Multiple Sklerose

Themenschwerpunkt: Ocrelizumab

Forscher stellten in einer nachträglichen Neuanalyse klinischer Studien zur Wirksamkeit von Ocrelizumab bei der Multiplen Sklerose die Frage, ob es Unterschiede je nach Patientengruppe gibt. Die Ergebnisse legen neue Forschungsfragen zu Ocrelizumab bei der MS nahe. Zukünftige Studien sollten demnach besonders den Blick auf den Schweregrad der Erkrankung sowie die Altersgruppen der Patienten richten. Aber auch das Gewicht der Patienten könnte ein wichtiger Faktor sein, der für weitere Dosierungsstudien berücksichtigt werden sollte.

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Aus der Analyse dreier großer klinischer Studien zur Behandlung der Multiplen Sklerose (RRMS und PPMS) zeigte sich, dass infusionsbedingte Reaktionen mit Ocrelizumab typischerweise mild oder moderat ausfielen und seltener nach der ersten Infusion auftraten. Die Häufigkeit solcher Reaktionen kann demnach mit Vorbehandlungen, z. B. mit Antihistaminen, gesenkt werden. Anpassungen der Infusionsgeschwindigkeit und symptomatische Behandlung konnten Beschwerden zudem effektiv lindern.

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Macht es einen Unterschied, ob eine Multiple Sklerose (MS) bereits früh nach Krankheitsbeginn mit hochwirksamen Medikamenten behandelt wird? Dies untersuchten Forscher in einer retrospektiven Analyse von Behandlungsdaten. Im Vergleich von Patienten, die innerhalb von zwei Jahren nach Krankheitsbeginn derart behandelt wurden, und Patienten, deren hochwirksame Therapie nach 4-6 Jahren begann, zeigte sich ein Unterschied im Behinderungsgrad (EDSS). 

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Die monoklonalen Antikörper Rituximab, Ocrelizumab, Ofatumumab und Ublituximab reduzieren die B-Zellen über das Oberflächenprotein CD20 und werden zur Behandlung der Multiplen Sklerose bereits eingesetzt oder klinisch geprüft. Im Review wurden nun Ähnlichkeiten und grössere Unterschiede zwischen den vier Wirkstoffen, von denen bereits Ocrelizumab zugelassen und Ofatumumab zur Zulassung empfohlen ist, verglichen.

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Die Zeiten, in denen man nicht viel gegen Multiple Sklerose tun konnte, außer Symptome zu behandeln, sind vorbei. Inzwischen gibt es ganz unterschiedliche Medikamente, die die Erkrankung in Schach halten können. Welches ist das Wirksamste, welches am sichersten, wie schneidet eine neue Therapieoption im Vergleich zu der bisherigen Behandlungsform ab?

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Für die frühe Therapie der schubförmigen Multiplen Sklerose gibt es bisher wenig Studien, die unter realistischen Bedingungen Rituximab mit anderen Wirkstoffen vergleicht. Rituximab ist ein Antikörper, der sich gegen die B-Zellen des Immunsystems richtet. Schwedische Forscher sehen die Möglichkeit der Erstlinientherapie mit Rituximab.

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Das bildgebende Verfahren MRT (Magnetresonanztomographie) hat eine große Bedeutung bei der Einschätzung der Krankheitsaktivität bei der Multiplen Sklerose (MS). Eine fortschreitende Erkrankung zeigt sich mit Schädigungen im Gehirn. Forscher analysierten bildgebende MRT-Daten aus zwei klinischen Studien und fanden darin einen raschen Effekt von Ocrelizumab auf die MS-Krankheitsaktivität im Gehirn.

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Schlechter kontrollierbare Arm- und Handbewegungen sind eine häufige Folge der primär progressive Multiple Sklerose (PPMS). Ein internationales Team von Neurologen ermittelte nun, ob der Wirkstoff Ocrelizumab eine Chance auf Verlangsamung dieses Symptoms im Krankheitsverlauf bietet oder eventuell gar Hoffnung auf Verbesserungen machen kann. Die exploratorische Analyse einer klinischen Studie zeigte eine messbar langsamere Progression der Beeinträchtigung in der langfristigen Beobachtung als mit einem Placebo.

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Bei Multipler Sklerose richtet sich die Therapie vor allem nach der Verlaufsform und wie aktiv die Erkrankung ist. Prof. Dr. Sebastian Rauer vom Universitätsklinikum Freiburg gab auf dem pharmacon-Kongress, einer Veranstaltung zur Fortbildung von Apothekerinnen und Apothekern, einen Überblick über die aktuell verfügbaren Therapieoptionen. Die Pharmazeutische Zeitung berichtete über seinen Vortrag.

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Die Zahl der B-Zellen im Blut von MS-Patienten zu senken ist ein eher neuer Behandlungsansatz. Bereits länger werden manche Patienten abseits der Zulassung mit Rituximab behandelt, der Nachfolger-Wirkstoff Ocrelitzumb ist noch nicht lange auf dem Markt. Eine kleine Studie belegt nun die langfristige Sicherheit einer B-Zell-Reduktion von Rituximab.

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In Deutschland kümmert sich um die Qualitätssicherung und Bewertung von neuen Verfahren zur Diagnose und Therapie seit 2004 das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Auch der neue Antikörper Ocrelizumab, der Anfang 2018 auch in Deutschland für die Behandlung von Multipler Sklerose zugelassen wurde, hat das IQWiG im Rahmen einer Frühen Nutzenbewertung genauer betrachtet.

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