Beiträge von: Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK)

Beiträge: 82

Eine große Studie im European Heart Journal zeigt, dass „klonale Hämatopoese unbestimmten Potenzials“ (CHIP) bei koronarer Herzkrankheit weit verbreitet ist und die Lebenserwartung deutlich verkürzt. Mit zunehmendem Alter können sich Blutstammzellen im Knochenmark genetisch verändern, sodass sich bestimmte Blutzellen stärker vermehren und im Blut anreichern. Fachleute sprechen in diesem Fall von klonaler Hämatopoese unbestimmten Potenzials (CHIP). Lange Zeit galt CHIP vor allem als Risikofaktor für Blutkrebs. Eine aktuelle Studie im European Heart Journal zeigt nun, dass CHIP bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Große Auswertung in Deutschland zeigt: Patienten mit kardiogenem Schock profitieren von Behandlung in Zentren mit hohen Fallzahlen. Ob Patientinnen und Patienten mit kardiogenem Schock überleben, hängt auch davon ab, in welchem Krankenhaus sie behandelt werden. Das zeigt eine neue Studie des Universitären Herz- und Gefäßzentrums Hamburg des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und Partnern im European Journal of Heart Failure. Der kardiogene Schock ist die schwerste Form der akuten Herzschwäche, meist nach einem Herzinfarkt. In Deutschland sind jedes Jahr rund 44.000 Menschen betroffen, […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

In einer deutschlandweiten klinischen Studie untersuchen Forschende des LMU Klinikums München und des Deutschen Herzzentrums der Charité (DHZC) eine neuartige Methode der Schrittmachertherapie, die helfen könnte, eine durch klassische Schrittmacher hervorgerufene Herzschwäche zu vermeiden. Herzschrittmacher retten Leben – insbesondere bei Menschen mit einem sogenannten AV-Block. Dabei handelt es sich um eine Störung der elektrischen Signale, die normalerweise dafür sorgen, dass das Herz im richtigen Takt schlägt. In solchen Fällen übernimmt der Schrittmacher diese Aufgabe. Herzschrittmacher: Lebenswichtig, aber nicht ohne Nebenwirkungen […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Eine Behandlung mit den sogenannten Abnehmspritzen Semaglutid (Ozempic) oder Tirzepatid (Mounjaro) kann Gesundheitsrisiken für Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz um mehr als 40 Prozent reduzieren. Das zeigt eine Studie von Forschenden der Technischen Universität München (TUM) und des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung. Das Risiko, wegen dieser Erkrankung ins Krankenhaus eingewiesen zu werden oder daran zu sterben, kann mit den Medikamenten drastisch reduziert werden. Semaglutid und verwandte Medikamente werden seit kurzem zur Behandlung von Diabetes und Adipositas eingesetzt. Aktuell werden auch […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Eine internationale Gruppe führender Herzspezialisten hat unter der Leitung der Charité – Universitätsmedizin Berlin und mit Unterstützung des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) sowie finanzieller Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) neue Empfehlungen zur individualisierten medikamentösen Behandlung von Arterienverkalkungen (Atherosklerose) veröffentlicht. Das Besondere: Erstmals soll Künstliche Intelligenz (KI) dabei helfen, die Auswertung von CT-Aufnahmen der Herzkranzgefäße zu verbessern – und so eine individuellere und wirksamere Therapie ermöglichen. Jedes Jahr bekommen in Europa über zwei Millionen Menschen mit Brustschmerzen eine sogenannte […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Umweltfaktoren wie Feinstaub, Lärm, Hitze und Umweltgifte können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die weltweit häufigste Todesursache, deutlich erhöhen. Das berichtet ein internationales Forschungsteam in einer heute in der Fachzeitschrift Cardiovascular Research veröffentlichten Übersichtsarbeit. Besonders groß sind die schädigenden Auswirkungen laut den Erkenntnissen der Wissenschaftler:innen, wenn mehrere Umweltbelastungen gleichzeitig bestehen. Nach Ansicht der Expert:innen sollten daher die Gesamtheit der verschiedenen Umweltfaktoren und ihre vielfältigen Wechselwirkungen – das sogenannte Multimodale Exposom – eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Präventionsmaßnahmen einnehmen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Nach einer Schädigung von Blutgefäßen können die Heilungsprozesse außer Kontrolle geraten und selbst krankhaft werden, beispielsweise bei der Arteriosklerose. Forscher des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung haben nun gezeigt, dass GPR153, ein Protein aus der Gruppe der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren, wesentlich dafür verantwortlich ist. Im Falle eines Gefäßschadens wirkt das Protein als Schalter für eine entzündliche Aktivierung und verstärkt damit den Schaden. GPR153 könnte deshalb ein Anknüpfpunkt für eine Therapie sein, mit deren Hilfe Erkrankungen im Gefäßsystem abgemildert werden könnten. G-Protein-gekoppelte […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Übergewicht spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie stark Blutgefäße geschädigt werden – und zwar abhängig davon, wo sich das überschüssige Fett im Körper ansammelt. Das haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) zusammen mit einem internationalen Forschungsteam entdeckt. Unter der Leitung von Dr. Sana Hasan und Prof. Dr. Andreas Fischer, beide von der Universitätsmedizin Göttingen, konnten die Forschenden erstmals zeigen, dass das sogenannte weiße Fettgewebe in Bauch- und Unterhautfett unterschiedlich auf Überernährung reagiert. In der Folge entstehen verschieden starke […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →