In einer gemeinsamen Studie der DZHK-Standorte Heidelberg, München und Göttingen entschlüsseln Forschende, wie die räumliche Organisation des Genoms im Herzen genetische Krankheitsrisiken bestimmt. Die meisten genetischen Risikovarianten für Herzerkrankungen liegen außerhalb von Genen und wirken im Herzen nicht überall gleich. Warum sie gezielt zu Herzrhythmusstörungen oder zu einer Herzschwäche beitragen können, zeigt eine neue Studie, die in Nature Communications veröffentlicht wurde: Entscheidend ist nicht nur das Gen selbst, sondern auch, wie seine regulatorischen Schaltelemente im Zellkern organisiert sind. Die Arbeit zeigt erstmals […]
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Räumliche Einzelzellanalysen liefern neue Hinweise auf Plaque-Instabilität und Schlaganfallrisiko – Studie aus der DZHK-Mitgliedseinrichtungen Technische Universität München und Helmholtz Zentrum München Atherosklerotische Plaques in den Halsschlagadern sind eine häufige Ursache für Schlaganfälle. Warum einige Plaques stabil bleiben, während andere plötzlich aufbrechen, ist bislang nur teilweise verstanden. Eine internationale Forschungsgruppe unter maßgeblicher Beteiligung des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) hat nun die zelluläre und molekulare Architektur solcher Plaques mit hoher räumlicher Auflösung untersucht. Die in Nature Communications veröffentlichte Studie wurde unter Leitung von […]
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Ein Team des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) in Zusammenarbeit mit der Universität Bern hat gezeigt, wie ein Rezeptor in Gefäßmuskelzellen frühe Veränderungen in Arterien beeinflusst. Sinkt ChemR23, verlieren die Zellen ihre Stabilität und fördern Ablagerungen. Die Studie ordnet widersprüchliche Befunde der vergangenen Jahre neu ein. Ablagerungen in Arterien, auch Plaques genannt, können Gefäße verengen, den Blutfluss mindern und Herzinfarkte oder Schlaganfälle auslösen. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des DZHK-Standortes München und in Zusammenarbeit mit der Universität Bern hat untersucht, […]
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Eine neue internationale Studie identifiziert acht unterschiedliche Ursachen für Brustschmerzen trotz unauffälliger Herzkranzgefäße. Viele Menschen kommen wegen wiederkehrender Brustschmerzen ins Krankenhaus. Oft liegt der Verdacht einer Durchblutungsstörung des Herzens nahe. Werden jedoch keine Engstellen der Herzkranzgefäße festgestellt, gelten die Befunde meist als unauffällig. Für die Betroffenen ist das schwer zu verstehen, denn die Beschwerden bleiben bestehen. Dieses Krankheitsbild wird ANOCA (Angina with Non-Obstructive Coronary Arteries) genannt. Damit sind Beschwerden gemeint, die der Angina pectoris ähneln, also Brustenge oder ein Druckgefühl, […]
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Hoher Blutzucker aktiviert spezielle Immunzellen und schädigt dadurch Herz und Nieren. Das zeigt eine Studie eines internationalen Teams, darunter Forscher vom Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK), veröffentlicht im European Heart Journal. Diabetes erhöht das Risiko für Herzschwäche und Nierenerkrankungen. Bisher ging man vor allem davon aus, dass hohe Blutzuckerwerte langfristig Gefäße und Gewebe belasten. Eine neue Studie zeigt nun, dass Diabetes zusätzlich einen Immunmechanismus auslöst, der direkt zu Entzündung, Gewebeschäden und Organversagen führt. Neu ist der klare Nachweis, dass hoher […]
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Ein Team der DZHK-Standorte Heidelberg/Mannheim und Berlin hat herausgefunden, dass ein einzelnes Enzym im Herzen maßgeblich dafür verantwortlich ist, ob sich das Organ gesund entwickelt. Fehlt dieser molekulare Schutzfaktor, können schwere angeborene Herzfehler entstehen. Damit sich das Herz eines ungeborenen Kindes richtig entwickelt, müssen viele Zelltypen präzise zusammenarbeiten. Besonders wichtig sind die Zellen, die die Innenwände der Herzgefäße auskleiden, die sogenannten Endothelzellen. Sie kommunizieren ständig mit den Herzmuskelzellen und steuern, wann diese wachsen, sich teilen oder zur Ruhe kommen. Ein […]
