Themenschwerpunkt: Diabetes
Eine aktuelle Studie konnte einen positiven Einfluss einer intensiven Blutdrucksenkung im Vergleich zur Standard-Blutdruckkontrolle auf die Sterberate und das kardiovaskuläre Risiko bei Typ-2-Diabetes herausarbeiten. Allerdings konnte dieser Zusammenhang nur bei Typ-2-Diabetikern mit glykämischer Standardbehandlung und ohne kognitive Einschränkungen gezeigt werden.
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Diabetes-Patienten, die zum Selbstmanagement ihrer Erkrankung eine App nutzen, konnten damit ihren Langzeitblutzuckerwert häufig auf einen Wert von < 7 % senken. Dies zeigen die Ergebnisse der im Folgenden beschriebenen Studie.
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Wissenschaftler werteten mehrere Studien zum Einfluss von Ernährungsschulungen auf den Langzeitblutzuckerwert von Diabetespatienten aus. Es zeigte sich, dass die Schulungen für die Patienten mit einem Mehrwert verbunden waren und zu einer Abnahme des Langzeitblutzuckerwertes führten.
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Ein erhöhter Konsum von nativem Olivenöl extra und Pistazien kann das Risiko für einen Schwangerschaftsdiabetes verringern, fand eine Interventionsstudie mit 560 schwangeren Frauen.
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Eine Studie aus Österreich untersuchte, wie häufig es bei jugendlichen Typ-1-Diabetes-Patienten, die ihre Insulindosis nicht wie vorgenommen einnehmen, auftritt, dass diese unter psychischen Begleiterkrankungen leiden und von Komplikationen betroffen sind. Es zeigte sich: fast die Hälfte der Patienten, die das Insulin nicht wie vorgesehen einnahm, litt auch unter psychischen Problemen.
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Forscher aus den USA griffen auf Daten einer Studie zurück, bei der Typ-2-Diabetes mit Schlafproblemen untersucht wurden. Viele der Patienten stellten sich als Raucher heraus. Dies könnte ungünstige Folgen haben – denn Rauchen war einer der wesentlichen Faktoren, der zu einer schlechten Krankheitseinstellung beitrug.
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Mit einem aus dem Blut der Patienten gewonnen Thrombozyten-Gel konnten diabetesbedingte, chronische Hautgeschwüre schneller und besser geheilt werden. Dies zeigt die vorliegende Auswertung von 15 Studien mit mehr als 800 Diabetes-Patienten.
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Die kombinierte Behandlung aus Metformin und SGLT-2-Hemmern besserte die Krankheitseinstellung von Typ-2-Diabetes-Patienten. Dies zeigte eine zusammenfassende Analyse von 6 Studien.
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Für viele Typ-1-Diabetespatienten ist ein Closed-Loop-System zur automatisierten Insulintherapie ein großer Traum. Wissenschaftler prüften in ihrer Studie, wie gut ein Closed-Loop-System besonderen Anforderungen standhält – und zwar dem Essen außer Haus und wiederholter körperlicher Betätigung.
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Personen mit Typ-2-Diabetes, die viel Alkohol tranken und stark unter depressiven Symptomen litten, wiesen gemäß diesen Studienergebnissen ein erhöhtes Risiko für Nervenerkrankungen und chronische Herzerkrankungen auf.
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Wissenschaftler analysierten den Zusammenhang zwischen der Proteinzufuhr aus tierischen und pflanzlichen Quellen und der Insulinresistenz sowie dem Risiko für Prädiabetes und Typ-2-Diabetes. Sie zeigten, dass es wichtig ist, die Herkunft der Proteine zu definieren. Denn nur bei Proteinen aus tierischen Quellen, nicht aber bei Proteinen aus pflanzlichen Quellen, konnten sie negative Zusammenhänge sehen.
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Liraglutid wird bei Erwachsenen erfolgreich für die Therapie von Typ-2-Diabetes eingesetzt. Internationale Wissenschaftler zeigten nun, dass Liraglutid auch bei betroffenen Kindern und Jugendlichen den Langzeitblutzuckerwert und den Blutzucker in nüchternen Zustand erfolgreich senkte. Allerdings waren Magen-Darm-Beschwerden bei den Liraglutid-Anwendern häufig.
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Wie häufig und wie stark eine Person mit Typ-2-Diabetes an einer Unterzuckerung leidet, hängt unter anderem auch davon ab, mit welchem Medikament sie behandelt wird. Dies zeigen die vorliegenden Studienergebnisse aus Großbritannien. Während Patienten, die mit Metformin oder Inkretinen behandelt wurden, nur selten an Unterzuckerungen litten, war dies bei einer Behandlung mit Insulin und Sulfonylharnstoffen anders. Speziell die Behandlung mit Insulin machte es auch wahrscheinlicher, dass ein Patient eine schwere Unterzuckerung erlitt.
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