Frühes Handeln bei Typ-2-Diabetes − warum Warten keine Option ist

  • 22. Juni 2026

Frühzeitiges Handeln bei Typ-2-Diabetes ist der Schlüssel, um die oft erlebte Abwärtsspirale aus verfehlten Therapiezielen aufzuhalten. Eine wirksame Behandlung, die Blutzucker und Körpergewicht signifikant reduziert, verbessert dabei die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten nachhaltig und verringert das Risiko für Folge- und Begleiterkrankungen.1−3  

Der Fall Juliana: Die Konsequenz der therapeutischen Trägheit

Im Praxisalltag verzögern oft therapeutische Trägheit und organisatorische Hürden eine rechtzeitige Therapieintensivierung. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fordert daher in ihren Praxisempfehlungen dieser Entwicklung aktiv entgegenzuwirken: Sobald Menschen mit Typ-2-Diabetes ihre Therapieziele verfehlen, ermöglicht der frühzeitige Einsatz moderner Therapieoptionen wie Mounjaro®5, * (Tirzepatid) den entscheidenden nächsten Schritt.4 Das Fallbeispiel von Juliana zeigt, welche schwerwiegenden Folgen eine Verzögerung weiterer Therapieschritte haben kann.

Der vorgestellte Patientenfall ist fiktiv. Alle Bilder der Patientin wurden mit KI generiert.

Mounjaro®: Keine halben Sachen bei der Therapie von Typ-2-Diabetes

Moderne Antidiabetika ermöglichen heute eine wirksame und verträgliche Blutzucker- und Gewichtskontrolle. Insbesondere der GIP/GLP-1-Rezeptor-Agonist Mounjaro® stellt eine bedeutende Therapieoption dar. Denn Mounjaro® senkt den HbA1c bis zu  2,5 %a, b, c und reduziert das Gewichtd bis zu 13 %b, c, e.5, 6 Bereits in der ersten Erhaltungsdosis von 5 mg bewies Mounjaro® seine Überlegenheit gegenüber allen Vergleichssubstanzen – inklusive des GLP-1-Rezeptor-Agonisten (RA) Semaglutid 1 mg.5, f Gleichzeitig verbesserten sich wichtige kardiometabolische Parameter.5, 7 Die SURPASS-CVOT-Studieg zeigte Vorteile für die Herzgesundheit: Mounjaro® demonstrierte einen kardiovaskulären Nutzen bei Menschen mit Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gegenüber dem GLP-1-RA Trulicity® (Dulaglutid).8, d, h Für Trulicity® wurde in der REWIND-Studie eine signifikant geringere Rate an schwerwiegenden kardiovaskulären Ereignissen gegenüber Placebo gezeigt.9

Aber wie erreicht Mounjaro® diese umfassenden Effekte? Mit seinem einzigartigen Wirkansatz nutzt Mounjaro® die Aktivierung von GIP- und GLP-1-Rezeptoren.5 Diese steigern die glukoseabhängige Insulinsekretion und senken damit den Blutzuckerspiegel.10 Während GLP-1 primär die Sättigung fördert, erhöht GIP zusätzlich die Insulinsensitivität am subkutanen weißen Fettgewebe und verbessert dort die Triglyzeriden-Aufnahme.10, 11 Das verbessert die Körperzusammensetzung grundlegend und kann das kardiovaskuläre Risiko senken.5

Das Ziel lautet daher, die Abwärtsspirale frühzeitig mit einer intensiven, effektiven Behandlung zu durchbrechen, um das spätere Risiko für Komplikationen zu reduzieren und die Lebensqualität von Menschen mit Typ-2-Diabetes wie Juliana nachhaltig zu verbessern.  

CMAT-14906

Mit freundlicher Unterstützung durch Lilly Deutschland GmbH

Fußnoten

* Mounjaro® (Tirzepatid) ist angezeigt zur Behandlung von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 10 Jahren mit unzureichend eingestelltem Typ-2-Diabetes als Ergänzung zu Diät und Bewegung als Monotherapie, wenn die Einnahme von Metformin wegen Unverträglichkeiten oder Kontraindikationen nicht angezeigt ist, zusätzlich zu anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Diabetes mellitus.5    

a Mit Mounjaro® 15 mg nach 40 Wochen.
b p < 0,001 im Vergleich zum Ausgangswert, nicht multiplizitätsadjustiert.5
c Bezogen auf den Ausgangswert.5 Mittlere HbA1c-Reduktion im Vergleich zum Ausgangswert.
d Die Veränderung des Körpergewichts war ein sekundärer Endpunkt in den SURPASS-Studien.5
e Bezogen auf den Ausgangswert.5 Mittlere Gewichtsreduktion im Vergleich zum Ausgangswert.
f p < 0,001 für Überlegenheit, adjustiert für Multiplizität.
g SURPASS-CVOT (Cardiovascular Outcome Trial) ist eine kardiovaskuläre Endpunktstudie bei Menschen mit Typ-2-Diabetes und atherosklerotisch-bedingten Herzerkrankungen (ASCVD), in der Tirzepatid (Mounjaro®) in einer 1x wöchentlichen Dosierung von bis zu 15 mg mit 1x wöchentlich 1,5 mg Dulaglutid (Trulicity®) verglichen wird.9
h Der primäre Endpunkt war ein kombinierter Endpunkt aus Tod durch kardiovaskuläre Ursachen, Myokardinfarkt oder Schlaganfall und wurde auf Nichtunterlegenheit von Tirzepatid gegenüber Dulaglutid mit einer Marge von 1,05 für die obere Grenze des 95,3%-Konfidenzintervalls für die Hazard Ratio getestet.9

Quellen

1.Wadden TA, et al. Obesity (Silver Spring). 2021; 29(8): 1294–1308.
2. Adler AI, et al. Lancet. 2024; 404(10448): 145−155.
3. Look Ahead Research Group. Diabetes Care. 2022; 45(5): 1252−1259.
4. Gallwitz B, et al. Diabetol Stoffwechs 2025; 20: S193–S210.
5. Fachinformation Mounjaro®, aktueller Stand.
6. Frias JP, et al. N Engl J Med. 2021; 385: 503–515.
7. Supplemental Material für: Frías JP, et al. N Engl J Med 2021; 385: 503−15.
8.  Nicholls SJ, et al., N Engl J Med 2025; 393: 2409–2420.
9. Gerstein HC, et al. Lancet. 2019; 394(10193): 121–130.
10. Samms RJ, et al. Trends Endocrinol Metab. 2020; 31(6): 410–421.
11.Rudovich, N, et al. Regul. Pept. 2007; 142: 138–145.

Pflichttext Mounjaro®

Bildhinweis: © Lilly Deutschland GmbH. Alle Bilder der Patientin wurden mit KI generiert