Beiträge von: Robert Koch-Institut RKI

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Neue Ergeb­nisse aus dem RKI-Panel im Journal of Health Monitoring Etwa jede zehnte erwachsene Person in Deutschland erleidet innerhalb von zwölf Monaten eine Unfall­verletzung, die ärztlich versorgt wird. Das zeigen aktuelle Aus­wertungen des Robert Koch-Instituts (RKI) aus dem Panel „Gesundheit in Deutschland“ 2024, die im Journal of Health Monitoring veröffentlicht wurden. Hoch­gerechnet entspricht dies rund 7 Millionen Erwachsenen. Insgesamt berichteten 9,5 % der Frauen und 10,5 % der Männer von mindestens einer ärztlich behandelten Unfall­verletzung innerhalb der vergangenen zwölf Monate. Besonders häufig betroffen waren […]

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Fast 13 % der Frauen und rund 8 % der Männer leisten Pflege für An- und Zugehörige. Ein Drittel der Pflegenden gibt an, sich stark oder sehr stark belastet zu fühlen. Das sind neue Ergebnisse aus dem RKI-Panel 2024, die RKI-Forschende in einem Bericht zur Pflege­be­dürf­tig­keit veröffentlicht haben. Für den Bericht wurden aktuelle Erkenntnisse zur Pflege­be­dürf­tig­keit und zu Ein­schrän­kungen in der funktionalen Gesundheit zusammen­gestellt, der Bericht ist über www.rki.de/pflegebericht abrufbar. Das Fazit der Forschenden: „Dem (weiteren) Anstieg der Zahl der Pflegebedürftigen sollte […]

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Die Ursachen für nichtübertragbare Krankheiten (NCD) sind komplex und hängen neben biologischen Faktoren und individuellem Verhalten mit den Lebensverhältnissen zusammen. Eine zeitgemäße Surveillance von NCD im Sinne des Health in All Policies-Ansatzes erfordert daher die Einbindung von sozialen, politischen und umweltbezogenen Rahmenbedingungen (Kontextfaktoren) für die Gesundheit. Ihre Erfassung über entsprechende Indikatoren ermöglicht es, verhältnisbasierte Einflussfaktoren systematisch abzubilden und dadurch Präventionsbedarfe und Ansatzpunkte für gesundheitsfördernde Veränderungen in den Lebenswelten zur Senkung des Risikos von NCD in der Bevölkerung aufzuzeigen. Im Journal of Health Monitoring erläutern RKI-Forschende den […]

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Personen mit Empfehlung für eine Grippe­impfung haben ein geringeres Bewusst­sein für ihre Zugehörig­keit zur Risiko­gruppe. Sie schätzen sowohl ihr Erkrankungs­risiko als auch die Schwere der Erkrankung als moderat ein, während sie ihre eigene Anfällig­keit unterschätzen. Gleichzeitig handelt es sich um eine heterogene Ziel­gruppe mit unter­schiedlichen Ein­stellungen hinsichtlich Wichtig­keit, Sicherheit und Wirksam­keit der Grippe­impfung. Dabei zeigt sich, dass impf­relevante Grund­erkrankungen allein nicht zwangs­läufig mit einer erhöhten Impf­bereit­schaft einhergehen; eine höhere Impf­bereit­schaft besteht vor allem dann, wenn zusätzlich ein höheres Lebens­alter vorliegt […]

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Im Jahr 2024 schätzen 64,2 % der Erwachsenen ihre allgemeine Gesundheit als sehr gut oder gut ein, bei altersstandardisierter Betrachtung ging dieser Anteil um mehr als drei Prozentpunkte seit 2023 zurück. Zudem wiesen 21,9 % der Erwachsenen in Deutschland eine depressive Symptomatik auf. 53.7 % der Erwachsenen gaben eine chronische Krankheit oder ein lang andauerndes Gesundheitsproblem an, in der niedrigeren Bildungsgruppe war der Anteil sogar höher. Das ist ein Ausschnitt aus den umfassenden Daten, die das Robert Koch-Institut erstmals aus […]

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Forschende des Robert Koch-Instituts und des Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) der University of Washington haben neue Schätzungen zu Todes­fällen durch antibiotika­resistente Erreger in Deutschland veröffentlicht. Im Jahr 2019 sind demnach geschätzt 45.700 (95%-Un­sicher­heits­intervall [UI]: 31.300–64.600) Menschen im Zusammen­hang („assoziiert“) mit einer antibiotika­resistenten Infektion gestorben. „Assoziiert“ bedeutet, dass eine Infektion mit einem antibiotika­resistenten Erreger zwar Todes­ursache war, eine betroffene Person vermutlich aber auch dann gestorben wäre, wenn der Erreger keine Resistenz aufgewiesen hätte. Davon sind geschätzt 9.600 (UI: 6.500–13.900) Menschen unmittelbar aufgrund […]

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