Neue Studien zu KHK / Herzinfarkt
Ein Umbrella-Review, der die Ergebnisse von 21 Metaanalysen zusammenfasste, zeigte, dass ein hoher Salzkonsum mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und höheren Blutdruckwerten assoziiert war. Eine niedrigere Natriumaufnahme stand hingegen mit einem geringeren Sterberisiko in Zusammenhang.
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Eine aktuelle Studie untersuchte, wie sich eine Hormontherapie auf Wechseljahresbeschwerden und das Herz-Kreislauf-Risiko auswirkt. Bei Frauen zwischen 50 – 59 Jahren zeigte sich eine wirksame Linderung der Symptome ohne erhöhtes Risiko. Ab 70 Jahren stieg das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen allerdings an.
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Zwei Studien untersuchten unterschiedliche Seiten der Effekte von Hitzetherapien auf unsere Gesundheit. Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 14 Teilnehmern fand, dass ein traditionelles japanisches Dampf-Sandbad blutdrucksenkende Vorteile bei geringerer körperlicher Belastung als ein Heißwasserbad oder eine Saunasitzung bieten könnte. In einer Beobachtungsstudie mit 51 Teilnehmern zeigte sich zudem eine Mobilisierung von Immunzellen nach einem 30-minütigem finnischen Saunagang, die gesundheitlichen Vorteilen von Hitzetherapien zugrunde liegen könnte.
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Die Ergebnisse einer systematischen Übersichtsarbeit und Metaanalyse zeigen, dass Frauen mit polyzystischem Ovarialsyndrom ein signifikant erhöhtes Risiko für Bluthochdruck, Schlaganfall und kardiovaskuläre Erkrankungen haben. Diese Ergebnisse waren unabhängig vom Body-Mass-Index (BMI).
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Aktuelle Studiendaten zeigen, dass Tirzepatid bei Adipositas und Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) die Häufigkeit von Verschlechterungen der Herzinsuffizienz reduziert und die Lebensqualität verbessert.
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Neben der Früherkennung von Brustkrebs könnten Mammographie-Aufnahmen dabei helfen, das Herz-Kreislauf-Risiko der Frauen einzuschätzen. Eine aktuelle Studie zeigte, dass eine KI Verkalkungen der Brustarterien quantifizieren konnte, welche wiederum mit höheren Risiken für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse assoziiert waren.
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Eine große, randomisierte Studie konnte zeigen, dass die langfristige Einnahme von Kakao-Extrakten bei älteren Menschen mit normalem Blutdruck das Risiko für Bluthochdruck um 24 % senken kann. Bei bereits leicht erhöhtem Blutdruck wurde keine Wirkung beobachtet. Die Ergebnisse verdeutlichen den präventiven Nutzen speziell für Personen mit gesundem Ausgangswert.
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Auf hochverarbeitete Lebensmittel trifft man überall – von Fertiggerichten über Süßigkeiten bis zu zuckerhaltigen Getränken. Doch wie wirken sie sich auf unsere Gesundheit aus? Während einige das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck und sogar vorzeitigen Tod erhöhen, scheinen andere sogar schützend zu wirken. Eine Übersichtsarbeit fasste aktuelle Studienergebnisse zusammen und schafft mehr Klarheit zur gesundheitlichen Einordnung hochverarbeiteter Lebensmittel.
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Eine neue Studie zeigt, dass ein erhöhter TyG-WWI-Wert – ein neu entwickelter Index basierend auf Triglyzeriden, Glukose, Gewicht und Taillenumfang – bei Menschen mit Typ-2-Diabetes signifikant mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Gesamtmortalität verbunden ist. Der TyG-WWI erweist sich zudem als besserer Prädiktor als bisher genutzte Indikatoren.
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Wissenschaftler analysierten die Daten von mehr als 58 000 Männern, die mindestens 65 Jahre alt waren. Sowohl Metformin als auch eine Testosteronersatztherapie gingen bei älteren Männern mit einem geringeren Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen einher. Der schützende Effekt war bei Metformin deutlicher.
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Die Gesundheit von Herz-Kreislauf-System und Stoffwechsel werden durch unsere inneren Uhr und unseren Tagesrhythmus beeinflusst. In einer wissenschaftlichen Stellungnahme stellt die amerikanische Herzgesellschaft wesentliche Faktoren vor, die auf unseren Rhythmus einwirken und ihn aus dem Takt bringen können. Dadurch können Übergewicht und Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, Hypertonie, Herzinfarkt und Schlaganfall begünstigt werden.
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Die Einnahme von niedrig-dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) zeigte in einer randomisiert-kontrollierten Studie keinen Nutzen für die gesunde Lebensspanne. Ältere, zu Beginn gesunde Teilnehmer profitierten auch nicht in Bezug auf Risiken für Demenz oder körperliche Einschränkungen. Jedoch erhöhte sich das Risiko für Blutungen.
