Studie zur Infektionsprävention in der Laienpflege des Zentrums für Präventivmedizin und Digitale Gesundheit (CPD) der Medizinischen Fakultät Mannheim zeigt erhebliches Präventionspotenzial – und damit auch das Potenzial, Kosten erheblich zu senken. Eine aktuelle Studie der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg (Prof. Dr. med. Dr. rer. pol. Konrad Obermann) und der Thurn und Taxis Consulting AG, Köln (Prof. Dr. phil. Bernd Glazinski) hat erstmals systematisch den Zusammenhang zwischen Hygiene, Infektionsschutz und Kosten im häuslichen Pflegesetting in Deutschland analysiert. Die Ergebnisse […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Studie der Medizinischen Fakultät Mannheim zum Gewichtsmanagement bei Menschen mit Übergewicht offenbart eine deutliche Lücke zwischen der empfohlenen Versorgung und dem, was die Betroffenen angeben. Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland lebt mit Übergewicht oder Adipositas. Sie leben damit mit einem erhöhten Risiko für zahlreiche chronische Erkrankungen. Um Gewicht erfolgreich zu reduzieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten und Behandlungsangebote: Die aktuellen Leitlinien für die Behandlung von Adipositas empfehlen im ersten Schritt strukturierte, multimodale Verhaltensprogramme, die sich aus den Bausteinen […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Großzügige Förderung für das Mannheim Center for Neuromodulation and Neuroprosthetics (MCNN) Das Mannheim Center for Neuromodulation and Neuroprosthetics (MCNN), angesiedelt an der Neurochirurgischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim (UMM), hat sich in dem knappen Jahr seit seiner Gründung dynamisch entwickelt. In dieser kurzen Zeit konnten für zwei Projekte Förderungen in Höhe von insgesamt 3,45 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben werden – ein deutliches Zeichen für das Potenzial, das auf diesem Gebiet und in diesem Umfeld in Mannheim gesehen wird. Herausragend ist […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Neu entdeckter Mechanismus der pathologischen Gefäßneubildung im diabetischen Auge / Internationales Forscherteam unter Mannheimer Leitung identifiziert Lipidmetaboliten als zentralen Treiber krankhafter Gefäßbildung im Auge Die krankhafte Neubildung von Blutgefäßen im Auge ist ein zentraler Faktor bei Erkrankungen der Netzhaut wie der diabetischen Retinopathie oder der altersbedingten Makuladegeneration, die zu einem dauerhaftem Sehverlust und Erblindung führen können. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Professor Dr. Jens Kroll von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg hat nun einen bislang unbekannten […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Die drei führenden Fachgesellschaften präsentieren evidenzbasierte Empfehlungen / Prof. Dr. med. Nima Etminan, Direktor der Neurochirurgischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim (UMM), stellt die Leitlinie bei der European Stroke Organisation Conference in Maastricht vor Eine neue, europaweit gültige Leitlinie der drei führenden Fachgesellschaften zur Behandlung aneurysmatischer Hirnblutungen (ESO, EANS und ESMINT*) wird heute, am 7. Mai 2026, von Professor Dr. med. Nima Etminan im Rahmen der European Stroke Organisation (ESO) Conference in Maastricht präsentiert – 13 Jahre nach der ersten Veröffentlichung […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Eine Studie unter Leitung von Lukas Bunse zeigt, dass bestimmte T-Zellen gezielt auf Amyloid-Ablagerungen im Gehirn reagieren und Entzündungsprozesse bei Alzheimer vorantreiben könnten. Die Ergebnisse, die mithilfe eines Mausmodells mit einer Alzheimer-ähnlichen Erkrankung erzielt wurden, eröffnen neue Ansätze für zeitlich abgestimmte Therapien. Forschende an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum haben neue Einblicke in die Rolle des Immunsystems bei der Alzheimer-Erkrankung gewonnen. Die jetzt in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlichte Studie zeigt, dass nicht nur […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Studie mit innovativer Fragemethode des Zentrums für Präventivmedizin und Digitale Gesundheit relativiert Debatte zu telefonischen Krankmeldungen Mehr Menschen gehen krank zur Arbeit, als dass sie sich zu Unrecht krankmelden. