Beiträge von: Eur Urol Oncol

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Patienten mit nicht-metastasiertem, aggressivem Prostatakrebs, deren PSA-Wert nach radikaler Prostatektomie unter der Nachweisgrenze lag, profitierten nicht von einer Hormontherapie direkt nach der Operation. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler aus Frankreich beim Vergleich von 162 Patienten mit und 163 Patienten ohne sofortige Hormontherapie.

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Nach 21 Jahren der Nachbeobachtung zeigten die Daten der ERSPC-Studie mit 34 831 Teilnehmern, dass PSA-basiertes Screening die Zahl fortgeschrittener Prostatakrebs-Stadien, Krankheitsprogressionen und ausgedehnter Behandlungen reduzierte. Mehr Überdiagnosen und Überbehandlung stellten die Kehrseite dar, wobei sich dies jedoch mit der Zeit zu einer mehr abwartenden Behandlung änderte.

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Androgenrezeptor-Antagonisten (ARSi) entwickeln sich zunehmend zu einem Teil der Standardbehandlung von Prostatakrebs. In einer Metaanalyse wurden die Nebenwirkungsprofile der ARSi Abirateron, Apalutamid, Darolutamid und Enzalutamid verglichen. Die Analyse zeigte kaum signifikante Unterschiede im Nebenwirkungsprofil der ARSi. Lediglich die unerwünschten Ereignisse Bluthochdruck und Kopfschmerz stellten Ausnahmen dar.

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