Beiträge von: Max-Planck-Institut für Biochemie

Beiträge: 18

Träger von Clusterin-Risikoallelen haben ein erhöhtes Risiko, an spät einsetzender Alzheimer-Demenz (LOAD, engl.: Late-onset Alzheimer disease) zu erkranken. Um die Funktion des assoziierten Proteins besser zu verstehen, haben Forschende des MPIs für Biochemie die molekularen Grundlagen für die Chaperonfunktion von Clusterin entschlüsselt. Die Forschenden konnten erstmals die kristallographische dreidimensionale Struktur von menschlichem Clusterin ermitteln und entdeckten, dass zwei ungeordnete, hydrophobe Peptidfortsätze entscheidend für die verschiedenartigen Bindungs- und Schutzfunktionen von Clusterin sind. Struktur von Clusterin: Ein Schlüsselprotein gegen neurodegenerative Erkrankungen Ein […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Eine Studie zeigt, wie sich gutartige Ovarialtumore zu invasiven Karzinomen entwickeln Auf den Punkt gebracht Niedriggradiger seröser Eierstockkrebs, kurz LGSC, macht nur fünf bis zehn Prozent aller epithelialen Eierstockkrebserkrankungen aus. Er ist jedoch aufgrund seiner einzigartigen Biologie besonders schwer zu behandeln. Während der Ursprung der Erkrankung nicht geklärt ist, zeigen viele Patientinnen zuvor eine nicht-invasive Gewebeveränderung, die so genannten serösen Borderline-Tumore. Diese Tumore werden in der Regel erfolgreich operativ behandelt, kehren jedoch in manchen Fällen als invasive LGSC wieder und […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Ein Forscherteam unter der Leitung von Prof. Matthias Mann vom MPI für Biochemie in Martinsried und Prof. Ernst Lengyel von der University of Chicago, USA, hat einen wichtigen Beitrag zum Verständnis und zur Behandlung des niedriggradigen serösen Ovarialkarzinoms (LGSC) geleistet. LGSC ist einer Form von Eierstockkrebs, der vor allem bei jüngere Frauen auftritt und weitgehend resistent gegen Standard-Chemotherapien ist. Durch die Kombination der Deep Visual Proteomics-Technologie mit der räumlichen Transkriptomik, konnten die Forschenden zeigen, wie gutartige Eierstocktumoren zu invasivem und […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Forschende der Abteilung für Proteomik und Signaltransduktion von Matthias Mann am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München haben im Rahmen einer internationalen Studie Lebergewebe von deutschen und dänischen Patienten analysiert. Dabei kam das Proteomanalyse-Verfahren Deep Visual Proteomics zum Einsatz. Nun ist klar, warum manche Patienten mit der erblichen Erkrankung Alpha-1 Antitrypsin-Mangel trotz Gendefekts gesund bleiben. Die Ergebnisse der Studie wurden im Fachmagazin Nature veröffentlicht. Auf den Punkt gebracht: • Erbliche Erkrankung Alpha-1-Antitrypsin-Mangel: Forschende haben herausgefunden, warum manche Patienten trotz […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Seit Jahrzehnten ist es in der Ubiquitin-Forschung eine offene Frage, wie Proteine als defekt oder überflüssig markiert werden. In einer neuen Studie, veröffentlicht in Nature Structural and Molecular Biology, konnte dieser Mechanismus, der von der Cul…

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Alle biologischen Abläufe in unseren Zellen werden ständig überwacht. So soll auch die Anhäufung, oder gar Zusammenlagerung, falscher Proteine verhindert werden. Solche „Protein-Klumpen“ können im schlimmsten Fall Krankheiten auslösen. Insbesondere bei der Herstellung neuer Proteine kann es jedoch zu Fehlern kommen. Die fehlerhaften Proteine müssen dann von unseren Zellen wieder beseitigt werden. Wie genau das funktioniert war bislang noch unklar. Nun haben Forschende um F.-Ulrich Hartl am MPIB einen neuen Mechanismus entdeckt, der den gezielten Abbau fehlerhafter Proteine einleiten kann. […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Bären im Winterschlaf und auch querschnittsgelähmte Menschen verbringen Monate, oder gar Jahre, nahezu bewegungslos liegend. Bei gesunden Menschen geht Bettlägerigkeit jedoch auch immer mit dem Risiko einer Thrombose einher. Paradox, aber dennoch alltä…

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Max-Planck-Forscher haben erstmals ein Genom in der Größe einer Minimalzelle entwickelt, das sich selbst kopieren kann Mit Hilfe der synthetischen Biologie wollen Forscher nicht nur Prozesse des Lebens beobachen und beschreiben, sondern auch nachahmen. Ein Schlüsselmerkmal des Lebens ist die Replikationsfähigkeit, also die Selbsterhaltung eines chemischen Systems. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried haben jetzt ein System erzeugt, das im Reagenzglas einen Teil seiner eigenen DNA und Proteine regenerieren kann. Um die Grundprozesse des Lebens besser zu verstehen, beschäftigen […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →