Beiträge von: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Beiträge: 21

Selektive Kommunikation zwischen verschiedenen Hirnregionen ist entscheidend für die Hirnfunktion. Aber die schwache und spärliche Konnektivität beziehungsweise Vernetzung des Gehirns ist dafür eine große Hürde. In den vergangenen zehn Jahren haben Neurowissenschaftlerinnen und Neurowissenschaftler verschiedene Mittel identifiziert, mit denen dieser Einschränkung entgegengewirkt werden kann. Jetzt haben Wissenschaftler aus dem Iran, Deutschland und Schweden eine neue Rolle der bidirektionalen Verbindungen bei der Beschleunigung der Kommunikation zwischen Gehirnregionen identifiziert. Ihre Ergebnisse haben sie nun im Fachjournal PLoS Computational Biology vorgestellt. Schwache und […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Einem Schlüsselmotiv auf der Spur: Die T-Lymphozyten des Immunsystems sorgen dafür, dass infizierte Zellen oder Krebszellen zerstört werden. Dazu müssen sie die Gefahr erkennen: Als körperfremd wahrgenommene Moleküle – so genannte Antigene – binden an den T-Zellrezeptor an der Oberfläche. Wie dieser Erkennungsmechanismus dazu führt, dass die T-Zellen auf Angriff schalten, zeigen nun erstmals die Arbeitsgruppen von Dr. Susana Minguet und Prof. Dr. Wolfgang Schamel der Exzellenzcluster im Bereich biologische Signalforschung BIOSS und CIBSS der Universität Freiburg. In einer Studie, […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Molekulardynamik-Simulationen (MD) sind in den modernen Biowissenschaften allgegenwärtig geworden. Dabei werden die Wechselwirkungen zwischen Atomen und Molekülen sowie deren sich daraus ergebenden räumlichen Bewegungen schrittweise berechnet und dargestellt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler versuchen derzeit, bei diesem Analyseprozess den Zugang zu biologisch relevanten Längen- und Zeitskalen zu erlangen. Dies ist nötig, um molekulare Prozesse wie Proteinfaltung und Protein-Medikamentenbindung zu beschreiben, was zum Beispiel für die moderne Arzneimittelentwicklung entscheidend ist Einem Team um Dr. Steffen Wolf und Prof. Dr. Gerhard Stock aus der […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Neuronale Stamm- und Vorläuferzellen aus der so genannten subventrikulären Zone (SVZ) können helfen, ein durch Erkrankungen des zentralen Nervensystems geschädigtes Gehirn zu reparieren. Es ist bekannt, dass die Mikroumgebung innerhalb der SVZ die differenzierte Entwicklung der Stamm- und Vorläuferzellen (NSPCs) zu Zellen im Nervengewebe steuert. Forschende konnten bisher jedoch nicht erklären, warum sich nach Verletzungen des zentralen Nervensystems die NSPCs nicht zu Neuronen ausbilden, sondern bevorzugt zu Astrozyten. Diese tragen maßgeblich zur Bildung von Narben bei und stören dadurch die […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Medizinische Fakultät ehrt Orthopädin und Unfallchirurgin Eva Johanna Kubosch mit „Sabine-von-Kleist-Habilitationspreis“ Die Arthrose ist die häufigste aller Gelenkerkrankungen und weltweit die Hauptursache für chronische Schmerzen und Behinderungen. Privatdozentin (PD) Dr. Eva Johanna Kubosch vom Universitätsklinikum Freiburg ist für ihre Habilitationsschrift mit dem „Sabine-von-Kleist-Habilitationspreis“ ausgezeichnet worden. „Ich habe untersucht, welchen Einfluss Entzündungen auf den Knorpelabbau haben und ob sich Stammzellen, die aus der Gelenkschleimhaut gewonnen werden, positiv auf das Stoffwechselgleichgewicht im Gelenk auswirken“, erläutert Kubosch. Ziel ihrer Arbeit war es, den […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Forschende zeigen, wie das Immunsystem körpereigene von krankheitserregenden Molekülen unterscheidet Ein Team um die Freiburger Biologen Prof. Dr. Wolfgang Schamel und Prof. Dr. Wilfried Weber hat in einem Experiment die Dauer der Wechselwirkung eines Proteins mit T-Zellen, weißen Blutkörperchen, kontrolliert und damit gezeigt, wie das Immunsystem krankheitserregende von körpereigenen Molekülen unterscheidet. