Online-Erhebung mit fast 11.500 Befragten zeigt deutliche Verschiebungen durch das neue Cannabisgesetz; Projekt von Frankfurt UAS in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Hochschule Freiburg beleuchtete, welche Veränderungen von Konsummustern, Bezug und Einstellungen bei Konsumierenden durch das Gesetz stattgefunden haben. Das neue Cannabisgesetz (CanG) regelt seit 1. April 2024 den legalen Bezug von Cannabis auf verschiedenen Wegen. Und diese nützen viele Konsumierende auch, sie bauen mehrheitlich selbst Cannabis an oder beziehen es per Rezept über Apotheken statt über den illegalen Markt. Dies […]
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Strukturierte Roadmap als Schlüssel zur erfolgreichen Integration von KI in Krankenhäusern: Prof. Dr. Anderie legt in Statement dar, wie KI-gestützte, gamifizierte Ansätze Prozesseffizienz und Patient*innenwohl in Kliniken steigern können Die rasanten Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz (KI) haben inzwischen nahezu alle Lebensbereiche durchdrungen. Der Gesundheitssektor bildet keine Ausnahme. „Insbesondere in Krankenhäusern hat KI das Potenzial, die Qualität der Patient*innen-Versorgung zu verbessern, die Arbeitsbelastung des medizinischen Personals zu reduzieren und Kosten zu senken“, sagt Prof. Dr. Lutz Anderie. In seinem Statement […]
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Hitzeschutznetzwerk kooperiert mit Lehrforschungsprojekten der Pflegewissenschaft und Sozialen Arbeit an der Frankfurt UAS Vulnerable Gruppen müssen besser vor den Auswirkungen extremer Hitze geschützt werden – das forderten Sozialverbände in den Medien anlässlich der Hitzewelle Anfang Juli. Wie in Worms soziale Einrichtungen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser Hitze erleben, und welche Schutzmaßnahmen von Trink-Erinnerungen bis zur Verschattung umgesetzt werden, haben Studierende der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) nun in Zusammenarbeit mit einem der städtischen Klimaanpassungsmanager Marco Elischer erhoben. Neben einer Interviewstudie […]
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Stadt Frankfurt veröffentlicht erste Auswertung für das Jahr 2024, der am ISFF der Frankfurt UAS durchgeführten MoSyD-Studie. Daten zeigen historischen Tiefststand bei der Verbreitung der Droge unter Jugendlichen. Jugendliche greifen immer seltener zu Marihuana und Haschisch. Wie aus einer ersten Auswertung der Drogentrendstudie 2024 hervorgeht, probierten zuletzt nur noch 22 Prozent der 15- bis 18-Jährigen mindestens einmal in ihrem Leben Cannabis. Damit halbierte sich die Konsumzahl in den vergangenen zehn Jahren und sank auf den niedrigsten Stand seit Beginn der […]
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11. Alternativer Drogen- und Suchtbericht veröffentlicht
Die Cannabis-Teillegalisierung ist eines der Themen, mit denen die scheidende Ampelkoalition in Erinnerung bleiben wird. Wie die drogenpolitische Bilanz der Regierung insgesamt ausfällt, darüber …
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Komplexes Geschehen: Prof. Dr. Christoph Desjardins sieht Unternehmen beim Gegensteuern in der Pflicht
>Die von Unternehmen und Krankenkassen gemeldeten Zahlen zum Krankenstand deutscher Arbeitnehmer*innen kennen nur eine Richtung: nach oben. Nachde…
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Wissenschaftliche Begleitung durch Prof. Dr. Heino Stöver vom Institut für Suchtforschung (ISFF)
Frankfurts Sozial- und Gesundheitsdezernentin Elke Voitl hat das im Koalitionsvertrag angekündigte Modellprojekt zur regulierten Abgabe von Cannabis auf de…
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Forschungslabor der Frankfurt UAS entwickelt Methoden zur Bewertung von Krankheitsverlauf und Rupturrisiko von Bauchaortenaneurysmen
Seit wenigen Wochen ist es offiziell: Die Aorta kann als eigenständiges Organ klassifiziert werden. Durch diese neue Ei…
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International Overdose Awareness Day am 31. August: Suchtforscher Prof. Dr. Heino Stöver und Simon Fleißner zur Bedeutung von Take-Home-Naloxon
Der „Internationale Tag gegen Überdosierungen“ (International Overdose Awareness Day) am 31. August 2023 mac…
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Presseeinladung: Suchtforscher der Frankfurt UAS und der Goethe-Universität stellen Ergebnisse der Rauchstopp-Studie (RauS) vor
Während die Zahl jugendlicher Raucher*innen bis 2022 jährlich einen historischen Tiefstand erreicht, ist die Rauchprävalenz …
