Beiträge von: Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)

Beiträge: 273

Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) warnen vor einer Begrenzung der Therapiefreiheit in der Migränebehandlung durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Beide Fachgesellschaften setzen auf eine leitliniengerechte Verordnung durch Spezialisten und halten ein breites Spektrum an Behandlungsoptionen für unabdingbar. Migräne ist die häufigste neurologische Erkrankung und betrifft in Deutschland 14,8 % der Frauen und 6 % der Männer, vor allem im erwerbsfähigen Alter. Die Erkrankung hat erhebliche volkswirtschaftliche und soziale Folgen: Täglich können in Deutschland hunderttausende […]

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Bekannt ist: Hitzewellen begünstigten die Entstehung neurologischer Ereignisse wie Schlaganfälle. Hinzu kommt: Menschen mit neurologischen Erkrankungen wie MS, Parkinson, Migräne oder Demenz sind eine besonders vulnerable Gruppe; steigende Temperaturen führen bei ihnen zu spürbaren Krankheitsverschlechterungen. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie unterstützt daher das Positionspapier der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit [1] zum Hitzeaktionstag am 11.06.2026 und fordert die Umsetzung der darin aufgeführten Maßnahmen, um insbesondere Menschen mit neurologischen Krankheiten wirksam vor Hitze zu schützen. Hilfreich könnte eine personalisierte „Schlaganfallwarn-App“ sein. […]

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Impfungen zählen zu den wirksamsten präventiven Maßnahmen. Ein aktueller Übersichtsartikel zeigt ihren Einfluss auf neuroinfektiöse Erkrankungen – und macht deutlich, dass oft immunsupprimierte Patientinnen und Patienten noch unzureichend geschützt sind. Ein aktuell in „Neurological Research and Practice“ (NRP), dem Open-Access-Journal der DGN, erschienener Übersichtsartikel [1] beleuchtet die zentrale Rolle von Impfprogrammen in der Prävention neuroinfektiöser Erkrankungen und zeigt zugleich bestehende Versorgungslücken auf. Die Autorinnen und Autoren betonen, dass die größten Fortschritte in der Neuroinfektiologie nicht primär durch therapeutische Innovationen, sondern […]

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Berlin – Rauchen schädigt nicht nur Lunge und Herz – auch das Gehirn leidet massiv unter Tabakkonsum. Neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall, Demenz, ALS, Migräne oder Polyneuropathien treten bei Raucherinnen und Rauchern häufiger auf oder verlaufen z. T. schwerer. Viele dieser Zusammenhänge sind in der Öffentlichkeit bislang kaum bekannt. Zum Weltnichtrauchertag 2026 am 31. Mai macht die Deutsche Gesellschaft für Neurologie auf die oft unterschätzten neurologischen Folgen des Rauchens aufmerksam. Rauchen gilt bei zahlreichen neurologischen Erkrankungen als Risikofaktor bzw. als mitverursachender oder […]

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Schauen Sie sich hier die Leitlinie an Mit der vollständig überarbeiteten S1-Leitlinie „Neurosyphilis“ stehen aktualisierte Empfehlungen zu Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle dieser seltenen, aber klinisch hochrelevanten Manifestation der Syphilis zur Verfügung. Die Leitlinie gibt praxisnahe Handlungsempfehlungen für die Versorgung im ambulanten und stationären Bereich. Aktuell wurde die S1-Leitlinie „Neurosyphilis“ unter der Federführung von Prof. Dr. Matthias Klein, München, und Prof. Dr. Matthias Maschke, Trier, vollständig überarbeitet und publiziert. Die Leitlinie richtet sich an Ärztinnen/Ärzte, insbesondere aus den Bereichen Neurologie und […]

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Das Nicht-Umsetzen gesunder Lebensstilmaßnahmen wider besseres Wissen ist nicht allein auf einen Mangel an Willenskraft zurückzuführen, sondern beruht auf neurobiologischen Mechanismen, die sowohl evolutionär angelegt als auch in der Erziehung begründet sind. Die Aufklärung von Patientinnen und Patienten über die zugrundeliegenden Prozesse im Gehirn und deren Einfluss auf das Verhalten kann nach Ansicht von Prof. Dr. Daniela Berg, DGN-Präsidentin und Erstautorin eines aktuellen Papers zur Intentions-Verhaltens-Lücke in der Prävention, Betroffene befähigen, biologisch angelegte Verhaltensmuster zu durchbrechen und ihr Handeln bewusst […]

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Das Nicht-Umsetzen gesunder Lebensstilmaßnahmen wider besseres Wissen ist nicht allein auf einen Mangel an Willenskraft zurückzuführen, sondern beruht auf neurobiologischen Mechanismen, die sowohl evolutionär angelegt als auch in der Erziehung begründet sind. Die Aufklärung von Patientinnen und Patienten über die zugrundeliegenden Prozesse im Gehirn und deren Einfluss auf das Verhalten kann nach Ansicht von Prof. Dr. Daniela Berg, DGN-Präsidentin und Erstautorin eines aktuellen Papers zur Intentions-Verhaltens-Lücke in der Prävention, Betroffene befähigen, biologisch angelegte Verhaltensmuster zu durchbrechen und ihr Handeln bewusst […]

