Bauchfett ist kein einheitliches Gewebe. Eine neue Studie von Helmholtz Munich, dem Karolinska Institutet und dem Steno Diabetes Center Kopenhagen zeigt, dass Fettgewebe in unmittelbarer Nähe des Dickdarms ungewöhnlich viele entzündungsaktive Fettzellen und Immunzellen enthält. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass dieses Gewebe speziell darauf angepasst ist, mit dem Immunsystem im Darmbereich zu kommunizieren. Die Studie wurde nun im Fachjournal Cell Metabolism veröffentlicht. In der Studie untersuchten die Forschenden fünf verschiedene Bauchfettdepots bei Menschen mit schwerer Adipositas. Die Ergebnisse zeigen […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
New Research Findings, Diabetes, Computational Health, ITG Erstmals haben Forschende in großem Umfang untersucht, wie Plasmaproteine mit genetischen Varianten bei Menschen afrikanischer Herkunft zusammenhängen. Damit rücken Bevölkerungsgruppen in den Fokus, die in der medizinischen Forschung bislang stark unterrepräsentiert waren. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, Typ-2-Diabetes früher und präziser zu diagnostizieren – und Therapien zu entwickeln, die gezielter auf afrikanische Patient:innen zugeschnitten sind. Die Studie wurde von Helmholtz Munich in Zusammenarbeit mit der Queen Mary University of London, der Technischen Universität […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
AI New Research Findings Diabetes IDO Ein neues Tool, entwickelt von Helmholtz Munich, dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung und der Universität Bonn, vereinfacht die Anwendung räumlicher Proteomik und Lipidomik – ganz ohne Programmierkenntnisse. Mit C-COMPASS können Wissenschaftler:innen präzise analysieren, wo sich Proteine und Lipide innerhalb von Zellen befinden und wie sich diese Muster unter dem Einfluss von Krankheiten oder anderen Faktoren verändern. Durch den Wegfall technischer Hürden macht die Software „Spatial Omics“ einem breiteren Kreis von Forschenden zugänglich. Aktuelle Herausforderungen […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Helmholtz Munich ist Teil des EU-Forschungsprojekts PROBE, das die Behandlung und Diagnostik von Osteoarthritis grundlegend verändern soll. Das Projekt wird im Rahmen von HORIZON EUROPE durch die Innovative Health Initiative gefördert und verfügt über ein Gesamtbudget von rund 26 Millionen Euro – mehr als 1,4 Millionen Euro davon gehen an Helmholtz Munich. Neue Grundlagen für die personalisierte Medizin Osteoarthritis betrifft weltweit mehr als 500 Millionen Menschen und führt zu chronischen Schmerzen, eingeschränkter Mobilität und erheblichen Kosten für das Gesundheitssystem. Krankheitsmodifizierende […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Events Environmental Health, LHI Das European Respiratory Society (ERS)/COPD-iNET Forschungs-Symposium in Prag brachte mehr als 120 Kliniker:innen, Forscher:innen und Patientenvertreter:innen zusammen, um eine der größten Herausforderungen der Lungenmedizin zu diskutieren: die Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Im Verlauf von zwei Tagen zeigte das Symposium, wie interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit Innovationen und neue therapeutische Perspektiven vorantreiben kann. Organisiert wurde die Veranstaltung von Prof. Mareike Lehmann (Institut für Lungenforschung und Immunität (LHI) bei Helmholtz Munich, Institut für Lungenforschung der Universität Marburg und Deutsches […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
New Research Findings Diabetes IDF Die ersten Ergebnisse der POInT-Studie markieren einen wichtigen Fortschritt in der Prävention von Typ-1-Diabetes. Sie zeigen, dass künftige Ansätze stärker auf personalisierte Strategien setzen sollten. Forschende von Helmholtz Munich und der Technischen Universität München (TUM) konnten nachweisen, dass die Wirkung einer oralen Insulinbehandlung von der jeweiligen Variante des Insulin-Gens abhängt. Bestimmte Untergruppen sprechen demnach unterschiedlich auf die Behandlung an. POInT ist die erste randomisierte, kontrollierte klinische Studie, die untersucht, ob eine orale Insulingabe die Entstehung […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