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Die Zahl der Drogentoten steigt seit zehn Jahren und ist im vergangenen Jahr auf 1.990 Todesfälle angestiegen. „Dieser Trend ist besorgniserregend und sowohl der Bund als auch die Länder sind gefragt, geeignete Maßnahmen auszubauen, zu finanzieren und neue Angebote ins Leben zu rufen, um diesen Trend zu stoppen“, betont Prof. Dr. Heino Stöver, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Suchtforschung (ISFF) an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), anlässlich des Weltdrogentages am 26. Juni. „Die Politik muss Drogengebraucherinnen und -gebraucher entstigmatisieren und entkriminalisieren, damit eine menschenwürdige Unterstützung möglich wird.“
Mit rund 60 Prozent sind Opioide, darunter etwa Heroin, Fentanyl oder Methadon, an den meisten drogenbedingten Todesfällen beteiligt. Doch es gibt Möglichkeiten, eine Überdosis mit Opioiden zu verhindern: „Das Antidot Naloxon in den Händen von Laien kann Leben retten, denn es kann die Wirkungen, die durch den Gebrauch von Opioiden erzeugt werden, aufheben“, erklärt Simon Fleißner, Projektkoordinator des Bundesmodellprojektes NALtrain sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am ISFF. „Das in Deutschland zugelassene Naloxon-Nasenspray hebt in wenigen Minuten die potenziell tödliche Atemlähmung von Opioiden auf.“ Das Bundesmodellprojekt NALtrainzur Durchführung deutschlandweiter qualitätsgesicherter Schulungen zu diesem sogenannten Take-Home Naloxon läuft seit Juli 2021 und wird durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert. Im Rahmen des Projektes werden Mitarbeitende der Drogen- und Aidshilfe befähigt, Schulungen zur Anwendung von Naloxon für Drogengebraucher/-innen anzubieten. Da Naloxon in Deutschland verschreibungspflichtig ist, werden vor Ort Kooperationen zu (Sucht-)Medizinerinnen und Medizinern aufgebaut, damit alle geschulten Drogengebraucher/-innen das Naloxon-Nasenspray erhalten können.
„Die Studienlage ist eindeutig – Take-Home Naloxon rettet Leben“, sagt Fleißner. „Je mehr Personen das Nasenspray bei sich tragen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei einer Überdosierung schnell geholfen wird und die betroffene Person die Überdosierung überlebt.“ Bisher ist Take-Home Naloxon in Deutschland kaum verbreitet, auch wenn dies durch das Projekt NALtrain geändert werden soll. „Die Beteiligung und das Interesse der niedrigschwelligen Drogen- und Suchthilfe ist groß“, berichtet Stöver, „die Zurückhaltung und Skepsis der Ärzteschaft ist neben einer fehlenden Finanzierung der Bundesländer weiterhin das größte Hemmnis für eine flächendeckende Umsetzung von Take-Home Naloxon.“
„Take-Home Naloxon ist eine evidenzbasierte Maßnahme zur Vermeidung von Drogentodesfällen. Angesichts der steigenden drogenbedingten Todesfälle sollte Take-Home Naloxon zum Standard in der Arbeit mit Konsumierenden von Opioiden werden“, so Stöver weiter. Im Rahmen von NALtrain wurden bisher rund 1.300 Drogengebraucher/-innen erreicht. Bei geschätzten 165.000 Konsumierenden ist diese Zahl jedoch deutlich zu niedrig. Modellrechnungen aus England empfehlen eine Versorgung von 30 Prozent aller Konsumentinnen und Konsumenten. „Die Substitutionsbehandlung mit etwa 80.000 Patientinnen und Patienten, welche bereits eine medizinische Anbindung haben, hätte die Möglichkeit, proaktiv die Zielgruppe zu erreichen und mit Naloxon zu versorgen“, so Fleißner, „doch bisher passiert hier zu wenig, obwohl Take-Home Naloxon kein Missbrauchspotenzial hat und weder zu risikoreicherem noch zu Beikonsum anregt.“
Das Projekt NALtrain läuft noch bis Juni 2024. Weitere Informationen zu Take-Home Naloxon, dem Bundesmodellprojekt NALtrain und Möglichkeiten, sich am Projekt zu beteiligen finden sich online unter www.naloxontraining.de.
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Empirische Studie der Frankfurt UAS stellt Gestaltung und Rahmenbedingungen der Angehörigenpflege heraus
Rund vier von fünf Pflegebedürftigen in Deutschland werden zu Hause von Familienangehörigen versorgt. Die Pflege (Care) von älteren Familienangehör…
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Studie der Frankfurt UAS zeigt Verbesserung des psychischen Wohlbefindens bei Schülerinnen und Schülern auf
Die mentale Gesundheit von Schülerinnen und Schülern hat sich in den letzten Monaten deutlich verbessert. Dies ist das zentrale Ergebnis einer S…
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