Eine räumliche Analyse von Proteinen in menschlichen Gefäßen zeigt, warum manche Ablagerungen leichter aufreißen. Ein Team vom DZHK-Standort München berichtet darüber in Nature Cardiovascular Research. Ablagerungen in der Halsschlagader, Plaques genannt, gehören zu den häufigsten Ursachen für Schlaganfälle. Besonders gefährlich sind dabei nicht unbedingt die größten Plaques, die Gefäße einengen, sondern solche die leicht aufreißen. Sie können auch dann einen Schlaganfall auslösen, wenn die Gefäßverengung zuvor nicht besonders auffällig war. Für die Betroffenen kommt ein solches Ereignis oft völlig unerwartet. […]
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Eine Analyse der DECLARE-TIMI 58-Studie zeigt, dass Träger von Kardiomyopathie-Genen überdurchschnittlich stark von Dapagliflozin profitieren. Die Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven für die gezielte Präzisionsmedizin. Genetische Tests können Menschen mit einem erhöhten Risiko für erbliche Herzmuskelerkrankungen identifizieren. Eine internationale Studie unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) zeigt nun, dass diese genetischen Informationen konkrete therapeutische Konsequenzen haben können. Die Studie, im Fachmagazin Nature Medicine veröffentlicht, zeigt, dass das Diabetes-Medikament Dapagliflozin das Risiko für eine herzinsuffizienzbedingte Krankenhauseinweisung bei Personen mit bestimmten Genvarianten drastisch […]
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Rote Blutkörperchen beeinflussen die Funktion von Blutgefäßen stärker als bislang angenommen. Forschende des DZHK-Standortes RheinMain zeigen, dass dauerhaft erhöhte Stickstoffmonoxid-Spiegel überraschende Gegenreaktionen in der Gefäßwand auslösen können. Stickstoffmonoxid (NO) gilt als einer der wichtigsten Schutzfaktoren des Gefäßsystems. Es erweitert Blutgefäße, senkt den Blutdruck und schützt die Gefäßwand. Forschende aus Mainz, Frankfurt und Heidelberg zeigen nun jedoch, dass dauerhaft erhöhte NO-Spiegel auch unerwartete Gegenreaktionen auslösen können. Die Studie wurde in Redox Biology veröffentlicht. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen rote Blutkörperchen. Sie […]
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Eine Studie des Standortes Heidelberg/Mannheim des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) identifiziert die Überaktivität von CaMKIIδ als zentralen Treiber der RBM20-Kardiomyopathie. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg um den Erstautor Maarten van den Hoogenhof haben in Nature Cardiovascular Research einen entscheidenden Mechanismus einer erblichen Form der Herzschwäche beschrieben. Ihre Studie zeigt, dass nicht allein eine gestörte Genverarbeitung im Herz die Erkrankung antreibt. Vielmehr spielt die Überaktivierung eines Signalproteins eine zentrale Rolle. Die Arbeit eröffnet damit erstmals die Perspektive auf eine ursachenorientierte Therapie für Patientinnen […]
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Ein internationales Konsortium aus zehn akademischen Organisationen innerhalb des Global Cardiovascular Research Funders Forum (GCRFF) startet eine neue internationale Studie. Erstmals wird darin die optimale Plättchenhemmung bei der spontanen Koronararteriendissektion (SCAD) untersucht – einer besonderen Form des Herzinfarkts, die vor allem Frauen betrifft. Die Initiative wird vom Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) geleitet und vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) koordiniert. Die spontane Koronararteriendissektion (spontaneous coronary artery dissection, SCAD) ist eine seltene Ursache des akuten Koronarsyndroms, bei der der Herzmuskel nicht ausreichend […]
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Ergebnisse der DZHK-Studie SPIRIT-HF-DZHK8, die beim ACC.26 vorgestellt wurden, zeigen keinen klaren Wirksamkeitsnachweis – Aussagekraft durch COVID-bedingte Unterrekrutierung begrenzt. Beim diesjährigen Kongress des American College of Cardiology (ACC.26) im März 2026 in New Orleans wurden die Ergebnisse der SPIRIT-HF-Studie in der Late-Breaking-Clinical-Trials-Session vorgestellt. Die vom Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) geförderte Studie untersuchte, ob Spironolacton bei Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz mit erhaltener (HFpEF) oder mild reduzierter Ejektionsfraktion (HFmrEF) klinisch vorteilhaft ist. Evidenzlücke bei der Behandlung von HFpEF Hintergrund der Studie ist eine […]
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DZHK-Team aus Göttingen identifiziert Biomarker mit Bezug zu Fibrose, Herzfunktion und Sterblichkeit Bei Patientinnen und Patienten mit schwerer Aortenklappenstenose spielen Umbauprozesse des Herzmuskels eine zentrale Rolle in der Krankheitsentwicklung. Ein Forschungsteam des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) am Standort Göttingen zeigt nun, dass sich diese Veränderungen auch im Blut nachweisen lassen. Die Aortenklappenstenose ist die häufigste erworbene Herzklappenerkrankung im höheren Lebensalter und betrifft mehr als zwei Prozent der über 60‑Jährigen. Mit der wachsenden Zahl kathetergestützter Aortenklappenimplantationen gewinnt eine präzise Risikoeinschätzung […]
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Warum verschlechtert sich die Herzfunktion nach einem Herzinfarkt häufig weiter, obwohl die Durchblutung wiederhergestellt wurde? Ein Forschungsteam der DZHK-Standorte Heidelberg und Nord hat nun einen wichtigen Mechanismus identifiziert: Ein Entzündungsschalter in Herzmuskelzellen kann die Energieproduktion der Zellen beeinträchtigen und so die Entwicklung einer Herzschwäche vorantreiben. Die Ergebnisse sind in Nature Communications erschienen. Nach einem Herzinfarkt reagiert auch das Immunsystem. Diese Reaktion ist zunächst notwendig, um geschädigtes Gewebe zu beseitigen. Hält sie jedoch an oder wird zu stark, kann sie dem […]
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Mit zunehmendem Alter verliert das Herz bei vielen Menschen an Elastizität. Es kann sich schlechter entspannen und füllen, auch wenn die eigentliche Pumpkraft zunächst erhalten bleibt. Diese Form der Herzschwäche betrifft vor allem ältere Menschen. Ein Forschungsteam der DZHK-Standorte RheinMain, München und Nord hat nun einen zentralen biologischen Mechanismus identifiziert, der das Herz vor solchen altersbedingten Veränderungen schützt. Im Mittelpunkt der Studie steht das Protein ZBTB16. Es ist in der Forschung kein unbekanntes Molekül und kommt in verschiedenen Geweben des Körpers […]
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Im Interview erläutert Prof. Sabine Klaassen vom DZHK-Standort Berlin, warum genetische Diagnostik wichtiger wird und bislang noch zu selten genutzt wird. Als wissenschaftliche Organisatorin des Kardiogenetik-Symposiums ordnet sie aktuelle Entwicklungen ein und zeigt, warum das Thema für Praxis und Klinik relevant ist. Frau Prof. Klaassen, wenn junge, scheinbar gesunde Sportler plötzlich tot zusammenbrechen – kann es sich um genetische Herzerkrankungen handeln?Prof. Sabine Klaassen: Diese Fälle sind emotional sehr präsent, und sie zeigen, dass schwere Herzerkrankungen nicht immer vorher auffallen. Tatsächlich […]
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In einer gemeinsamen Studie der DZHK-Standorte Heidelberg, München und Göttingen entschlüsseln Forschende, wie die räumliche Organisation des Genoms im Herzen genetische Krankheitsrisiken bestimmt. Die meisten genetischen Risikovarianten für Herzerkrankungen liegen außerhalb von Genen und wirken im Herzen nicht überall gleich. Warum sie gezielt zu Herzrhythmusstörungen oder zu einer Herzschwäche beitragen können, zeigt eine neue Studie, die in Nature Communications veröffentlicht wurde: Entscheidend ist nicht nur das Gen selbst, sondern auch, wie seine regulatorischen Schaltelemente im Zellkern organisiert sind. Die Arbeit zeigt erstmals […]
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Räumliche Einzelzellanalysen liefern neue Hinweise auf Plaque-Instabilität und Schlaganfallrisiko – Studie aus der DZHK-Mitgliedseinrichtungen Technische Universität München und Helmholtz Zentrum München Atherosklerotische Plaques in den Halsschlagadern sind eine häufige Ursache für Schlaganfälle. Warum einige Plaques stabil bleiben, während andere plötzlich aufbrechen, ist bislang nur teilweise verstanden. Eine internationale Forschungsgruppe unter maßgeblicher Beteiligung des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) hat nun die zelluläre und molekulare Architektur solcher Plaques mit hoher räumlicher Auflösung untersucht. Die in Nature Communications veröffentlichte Studie wurde unter Leitung von […]
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Ein Team des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) in Zusammenarbeit mit der Universität Bern hat gezeigt, wie ein Rezeptor in Gefäßmuskelzellen frühe Veränderungen in Arterien beeinflusst. Sinkt ChemR23, verlieren die Zellen ihre Stabilität und fördern Ablagerungen. Die Studie ordnet widersprüchliche Befunde der vergangenen Jahre neu ein. Ablagerungen in Arterien, auch Plaques genannt, können Gefäße verengen, den Blutfluss mindern und Herzinfarkte oder Schlaganfälle auslösen. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des DZHK-Standortes München und in Zusammenarbeit mit der Universität Bern hat untersucht, […]
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