Der Frühling ist da, wir werden wieder aktiver – und dennoch sitzen die meisten von uns zu viel. Gleichzeitig rücken mit steigenden Temperaturen und kürzerer Kleidung auch die Beine wieder stärker in den Blick – und damit mögliche Problemstellen wie Krampfadern. Ein weit verbreitetes Thema, das nicht nur kosmetisch ist, sondern gesundheitliche Folgen haben kann. Warum das so ist, was Abhilfe schafft und wieso das „Krampfadern ziehen“ nicht mehr der Goldstandard ist, darüber spricht anlässlich des Venentages am 18. April […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Rund 55.000 Menschen erhalten jährlich in Deutschland die Diagnose Darmkrebs. Auch wenn die Zahl der Neuerkrankungen bei älteren Patientinnen und Patienten dank Früherkennungsmaßnahmen zurückgeht, bleibt die Erkrankung eine der häufigsten Tumorarten. Bei jungen Menschen wird sie sogar häufiger diagnostiziert als früher. Für viele Betroffene ist eine Operation ein entscheidender Schritt – verbunden mit Sorgen, Unsicherheit und der Frage, wie schnell man danach wieder auf die Beine kommt. Am WTZ (Westdeutsches Tumorzentrum) Münster am UKM (Universitätsklinikum Münster) setzt man deshalb auf ein international […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Das Prostatakarzinom ist laut dem Robert-Koch-Institut mit rund 79.000 Neuerkrankungen im Jahr in Deutschland der häufigste bösartige Tumor des Mannes. Dank moderner Bildgebung und innovativer Therapien haben sich in den vergangenen Jahren Überlebenschancen und Lebensqualität bei Patienten wie Dr. Martin Franz deutlich verbessert. Im WTZ Münster wurde er in der Klinik für Nuklearmedizin am UKM mit der sogenannten Radioligandentherapie behandelt. Dabei werden winzige, an den Tumor gebundene Moleküle genutzt, um radioaktive Strahlung direkt in die Prostatakrebszellen zu bringen und sie von innen heraus gezielt […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Die festlichen Tage liegen hinter uns – und damit für viele Menschen der Wunsch, zum Jahresbeginn etwas kürzerzutreten: weniger essen, bewusster leben, und vor allem weniger trinken. Der Trend des sogenannten „Dry January“ rückt seit einigen Jahren den freiwilligen Alkoholverzicht in den Fokus der Öffentlichkeit. Dass dieser Verzicht nicht nur im Januar sinnvoll ist, betont Priv.-Doz. Kai-Henrik Peiffer, Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik B am UKM. Als Hepatologe und Intensivmediziner begleitet er viele Patientinnen und Patienten, deren Alkoholkonsum zu schwerwiegenden Lebererkrankungen geführt […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Das UKM setzt in der Strahlentherapie auf modernste Technik: Mit dem neuen LUNA-3D-System wird die Behandlung von Tumoren noch präziser und schonender. Durch die exakte Überwachung der Atmung in Echtzeit können gesunde Organe besser geschützt werden – für eine Krebsbehandlung auf höchstem Niveau. Die Strahlentherapie ist eine der wichtigen Säulen in der modernen Krebsbehandlung. Damit Tumore möglichst wirksam bestrahlt werden können, ohne gesundes Gewebe unnötig zu belasten, setzen das UKM (Universitätsklinikum Münster) in der „Klinik für Strahlentherapie – Radioonkologie“ seit […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Wir setzen sie jeden Tag ein und sind uns ihrer Bedeutung erst dann bewusst, wenn sie nicht mehr mitmacht: Die Stimme ist ein zentraler Teil der eigenen Identität. Für Menschen, die Probleme mit der Stimmbildung haben, erhalten an der Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie am UKM in einer Spezialsprechstunde gezielte Unterstützung. Je nach Diagnose und Schwere der stimmlichen Einschränkungen kann ein operativer Eingriff helfen. Die Möglichkeiten der Phonochirurgie sind vielen dabei noch unbekannt. Dass Margret Eckrodt (82) überhaupt Patientin der Klinik für Phoniatrie und […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Nicht immer müssen nach der Diagnose Brustkrebs „alle Register gezogen werden“. Bei der 56-jährigen Cornelia Terjung zeigte die molekulargenetische Untersuchung des Tumors im Rahmen einer universitären Studie, dass nach OP und Strahlentherapie keine Chemotherapie notwendig war und die anschließende Antihormontherapie deutlich verkürzt werden kann. „Ich habe nichts gespürt, keine Schmerzen, keinen Knoten. Alles schien normal.