ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils. Sie tragen nicht nur zum Erhalt von Kraft und Muskelmasse bei, sondern können auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bestimmte Krebsarten und vorzeitige Sterblichkeit senken. Nach den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollten Erwachsene mindestens zweimal pro Woche Übungen zur Muskelkräftigung mit mindestens moderater Intensität […]

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Forschende vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Stammzellinstitut HI-STEM* und der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) haben mit „HemaGuide“ einen KI-Assistenten entwickelt, der Ärzte bei schwierigen Therapieentscheidungen unterstützt. Das System erreicht in umfangreichen Tests eine hohe Übereinstimmung mit den Empfehlungen erfahrener Experten und könnte den Zugang zu spezialisierter und individualisierter Krebsmedizin deutlich verbessern. Die Behandlung von Blutkrebs wird immer komplexer. Ärztinnen und Ärzte müssen heute viele Informationen gleichzeitig berücksichtigen: die Krankengeschichte, genetische Veränderungen des Tumors, Begleiterkrankungen, […]

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Eine neuartige Impfstrategie gegen bestimmte bösartige Hirntumoren könnte die Behandlung von Patientinnen und Patienten grundlegend verbessern. Forschende aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), der Universitätsmedizin Mannheim, dem Universitätsklinikum Heidelberg und zahlreichen Partnerinstitutionen* veröffentlichen ermutigende Langzeitergebnisse einer klinischen Studie mit einem Impfstoff, der das Immunsystem gegen eine häufige genetische Mutation dieser Tumoren aktiviert. Gliome sind meist unheilbare Hirntumoren, die operativ nur schwer vollständig entfernt werden können. Auch Chemo- oder Strahlentherapie sind nur begrenzt wirksam. Die Tumoren haben vielfach eine entscheidende Gemeinsamkeit: In […]

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Eine internationale Studie zur intraoperativen Bestrahlung von Glioblastomen unter der Leitung der Universitätsmedizin Mannheim und des DKFZ-Hector Krebsinstituts* unterstreicht das wahre Ausmaß der Strahlenresistenz dieser Hirntumoren. Ein internationales Forscherteam hat in der weltweit größten randomisierten Studie zum Einsatz robotisch assistierter Bestrahlung in der Hirntumorchirurgie (INTRAGO-II) die Effektivität der intraoperativen Radiotherapie bei Patienten mit neu diagnostiziertem Glioblastom ermittelt. Geleitet wurde die Studie von Frank Giordano, Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) und DKFZ-Hector Krebsinstitut an der […]

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Darmkrebs gilt als Erkrankung des höheren Lebensalters. Eine neue Auswertung deutscher Krebsregister zeigt jedoch, dass die Zahl der Darmkrebs-Neuerkrankungen bei jüngeren Erwachsenen in den vergangenen zwei Jahrzehnten leicht angestiegen ist. Betroffen sind vor allem Menschen zwischen 20 und 39 Jahren. Die Ergebnisse beruhen auf Daten aus zehn deutschen Krebsregistern und umfassen den Zeitraum von 2003 bis 2023. Als „früh auftretende“ Darmkrebserkrankungen (Early-Onset Colorectal Cancer, EOCRC) gelten Erkrankungen vor dem 50. Lebensjahr. Doch Berichte über steigende Darmkrebs-Fallzahlen bei jüngeren Menschen insbesondere […]

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Nach einer Krebsdiagnose fragen sich viele Betroffene, ob sie ihren Arbeitgeber über die Erkrankung informieren müssen. Die Antwort lautet: Nein – eine gesetzliche Verpflichtung dazu gibt es nicht. Der Krebsinformationsdienst empfiehlt dennoch, mögliche Vor- und Nachteile sorgfältig abzuwägen. Wer wegen einer Krebserkrankung vorübergehend arbeitsunfähig ist, muss sich beim Arbeitgeber krankmelden. Damit erfahren die Arbeitgeber nur, wie lange die Arbeitsunfähigkeit voraussichtlich dauert – die Erkrankung wird nicht genannt. Grundsätzlich gilt: Ob Krebserkrankte gegenüber Arbeitgeber und Kollegen offen mit ihrer Erkrankung umgehen, […]

