Themenschwerpunkt: innovative Arzneimittel
Fisteln können als Komplikationen von Morbus Crohn auftreten und die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränken. Adalimumab kann bei Erwachsenen mit Morbus Crohn gegen Fisteln helfen. Die vorliegende kleine Studie zeigte, dass dies auch bei Kindern der Fall war.
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Vedolizumab ist ein innovativer Wirkstoff, der bei einer mittelschweren bis schweren chronischen Darmentzündung eingesetzt wird. Da der Wirkstoff spezifisch im Darm wirkt, untersuchten Wissenschaftler in der vorliegenden Studie, ob er auch bei Gelenkbeschwerden, die bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa nicht selten auftreten, helfen kann. Sie stellten fest, dass es diesbezüglich Unterschiede zwischen Patienten mit Morbus Crohn und Patienten mit Colitis ulcerosa gab.
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Infliximab bietet eine weitere Behandlungsmöglichkeit, wenn die klassischen Therapien bei der Behandlung von Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa gescheitert sind. Wissenschaftler stellten fest, dass Kinder, die sich in einer Ruhephase der Erkrankung befanden, höhere Infliximab-Konzentrationen im Blut aufwiesen als Kinder, die keine Ruhephase erreichten.
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Vedolizumab kommt bei der Behandlung von chronischen Darmentzündungen dann zum Einsatz, wenn andere Therapien bereits gescheitert sind. Bei Erwachsenen hat sich dieser Wirkstoff in verschiedenen Studien bereits bewährt. Doch wie sieht das bei Kindern aus? Wissenschaftler gewannen in der vorliegenden, kleinen Studie einen ersten Eindruck.
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Wissenschaftler untersuchten, wie wirksam Vedolizumab bei Patienten mit einer chronischen Darmentzündung im Praxisalltag ist. Zu diesem Zweck fassten sie die Ergebnisse mehrerer Studien zusammen. Sie fanden heraus, dass sich mit Vedolizumab beinahe jeder zweite Colitis ulcerosa-Patient und fast jeder dritte Morbus Crohn-Patient nach 12 Monaten in einer Ruhephase befand.
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Obwohl in den meisten Fällen Biologika, die die Mutter bekam, in der Muttermilch in geringen Mengen nachweisbar waren, schien sich dieses nicht auf die Entwicklung und das Infektionsrisiko der Neugeborenen auszuwirken. Zu diesem Ergebnis kamen die Wissenschaftler in der vorliegenden Studie.
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Vedolizumab wirkt spezifisch im Darm. Da viele Patienten mit einer chronischen Darmerkrankung auch Symptome außerhalb des Darms zeigen (extraintestinale Manifestationen), stellt sich die Frage, ob Vedolizumab auch bei diesen Beschwerden helfen kann. Wissenschaftler gingen in der vorliegenden Studie dieser Frage nach. Sie stellten fest, dass sich bei vielen Patienten die Symptome außerhalb des Darms nach einer Vedolizumab-Therapie verbesserten. Einige Patienten entwickelten jedoch trotz Vedolizumab Therapie neue extraintestinale Manifestationen.
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Vedolizumab kommt in der Regel erst dann zum Einsatz, wenn eine Therapie mit TNF-Hemmern wie Infliximab oder Adalimumab gescheitert ist. Die hier vorliegende Studie untersuchte die Wirksamkeit von Vedolizumab bei Patienten mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, die noch nie zuvor mit TNF-Hemmern behandelt wurden.
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Vedolizumab und Infliximab sind beide gentechnisch hergestellte Wirkstoffe (Biologika), die im Kampf gegen Colitis ulcerosa eingesetzt werden. In der vorliegenden Studie verglichen Wissenschaftler die Wirksamkeit dieser beiden Wirkstoffe miteinander. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass sich beide Biologika gleichermaßen für die Behandlung von Colitis ulcerosa eigneten. Die Infliximab-Therapie brachen jedoch mehr Patienten aufgrund von Nebenwirkungen ab.
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Nach einer Darmoperation aufgrund von Morus Crohn besteht die Gefahr, dass die Erkrankung erneut auftritt. Um erneuten Schädigungen der Darmschleimhaut vorzubeugen, können nach der Operation verschiedene Medikamente eingesetzt werden. In der vorliegenden Studie zeigten Wissenschaftler, dass sich zu diesem Zweck TNF-Hemmer wie Infliximab oder Adalimumab möglicherweise besser eigneten als Vedolizumab.
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Die TNF-Hemmer Infliximab und Adalimumab haben die Behandlungsmöglichkeiten von chronischen Darmentzündungen stark bereichert. Forscher fanden jedoch heraus, dass die Patienten häufig zu wenig von dem Wirkstoff im Blut hatten. Bei Morbus Crohn-Patienten ging dieses mit einer aktiveren Erkrankung einher, nicht so bei Colitis ulcerosa-Patienten.
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TNF-Hemmer (wie Infliximab und Adalimumab) bezeichnet eine Gruppe von Wirkstoffen, die bei der Behandlung von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa bereits zahlreiche Erfolge erzielt hat. Im Vergleich zu der Langzeiteinnahme von Steroiden waren die TNF-Hemmer mit einem geringeren Sterberisiko verbunden, wie die vorliegende Studie zeigte. Das war allerdings nur für Morbus Crohn-Patienten – und nicht für Patienten mit Colitis ulcerosa – deutlich erkennbar.
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Infliximab ist ein Wirkstoff, der die Behandlungsmöglichkeiten von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa enorm bereichert hat. Dennoch wirkt Infliximab nicht bei allen Patienten. In der vorliegenden Studie wurden Risikofaktoren für das Nicht-Ansprechen identifiziert. Außerdem konnte gezeigt werden, dass eine geringere Infliximab-Konzentration und Antikörper gegen Infliximab im Blut der Patienten das Risko erhöhten, dass Infliximab bei den Patienten mit chronischen Darmentzündungen nicht wirkte.
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