Neue Studien zu Longevity
Die Behandlung mit einem Cannabis-Extrakt (VER-01) zeigte in einer randomisiert-kontrollierten Studie mit 820 Teilnehmern Potenzial zur sicheren und wirksamen Schmerzlinderung bei chronischen Schmerzen des unteren Rückens.
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Unter standardisierten Bedingungen erreichen Modelle künstlicher Intelligenz (KI) bereits eine hohe Genauigkeit bei der Diagnose bösartiger Hauterkrankungen. Die Patientenversorgung geht aber über die reine Interpretation von Bildern hinaus: Auch seltene und atypische Erscheinungsbilder gehören zum klinischen Alltag. In diesem Setting können ärztliche Fähigkeiten, wie eine aktuelle Studie zeigt, die diagnostische Performance aktueller KI-Modelle übertreffen.
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Eine beobachtende Querschnittsstudie mit 119 älteren Erwachsenen fand, dass die Regelmäßigkeit sozialer Rhythmen eine wichtige Rolle für den Erhalt der Lebensqualität spielt und mit depressiven Symptomen assoziiert ist. Die psychische Gesundheit im Alter könnte demnach möglicherweise gezielt durch regelmäßige soziale Interaktionen unterstützt werden.
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Musikhören kann sich bei älteren Erwachsenen positiv auf die Stimmung, Emotionsregulation und Ängste auswirken. Zu diesem Ergebnis kam ein systematischer Review, das 13 Studien einschloss.
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Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 407 Frauen nach den Wechseljahren konnte zeigen, dass eine reine Verringerung der Sitzzeit den Blutdruck nicht verbesserte. Dagegen führten häufigere Wechsel vom Sitzen zum Stehen zu einer Senkung des Blutdrucks innerhalb von 3 Monaten. Regelmäßiges Aufstehen könnte somit eine einfache und praktikable Maßnahme zur Verringerung des Herz-Kreislauf-Risikos sein.
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Selbst berichtete Schlafdaten, multi-Organ- und multi-Omics-Daten von 500 000 Menschen, zeigten einen Zusammenhang zwischen Schlafdauer und biologischen Alterungsuhren. Ungewöhnlich lange oder kurze Schlafdauer könnte demnach frühe Warnhinweise darstellen und eventuell Ansatzpunkte zur Prävention späterer systemischer und potenziell lebensverkürzender Erkrankungen sein.
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Ein Umbrella-Review, der die Ergebnisse von 21 Metaanalysen zusammenfasste, zeigte, dass ein hoher Salzkonsum mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und höheren Blutdruckwerten assoziiert war. Eine niedrigere Natriumaufnahme stand hingegen mit einem geringeren Sterberisiko in Zusammenhang.
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Eine prospektive, bevölkerungsbasierte Kohortenstudie mit mehr als 10 000 Frauen konnte zeigen, dass eine vorzeitige natürliche Menopause (vor dem 40. Lebensjahr) mit einem rund 40 % höheren lebenslangen Risiko für koronare Herzkrankheiten verbunden ist. Die Ergebnisse unterstreichen laut der Autoren die Bedeutung der Menopause als wichtigen Faktor in der kardiovaskulären Prävention.
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Sportliche Aktivität zeigt bei Menschen mit erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen positive Auswirkungen auf Blutdruck, Stoffwechselwerte und Schlafqualität. Wie stark diese Effekte ausfallen, kann einer neuen Studie zufolge davon abhängen, wie gut der Zeitpunkt des Trainings auf den Chronotyp, also den individuellen Biorhythmus, abgestimmt ist.
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Patienten, die mit den Wirkstoffen Semaglutid oder Tirzepatid behandelt werden, nehmen meist deutlich ab. Allerdings profitieren nicht alle Patienten gleich stark und auch die Nebenwirkungen können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Ob bestimmte Abweichungen im Erbgut diese Unterschiede erklären, untersuchte eine groß angelegte, genomweite Assoziationsstudie.
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Die multimodale Bildgebung zeigte bei Erwachsenen, die täglich weniger tranken, ein höheres Ausmaß bzw. einen schnelleren Anstieg der Amyloid-β-Ablagerung im Gehirn. Dies war das Ergebnis einer Kohortenstudie mit 287 kognitiv unauffälligen Erwachsenen.
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Manche Biomarker für Alterungsprozesse könnten die Alterungs-Geschwindigkeit anzeigen und als Hinweise für gesundheitsfördernde Maßnahmen dienen. Andere Marker hängen jedoch vermutlich nur mit dem chronologischen Alter zusammen. Dies fand eine Analyse über 3 300 Personen und hunderten von Biomarkern.
