Keine Angst vor innovativen Arzneimitteln – was Sie bei der Verordnung beachten sollten

Verordnungsthema:

Longevity

Neue Studien zu Longevity

Insgesamt ging die Hormonersatztherapie in einer Analyse von Kohortendaten über 183 450 postmenopausalen Frauen mit einem geringen Demenzrisiko einher, wenn die Menopause nicht natürlich eingetreten war. Zu den Faktoren, die diesen Zusammenhang beeinflussten, zählten unter anderem der Zeitpunkt der Hormonersatztherapie, chirurgisch herbeigeführte Menopause sowie Erbanlagen (Apo E-4).

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Schlaflosigkeit steht in in fortgeschrittenem Alter in Zusammenhang mit einer beschleunigten biologischen Alterung. Eine Sekundäranalyse einer randomisiert-kontrollierten Studie mit 92 älteren Teilnehmern deutete auf eine mögliche Verlangsamung der biologischen Alterung mit der Therapie von Schlaflosigkeit mit kognitiver Verhaltenstherapie. Die Behandlung von Insomnie bei älteren Erwachsenen könnte demnach womöglich nicht nur den Schlaf verbessern, sondern eventuell auch die gesunde Alterung unterstützen.

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In einer landesweiten longitudinalen Kohortenstudie mit 30 097 Personen in mittlerem und höherem Alter hatten Menschen mit höherem Risiko für obstruktive Schlafapnoe auch wahrscheinlicher psychische Probleme. Bei Anzeichen einer Schlafapnoe sollte demnach speziell auch mit zunehmendem Alter an möglicherweise begleitende psychische Problemen gedacht werden, um diese frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

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In einer Überkreuz-durchgeführten randomisierten klinischen Studie mit 40 gesunden Erwachsenen zeigten sich Dosis-abhängige Einbußen in der Fahrtüchtigkeit im Fahrsimulator nach dem Konsum von essbaren Cannabisprodukten. Die Autoren berichten, dass die Ergebnisse klinisch bedeutsam sind: Frühere Studien sahen ähnliche Abweichungen als Hinweis auf beeinträchtigte Fahrtüchtigkeit an. Die hier gemessenen Blutspiegel lagen, so die Autoren, allerdings im Rahmen häufiger gesetzlicher Schwellenwerte.

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Anhaltender moderat verkürzter Schlaf über 6 Wochen wirkt sich auf Körpergewicht und Stoffwechsel aus, fand die Analyse von zwei randomisierten Studien im Überkreuz-Design mit zusammen 95 Teilnehmern. Gewichtsmanagement und die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen könnten daher von Schlafstrategien zur Vermeidung auch mäßigen Schlafmangels profitieren. Längerfristige Effekte sind in weiteren Studien zu klären.

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Medical NEWS Report
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Körperliche Aktivität kann sich je nach Umfeld (Freizeit, Beruf, Haushalt, Arbeitsweg) unterschiedlich auf die Gesundheit auswirken. Welchen Einfluss unterschiedliche Aktivitäten auf die Gehirngesundheit ausüben, wurde bisher nicht umfassend untersucht. Daher standen in dieser systematischen Übersichtsarbeit und Metaanalyse unterschiedliche Bewegungsarten und ihre Auswirkungen auf Demenzerkrankungen im Mittelpunkt.

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Immer mehr Menschen nutzen KI-Chatbots, um über persönliche und psychische Probleme zu sprechen. Welche Risiken damit verbunden sind, haben Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen untersucht und als Übersichtsartikel in npj Digital Medicine veröffentlicht. Die Forschenden sichteten dafür mehr als 3.100 Veröffentlichungen und werteten 119 Arbeiten detailliert aus. Die Forschenden haben die Risiken in fünf Kategorien unterteilt: Direkte psychische und psychiatrische Gefahren wie bei Suizidalität, Risiken für Verhalten und Beziehungen wie emotionale Bindungen, Risiken für Denkvermögen und Bildung wie […]

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Leider haben wir zu Longevity noch keine Informationen zu Innovativen Arzneimitteln – z. B. Biologika

Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken

Universitätsklinikum Jena koordiniert internationale transplantationsonkologische Studie Mit jährlich etwa 55.000 Neudiagnosen gehört Dickdarmkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Bei etwa der Hälfte der Betroffenen entwickeln sich im Krankheitsverlauf Lebermetastasen. Deren chirurgische Entfernung bietet zwar die Chance auf Heilung, ist jedoch nur bei etwa 20 bis 30 Prozent der Patientinnen und Patienten möglich. Können die Tumoren wegen ihrer Ausbreitung oder ungünstigen Lage nicht operiert werden, verbleibt nur die Systemtherapie mit Zytostatika und den damit verbundenen Nebenwirkungen. „In einer Studie gemeinsam […]

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Bayerischer Präventionstag am 12. Oktober in Würzburg mit Gesundheitsministerin Judith Gerlach: „Der Bayerische Präventionstag macht sichtbar, wie vielfältig und innovativ Prävention heute bereits ist.“ Würzburg. Das Universitätsklinikum Würzburg (UKW) erprobt mit X-CAN einen neuen digitalen Ansatz zur Cannabisprävention bei Jugendlichen. Das für Smartphones geeignete „Serious Game“ vermittelt Wissen über Risiken und trainiert Strategien, die helfen sollen, Cannabiskonsum zu vermeiden oder zu reduzieren. Für die vollständig online durchgeführte wissenschaftliche Begleitstudie werden Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren gesucht. Das vom Bayerischen Staatsministerium […]

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Aggressive Tumoren besitzen oft große Mengen ringförmiger DNA. Wenn es gelänge, die Ringe vermehrt aus den Kernen der Krebszellen auszuschließen, würden sich die Überlebenschancen der Patient*innen deutlich erhöhen, berichtet ein internationales Team um Anton Henssen vom ECRC in ​„Nature Genetics“. In den Zellen von Tumoren, die besonders schnell wachsen und sich im Körper verbreiten, finden sich oft viele Ringe aus DNA. Meist enthalten sie zahlreiche Onkogene – Erbanlagen, die eine Krebserkrankung fördern. Schon länger suchen Forschende daher nach Schwachstellen der […]

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Zwei Befragungen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) zeigen: In der Bevölkerung wird das persönliche Krebsrisiko häufig unterschätzt – gleichzeitig bestehen Wissenslücken über Krebsursachen und Krebsrisikofaktoren. Verlässliche und verständliche Informationen sind gefragt. Nur 12 Prozent der Menschen in Deutschland schätzen ihr persönliches Krebsrisiko als eher oder sehr hoch ein – dabei erhält tatsächlich fast jeder Zweite in Deutschland im Laufe seines Lebens eine Krebsdiagnose. Gleichzeitig fühlen sich 61 Prozent gut oder sehr gut über Krebsvorbeugung und 62 Prozent über Krebsfrüherkennung informiert. Das […]

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Wenn Patient:innen über zunehmende Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen oder sonstige kognitive Einschränkungen berichten, ist eine strukturierte Abklärung wichtig. Erfahren Sie, wie kognitive Kurztests dabei in der hausärztlichen Praxis eingesetzt werden können und was die Tests MoCA, neotivCare und MoCA XpressO leisten können. MMAT-08588 [Beitrag ist DocCheck-geschützt]

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Digitales Angebot stärkt Gesundheitskompetenz von Lehrerinnen und Lehrern Eine neue App soll Lehrkräften helfen, im Schulalltag gesund zu bleiben. Das digitale Angebot ist das Ergebnis eines dreijährigen Kooperationsprojekts der Technischen Universität München (TUM) und der AOK Bayern. Die App bietet maßgeschneiderte Angebote auf Grundlage einer Befragung von 1.400 Lehrkräften. In Kürze Die App ist der erfolgreiche Abschluss eines dreijährigen Kooperationsprojekts „Bayerische Lehrkräfte in ihren gesundheitsbezogenen Kompetenzen stärken“ (BaLko) der AOK Bayern und der Technischen Universität München. Ansatz des Projektes war, […]

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Bei atypischen Meningeomen reduziert eine postoperative Bestrahlung das Rückfallrisiko auch dann, wenn der Tumor durch die Operation vollständig entfernt wurde. Das wurde jetzt erstmals durch die internationale ROAM-Studie bestätigt (1). Meningeome sind im Regelfall gutartige Tumoren, die von den Hirnhäuten (und nicht vom Gehirn selbst) im Kopf ausgehen und meistens sehr langsam wachsen. Wenn diese Tumoren klein sind und keine Beschwerden verursachen, brauchen sie zunächst gar nicht behandelt werden (2). Wenn eine Behandlung nötig ist, kommen eine Operation oder, wenn […]

