KHK / Herzinfarkt

Neue Studien zu KHK / Herzinfarkt

Viele Männer fürchten, dass eine blutdrucksenkende oder cholesterinsenkende Therapie zu Erektionsproblemen führen könnte. Die hier vorliegende Studie gibt Entwarnung. Weder eine blutdrucksenkende Therapie mit einem Angiotensin-II-Rezeptor-Blocker und einem Diuretikum noch eine cholesterinsenkende Therapie mit Statinen noch eine Kombination beider Therapien beeinflusste die Erektionsfähigkeit der Männer – weder negativ noch positiv.

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Zusammenfassend fand die Analyse einer großen Kohortenstudie einen Zusammenhang zwischen der Herz-Kreislauf-Gesundheit im mittleren Lebensalter und der Denkleistung über die folgenden 20 Jahre. Je gesünder die Teilnehmer in der Lebensmitte waren, desto geringer baute ihre Denkleistung mit dem Alter ab. Gute Gründe demnach, schon in jüngeren Jahren stärker auf die 7 Kernelemente Blutdruck, Blutfette und -zucker, Bewegung, Gewichtsverlust, Rauchstopp und gute Ernährung zu achten.

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Damit die Medikamente wie gewünscht wirken, ist es wichtig, sie wie empfohlen einzunehmen. In der vorliegenden Studie stellten Wissenschaftler jedoch fest, dass sich viele KHK-Patienten nicht an den Therapieplan hielten. Die Gründe hierfür waren laut der Befragung unterschiedlich – häufige Gründe waren Vergesslichkeit und Bedenken gegenüber den Medikamenten.

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Forscher fanden im Rahmen der großen Shanghai Aging Study, dass Bluthochdruck ein möglicher Risikofaktor für eine Demenzerkrankung in fortgeschrittenem Alter sein kann. Dauer und Höhe des Bluthochdrucks gingen bei tausenden Teilnehmern mit stärkeren Beeinträchtigungen der Denkleistung einher. Entsprechend sollte gerade im Alter stärker auf das Blutdruckmanagement geachtet werden, um die Denkleistung möglichst lange zu erhalten.

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Bei der Bypass-Operation werden verschiedene Methoden angewandt. Wissenschaftler verglichen in der vorliegenden Studie die Operationsmethode mit und ohne Herz-Lungen-Maschine im Hinblick auf neurologische Komplikationen bei Patienten mit neurologischer Vorgeschichte miteinander. Sie stellten fest, dass es nach einer Operation ohne Herz-Lungen-Maschine, also am schlagenden Herzen, seltener zu Schlaganfällen kam.

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Sind medikamentenfreisetzende Stents wirklich besser als unbeschichtete Metall-Stents? Im Hinblick auf das Risiko für eine Herzinfarkt innerhalb des ersten Jahres nach dem Eingriff lautet die Antwort „ja“. Zu diesem Ergebnis kam jedenfalls ein internationales Forscherteam, das die Ergebnisse mehrerer Studien zu dieser Thematik zusammenfasste.

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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Alzheimer an den Augen erkennen, lange bevor die unheilbare Erkrankung ausbricht: Diesem Ziel ist ein europäisches Forschungsteam unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) einen Schritt näher gekommen. Mithilfe eines laserbasierten Verfahrens gelingt es den Forschenden, eine Alzheimer-erkrankte Netzhaut von einer gesunden anhand ihres spektralen Fingerabdrucks zu unterscheiden. Anders als bislang vorliegende Studien setzen die Forschenden nicht auf den kontrovers diskutierten Nachweis bestimmter Biomarker — etwa alzheimertypischer Eiweißablagerungen —, sondern entschlüsseln mit spektroskopischen Mitteln die biochemische Zusammensetzung der Netzhaut. […]

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Zahlreiche Patienten können in Nordrhein ab dem 01.04.2021 im Rahmen eines Pilotprojekts der GWQ ServicePlus AG und des Hausärzteverbandes Nordrhein e.V. von einem gemeinsamen Medikationsmanagement durch Hausärzte und Apotheken profitieren. Eine interprofessionelle Zusammenarbeit ist gerade beim Thema der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) notwendig. Das Pilotprojekt „Digitales interprofessionelles Medikationsmanagement“ in Nordrhein schafft hierfür die notwendigen Rahmenbedingungen. Bedingt durch den demografischen Wandel und die alternde Gesellschaft gibt es heute viele multimorbide Patienten. Polymedikation ist für viele Versicherte unvermeidbar, birgt aber erhebliche Risiken, insbesondere, wenn […]

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