New Research Findings Diabetes IDF Kinder mit einer familiären Vorgeschichte von Typ-1-Diabetes (T1D) haben ein deutlich erhöhtes Risiko, selbst zu erkranken. Dennoch entwickeln Kinder von Müttern mit T1D seltener die Erkrankung als jene, deren Väter oder Geschwister betroffen sind. Forschende haben nun spezifische epigenetische Veränderungen im Blut von Kindern identifiziert, deren Mutter während der Schwangerschaft T1D hatte. Einige dieser Veränderungen werden mit einem reduzierten Risiko für Inselautoimmunität verbunden. Die in Nature Metabolism veröffentlichte Studie entstand in Zusammenarbeit zwischen Helmholtz Munich, […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Featured Publication Molecular Targets and Therapeutics, STB Beim Kampf gegen Erkrankungen ist der sogenannte programmierte Zelltod – auch Apoptose genannt – eine zentrale Schutzfunktion des Körpers. Damit werden Zellen abgebaut, die beschädigt oder gefährlich verändert sind. Krebszellen gelingt es jedoch häufig, diesen Mechanismus außer Kraft zu setzen. Einem Forschungsteam von Helmholtz Munich und der Technischen Universität München (TUM) ist es nun gelungen, einen neuen molekularen Schalter in diesem Prozess zu identifizieren und seine Funktionsweise aufzuklären. Die Aktivierung und Deaktivierung der […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
AINew Research FindingsComputational HealthICB Forschende von Helmholtz Munich und der Technischen Universität München (TUM) haben Nicheformer entwickelt: das erste groß angelegte Foundation-Modell, das Einzelzellanalysen mit räumlicher Transkriptomik verbindet. Trainiert an mehr als 110 Millionen Zellen, eröffnet es einen neuen Ansatz, um zu untersuchen, wie Zellen im Gewebe organisiert sind und miteinander interagieren – ein Wissen, das für das Verständnis von Gesundheit und Krankheit entscheidend ist. Fehlender Kontext in Einzelzelldaten Die Einzelzell-RNA-Sequenzierung hat die Biologie revolutioniert, da sie zeigt, welche Gene […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Featured PublicationComputational HealthITG Eine aktuelle Studie unter der Leitung von Prof. Eleftheria Zeggini, Direktorin des Instituts für Translationale Genomik bei Helmholtz Munich, zeigt, dass das genetische Risiko für Typ-2-Diabetes (T2D) weitreichende Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann – weit über Herzkrankheiten und Krebs hinaus. Genetische Cluster liefern mechanistische Hinweise Mithilfe von genomweiten Assoziationsstudien (GWAS) analysierten die Forschenden groß angelegte genetische Daten von Menschen unterschiedlicher Abstammungen. Durch den Einsatz statistischer Methoden konnten sie über einfache Assoziationen hinausgehen und kausale Zusammenhänge zwischen […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Featured Publication DiabetesIDM Bisher war die Gewichtsreduktion das oberste Therapieziel bei Menschen mit Prädiabetes. Eine Analyse zeigt: Betroffene, die durch einen gesunden Lebensstil ihren Blutzuckerspiegel wieder in den Normalbereich bringen aber kein Gewicht verlieren oder gar zunehmen, senken trotzdem ihr Risiko für Typ-2-Diabetes um 71 Prozent. An der Studie beteiligt waren Forschende von Helmholtz Munich, des Universitätsklinikums Tübingen, und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD). Prädiabetes betrifft Millionen von Menschen weltweit. So ist schätzungsweise jeder zehnte Erwachsene davon betroffen, wobei […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Featured PublicationComputational HealthICB Wenn Killerzellen des Immunsystems auf Anzeichen einer Infektion stoßen, teilen sich manche von ihnen danach rasant. Sie wachsen so zu einer großen Abwehrtruppe heran, die dann den Erreger bekämpft. Allerdings ist das längst nicht für jede einzelne Killerzelle der Fall. An welchem Kriterium entscheidet sich, ob es zur Vermehrung kommt oder nicht? Forschende von Helmholtz Munich, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und des Universitätsklinikums Erlangen (UKER) sind dieser Frage nachgegangen. Dazu untersuchten die Wissenschaftler:innen Menschen, die eine Covid-Impfung […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Featured Publication DiabetesIDM Bisher war die Gewichtsreduktion das oberste Therapieziel bei Menschen mit Prädiabetes. Eine Analyse zeigt: Betroffene, die durch einen gesunden Lebensstil ihren Blutzuckerspiegel wieder in den Normalbereich bringen aber kein Gewicht verlieren oder gar zunehmen, senken trotzdem ihr Risiko für Typ-2-Diabetes um 71 Prozent. An der Studie beteiligt waren Forschende von Helmholtz Munich, des Universitätsklinikums Tübingen, und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD). Prädiabetes betrifft Millionen von Menschen weltweit. So ist schätzungsweise jeder zehnte Erwachsene davon betroffen, wobei […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →