Teduglutid beim Kurzdarmsyndrom: Neue Studienergebnisse im begehbaren Format

Ein Kurzdarmsyndrom mit Darmversagen (KDS-DV) ist mit einer hohen Morbidität und Mortalität verbunden. Jeder Patient bedarf einer individuell zugeschnittenen Therapie. In einer aktuellen Studie der Universität Wien führte ein patientenindividuelles Treat-to-Target-Konzept mit Tedglutid (Revestive®) sowie ein engmaschiger Patientenkontakt mit konsequenten und häufigen Therapieanpassungen durch ein interdisziplinäres Team zu hohen Ansprechraten.1,2 Die Ergebnisse dieser aktuellen Studie werden in einem neuen, begehbaren Format dargestellt und von Dr. Felix Harpain persönlich präsentiert.

Teduglutid (Revestive®) ist der erste in Europa zugelassene Wachstumsfaktor zur Therapie des Kurzdarmsyndroms (KDS), der das Wachstum der Darmmukosa fördert und somit die intestinale absorptive Kapazität erhöhen kann. In der Treat-to-target-Studie wurden insgesamt 13 KDS-DV-Patienten eingeschlossen und mit Teduglutid (0,05 mg/kg Körpergewicht/Tag s.c.) behandelt. Alle Patienten (100 %) zeigten ein Therapieansprechen (PS-/PE*-Reduktion ≥ 20 %) sowie eine klinisch signifikante Reduktion des PS-Volumens. Enterale Autonomie wurde bei 92 % der Patienten erreicht. Die Autoren sind der Meinung, dass dies nicht nur zu einer verringerten Morbidität und Mortalität, sondern auch zu einer verbesserten Lebensqualität der Patienten führen kann.“

Die gesamten Studienergebnisse können Sie sich in einem interaktiven, begehbaren Format anschauen. Dr. Med. Univ. Felix Harpain, Chirurg an der Universitätsklinik für Allgemeinchirurgie der Medizinischen Universität Wien, führt Sie persönlich durch die Studie und präsentiert die wichtigsten Daten.

Link zur begehbaren Studie der Universität Wien:
https://www.takeda-gastroenterologie.de/begehbare-studie

Mit freundlicher Unterstützung der Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG

* Parenteraler Support beschreibt die parenterale Versorgung von Patient:innen mit Mikro- und Makronährstoffen und/oder die intravenöse Erhaltung des Flüssigkeits- und Elektrolythaushalts.
Parenterale Ernährung ist die Verabreichung einer Ernährungslösung intravenös unter Umgehung des Gastrointestinaltraktes zur Versorgung von Patient:innen mit Mikro- und Makronährstoffen.

1. Harpain F, Schlager L, Hütterer E, Dawoud C, Kirchnawy S, Stift J, Krotka P, Stift A. Teduglutide in short bowel syndrome patientes: A way back to normal life? JPEN J Parenter Enteral Nutr. 2021;1–10. DOI: 10.1002/jpen.2272
2. Fachinformation Revestive® 1,25 mg, Stand Mai 2022; Fachinformation Revestive® 5 mg, Stand Mai 2022

Revestive® 1,25 mg / 5 mg Pulver und Losungsmittel zur Herstellung einer Injektionslosung

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Abschnitt 4.8 der Fachinformation.

Wirkstoff: Teduglutid, Analogon des Glucagon-like Peptids-2 (GLP-2), hergestellt in E.-coli-Zellen mittels rekombinanter DNA-Technologie.
Zusammensetzung: Eine Durchstechflasche enthält 1,25 mg bzw. 5 mg Teduglutid. Nach Rekonstitution enthält jede Durchstechflasche 1,25 mg bzw. 5 mg Teduglutid in 0,5 ml Lösung, entspr. einer Konzentration von 2,5 mg/ml bzw. 10 mg/ml.
Sonstige Bestandteile: Pulver: L-Histidin, Mannitol, Natriumdihydrogenphosphat 1 H2O, Dinatriumhydrogenphosphat 7 H2O. 5 mg zusätzl.: Natriumhydroxid/Salzsäure (zur pH-Wert- Einstellung). Lösungsmittel: Wasser für Injektionszwecke.
Anwendungsgebiete: Behandlung von Patienten ab dem Alter von 1 Jahr mit Kurzdarmsyndrom (KDS). Nach einem chirurgischen Eingriff sollte zunächst eine Phase der intestinalen Adaption abgewartet werden, die Patienten sollten sich in einer stabilen Phase befinden.
Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, einen der sonst. Bestandteile oder das in Spuren vorhandene Tetracyclin. Aktive oder vermutete Krebserkrankung (Malignität). Patienten mit einer anamnestisch bekannten malignen Erkrankung des Gastrointestinaltraktes, einschließlich des hepatobiliären Systems und des Pankreas, in den vergangenen fünf Jahren.
Nebenwirkungen: Sehr häufig: Atemwegsinfektion, Kopfschmerzen, abdominale Distension, abdominale Schmerzen, Erbrechen, Übelkeit, gastrointestinale Stomakomplikation, Reaktion an der Injektionsstelle. Häufig: Grippeähnliche Erkrankung, verminderter Appetit, Hyperhydratation, Angst, Insomnie, kongestive Herzinsuffizienz, Dyspnoe, Husten, kolorektaler Polyp, Kolonstenose, Blähungen, Darmobstruktion, Stenose des Ductus pancreaticus, Pankreatitis, Dünndarmstenose, (akute) Cholezystitis, peripheres Ödem. Gelegentlich: Synkope, Duodenumpolyp. Häufigkeit nicht bekannt: Überempfindlichkeit, Magenpolyp, Flüssigkeitsretention.
Weitere Angaben: s. Fach- und Gebrauchsinformation.
Verschreibungspflichtig.

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Block 3 Miesian Plaza
50 – 58 Baggot Street Lower
Dublin 2, D02 Y754
Irland

Stand der Information: Mai 2022

https://www.takeda-produkte.de/system/files/produkt-info/fachinformation-revestive-125-mg-pulver-und-losungsmittel-zur-herstellung-einer-injektionslosung.pdf

https://www.takeda-produkte.de/system/files/produkt-info/fachinformation-revestive-5-mg-pulver-und-losungsmittel-zur-herstellung-einer-injektionslosung.pdf