Tübinger Forschende wollen mit RNA-Editierung chronische Lebererkrankungen und Leberkrebs auf völlig neue Weise behandeln Leberkrankheiten sind weltweit auf dem Vormarsch. Ein europäisches Forschungsteam unter Leitung der Tübinger Wissenschaftler Prof. Dr. Thorsten Stafforst, Prof. Dr. Mathias Heikenwälder und dem israelischen Forschenden Prof. Dr. Erez Levanon will das ändern. Ihr neues Projekt „HepaModulatoR“ soll mithilfe von RNA-Editierung präzise, sichere und personalisierte Therapien gegen Fettleber, Entzündung und Leberkrebs entwickeln. Dafür erhalten sie zehn Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat. Wenn die Leber aufgibt Die […]
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Eine Studie des Universitätsklinikums Tübingen in Zusammenarbeit mit der schwedischen Uppsala Universität belegt erstmals in großem Maßstab, dass Schwierigkeiten mit der Emotionsregulation bereits während der Schwangerschaft auf ein erhöhtes Risiko für depressive Symptome hinweisen können – sowohl in der Schwangerschaft selbst als auch in den Monaten nach der Geburt. Die Ergebnisse eröffnen neue Chancen für eine frühe Erkennung und Prävention perinataler Depressionen durch einfache Screening-Instrumente. Die Studie wurde in dem renommierten Fachjournal Nature Mental Health veröffentlicht. Eine Studie des Universitätsklinikums […]
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Tübinger Studie zeigt: Impfstoffe regen unterschiedliche Antikörpertypen an – mögliche Auswirkungen auf den Langzeitschutz Die Booster-Impfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoffen stärkt die Antikörperabwehr gegen SARS-CoV-2. Doch nicht jeder Impfstoff führt zur exakt gleichen Immunantwort. Tübinger Forschende haben nun gezeigt, dass die beiden meistverwendeten mRNA-Booster – BNT162b2 (Pfizer/BioNTech) und mRNA-1273 (Moderna) – sich in der Zusammensetzung der gebildeten Antikörper unterscheiden. Besonders der Pfizer-Booster führt häufiger zu einem sogenannten Klassenwechsel in den Antikörper-Untergruppen IgG2 und IgG4. Welche Rolle diese Unterschiede für den […]
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Zahl der Cannabisdelikte deutlich gesunken – Universität Tübingen und Universitätsklinken Hamburg-Eppendorf und Düsseldorf erforschen Folgen der Teillegalisierung Im Jahr 2024 haben in Deutschland schätzungsweise 5,3 Millionen Erwachsene Cannabis konsumiert. Durch das verfügbare Medizinalcannabis konnten etwa 12 bis 14 % des Gesamtbedarfs an Cannabis gedeckt werden. Die Anbauvereinigungen produzierten dagegen nicht einmal 0,1 % der benötigten Menge. Die Marktanteile des legalen Eigenanbaus sowie des aus illegaler Produktion oder Weitergabe stammenden Cannabis können demgegenüber derzeit nicht quantifiziert werden. Die verfügbaren Daten sprechen […]
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Kombination aus zwei modernen Medikamenten wird erstmals getestet
Peniskrebs ist eine seltene Erkrankung, die für Betroffene jedoch oft lebensbedrohlich ist. Eine neue Studie in Deutschland – DEPECA-1 – testet erstmals eine Kombination zweier Medikamen…
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Erfolgreicher Wirksamkeitstest im menschlichen Netzhautmodell ermöglicht klinische Studie
Forschenden ist es gelungen, die Wirksamkeit einer Gentherapie gegen ein Symptom der seltenen Kinderdemenz „CLN2 – Batten-Syndrom“ in einem menschlichen Net…
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Dank eines neuen Workshop-Formats, den sogenannten „Solvathons“, haben europäische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über 100 Familien mit seltenen Krankheiten zu einer Diagnose verholfen. Bei diesen Solvathons kommen Ärztinnen und Ärzte sowie E…
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Dank eines neuen Workshop-Formats, den sogenannten „Solvathons“, haben europäische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über 100 Familien mit seltenen Krankheiten zu einer Diagnose verholfen. Bei diesen Solvathons kommen Ärztinnen und Ärzte sowie Expertinnen und Experten aus Genetik und Bioinformatik aus ganz Europa zusammen, um gemeinsam ungelöste Krankheitsfälle zu bearbeiten. Das Konzept wurde im europäischen Forschungsprojekt Solve-RD entwickelt, das vom Universitätsklinikum Tübingen koordiniert wurde. Die Ergebnisse wurden nun im Fachjournal Nature Genetics veröffentlicht. Trotz Fortschritten in der Genomforschung kommt ein Großteil der Patienten […]
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Studienergebnisse belegen: Obwohl das Gehirn im Alter an Volumen abnimmt, werden große Teile der Hirnrinde vor dem Verfall bewahrt Vergesslichkeit, schlechtere Wahrnehmung, nachlassende Konzentrationsfähigkeit: Diese Begriffe werden häufig mit dem Alterungsprozess in Verbindung gebracht. Der Grund: Die Hirnrinde wird dünner – ein charakteristisches Merkmal des menschlichen Alterns. Erstmals ist es nun Tübinger Forschenden gelungen, mittels innovativen Bildgebungs- und Berechnungsmethoden die verschiedenen Schichten der Hirnrinde separat voneinander zu untersuchen und die Veränderungen der Hirnrindenschichten im Laufe des Alters zu messen. Das […]
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Uniklinikum implantiert als erstes Zentrum in Baden-Württemberg neuartige biologische Herzklappe über Katheter Am Universitätsklinikum Tübingen wurde erstmals in Baden-Württemberg ein innovatives Verfahren zur Behandlung schwerer Mitralklappenfehler eingesetzt. Dabei erhielt ein Patient eine biologische Herzklappenprothese über einen Herzkathetereingriff – ohne chirurgische Operation, allein über einen Venenzugang in der Leiste. Die neue Technik ermöglicht nun auch solchen Menschen eine lebenswichtige Therapie, die bislang keine Chance auf eine konventionelle Operation oder einen anderen kathetergestützten Eingriff hatten. Bei der Mitralklappe handelt es sich um […]
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Eine bahnbrechende klinische Studie an sieben deutschen psychiatrischen Universitätskliniken unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Plewnia vom Universitätsklinikum Tübingen zeigt, dass die Transkranielle Magnetstimulation (TMS) eine wirksame und sichere Therapiemöglichkeit für Menschen mit hartnäckigen auditorischen Halluzinationen (Stimmenhören) darstellt. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „The Lancet Psychiatry“ veröffentlicht. Innovative Therapie für schwer behandelbare Symptome Auditorische Halluzinationen sind oft eine große Belastung für Menschen mit Schizophrenie. Dabei handelt es sich um das Hören von Stimmen ohne […]
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Zwei führende europäische Institute für Augenforschung – das Forschungsinstitut für Augenheilkunde (FIA) der Universität Tübingen und das Institut de la Vision (IDV) der Sorbonne Université in Paris – bündeln ihre Kräfte, um gemeinsam ein herausragendes internationales Forschungs- und Ausbildungsprogramm zu realisieren. Unter dem Namen „Limits2Vision“ starten sie ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) gefördertes Graduiertenkolleg für die nächste Generation von Sehforschenden. Die DFG unterstützt dieses Doktorandenkolleg ab Januar 2026 zunächst für 60 Monate mit einem […]
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Tübinger Studie zeigt: Bestimmte Fettsäuren lösen Funktionsverlust wichtiger Immunzellen aus Forschende des Universitätsklinikums Tübingen und des M3 Forschungszentrums haben einen zentralen Mechanismus entschlüsselt, durch den die sogenannte metabolische Dysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD; ehemals „Fettleber“) die körpereigene Abwehr gegen Leberkrebs schwächen kann. Unter der Leitung von PD Dr. Dr. Katrin Böttcher, Oberärztin der Abteilung für Innere Medizin I, konnte das Team zeigen, dass sich mehrfach ungesättigte Fettsäuren in speziellen Immunzellen der Leber ansammeln. Diese Fette lösen in den Zellen eine Art […]
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