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Prädiabetes erkennen und Diabetes Typ 2 frühzeitig gegensteuern Über 9 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Typ-2-Diabetes.1 Doch diese Stoffwechselerkrankung entsteht nicht von heute auf morgen: Bereits dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte können auf ein gesteigertes Risiko hinweisen – der so genannte Prädiabetes. Diese ersten, zunächst unbemerkten, Stoffwechselveränderungen führen aber nicht zwangsläufig zu einem manifesten Typ-2-Diabetes. Die Forschung zeigt, dass Lebensstiländerungen das Risiko erheblich senken können und sich Krankheitsverläufe zwischen Betroffenen auch deutlich unterscheiden. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) rät deshalb, das […]

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Berlin. Das Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG) hat seinen neuen Informationsdienst Psychische Gesundheit gestartet. Unter www.info-psyche.org finden Interessierte ab sofort wissenschaftlich fundierte und allgemeinverständliche Informationen rund um psychische Gesundheit und Erkrankungen. Das frei zugängliche Angebot wurde zusammen mit Wissenschaftler:innen des DZPG sowie Betroffenen und Angehörigen entwickelt und wird kontinuierlich ausgebaut. Mit dem neuen Informationsdienst schafft das DZPG ein verlässliches Informationsangebot für die Bevölkerung. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die Fragen, wie psychische Erkrankungen erkannt und behandelt werden, sondern auch […]

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Obwohl das „Transaktionale Stressmodell“ Stresserleben als dynamischen Prozess beschreibt, der im Alltag von kontinuierlichen Bewertungen abhängt, stützten sich bisherige Untersuchungen fast ausschließlich auf einmalige Befragungen. Erstmals ist es einer Forschungsgruppe nun gelungen, das Zusammenspiel beider Stressbewertungen im Alltag gleichzeitig zu untersuchen – und dabei sauber zu trennen, WER generell mehr Stress erlebt und WANN im Tagesverlauf Stress entsteht. Das Transaktionale Stressmodell von Richard Lazarus zählt zu den einflussreichsten Theorien der Psychologie, präventiven Medizin und der Gesundheitswissenschaften. Es bildet eine zentrale […]

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Zur Behandlung zahlreicher Bluterkrankungen werden Gentherapien eingesetzt. Oft können die Blutstammzellen bei der Transplantation jedoch nicht ihre Eigenschaften voll ausschöpfen. UZH-Forschende haben nun einen alternativen Signalweg erforscht, der Abhilfe schaffen könnte. Blutstammzellen sind seltene Zellen im Knochenmark, die lebenslang die nötigen Blut- und Immunzellen produzieren und so für die Erneuerung von Blut und Immunsystem im Körper sorgen. Daher werden sie auch bei Knochenmarktransplantationen und neuartigen Gentherapien zur Behandlung zahlreicher Bluterkrankungen eingesetzt. Bei der Gentherapie müssen die Stammzellen allerdings vor der […]

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Das menschliche Darmmikrobiom könnte mitbestimmen, wie stark das Immunsystem auf Impfungen reagiert Auf den Punkt gebracht Impfungen sind eine der wichtigsten und wirksamsten Maßnahmen, um die Gesundheit der gesamten Bevölkerung zu schützen und schwere Infektionskrankheiten einzudämmen. Trotz Verwendung gleicher Impfstoffe reagieren verschiedene Menschen jedoch sehr unterschiedlich auf die Impfung: Während einige nach der Impfung Fieber oder grippeähnliche Symptome entwickeln, bleiben andere völlig unbeeinträchtigt. Das Risiko von Nebenwirkungen wie Fieber kann bei vielen Menschen Zweifel und Angst auslösen, was die Impfbereitschaft […]

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Argyrin B wirkt gegen Durchfallerreger und schont gleichzeitig das Darmmikrobiom Die Behandlung mit Breitbandantibiotika bringt oft Nebenwirkungen mit sich, da sie neben den Krankheitserregern auch die „guten“ Bakterien im Darm in Mitleidenschaft zieht. Ein Forschungsteam von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), dem Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) und dem Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) konnte nun zeigen, dass der Naturstoff Argyrin B eine starke Wirksamkeit gegen den Erreger Clostridioides difficile hat und gleichzeitig das nützliche Darmmikrobiom weitestgehend verschont. Ihre Ergebnisse […]

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