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Neue Studie zeigt, wo im Herzgewebe die entscheidenden Veränderungen des Alterns stattfinden. Warum das Herz im Alter an Elastizität verliert und anfälliger für Erkrankungen wird, ist bislang nur teilweise verstanden. Forschende der Goethe-Universität Frankfurt, des Cardiopulmonary Institute (CPI) und des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) haben jetzt gezeigt, dass die entscheidenden Prozesse vor allem in der Nähe von Blutgefäßen stattfinden. Diese sogenannten vaskulären Nischen sind die Orte, an denen Entzündung, Zellalterung und Umbauvorgänge im Herzgewebe beginnen. Für die Studie, die […]
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Muskelstammzellen stellen sicher, dass sich während des gesamten Lebens Muskeln nach einer Verletzung wieder regeneriere können. Diese Fähigkeit hängt wesentlich von der Stabilität der Zellen selbst ab. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim haben ein Schlüsselprotein identifiziert, das als Wächter der Muskelstammzellen fungiert. Der Transkriptionsfaktor TAF4A sorgt für die Stabilität des Zellkerns und reguliert das Gleichgewicht zwischen Ruhe- und Regenerationsphase der Muskelstammzellen. Fehlt dieser Faktor, kann der Zellkern instabil werden und sogar zerfallen, was zu einem […]
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Eine große Studie im European Heart Journal zeigt, dass „klonale Hämatopoese unbestimmten Potenzials“ (CHIP) bei koronarer Herzkrankheit weit verbreitet ist und die Lebenserwartung deutlich verkürzt. Mit zunehmendem Alter können sich Blutstammzellen im Knochenmark genetisch verändern, sodass sich bestimmte Blutzellen stärker vermehren und im Blut anreichern. Fachleute sprechen in diesem Fall von klonaler Hämatopoese unbestimmten Potenzials (CHIP). Lange Zeit galt CHIP vor allem als Risikofaktor für Blutkrebs. Eine aktuelle Studie im European Heart Journal zeigt nun, dass CHIP bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit […]
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Große Auswertung in Deutschland zeigt: Patienten mit kardiogenem Schock profitieren von Behandlung in Zentren mit hohen Fallzahlen. Ob Patientinnen und Patienten mit kardiogenem Schock überleben, hängt auch davon ab, in welchem Krankenhaus sie behandelt werden. Das zeigt eine neue Studie des Universitären Herz- und Gefäßzentrums Hamburg des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und Partnern im European Journal of Heart Failure. Der kardiogene Schock ist die schwerste Form der akuten Herzschwäche, meist nach einem Herzinfarkt. In Deutschland sind jedes Jahr rund 44.000 Menschen betroffen, […]
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Forscher von Helmholtz München, Roche Diagnostics und der Technischen Universität München haben den bislang umfassendsten Einzelzellatlas menschlicher atherosklerotischer Plaques entwickelt. Diese Plaques, die sich in den Arterien bilden und zu Herzinf…
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In einer deutschlandweiten klinischen Studie untersuchen Forschende des LMU Klinikums München und des Deutschen Herzzentrums der Charité (DHZC) eine neuartige Methode der Schrittmachertherapie, die helfen könnte, eine durch klassische Schrittmacher hervorgerufene Herzschwäche zu vermeiden. Herzschrittmacher retten Leben – insbesondere bei Menschen mit einem sogenannten AV-Block. Dabei handelt es sich um eine Störung der elektrischen Signale, die normalerweise dafür sorgen, dass das Herz im richtigen Takt schlägt. In solchen Fällen übernimmt der Schrittmacher diese Aufgabe. Herzschrittmacher: Lebenswichtig, aber nicht ohne Nebenwirkungen […]
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Eine Behandlung mit den sogenannten Abnehmspritzen Semaglutid (Ozempic) oder Tirzepatid (Mounjaro) kann Gesundheitsrisiken für Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz um mehr als 40 Prozent reduzieren. Das zeigt eine Studie von Forschenden der Technischen Universität München (TUM) und des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung. Das Risiko, wegen dieser Erkrankung ins Krankenhaus eingewiesen zu werden oder daran zu sterben, kann mit den Medikamenten drastisch reduziert werden. Semaglutid und verwandte Medikamente werden seit kurzem zur Behandlung von Diabetes und Adipositas eingesetzt. Aktuell werden auch […]
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