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Ausgedehntes Fasten über Nacht mit einer Zeitspanne ohne Nahrungsaufnahme von mindestens 3 Stunden vor dem Schlaf könnte die kardiometabolische Gesundheit verbessern, fand eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 39 übergewichtigen oder adipösen Erwachsenen mittleren und höheren Alters. Der Ansatz beeinflusste die Blutdruckkontrolle und Stoffwechselaktivität positiv und könnte leichter im Alltag integriert werden und so mehr Menschen als ergänzende Maßnahme zur Unterstützung der kardiometabolischen Funktion zugänglich sein, vermuten die Wissenschaftler.
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Neue Meldungen aus Instituten und Kliniken
Das CRM rät Reisenden, Risikogruppen und Praxen zu mehr Aufmerksamkeit in der Mückensaison Düsseldorf – Erstmals ist in Rheinland-Pfalz eine lokal erworbene West-Nil-Virus-Infektion beim Menschen nachgewiesen worden. Zugleich melden mehrere europäische Länder früh in der Saison Fälle, darunter Italien, Griechenland, Spanien, Nordmazedonien, Rumänien und Frankreich. Das CRM Centrum für Reisemedizin rät Reisenden und Ärztinnen und Ärzten, West-Nil-Fieber in der Mückensaison stärker zu berücksichtigen – besonders bei Fieber, Hautausschlag oder neurologischen Symptomen. „West-Nil-Fieber ist derzeit eines der wichtigsten saisonalen Infektionsthemen in Europa“, […]
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Nach Verletzungen oder bestimmten Autoimmunerkrankungen kann sich das Gehirn offenbar besser regenerieren als bisher angenommen. Forschende der Universität Zürich zeigen im Mausmodell, dass spezielle Stütz- und Versorgungszellen geschädigte Hirnregionen neu besiedeln, indem zunächst nur die neu gebildeten Zellkerne dorthin wandern. Gliazellen sind die Stütz- und Versorgungszellen im Gehirn. Die sternförmigen Vertreter dieser Zellen – Astrozyten genannt – sind für das Funktionieren der Neuronen unerlässlich. Sie versorgen die Nervenzellen mit Nährstoffen, helfen, den Blutfluss zu steuern, und halten das Hirngewebe gesund. […]
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Ratgeber: Was junge Haut tatsächlich braucht und was ihr schadet Foundation, Consealer, Contouring, Blush, Lipgloss und Mascara – Kosmetikprodukte, die früher primär Erwachsenen vorbehalten waren, gehören heute zum Alltag vieler Kinder und Jugendlicher. Videos verschiedenster „Skinfluencer“ verbreiten sich rasant in sozialen Netzwerken wie TikTok oder Instagram. Und auch der Handel spürt den derzeitigen Kosmetikhype und berichtet von zunehmend jüngeren Kund:innen. Fachleute wie Dr. Anna-Theresa Seitz vom Universitätsklinikum Leipzig (UKL) sehen diese Entwicklung kritisch. Attraktiv sein zu wollen, liegt in der […]
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Nachfüllbares Port-Delivery-System gibt kontinuierlich ein Medikament ab. Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) ist die häufigste Ursache für einen Sehverlust im Alter. Von der chronisch verlaufenden Netzhauterkrankung sind in Deutschland mehrere Millionen Menschen betroffen. Es gibt zwei verschiedene Arten der Makuladegeneration: die trockene und die feuchte AMD. Die feuchte Form der AMD tritt zwar seltener auf, schreitet aber schneller fort. Üblicherweise wird sie mit regelmäßigen Injektionen ins Auge behandelt. Dazu gibt es jetzt eine vielversprechende Alternative: Im Rahmen der Studie Sightspire bietet […]
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Die Diagnose der Multiplen Sklerose (MS) basiert seit vielen Jahren auf den McDonald-Kriterien. Mit der 2024 veröffentlichten Revision wurden diese umfassend erweitert. Neu aufgenommen wurden unter anderem der Sehnerv als fünfte anatomische Region zur Beurteilung der räumlichen Dissemination, Kappa-freie Leichtketten (KFLC) als Liquorbiomarker sowie die Möglichkeit, Personen mit einem radiologisch isolierten Syndrom (RIS) unter bestimmten Voraussetzungen bereits als an MS erkrankt zu klassifizieren. Darüber hinaus wurden neue MRT-Biomarker wie das Central Vein Sign (CVS) und paramagnetische Randsaumläsionen (PRL) in die […]
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Typ-2-Diabetes entwickelt sich meist über viele Jahre hinweg –Präventionsmaßnahmen setzen jedoch häufig erst dann ein, wenn die Blutzuckerwerte bereits erhöht sind. Ein internationales Expertengremium unter Leitung des Universitätsklinikums Tübingen und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) plädiert deshalb für ein grundlegendes Umdenken: Diabetesprävention sollte den gesamten Lebensverlauf berücksichtigen – von der Zeit vor einer Schwangerschaft bis ins höhere Erwachsenenalter. In einer Veröffentlichung in der Fachzeitschrift ‚Nature Medicine‘ formulieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erstmals einen gemeinsamen Zehn-Punkte-Katalog für die Prävention von […]
