Beiträge von: Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Beiträge: 22

Große Metaanalyse liefert weltweit konsistente Belege über epigenetische Marker hinweg. Durch die Zusammenführung von Ergebnissen aus 140 Studien mit fast 66.000 Personen zeigen Forschende, dass ein niedriger sozioökonomischer Status sowie Erfahrungen von Diskriminierung konsistent mit einer beschleunigten biologischen Alterung verbunden sind, gemessen im Epigenom. Die Studie, durchgeführt vom Team der Max-Planck-Forschungsgruppe Biosozial am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Zusammenarbeit mit der Columbia University in New York, zeigt, dass soziale Ungleichheit – etwa Armut und Rassismus – mit biologischer Alterung zusammenhängt, gemessen […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Vertrauen ins Gesundheitssystem spielt eine zentrale Rolle  Auf den Punkt gebracht Krankheiten früh zu erkennen ist oft der Schlüssel für eine erfolgreiche Behandlung. Dennoch gehen zu wenige Menschen zu Vorsorge, Früherkennung oder Check-ups. Warum ist das der Fall? Mangelnde Aufklärung oder hohe Kosten können das Verhalten vielfach nicht erklären: In Deutschland etwa weisen Krankenkassen ihre Versicherte auf entsprechende Angebote hin, die Kosten werden vielfach übernommen. Was also hält Menschen davon ab? Forschende des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin geben eine durchaus […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Forschende des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung haben die Grundlage einer häufig zitierten Zahl kritisch hinterfragt: dass Menschen täglich mehr als 200 unbewusste Entscheidungen über Lebensmittel treffen. Diese Zahl kursiert seit fast 20 Jahren in wissenschaftlichen Publikationen, den Medien und Gesundheitskampagnen, ohne jemals empirisch belegt worden zu sein. Ein Artikel in der Fachzeitschrift Appetite zeigt, warum eine differenziertere Sicht auf das Essverhaltens notwendig ist. Zahlen spielen in der Gesundheitskommunikation eine zentrale Rolle, da sie Orientierung und Motivation bieten. Die verwendeten Benchmarks sind […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Künstliche Intelligenz (KI) kann Ärztinnen und Ärzte bei der Diagnosefindung wirksam unterstützen. Sie macht andere Fehler als Menschen – und diese Komplementarität stellt eine bislang ungenutzte Stärke dar. Ein internationales Team unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung zeigt nun erstmals systematisch, dass die Kombination aus menschlicher Expertise und KI-Modellen zu den genauesten offenen Diagnosen führt. Diagnosefehler gehören zu den folgenschwersten Problemen im medizinischen Alltag. KI-Systeme – insbesondere sogenannte große Sprachmodelle (Large Language Models) wie ChatGPT-4, Gemini oder Claude 3 – […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Studie fasst die Wirksamkeit von Beschränkungen zusammen und berücksichtigt dabei auch Verhaltensänderungen der Bevölkerung
Nach rund drei Jahren Coronapandemie debattieren Politik und Gesellschaft immer noch um den richtigen Umgang mit dem Virus. Wie …

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Nach einem 60-minütigen Spaziergang in der Natur nimmt die Aktivität in Gehirnregionen ab, die an der Stressverarbeitung beteiligt sind. Dies ist das Ergebnis einer kürzlich von der Lise-Meitner-Gruppe Umweltneurowissenschaften am Max-Planck-Institut f…

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Studie testet Verhaltensinterventionen in einem Spiel-Experiment

Kann risikoreiches Verhalten in der Pandemie untersucht werden, ohne Proband*innen zu gefährden? Um gefahrlos die Wirksamkeit von Gesundheitsmaßnahmen untersuchen zu können und die Übert…

Weiter zum ausführlichen Bericht →