Beiträge von: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

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Darum geht es: Einmal kurz nicht aufgepasst und im nächsten Augenblick nuckelt das Kind an einer bunten Putzmittelflasche oder steckt sich eine giftige Beere in den Mund. In solchen Fällen helfen die Giftnotrufe (auch Giftinformationszentren genannt). Ihre Daten werden zukünftig im Jahr 2026 eingerichteten Deutschen Vergiftungsregister (DVR) am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zentral gesammelt. Anhand der Daten sollen u. a. gefährliche Trends frühzeitig erkannt und Vergiftungen verhindert werden. Denn auch wenn Vergiftungsunfälle meist glimpflich verlaufen, können sie in schweren Fällen […]

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Entstehung einer zentralen Datenbasis am BfR: Daten sammeln, Leben retten Darum geht es: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nimmt das Deutsche Vergiftungsregister (DVR) offiziell in Betrieb. Mit der bundesweiten Erfassung und Auswertung von Vergiftungsfällen entsteht erstmals eine zentrale Datenbasis, die Gesundheitsrisiken früher erkennen und Gegenmaßnahmen schneller einleiten lässt. Ziel des Registers ist es, Vergiftungsgefahren systematisch zu erfassen, Trends sichtbar zu machen und dadurch Leben zu retten. Die Daten können u. a. dafür genutzt werden, um Verbraucherinnen und Verbraucher besser über […]

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Eine gute Küchenhygiene bremst Campylobacter und andere Lebensmittel-Keime aus Darum geht es: Bei Fondue- oder Raclette-Abenden kommt Fleisch mal anders auf den Tisch – nämlich zunächst in rohem Zustand. Damit das festliche Essen kein Fest für Lebensmittelkeime wird, sollte man bei der Zubereitung der Fleischstückchen einige Dinge beachten. „Rohes Fleisch, vor allem Geflügel, sollte konsequent von Speisen getrennt werden, die ohne weiteres Erhitzen verzehrt werden, etwa Salat“, erläutert Professor Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). „Das ist eine wichtige Maßnahme, […]

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BfR beteiligt sich an interdisziplinärem Monitoringansatz Darum geht es: Humanmedizin, Tiermedizin und der Umweltsektor müssen bei der Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen an einem Strang ziehen – diese Erkenntnis ist nicht neu. Aber wie häufig werden welche Antibiotika überhaupt wo eingesetzt? Und welche Erreger tragen welche Resistenzen in sich? Solch grundlegende Daten müssen sektorübergreifend erfasst und miteinander verknüpft werden, um die Ausbreitung von Resistenzen wirkungsvoll zu stoppen. Genau das ist das Ziel der OHIS-Gruppe, an der auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) beteiligt […]

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Symposium zu lebensmittelassoziierten Viren am BfR Darum geht es: Hepatitis-Viren können eine Entzündung der Leber auslösen. Von den fünf bedeutendsten Virustypen A, B, C, D und E verursachen allein die letztgenannten Hepatitis E-Viren (HEV) weltweit jährlich geschätzt 20 Millionen Infektionen beim Menschen. Erst seit wenigen Jahren ist allerdings bekannt, dass sich Menschen auch mit einer Hepatitis E-Virus-Variante anstecken können, die üblicherweise in Ratten vorkommt. Nach Berichten von Einzelfällen, vor allem aus Hongkong und Spanien, wurde nun auch eine erste Infektion […]

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Daten der EDKAR-Studie ausgewertet Bei Teenagern, die über längere Zeit große Mengen an Energy Drinks getrunken hatten, wurden in einer aktuellen Untersuchung keine Veränderungen am Herzen nachgewiesen. Forschende vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und von der Charité Universitätsmedizin Berlin fanden in der EDKAR-Studie heraus, dass sich bei Jugendlichen mit einem hohen Konsum von Energy Drinks über mindestens ein Jahr Blutdruck, Herzrate oder Herzstrukturen nicht von denen Heranwachsender unterschieden, die solche Getränke überhaupt nicht zu sich genommen hatten. „Es ist seit […]

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Neue Podcast-Folge zu pflanzenbasierten Ernährungsformen Ganz oder weitgehend auf Fleisch und tierische Produkte verzichten – für zunehmend mehr Menschen in Deutschland ist das heutzutage ganz normal. Die Gründe dafür sind vielfältig. Im Zentrum stehen meist ethische Fragen zu Tierwohl, Klimaschutz und Umweltaspekte. Viele Menschen hoffen aber auch auf gesundheitliche Vorteile. „Sich fast nur oder ausschließlich pflanzlich zu ernähren, kann gesundheitliche Vorteile bringen“, erklärt Professorin Cornelia Weikert in der neuen Folge von „Risiko“ – dem Wissenschaftspodcast des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). […]

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Kapseln und Zylinder mit Lachgas kann man inzwischen in vielen Online-Shops, in Tankstellen oder im Kiosk um die Ecke kaufen. Angeboten werden sie offiziell „zum Aufschäumen von Schlagsahne“. Manche Menschen nutzen Lachgas aber offenbar in erster Linie als „Partydroge“, denn es verursacht beim Einatmen Halluzinationen und Euphorie. Allerdings kann der Konsum von Lachgas zu schweren gesundheitlichen Schäden führen und im Extremfall tödlich enden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät deshalb von einem solchen Missbrauch dringend ab. Die Nutzung führt häufig […]

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Laut Messungen einer Umweltschutzorganisation weisen im Handel erhältliche Weine Rückstände von TFA (Trifluoressigsäure) auf. Die durchschnittliche Konzentration lag bei 0,122 Milligramm (mg) pro Liter (l), der höchste Wert bei 0,320 mg/l. Aufgrund von Anfragen aus der Öffentlichkeit hat das BfR basierend auf den veröffentlichten Werten eine erste Einschätzung vorgenommen. Das Ergebnis: Ein Mensch mit einem Körpergewicht von 60 Kilogramm (kg) müsste mindestens 9 Liter Wein am Tag trinken, um ausgehend vom höchsten ge¬mes¬senen Wert die gesundheitsbasierten Richtwerte von TFA von […]

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Neue „Risiko“-Podcast-Folge zum zum „Muntermacher“ Koffein ist im Alltag fast allgegenwärtig. Es steckt in der morgendlichen Tasse Kaffee, im schwarzen Tee, in Cola, Energydrinks und selbst in Schokolade. „In moderaten Mengen hat Koffein eine anregende, positive Wirkung“, erklärt Biologin Dr. Anke Ehlers in der neuen Folge von „Risiko“ – dem Wissenschaftspodcast vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). In hohen Mengen kann Koffein allerdings Schweißausbrüche, Angstzustände und Herzrhythmusstörungen auslösen sowie das Wachstum des Fötus im Mutterleib stören. Starke Überdosierungen durch Nahrungsergänzungsmittel können […]

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Pesto, Kräuterbutter und Quark – Bärlauch verfeinert mit seiner knoblauchartigen Note viele Gerichte. Mit den ersten Frühlingsboten beginnt das Lauchgewächs hierzulande in Parks und Wäldern zu sprießen. Aber Vorsicht: Die jungen Blätter ähneln denen des giftigen Maiglöckchens und der sehr giftigen Herbstzeitlosen. Dokumentationen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und der Giftinformationszentren (GIZ) zeigen, dass es durch Verwechslungen immer wieder zu Vergiftungen mit im Extremfall tödlichem Ausgang kommt. „Wir raten daher, im Zweifelsfall auf den Verzehr zu verzichten“, sagt Professor Matthias […]

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