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Zentrums für Präventivmedizin und Digitale Gesundheit (CPD) der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Der Zugang zu telefonischen Krankschreibungen spielte bei falschen Krankmeldungen keine entscheidende Rolle. Wichtiger waren vielmehr Arbeitsstress, Rollenkonflikte und geringes Arbeitsengagement. Die Sorge um einen möglichen Missbrauch von Krankschreibungen wird […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Wissenschaftler identifizieren die molekulare Architektur schlafender Nozizeptoren Etwa 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung leiden unter chronischen Schmerzen oder Juckreiz, die häufig mit Funktionsänderungen sogenannter schlafender Nozizeptoren in Verbindung gebracht werden. Diese Fasern stellen eine eigene Klasse von sensorischen Nervenzellen (Neurone) dar, die beim Gesunden nicht auf mechanische Reize reagieren, sich aber durch Entzündungen oder Verletzungen „aufwecken“ lassen. Außerdem können diese Neurone spontan aktiv werden und auch ohne äußeren Reiz anhaltende Schmerzen oder Juckreiz verursachen. Obwohl die funktionellen Eigenschaften dieser […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Zellstoffwechsel kontrolliert über epigenetische Programme Alterung und Erkrankungen Neue Forschungsergebnisse der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg unter der Leitung von Professorin Dr. Gergana Dobreva und dem Team der Abteilung für Kardiovaskuläre Genomik und Epigenomik zeigen, dass der Zellstoffwechsel nicht nur als Treibstoff für das Herz dient, sondern auch direkt die epigenetischen Programme kontrolliert, die die Gesundheit von Herz und Gefäßen, Alterung sowie Erkrankungen steuern. Zwischenprodukte des Stoffwechsels fungieren dabei als wichtige Regulatoren von Enzymen, die über eine Veränderung der […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Als eine der ersten Kliniken in Europa und erste Klinik in Deutschland hat das Universitätsklinikum Mannheim (UKMA) am Dienstag, 27. Januar 2026, die neuste Generation eines kabellosen Zweikammer-Herzschrittmachers bei einer Patientin eingesetzt. Die Besonderheit ist die signifikant verbesserte Batterielaufzeit der Vorhofkapsel (AVEIR AR2) um 25 Prozent. Für Herzpatient:innen ein echter Gewinn. Bei dem System handelt es sich um einen komplett kabellosen Zweikammer Herzschrittmacher. Zwei winzige, kapselartige Geräte werden direkt im Herzen implantiert und kommunizieren dort kabellos miteinander. Sie übernehmen gemeinsam […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
DKFZ-Hector Krebsinstitut an der Universitätsmedizin Mannheim erforscht die Wirksamkeit einer Kombinationstherapie bei einer speziellen Form des Lungenkrebs Lungenkrebs ist weltweit die häufigste Krebsart, sowohl bezüglich der Anzahl der Neuerkrankungen als auch der Sterblichkeit. Die translationale Studienambulanz des DKFZ-Hector Krebsinstituts an der Universitätsmedizin Mannheim startet aktuell eine klinische Studie der Phase II (FLAURARE), in der überprüft werden soll, ob Patienten mit einer seltenen Form eines fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Adenokarzinoms von einer Kombinationstherapie mit dem Tyrosinkinase-Inhibitor Osimertinib und einer herkömmlichen Chemotherapie profitieren. Etwa […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Forschungsteam aus Mannheim und Heidelberg erforscht eine medikamentöse Kombinationstherapie, die die Strahlentherapie bei Enddarmkrebs wirksamer machen kann. Darmkrebs ist eine der Hauptursachen für krebsbedingte Sterblichkeit. Mehr als ein Drittel der Darmkrebsfälle haben ihren Ursprung im Enddarm. Bösartige Veränderungen des Enddarms, sogenannte Rektumkarzinome, werden häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert, wenn der Tumor schon eine gewisse Größe erreicht hat. Um die chirurgische Entfernung des Tumors zu erleichtern, werden diese Patientinnen und Patienten in der Regel vor der Operation mit einer […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Internationales und multidisziplinäres, von der European Partnership for Personalised Medicine (EP PerMed) gefördertes Verbundprojekt zum Einsatz der multiparametrischen MRT für eine personalisierte Medizin Wissenschaftler der Abteilung für Computerunterstützte Klinische Medizin der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg sind an einem internationalen Verbundprojekt beteiligt, das zum Ziel hat, auf Basis der personalisierten Medizin die Versorgung von diabetischen Nierenpatienten zu verbessern. In dem multidisziplinären und sektorübergreifenden Projekt PERONALISED-DKD* erforschen sieben Partner aus sechs Ländern eine Methode unter Verwendung der sogenannten multiparametrischen Magnetresonanztomographie […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →