Männer mit einem Hochrisiko-Prostatakrebs hatten ein verbessertes progressionsfreies Überleben, wenn sie zusätzlich zur Hormontherapie mit 80 Gy statt mit 70 Gy bestrahlt wurden. Dies war das Ergebnis einer multizentrischen, randomisierten Phase-3-Studie mit 505 Patienten.
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Bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) war die Anwendung von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) und systemischen Antibiotika mit einem schlechteren Krankheitsverlauf unter Durvalumab, nicht jedoch unter Placebo, assoziiert. Die Immuntherapie-Wirksamkeit könnte demnach durch solche Begleitmedikamente beeinflusst werden. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei einer Post-hoc-Analyse der Phase-3-Studie PACIFIC.
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Bei oligometastasiertem Prostatakrebs kann es von Vorteil sein, die Metastasen zusätzlich zur Standardtherapie direkt zu behandeln. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer Metaanalyse mit individuellen Patientendaten.
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Patienten mit metastasiertem Prostatakrebs erhielten entweder die Standardbehandlung alleine oder in Kombination mit Metformin. Wissenschaftler konnten keinen Überlebensvorteil durch zusätzliches Metformin feststellen.
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Eine prospektive, randomisierte, offen durchgeführte Studie der Phase 3 verglich bei gebrechlichen Patienten mit Multiplem Myelom die Standardbehandlung mit Lenalidomid mit langfristigem Dexamethason versus Dexamethason nur für 2 Zyklen, aber mit Daratumumab. Die Vermeidung von Dexamethason reduzierte demnach das Risiko für Krankheitsfortschritt oder Tod im Vergleich zur Standardbehandlung, ohne dass zusätzliche Sicherheitsbedenken auftraten.
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Wissenschaftler untersuchten, wie sich eine Hormontherapie mit Östrogen oder Östrogen + Progestin auf das Risiko für Brustkrebs in jungen Jahren auswirkt. Während Östrogen einen schützenden Effekt hatte, erhöhte Östrogen + Progestin unter bestimmten Umständen das Brustkrebsrisiko.
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Patienten mit metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakrebs, bei denen die Erkrankung trotz Therapie mit einem Androgenrezeptor-Inhibitor fortschreitet, können im Hinblick auf das progressionsfreie Überleben von einer Therapie mit Cabozantinib + Atezolizumab profitieren. Bezüglich des allgemeinen Überlebens hatte die Kombinationstherapie keinen Vorteil gegenüber einem ARPI-Wechsel. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer randomisierten Phase-3-Studie.
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Wissenschaftler untersuchten, wie sich eine Hormontherapie mit Östrogen oder Östrogen + Progestin auf das Risiko für Brustkrebs in jungen Jahren auswirkt. Während Östrogen einen schützenden Effekt hatte, erhöhte Östrogen + Progestin unter bestimmten Umständen das Brustkrebsrisiko.
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Eine randomisierte Studie zum Vergleich von Metastasen-gerichteter Therapie (MDT) versus elektive nodale Radiothreapie (ENRT) in Kombination mit Androgendeprivationstherapie über 6 Monate fand mit 190 Prostatakrebs-Patienten, dass ENRT ein verbessertes Metastasen-freies Überleben erreicht. Die Methode soll daher in Phase-3-Studien überprüft werden, um als Standardbehandlungsansatz eingesetzt werden zu können.
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Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 381 Patienten fand, dass die NeuroSAFE-Methode für eine Nerven-schonende radikale Prostatektomie die Patienten-berichtete erektile Funktion nach 12 Monaten sowie kurzfristig die Harnverhalt-Funktion verbesserte.
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Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 381 Patienten fand, dass die NeuroSAFE-Methode für eine nervenschonende radikale Prostatektomie die patientenberichtete erektile Funktion nach 12 Monaten sowie kurzfristig die Harnverhalt-Funktion verbesserte.
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Die Phase-III-Studie „VISION“ prüfte das Radiopharmakons 177Lu-PSMA-617 bei metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakrebs. Die Zeit bis zum Auftreten von Komplikationen im Zusammenhang mit Metastasen im Knochengewebe (Skeletal-Related Events, SRE) war unter 177Lu-PSMA-617 signifikant kürzer als mit der Standardbehandlung, bei längerem Erhalt der gesundheitsbezogenen Lebensqualität.
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Bei Darmkrebs mit inoperablen Lebermetastasen kann eine systemische Therapie den Tumor verkleinern, bevor eine lokale Behandlung in Frage kommt. Die optimale Kombination aus Chemotherapie und zielgerichtetem Wirkstoff ermittelte eine Phase-III-Studie mit Patienten mit rechtsseitigem Darmkrebs oder RAS bzw. BRAF-V600E-Mutation sowie mit Patienten mit linksseitigem Tumor ohne Mutation.
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