Themenschwerpunkt: Arzneimittel
Metformin wird seit Jahren zur Behandlung von Diabetes und Übergewicht und als off-label-Therapie ohne offizielle Zulassung auch beim Polyzystischen Ovarialsyndrom (PCO-Syndrom) eingesetzt. Der Wirkstoff soll den Blutzucker und die Konzentration männlicher Geschlechtshormone im Blut senken.
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Die Studie gibt keine Hinweise auf langfristige Auswirkungen auf die kognitive Funktion. Die Erhöhung der Lernbehinderung ist aufgrund der kleinen Probandenzahl mit Vorsicht zu betrachten.
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Frauen mit PCO-Syndrom nahmen während einer Ovulationsinduktion durchschnittlich 2,2 kg zu, unabhängig von der Medikation. Die Gewichtszunahme war jedoch nicht mit der Lebendgeburtenrate assoziiert.
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Eine kombinierte Behandlung mit Standardtherapie und GLP-1-Rezeptoragonisten erreichte wirksamere Verbesserungen von Stoffwechsel und Hormonen bei Frauen mit PCOS als eine Standardtherapie allein. Orlistat reduzierte effektiv Androgenspiegel, fand der systematische Review mit Netzwerk-Metaanalyse über 29 randomisiert-kontrollierte Studien.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 6 randomisiert-kontrollierte Studien zeigte Vorteile der Kombination von Metformin und Inositol beim polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS). Die kombinierte Behandlung war mit besserer Zyklusregelmäßigkeit, geringerem Hirsutismus und Normalisierung des LH/FSH-Verhältnisses im Vergleich zu einer Behandlung mit Metformin allein assoziiert.
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Es gibt eine Reihe von Medikamenten, die eingesetzt werden können, um Symptome des polyzystischen Ovarialsyndroms (PCOS) zu behandeln. Eine Metaanalyse über 200 Studien mit 9 685 Patientinnen und 385 Behandlungsarmen zeigte Risiko-Benefit-Profile unterschiedlicher Wirkstoffklassen auf, die in der Therapie berücksichtigt werden sollten.
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Die Studienergebnisse zeigen, dass Metformin während der Schwangerschaft das Gewicht des Kindes in den ersten 4 Lebensjahren negativ beeinflussen kann. Es bleibt zwischen den Vor- und Nachteilen von Metformin abzuwägen, wenn ein Kinderwunsch bei Frauen mit PCO-Syndrom besteht.
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Bei Frauen mit dem polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) wurde Carnitin zur Verbesserung der Insulinresistenz und des Fettstoffwechsels eingesetzt, mit dem Ziel, auch positiv auf die Fruchtbarkeit der Patientinnen einzuwirken. Die vorliegende Metaanalyse über 7 Studien zeigte Vorteile der Nahrungsergänzung für den Zuckerstoffwechsel, nicht aber das Lipidprofil. Zudem bestätigten sich Vorteile für die Ovulations- und Schwangerschaftsraten der Teilnehmerinnen.
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Frauen, die am Polyzystischen Ovarien Syndrom erkrankt sind, leiden oft an anovulatorischer Infertilität und hormonellen Störungen. Viele Studien zeigen, dass eine Modifikation des Lebensstils eine sinnvolle Therapie zur Verbesserung von Infertilität, metabolischen Werten und Hormonstörungen sein kann.
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Metformin und Myo-Inositol könnten bei einer IVF einen positiven Effekt auf die Entwicklung der Follikel bei Frauen mit PCO-Syndrom haben. Eine Auswirkung auf die Lebendgeburten gab es nicht.
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Atorvastatin war in der Meta-Analyse effektiver als andere Medikamente und Lebensstilveränderungen, um den Testosteronspiegel zu senken. Zukünftige Studien sollten daher die optimale Dosierung untersuchen.
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Die Studienergebnisse zeigen, dass Myo-Inositol in Kombination mit Folsäure die Unfruchtbarkeit beim PCO-Syndrom verbessern könnte und bessere Befruchtungsraten und Embryonenqualität bewirken könnte als ein Placebo. Der Erfolg einer künstlichen Befruchtung könnte so erhöht werden.
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Die Studie untersuchte verschiedene Progestin-Wirkstoffe. Sie zeigt, dass Cyproteronacetat die größte Wirkung auf FSH und LH hat, die die Hormone Testosteron und Östrogen beeinflussen. Auch das Östradiollevel konnte durch den Wirkstoff effektiv gesenkt werden. Alle untersuchten Progestin-Wirkstoffe konnten jedoch die männlichen Geschlechtshormone verringern.
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