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Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED), einschließlich Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, sind laut einer Metaanalyse von 13 Studien mit über 2,8 Millionen Teilnehmern mit einem deutlich erhöhten Schlaganfallrisiko verbunden. Das Risiko war bei Morbus-Crohn-Patienten höher als bei Colitis-ulcerosa-Patienten. Die Ergebnisse betonen die Bedeutung der kardiovaskulären Risikobewertung und -behandlung bei CED.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
digiDEM Bayern-Studie untersucht Unterschiede bei Symptomen Unruhe, Teilnahmslosigkeit, Schlafstörungen oder Gereiztheit: Verhaltens- und psychische Symptome der Demenz zählen zu den belastendsten Aspekten der Erkrankung – für Betroffene und pflegende An- und Zugehörige gleichermaßen. Eine neue Studie des Digitalen Demenzregisters Bayern an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat erstmals untersucht, ob sich diese Symptome zwischen Männern und Frauen, die zu Hause leben, unterscheiden. Bis zu 90 Prozent aller Menschen mit Demenz entwickeln im Krankheitsverlauf Verhaltens- und psychische Veränderungen. Diese umfassen Teilnahmslosigkeit, Reizbarkeit, […]
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Hitzewarnung: Tipps der Herzstiftung für ältere Menschen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzschwäche oder Koronare Herzkrankheit (KHK) Frankfurt a. M. Deutschland steht ein Wochenende mit Hitzewarnung vor Temperaturen über 35 Grad Celsius bevor. Aus diesem Anlass weist die Deutsche Herzstiftung auf wichtige Vorkehrungen für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen hin. Denn sehr hohe Temperaturen von 30 Grad Celsius und mehr können zur Herausforderung besonders für ältere Menschen und diejenigen werden, die bereits wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie einer Herzschwäche, einer koronaren Herzkrankheit (KHK), Niereninsuffizienz […]
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Internationale SNAP-Studie vergleicht erstmals gängige Medikamente direkt und liefert wichtige Erkenntnisse für neue Standardtherapie bei lebensbedrohlichen Blutstrominfektionen durch Staphylokokken. Eine internationale Studie mit Beteiligung der Universitätsmedizin Magdeburg zeigt: Die Antibiotika Cefazolin und Penicillin wirken bei schweren Blutstrominfektionen durch das Bakterium Staphylococcus aureus genauso gut wie das bisher gängige Standardpräparat Flucloxacillin – verursachen aber deutlich seltener schwere Nebenwirkungen. Die Ergebnisse wurden in den führenden medizinischen Fachjournalen New England Journal of Medicine und The Lancet veröffentlicht. In Deutschland ist die Universitätsmedizin Magdeburg […]
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Menschen mit Adipositas und Typ-2-Diabetes haben ein hohes Risiko für Gefässschäden. Dies hängt nicht nur von den Genen einer Person ab, sondern auch, wie diese «gelesen» werden. Ein von der Universität Zürich geleitetes Forschungsteam veränderte nun in Mäusen und menschlichem Gewebe die epigenetischen «Lesesignale» in der dünnen Fettschicht, die Arterien und Venen umgibt. Resultat: weniger Entzündungen und bessere Gefässgesundheit. Fett, das sich direkt an Blutgefässen befindet, ist weit mehr als passives Polstermaterial. Das sogenannte perivaskuläre Fett tauscht ständig chemische Signale […]
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Unruhige Beine, schlaflose Nächte: Das Restless-Legs-Syndrom ist eine häufige, aber immer noch rätselhafte Schlafstörung. Ein Team der Universität Basel konnte nun im Zebrafisch zeigen, dass das Kleinhirn möglicherweise an dieser Störung beteiligt ist. Diese Arbeit liefert zudem neue Einblicke in die Mechanismen, die der Symptomatik der Erkrankung zugrunde liegen. Katrin Bühler Ein unwiderstehlicher Drang, die Beine oder auch andere Körperteile zu bewegen, begleitet von unangenehmem Kribbeln, meist nachts, sind typische Symptome des Restless-Legs-Syndroms (RLS). An dieser neurologischen Störung leiden weltweit Millionen […]
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CellTrap macht einzelne Zellkontakte sichtbar Immuntherapien sind eine vielversprechende Methode im Kampf gegen Krebs. Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben nun das Lab-on-a-Chip-System CellTrap entwickelt. Es ermöglicht, Interaktionen zwischen Immun- und Krebszellen auf Einzelzellebene zu beobachten. Die Methode soll dabei helfen, grundlegende Prozesse der Krebsimmunologie besser zu verstehen und zentrale Fragen zu beantworten. Etablierte Labortests erfassen vor allem Durchschnittswerte über viele Zellen hinweg und zeigen, wie viele Krebszellen nach dem Kontakt mit Immunzellen überleben. Was dabei im Einzelnen geschieht, […]