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Unter der Federführung von Prof. Dr. Bernhard Hemmer, München, und Dr. Klaus Gehring, Itzehoe, ist die Living Guideline „Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose, Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung (NMOSD) und MOG-IgG-assoziierten Erkrankung (MOGAD)“, die jährlich aktualisiert wird, nun in der vierten Überarbeitung erschienen. Schauen Sie sich hier die Leitlinie an Die S2k-Leitlinie „Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose, Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen und MOG-IgG-assoziierten Erkrankungen“ wurde 2021 erstellt und wird seitdem einmal jährlich als Living Guideline aktualisiert. Aktuell erfolgte nun die vierte Überarbeitung. Die Leitlinie richtet […]

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Unter der Federführung von PD Dr. Katrin Hahn, Berlin, und Prof. Dr. Matthias Maschke, Trier, wurde die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie (ÖGN) und der Schweizerischen Neurologischen Gesellschaft (SNG) vollständig überarbeitet und aktuell publiziert. Schauen Sie sich hier die Leitlinie an Der Kampf gegen HIV/AIDS ist trotz Rückschläge erfolgreich. Das zeigt sich auch an den Zielanpassungen von UNAIDS, dem gemeinsamen Programm der Vereinten Nationen gegen HIV und AIDS. 2014 startete […]

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Die Blutdrucksenkung ist entscheidend für die Sekundärprävention von hämorrhagischen Schlaganfällen. Eine aktuelle Studie zeigte nun die Überlegenheit einer Single Pill mit einer antihypertensiven Dreifachkombination zusätzlich zur Standardmedikation. Die derzeit einzige bewährte Behandlungsmethode zur Verhinderung von wiederkehrenden intrazerebralen Blutungen ist eine wirksame Blutdrucksenkung. Nach hämorrhagischem Schlaganfall wird zwar den meisten Betroffenen eine blutdrucksenkende Therapie verschrieben, aber langfristig ist die Blutdruckkontrolle häufig unzureichend, was u. a. auf mangelnde Adhärenz oder eine unzureichende Intensivierung der Behandlung bei anhaltend erhöhten Blutdruckwerten zurückzuführen ist. Bekannt […]

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Die Sekundärprävention nach nicht-kardioembolischem ischämischem Schlaganfall bleibt herausfordernd, eine aktuelle Phase-3-Studie könnte nun den Therapiestandard ändern: Der FXIa-Inhibitor Asundexian senkte die Rezidivrate zusätzlich zur Plättchenhemmung, ohne das Blutungsrisiko zu erhöhen. Die Sekundärprävention spielt bei Schlaganfall eine entscheidende Rolle: 5,1 % der Patientinnen und Patienten mit einem ischämischen Schlaganfall oder einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA) erleiden innerhalb eines Jahres einen erneuten Schlaganfall. Fünf Jahre nach einem leichten Schlaganfall oder einer TIA sind etwa 22 % der Personen, die das Ereignis überlebt haben, verstorben […]

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Die Ergebnisse der aktuellen Cochrane-Analyse sind ernüchternd: Demnach haben die Beta-Amyloid-Antikörper keinen bedeutsamen klinischen Effekt. Allerdings untersuchten nur zwei der 17 in der Metaanalyse bewerteten Studien die zugelassenen Antikörper Lecanemab und Donanemab. Die anderen 15 Studien betrafen Antikörper, deren Weiterentwicklung aufgrund mangelnder Wirksamkeit bereits eingestellt wurde. DGN-Experten mahnen davor, aufgrund der Metaanalyse dem Therapieprinzip jegliche Wirksamkeit abzusprechen. Randomisierte Studien zu den bereits zugelassenen Amyloid-Antikörpern hatten einen Effekt gezeigt – wenn auch nicht den erhofften Durchbruch gegen Alzheimer. Ein aktueller Cochrane-Review […]

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Am 11. April ist Welt-Parkinson-Tag. Der Aktionstag stellt die Prävention dieser neurodegenerativen Erkrankung in den Mittelpunkt. Bekannt ist, dass auch die Ernährung eine Rolle bei der Entstehung von Parkinson spielt. Weniger bekannt ist jedoch, dass Diabetes mellitus – und sogar seine Vorstufen – das Risiko erhöhen, im Laufe des Lebens an Parkinson zu erkranken. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung kann vor Typ-2-Diabetes schützen und dadurch zugleich das Parkinson-Risiko senken. Die DGN unterstützt daher die Initiativen der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) […]

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