Ergebnisse der DZHK-Studie SPIRIT-HF-DZHK8, die beim ACC.26 vorgestellt wurden, zeigen keinen klaren Wirksamkeitsnachweis – Aussagekraft durch COVID-bedingte Unterrekrutierung begrenzt. Beim diesjährigen Kongress des American College of Cardiology (ACC.26) im März 2026 in New Orleans wurden die Ergebnisse der SPIRIT-HF-Studie in der Late-Breaking-Clinical-Trials-Session vorgestellt. Die vom Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) geförderte Studie untersuchte, ob Spironolacton bei Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz mit erhaltener (HFpEF) oder mild reduzierter Ejektionsfraktion (HFmrEF) klinisch vorteilhaft ist. Evidenzlücke bei der Behandlung von HFpEF Hintergrund der Studie ist eine […]
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DZHK-Team aus Göttingen identifiziert Biomarker mit Bezug zu Fibrose, Herzfunktion und Sterblichkeit Bei Patientinnen und Patienten mit schwerer Aortenklappenstenose spielen Umbauprozesse des Herzmuskels eine zentrale Rolle in der Krankheitsentwicklung. Ein Forschungsteam des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) am Standort Göttingen zeigt nun, dass sich diese Veränderungen auch im Blut nachweisen lassen. Die Aortenklappenstenose ist die häufigste erworbene Herzklappenerkrankung im höheren Lebensalter und betrifft mehr als zwei Prozent der über 60‑Jährigen. Mit der wachsenden Zahl kathetergestützter Aortenklappenimplantationen gewinnt eine präzise Risikoeinschätzung […]
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Warum verschlechtert sich die Herzfunktion nach einem Herzinfarkt häufig weiter, obwohl die Durchblutung wiederhergestellt wurde? Ein Forschungsteam der DZHK-Standorte Heidelberg und Nord hat nun einen wichtigen Mechanismus identifiziert: Ein Entzündungsschalter in Herzmuskelzellen kann die Energieproduktion der Zellen beeinträchtigen und so die Entwicklung einer Herzschwäche vorantreiben. Die Ergebnisse sind in Nature Communications erschienen. Nach einem Herzinfarkt reagiert auch das Immunsystem. Diese Reaktion ist zunächst notwendig, um geschädigtes Gewebe zu beseitigen. Hält sie jedoch an oder wird zu stark, kann sie dem […]
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Mit zunehmendem Alter verliert das Herz bei vielen Menschen an Elastizität. Es kann sich schlechter entspannen und füllen, auch wenn die eigentliche Pumpkraft zunächst erhalten bleibt. Diese Form der Herzschwäche betrifft vor allem ältere Menschen. Ein Forschungsteam der DZHK-Standorte RheinMain, München und Nord hat nun einen zentralen biologischen Mechanismus identifiziert, der das Herz vor solchen altersbedingten Veränderungen schützt. Im Mittelpunkt der Studie steht das Protein ZBTB16. Es ist in der Forschung kein unbekanntes Molekül und kommt in verschiedenen Geweben des Körpers […]
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Im Interview erläutert Prof. Sabine Klaassen vom DZHK-Standort Berlin, warum genetische Diagnostik wichtiger wird und bislang noch zu selten genutzt wird. Als wissenschaftliche Organisatorin des Kardiogenetik-Symposiums ordnet sie aktuelle Entwicklungen ein und zeigt, warum das Thema für Praxis und Klinik relevant ist. Frau Prof. Klaassen, wenn junge, scheinbar gesunde Sportler plötzlich tot zusammenbrechen – kann es sich um genetische Herzerkrankungen handeln?Prof. Sabine Klaassen: Diese Fälle sind emotional sehr präsent, und sie zeigen, dass schwere Herzerkrankungen nicht immer vorher auffallen. Tatsächlich […]
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In einer gemeinsamen Studie der DZHK-Standorte Heidelberg, München und Göttingen entschlüsseln Forschende, wie die räumliche Organisation des Genoms im Herzen genetische Krankheitsrisiken bestimmt. Die meisten genetischen Risikovarianten für Herzerkrankungen liegen außerhalb von Genen und wirken im Herzen nicht überall gleich. Warum sie gezielt zu Herzrhythmusstörungen oder zu einer Herzschwäche beitragen können, zeigt eine neue Studie, die in Nature Communications veröffentlicht wurde: Entscheidend ist nicht nur das Gen selbst, sondern auch, wie seine regulatorischen Schaltelemente im Zellkern organisiert sind. Die Arbeit zeigt erstmals […]