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die Ergebnisse in der Fachzeitschrift eLife veröffentlicht. Die Aufgabe des Immunsystems ist es, zwischen körpereigenen Zellen und Krankheitserregern zu unterscheiden. Um den Körper vor […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Freiburger Forscher entwickeln zelluläre Adhäsionsrezeptoren, die mit Licht gesteuert werden können Die Fähigkeit der Zellen, aneinander und an ihrer Umgebung zu haften, ist die Grundlage für ein multizelluläres Leben. Die Adhäsion, also das Aneinanderhaften, erfolgt über verschiedene Rezeptoren an der Zelloberfläche, die an spezifischen Liganden in ihrer Umgebung binden. Trotz der Bedeutung dieser Adhäsionsrezeptoren gibt es nur wenige Werkzeuge, um ihre Wechselwirkungen mit der Umwelt präzise zu steuern. Ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Freiburger Exzellenzcluster im Bereich der […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Freiburger Forscher entdecken, wie Proteine zu den Kraftwerken der Zelle befördert werden Die Arbeitsgruppen von Privatdozent Dr. Thomas Becker und Prof. Dr. Nikolaus Pfanner haben gemeinsam mit weiteren Kolleginnen und Kollegen einen Mechanismus entdeckt, wie innerhalb einer Zelle Proteine zu den Mitochondrien transportiert werden. Die Forscherinnen und Forscher haben die Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Cell Reports“ publiziert. Mitochondrien führen zahlreiche lebensnotwendige Prozesse aus und produzieren die Energie für den Zellstoffwechsel, weshalb sie auch als Kraftwerke der Zelle bezeichnet werden. Defekte […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Marta Rizzi erhält Mathilde-Wagner-Preis für ihre Habilitation zur Erforschung von Defekten an Abwehrzellen Privatdozentin Dr. Marta Rizzi, Medizinerin am Universitätsklinikum Freiburg, erhält den Mathilde-Wagner-Habilitationspreis 2018, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Rizzi leitet eine Forschungsgruppe an der Klinik für Rheumatologie und Klinischen Immunologie. In ihrer Habilitationsschrift untersuchte sie die Entwicklung von B-Lymphozyten, Abwehrzellen des Immunsystems, sowie deren Einbindung in Immunprozesse bei Patientinnen und Patienten mit angeborenen Immundefekten. Schäden in der Entwicklung von B-Zellen können zu so genannten Primären Antikörpermangelerscheinungen (PAD) […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Neue Messmethode erlaubt es Forschenden, die Bewegung von Molekülen lange und genau zu verfolgen Das Zusammenspiel aus Struktur und Dynamik bestimmt die Funktion von Proteinen, den molekularen Werkzeugen der Zelle. Durch Fortschritte in der Elektronenmikroskopie können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Strukturinformationen inzwischen gut erfassen, jedoch ist es bisher schwer, die Proteindynamik für eine Analyse über lange Zeiträume hinweg zu messen. Ein Team um Prof. Dr. Thorsten Hugel vom Institut für Physikalische Chemie und dem Exzellenzcluster BIOSS Centre for Biological Signalling […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Forscher entwickeln eine Kodierung, die Patienten ein natürlicheres Fühlen und Bewegen ermöglicht Prothesen nicht wie einen Fremdkörper, sondern wie einen natürlichen Arm fühlen und bewegen – diesem Ziel ist ein internationales Forschungsteam um den Freiburger Mikrosystemtechniker Prof. Dr. Thomas Stieglitz ein Schritt näher gekommen. Es hat eine spezielle Kodierung für Stromimpulse entwickelt, mit denen die Nerven im Armstumpf stimuliert werden. Das neue Verfahren ermöglicht es Patientinnen und Patienten, mit ihrer Armprothese genauer zu greifen und diese natürlicher zu bewegen. Ihre […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →