Beiträge von: Medizinische Universität Innsbruck

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Die Erkenntnisse eines interdisziplinären Forschungsteams der Med Uni Innsbruck und der Universität Zürich konnten die Bedeutung der häufigen genetische Veränderung im KRAS-Gen bei Darmkrebs für die Reprogrammierung von Immunzellen im Knochenmark und damit im Tumor entschlüsseln. Damit könnte sich ein neuer Ansatz für wirksamere Immuntherapien ergeben. Möglich wurden die Einblicke durch eine spezielle, in Innsbruck etablierte Einzelzell-Analyse. Das renommierte Journal Cancer Cell berichtet. Innsbruck: Darmkrebs ist weiterhin eine der tödlichsten Krebserkrankungen. Vor allem bei Mikrosatelliten-stabilen Tumoren* greift weder eine gezielte Therapie noch eine […]

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Ein akutes Nierenversagen hat eine schädliche Übersäuerung des Körpers zur Folge. Rund 100 kritisch kranke Patient:innen sind in Innsbruck jährlich auf eine kontinuierliche Nierenersatztherapie an der Medizinischen Intensivstation angewiesen. Forscher:innen um Michael Joannidis, dem Leiter der Gemeinsamen Einrichtung für Internistische Intensiv-und Notfallmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck, haben eine Infusion mit geänderter Zusammensetzung getestet und konnten damit den Säure-Basen-Haushalt der Patient:innen besser stabilisieren. Innsbruck, Mediziner:innen um Michael Joannidis und Fabian Perschinka forschen an der Medizinischen Universität Innsbruck daran, die kontinuierliche […]

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Bei bestimmten Blutkrebserkrankungen führen Entzündungsprozesse im Knochenmark zu lebensbedrohlichen Vernarbungen. Ein Team um die Onkologen Dominik Wolf von der Medizinischen Universität Innsbruck und Lino Teichmann vom Universitätsklinikum Bonn (UKBonn) hat nun einen möglichen neuen Therapieansatz gefunden. Das Fachjournal Nature Communications veröffentlichte die vielversprechende Studie. Innsbruck, Bonn: Myeloproliferative Neoplasien (MPN) sind Blutkrebserkrankungen, die durch eine Überproduktion von Blutzellen gekennzeichnet ist. Diese Erkrankungen treten in der Regel ab einem Alter von 60+ Jahren auf und können über lange Zeit gut kontrolliert werden. Gefährlich werden […]

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Am 1. Dezember ist Welt-AIDS-Tag Auch über vier Jahrzehnte nach seiner Entdeckung sorgt das HI-Virus für ein weltweit relevantes Infektionsgeschehen. Zwar ermöglicht die antiretrovirale Therapie meist eine nahezu normale Lebenserwartung, doch Zugang und Versorgung bleiben regional sehr ungleich. Vor dem Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember spricht Wilfried Posch, Immunologe und HIV-Forscher an der Medizin Uni Innsbruck, über Therapiefortschritte, Impfstoffentwicklung und warum das Bewusstsein für das Virus wieder stärker werden muss. Innsbruck: Nach aktuellen Schätzungen leben weltweit über 40 Millionen Menschen mit HIV, […]

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Spätestens seit Corona ist der Begriff Fatigue einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Gemeint ist eine anhaltende Form von Erschöpfung, die häufig auch während einer Krebserkrankung und nach einer Krebstherapie auftritt. In einer Studie unter der Leitung des Kinderonkologen Roman Crazzolara von der Medizinischen Universität Innsbruck wurde erstmals der Zusammenhang von Krebstherapie und körperlicher Fatigue bei Kindern untersucht. Nun lassen sich erste Maßnahmen ableiten. Innsbruck, Krebsbedingte Fatigue bei Kindern und Jugendlichen ist ein bislang wenig erforschtes Thema, trotz ihrer weitreichenden Bedeutung für den Alltag von […]

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Ein Team von Onkolog:innen und Transplantationschirurg:innen an der Medizinischen Universität Innsbruck nutzte die am Standort bereits erfolgreich etablierte Technik der Normothermen Maschinenperfusion (NMP), um die Biologie von Dickdarmkrebs-Lebermetastasen am lebenden Organ außerhalb des Körpers zu untersuchen. Das neuartige Krebsmodell bietet in Zukunft die Möglichkeit, neue Krebstherapien lebensnah zu testen und deren Entwicklung zu verbessern.   Innsbruck, am 22.10.2025: Die Leber ist das Organ, das am häufigsten von Tochtergeschwülsten (Metastasen) des Darmkarzinoms – der zweithäufigsten krebsbedingten Todesursache weltweit – besiedelt wird. […]

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World Mental Health Day am 10. Oktober Katharina Hüfner ist Neurologin und Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin. Sie hat sich in der Alpinpsychiatrie einen Namen gemacht, z.B. mit Untersuchungen zu Suchtaspekten beim Bergsteigen und psychotischen Symptomen in der Höhe. Seit einem Jahr leitet sie die Univ.-Klinik für Psychiatrie II (Psychosomatische Medizin) in Innsbruck. Zum World Mental Health Day spricht sie über die großen Missverständnisse der Psychosomatik und erklärt, wie Körper und Psyche zusammenhängen. Das Wort „psychosomatisch“ wird im Alltag […]

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PatientInnen mit Bauchspeicheldrüsenkrebs überlebten doppelt so lang, wenn sie nach der operativen Krebsentfernung zusätzlich zur Chemotherapie mit Gemzitabin ein Antibiotikum erhielten. Das ist die zentrale Erkenntnis einer retrospektiven Studie von Steffen Ormanns, Leiter des Instituts für Allgemeine Pathologie, und seinem Team an der Medizinischen Universität Innsbruck, die ihm zufolge rasch in die Praxis umzusetzen wäre. Die ForscherInnen planen jetzt Nachfolgestudien, um die Ergebnisse zu sichern. Innsbruck, Vom Mund abwärts, über die Speiseröhre, den Magen bis zum Darm sind die inneren Organe […]

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Eine Meta-Analyse von PädiaterInnen der Med Uni Innsbruck zeigt, dass Veränderungen in der Zusammensetzung des Darmmikrobioms bei adipösen Kindern schon früh auf die Entwicklung einer stoffwechselbedingten Fettlebererkrankung hinweisen. Das Team nutzte bioinformatische Ansätze und Machine Learning, um Muster zu definieren, die Lebererkrankungen vorhersagen können. Mit der Identifikation solcher Biomarker könnte frühzeitig therapeutisch interveniert und das Krankheitsrisiko eingedämmt werden. Innsbruck, Jedes dritte Kind in Europa ist übergewichtig. Die WHO prognostiziert bis 2035 eine weitere Zunahme der Häufigkeit um bis zu 60 Prozent. […]

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Herzklappenverkalkungen sind häufige Erkrankungen des Alters, v.a. bei Frauen. Im europäischen RHEIA-Projekt werden erstmals bei Patientinnen die zwei Behandlungen – chirurgischer Klappenersatz und TAVI-Katheterintervention – verglichen. Erste Ergebnisse stellen beiden Methoden ein hervorragendes Zeugnis aus. Je nach Alter und Risikoprofil der Patientinnen ergeben sich jedoch Vor- und Nachteile, wie der chirurgische Studienkoordinator Nikolaos Bonaros von der Medizin Uni Innsbruck berichtet. Innsbruck, Mehr Frauen als Männer leiden unter schwerer Herzinsuffizienz aufgrund einer Klappenverengung. In Studien waren sie jedoch stets unterrepräsentiert. Die […]

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ExpertInneninterview zum internationalen Tag der Klinischen Forschung am 20. Mai Innsbruck,Sabine Embacher-Aichhorn leitet das Kompetenzzentrum Klinische Studien (KKS) an der Medizinischen Universität Innsbruck. Im Interview anlässlich des Internationalen Tags der Klinischen Forschung spricht sie über rechtliche Rahmenbedingungen bei der Durchführung von klinischen Studien und die große Rolle, die das Vertrauen zwischen ÄrztInnen, StudienkoordinatorInnen und PatientInnen spielt. Was ist eine klinische Studie? Sabine Embacher-Aichhorn: Wir sprechen von klinischen Studien, immer wenn eine Studie an einem Menschen durchgeführt wird – also dann, wenn […]

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Wer übergewichtig ist, hat ein höheres Risiko an Krebs zu erkranken. Eine Analyse von rund 340.000 PatientInnendaten, die Josef Fritz von der Medizinischen Universität Innsbruck mit Kolleginnen in Schweden durchgeführt hat, zeigt nun, dass bei Männern die Messung des Taillenumfangs das Risiko, an Adipositas bedingtem Krebs zu erkranken, noch genauer anzeigt als der Body-Mass-Index. Bei Frauen trifft das nicht zu. Die Ergebnisse stellt Fritz heute beim Europäischen Adipositas Kongress vor. Innsbruck, Der Body-Mass-Index (BMI), ein Wert, der sich aus dem […]

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Eine neue Studie aus der Innsbrucker Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie belegt die Effizienz und Praxistauglichkeit der normothermen Maschinenperfusion im Zusammenhang mit Lebertransplantationen. Die im renommierten Fachjournal Annals of Surgery veröffentlichte Beobachtungsstudie ist eine der größten Fallserien weltweit, die auf Daten aus dem realen klinischen Alltag über einen längeren Zeitraum basiert. Innsbruck, Die normotherme Lebermaschinenperfusion (NLMP) ist eine Technik zur Konservierung von Spenderlebern, die bei Lebertransplantationen eingesetzt wird. Bei dieser Methode wird das Organ bei Körpertemperatur (normotherm) bis zur Transplantation mit Blut […]

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