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Moderne Medikamente gegen Adipositas und Typ-2-Diabetes beruhen auf einer einfachen Erkenntnis: Stoffwechselwege werden nicht von einem einzelnen Signal gesteuert, sondern von vielen zugleich.Prof. Timo D. Müller ist Direktor des Instituts für Diabetes und Adipositas (IDO) bei Helmholtz Munich sowie Lehrstuhlinhaber an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Gemeinsam mit seinem Team erforscht er, wie sich diese biologischen Mechanismen therapeutisch nutzen lassen – von GLP-1-basierten Wirkstoffen bis zu neuen Hybridmolekülen, die zusätzliche Wirkkomponenten gezielt in bestimmte Zellen bringen. “In unserer Arbeit geht es darum, […]
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Nicht alle Risikofaktoren für die Alzheimer-Krankheit lassen sich beeinflussen. Umso wichtiger ist es, nicht-modifizierbare Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und modifizierbare Risiken gezielt anzugehen. Welche Faktoren nicht-modifizierbar sind und was dies für die hausärztliche Praxis bedeutet, lesen Sie hier. [Beitrag ist DocCheck-geschützt]
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Repariert, aber nicht geheilt: Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (EMAH) bedürfen der lebenslangen spezialisierten Nachsorge ihres Herzfehlers. Mehr als der Hälfte der über 350.000 EMAH-Patienten in Deutschland gelingt das nicht. Dadurch ausbleibende Kontrollen können folgenreich für Betroffene sein. Bundesweite EMAH-Informationskampagne sensibilisiert Betroffene und Ärzte für die lebenswichtige Nachsorge Aus den Augen, aus dem Sinn – Notfallambulanz. In etwa so stellt sich ein ernsthaftes Versorgungsproblem von Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler (EMAH) in Deutschland dar: Komplikationen aufgrund der fehlenden Nachsorge ihres Herzfehlers. Angeborene […]
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Ein Team unter der Leitung von Forschenden aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Stammzellinstitut HI-STEM* sowie der Medizinischen Klinik V des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) hat beim Multiplem Myelom und bei akuter myeloischer Leukämie die T-Zellen im Knochenmark charakterisiert: Eine definierte Gruppe tumorreaktiver T-Zellen kann Krebszellen erkennen und grundsätzlich bekämpfen, ist aber häufig nicht ausreichend aktiviert. Trotzdem hat die Anzahl dieser Zellen Einfluss auf die Prognose. Eine spezielle Gensignatur weist die tumorreaktiven T-Zellen aus und könnte den Erfolg von Immuntherapien vorhersagen. […]
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Immer mehr Kinder und Jugendliche erhalten in Deutschland eine ADHS-Neudiagnose. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 2024 einen Anstieg um 16 Prozent. Hochgerechnet wurde somit bundesweit bei rund 202.000 jungen Menschen erstmals ADHS diagnostiziert. Das ist das Ergebnis des aktuellen Kinder- und Jugendreports der DAK-Gesundheit. Besonders auffällig ist die Geschlechterverteilung: Jungen bekommen etwa doppelt so häufig eine Erstdiagnose wie Mädchen. Gleichzeitig steigen die Neudiagnosen bei Mädchen mit einem Zuwachs von 21 Prozent stärker an als bei Jungen mit 14 Prozent. […]
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Welche Neuronen im Gehirn steuern wie Bewegungen? Das haben Forschende aus Neurowissenschaften und KI im interdisziplinären Forschungszentrum BrainLinks-BrainTools der Universität Freiburg untersucht. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Cell Reports veröffentlicht. Die Studie kann dazu beitragen, die Präzision von per Gedanken steuerbaren Prothesen zu verbessern. 3 – 2 – 1 – und los! Alle Läufer*innen drücken sich bei Ertönen des Signals aus ihren Startblöcken und sprinten los. Dass wir in Sekundenbruchteilen handeln können, liegt daran, dass wir im Gehirn […]
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Wer seine Gefäße in der Lebensmitte gesund hält, kann viele Jahre länger ohne Demenz leben. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Langzeitauswertung der US-amerikanischen „Atherosclerosis Risk in Communities“ (ARIC)-Studie, die den Zusammenhang zwischen vaskulären Risikofaktoren und kognitiver Gesundheit untersucht hat. Die Forschenden konnten zeigen, dass Menschen ohne die drei vaskulären Risikofaktoren Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Rauchen durchschnittlich rund 12,6 Jahre länger demenzfrei leben als jene, bei denen diese drei Risikofaktoren gleichzeitig vorliegen. In der Studie [1] wurden Daten von 12.400 […]
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