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Wie kann die Versorgung älterer Menschen künftig gelingen, wenn immer mehr Hochaltrige auf medizinische und pflegerische Hilfe angewiesen sind – gleichzeitig aber Kliniken unter massivem Druck stehen? Mit dieser hochaktuellen Frage beschäftigt sich der Internist und Intensivmediziner Prof. Christian Karagiannidis, ehemaliges Mitglied der Regierungskommission Krankenhaus und Mitglied des Expertenrats Gesundheit und Resilienz der Bundesregierung. In einer Keynote beim diesjährigen gemeinsamen Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) geht es um konkrete […]
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Die Remission eines Prädiabetes scheint weit mehr zu bewirken als nur die Entstehung eines Typ-2-Diabetes zu verhindern. Prof. Dr. Andreas L. Birkenfeld vom Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) e.V. und dem Universitätsklinikum Tübingen und Prof. Dr. Mathias Heikenwälder vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem M3 Research Center am Universitätsklinikum Tübingen schlagen vor, die Rückkehr erhöhter Blutzuckerwerte in den Normalbereich als neues Ziel der Krebsprävention zu betrachten. In einem Kommentar in der Fachzeitschrift Nature Reviews Endocrinology argumentieren sie, eine anhaltende Prädiabetes-Erkrankung könne mit einem […]
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Experten-Tipp Berlin – In Deutschland leiden mehr als zwölf Millionen Menschen unter chronischen Schmerzen. Hauptsächlich kommen dagegen Medikamente, operative Eingriffe, Physiotherapie und Entspannungsverfahren zum Einsatz. Aber auch die therapeutische Anwendung von Musik kann Schmerzen lindern – ganz ohne medikamentöse Nebenwirkungen. Wie Musik gegen Schmerz wirkt, was effektiv ist und welche Übung gegen Kopfweh & Co. sich ohne Aufwand auch zu Hause ausprobieren lässt, erläutert ein Experte der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft e.V. (DMtG). Nach Angaben der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. sind etwa 17 […]
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Berlin – Weg von der Reparatur-Medizin, hin zu einer personalisierten, vorbeugenden Medizin: Neue Forschungsansätze in der Gastroenterologie konzentrieren sich immer stärker darauf, warum manche Menschen trotz Risikofaktoren gesund bleiben und wie sich solche Schutzmechanismen medizinisch nutzen lassen. Angesichts einer alternden Bevölkerung und wachsender Belastungen für Kliniken und Praxen fordert die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS) Prävention stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Auf der Jahrespressekonferenz der DGVS mahnten Expertinnen und Experten der Fachgesellschaft zugleich, bewährte Präventionsangebote wie […]
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Ein Team um Prof. Dr. rer. nat. Ulrike Hendgen-Cotta und Prof. Dr. med. Dr. h.c. Tienush Rassaf hat im Fachjournal „Nature Communications“ einen vielversprechenden Wirkstoffkandidaten vorgestellt. Das Peptid B-017 schützt Zellen davor, infolge einer Durchblutungsstörung abzusterben und konnte Gewebeschäden in Herz, Gehirn und Leber im Tiermodell deutlich verringern. Über die Ausgründung Bimyo GmbH ist nun der Schritt in die klinische Erprobung geplant. Wenn ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall die Blutversorgung eines Organs unterbricht, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Doch […]
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Psilocybin mit begleitender Psychotherapie kann bei Menschen mit therapieresistenter Depression zu langfristigen Verbesserungen der depressiven Symptomatik führen. Das zeigt eine jetzt veröffentlichte Langzeitnachbeobachtung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI), der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der MIND Foundation. Die antidepressiven Effekte hielten über einen Zeitraum von bis zu zwölf Monaten an. Nach Angaben der Forschenden handelt es sich um die bislang umfassendste Langzeituntersuchung einer klinischen Studie mit Psychedelika. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift „Psychotherapy and Psychosomatics“ veröffentlicht. Ob […]
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BALTIC-Studie mit knapp 10.000 Früh- und Neugeborenen zeigt: Konsequente Händedesinfektion schützt vor schweren Infektionen ebenso wirksam wie zusätzliche Schutzkleidung Eine große deutsche Studie mit fast 10.000 Neugeborenen auf Intensivstationen zeigt: Eine sorgfältige Händedesinfektion des Personals schützt gefährdete Babys genauso gut vor bestimmten Krankenhausinfektionen wie zusätzliche Schutzmaßnahmen mit Kitteln und Handschuhen. Untersucht wurden Früh- und Neugeborene, die mit antibiotikaresistenten gramnegativen Bakterien besiedelt waren. Solche Keime gelten in Kliniken als besonders problematisch, weil sie gegen wichtige Antibiotika unempfindlich sein können. Lübeck/Würzburg. Dank der […]
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