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Räumliche Einzelzellanalysen liefern neue Hinweise auf Plaque-Instabilität und Schlaganfallrisiko – Studie aus der DZHK-Mitgliedseinrichtungen Technische Universität München und Helmholtz Zentrum München Atherosklerotische Plaques in den Halsschlagadern sind eine häufige Ursache für Schlaganfälle. Warum einige Plaques stabil bleiben, während andere plötzlich aufbrechen, ist bislang nur teilweise verstanden. Eine internationale Forschungsgruppe unter maßgeblicher Beteiligung des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) hat nun die zelluläre und molekulare Architektur solcher Plaques mit hoher räumlicher Auflösung untersucht. Die in Nature Communications veröffentlichte Studie wurde unter Leitung von […]
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Ein Team des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) in Zusammenarbeit mit der Universität Bern hat gezeigt, wie ein Rezeptor in Gefäßmuskelzellen frühe Veränderungen in Arterien beeinflusst. Sinkt ChemR23, verlieren die Zellen ihre Stabilität und fördern Ablagerungen. Die Studie ordnet widersprüchliche Befunde der vergangenen Jahre neu ein. Ablagerungen in Arterien, auch Plaques genannt, können Gefäße verengen, den Blutfluss mindern und Herzinfarkte oder Schlaganfälle auslösen. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des DZHK-Standortes München und in Zusammenarbeit mit der Universität Bern hat untersucht, […]
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Eine neue internationale Studie identifiziert acht unterschiedliche Ursachen für Brustschmerzen trotz unauffälliger Herzkranzgefäße. Viele Menschen kommen wegen wiederkehrender Brustschmerzen ins Krankenhaus. Oft liegt der Verdacht einer Durchblutungsstörung des Herzens nahe. Werden jedoch keine Engstellen der Herzkranzgefäße festgestellt, gelten die Befunde meist als unauffällig. Für die Betroffenen ist das schwer zu verstehen, denn die Beschwerden bleiben bestehen. Dieses Krankheitsbild wird ANOCA (Angina with Non-Obstructive Coronary Arteries) genannt. Damit sind Beschwerden gemeint, die der Angina pectoris ähneln, also Brustenge oder ein Druckgefühl, […]
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Hoher Blutzucker aktiviert spezielle Immunzellen und schädigt dadurch Herz und Nieren. Das zeigt eine Studie eines internationalen Teams, darunter Forscher vom Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK), veröffentlicht im European Heart Journal. Diabetes erhöht das Risiko für Herzschwäche und Nierenerkrankungen. Bisher ging man vor allem davon aus, dass hohe Blutzuckerwerte langfristig Gefäße und Gewebe belasten. Eine neue Studie zeigt nun, dass Diabetes zusätzlich einen Immunmechanismus auslöst, der direkt zu Entzündung, Gewebeschäden und Organversagen führt. Neu ist der klare Nachweis, dass hoher […]
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Ein Team der DZHK-Standorte Heidelberg/Mannheim und Berlin hat herausgefunden, dass ein einzelnes Enzym im Herzen maßgeblich dafür verantwortlich ist, ob sich das Organ gesund entwickelt. Fehlt dieser molekulare Schutzfaktor, können schwere angeborene Herzfehler entstehen. Damit sich das Herz eines ungeborenen Kindes richtig entwickelt, müssen viele Zelltypen präzise zusammenarbeiten. Besonders wichtig sind die Zellen, die die Innenwände der Herzgefäße auskleiden, die sogenannten Endothelzellen. Sie kommunizieren ständig mit den Herzmuskelzellen und steuern, wann diese wachsen, sich teilen oder zur Ruhe kommen. Ein […]
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Neue Studie zeigt, wo im Herzgewebe die entscheidenden Veränderungen des Alterns stattfinden. Warum das Herz im Alter an Elastizität verliert und anfälliger für Erkrankungen wird, ist bislang nur teilweise verstanden. Forschende der Goethe-Universität Frankfurt, des Cardiopulmonary Institute (CPI) und des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) haben jetzt gezeigt, dass die entscheidenden Prozesse vor allem in der Nähe von Blutgefäßen stattfinden. Diese sogenannten vaskulären Nischen sind die Orte, an denen Entzündung, Zellalterung und Umbauvorgänge im Herzgewebe beginnen. Für die Studie, die […]
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Muskelstammzellen stellen sicher, dass sich während des gesamten Lebens Muskeln nach einer Verletzung wieder regeneriere können. Diese Fähigkeit hängt wesentlich von der Stabilität der Zellen selbst ab. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim haben ein Schlüsselprotein identifiziert, das als Wächter der Muskelstammzellen fungiert. Der Transkriptionsfaktor TAF4A sorgt für die Stabilität des Zellkerns und reguliert das Gleichgewicht zwischen Ruhe- und Regenerationsphase der Muskelstammzellen. Fehlt dieser Faktor, kann der Zellkern instabil werden und sogar zerfallen, was zu einem […]
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