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Heidelberger Experten haben ein KI-System entwickelt, das Hirntumoren anhand gewöhnlicher mikroskopischer Gewebeschnitte mit bislang unerreichter Genauigkeit klassifizieren kann. Das System erkennt anhand digitalisierter Standardfärbungen mehr als 100 molekulare Untergruppen von Tumoren des zentralen Nervensystems, liefert Ergebnisse innerhalb weniger Minuten und könnte die Diagnostik von Hirntumoren weltweit beschleunigen. Tumoren des Gehirns und Rückenmarks sind äußerst vielgestaltig. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass viele dieser Tumoren nur dann zuverlässig diagnostiziert werden können, wenn neben dem mikroskopischen Erscheinungsbild auch ihre molekularen […]

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Als Reaktion auf Stress oder Schäden reagieren Zellen mit Seneszenz und stellen ihr Wachstum ein. Sammeln sich seneszente Zellen jedoch langfristig im Gewebe an, kommt es zu chronischer Entzündung und die Krebsgefahr steigt sogar. Forschende vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben nun einen bislang unbekannten Mechanismus entdeckt, mit dem sich seneszente Zellen vor oxidativem Stress und einer speziellen Form des Zelltods, der Ferroptose, schützen. Die Ergebnisse könnten langfristig neue Ansatzpunkte für Krebstherapien und die Behandlung altersassoziierter Erkrankungen liefern. Seneszenz entsteht, wenn […]

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Ob Menschen versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören, hängt stark von gesundheitspolitischen Maßnahmen im jeweiligen Land ab – ob sie dabei erfolgreich sind, dagegen vor allem von ihrem persönlichen Umfeld und Verhalten. Das ermittelten Forschende aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in einer internationalen Studie. Die Forschenden analysierten Daten von über 50.000 Raucherinnen und Rauchern aus 29 Ländern in 5 Kontinenten und kombinierten diese mit Informationen zu nationalen Tabakkontrollmaßnahmen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Mit maschinellem Lernen konnten sie zentrale Einflussfaktoren für Rauchstopp-Versuche und […]

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Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem Stammzell-Institut HI-STEM* haben einen zentralen Mechanismus entschlüsselt, der zum Therapieversagen bei der akuten myeloischen Leukämie (AML) beiträgt. Sie zeigen, dass es nicht nur einen, sondern vier unterschiedliche Subtypen von Leukämie-Stammzellen gibt. Diese Vielfalt könnte erklären, warum eines der wichtigsten AML-Medikamente bei manchen Patientinnen und Patienten nicht ausreichend wirkt oder im Verlauf seine Wirksamkeit verliert – mit der Folge, dass die Leukämie zurückkehrt. Die Entdeckung schafft eine wichtige Grundlage für präzisere und […]

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In den vergangenen Jahrzehnten hat die ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung) in Mitteleuropa deutlich zugenommen und damit auch das Risiko für gesundheitliche Schäden. Das berichtet das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) auf Grundlage aktueller Messdaten. Da UV-Strahlung die Hauptursache für Hautkrebs ist, werden Schutzmaßnahmen für den Alltag immer wichtiger – und das nicht nur im Hochsommer, sondern bereits im Frühjahr.< Für die Studie wurden UV-Daten von Messstationen in Dortmund und im Raum Brüssel erhoben und ausgewertet. Danach nahm die monatliche UV-Strahlung zwischen 1997 […]

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Bei Eierstockkrebs zeigen Immuntherapien mit sogenannten Checkpoint-Inhibitoren bislang nur bei wenigen Betroffenen Wirkung. Forschende vom Helmholtz Institut für Translationale Onkologie (HI-TRON Mainz*) haben nun entdeckt, dass Fettstoffwechsel-Prozesse im Tumorumfeld eine entscheidende Rolle dabei spielen, wie gut solche Therapien wirken. Die Ergebnisse eröffnen neue Ansatzpunkte, um Immuntherapien gezielter einzusetzen, ihre Wirksamkeit zu steigern und Resistenzen zu durchbrechen. Eierstockkrebs und andere Tumorerkrankungen breiten sich häufig in das sogenannte Bauchnetz aus – eine fettreiche Gewebeschicht im Bauchraum, die die inneren Organe bedeckt und […]

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