“ Für die 56-jährige Cornelia Terjung aus Lüdinghausen kam die Diagnose Brustkrebs deshalb völlig überraschend. Erst eine Routine-Mammografie im Mai zeigte die Veränderungen, die anschließend entnommene […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Bei Andrea Zimmermann* wurde Gebärmutterkörperkrebs diagnostiziert. Während einer robotisch-unterstützten Operation wurden der 58-Jährigen aus Münster die Gebärmutter und die sogenannten Wächterlymphknoten entfernt. Das fortschrittliche und zugleich schonende OP-Verfahren wird im Zentrum für Robotische Chirurgie am UKM nun auch für gynäkologische Operationen genutzt – für mehr Präzision und Sicherheit. Eine starke Blutung während des Karibikurlaubs ließ sie aufhorchen: Was zunächst nur ungewöhnlich erschien – schließlich war sie bereits in der Menopause – führte bei der 58-jährigen Münsteranerin Andrea Zimmermann* nach ihrer Rückkehr zur […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Stillen ist das Beste fürs Kind – darüber ist sich die Wissenschaft einig. Eine Scharlach-Erkrankung des Säuglings kann dann allerdings ein Infektionsrisiko für die Mutter darstellen. Die auslösenden Bakterien, Streptokokken, können vom Mund des Babys in die mütterliche Brust gelangen. „Durch Aufklärungsarbeit möchten wir die Aufmerksamkeit für dieses seltene, aber potentiell gefährliche Krankheitsbild erhöhen, und Verunsicherungen beim Stillen durch ein einfaches Vorgehensschema vermeiden“, erklärt die plastische Chirurgin Dr. Sonja Dahmann – und hat als Erstautorin das Thema erstmals wissenschaftlich aufgearbeitet. […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Dass die schönsten persönlichen Pläne im Leben schnell auf der Kippe stehen können, weiß Julia Sanders* spätestens, seit sie während der Schwangerschaft mit ihrer Tochter völlig unerwartet eine schwere Hirnblutung erlitt. Buchstäblich an einem einzigen Tag wurde das Leben der werdenden Mutter auf den Kopf gestellt. Kurz vor Beginn ihres Mutterschutzes kam sie als Notfall ins UKM. Nur eine sofortige Intervention von Neuroradiologie und Neurochirurgie konnte damals das Leben von Julia Sanders und ihrem Baby retten. Wenn Julia Sanders* zwei Jahre nach den Ereignissen […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Wenn orale Antibiotika nicht ausreichen, müssen wirkungsvollere Arzneimittel häufig intravenös verabreicht werden. Das geschieht in der Regel im Krankenhaus, doch es geht auch anders: Mit der „Ambulanten Parenterale Antiinfektivatherapie“ (APAT) können Patientinnen und Patienten sich zuhause selbst versorgen und damit risikoarm auch in ihrer Genesung von den Vorteilen des heimischen Umfelds profitieren. Heinrich Pape hätte nicht besser vorbereitet in seine Lebertransplantation gehen können. Der 75-jährige Steinfurter litt seit Ende 2022 wegen vernarbter, und damit enger, Gallengänge immer wieder an bakteriellen […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Der Weg zum ersehnten Wunschkind kann für viele Paare lang und beschwerlich sein. Die Belastung wird noch größer, wenn sie Fehlgeburten erleben müssen. Doch falls dafür eine genetische Ursache festgestellt wird, gibt es Hoffnung: Dank der Präimplantationsdiagnostik (PID) haben betroffene Paare die Chance auf ein gesundes Kind. Familie A. aus dem Kreis Steinfurt hat sich als erste am UKM für diesen Weg entschieden. Ungewollt kinderlos zu sein, ist für viele Paare sehr belastend. Wie sehr, und welchen persönlichen Umgang sie damit […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Als einem der ersten Parkinson-Betroffenen in Europa ist Wadim Luft am UKM ein neues System zur Tiefen Hirnstimulation implantiert worden.Im Vergleich zu Vorgängern des etablierten Verfahrens, das auf elektrische Impulse setzt, bietet das neue Gerät betroffenen Patientinnen und Patienten vor allem Vorteile durch eine kompaktere Bauweise und eine deutlich längere Laufzeit des Stimulators zwischen den Ladezyklen. | lwi Mit einem Zittern in der Hand fing es an. Wenn Wadim Luft sich an die ersten Symptome seiner Parkinsonerkrankung erinnert, spricht er […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →