Beiträge von: Medizinische Hochschule Hannover (MHH)

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Beobachtungsstudie zeigt deutlichen Rückgang der systemischen Entzündungswerte nach Behandlung mit ETI-Medikament. Mukoviszidose, auch cystische Fibrose (CF) genannt, ist die häufigste vererbte Stoffwechselerkrankung in Europa. In Deutschland leben mehr als 8.000 Betroffene. Jedes Jahr werden etwa 150 bis 200 Kinder mit der unheilbaren Erkrankung geboren. Ursache ist ein Fehler im Gen für den Transportkanal CFTR. Dieser stört den Salz- und Wasserhaushalt im Körper und führt zu zähem Schleim, der verschiedene Organe verstopfen kann – unter anderem die Lunge. Dadurch entstehen wiederholte […]

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MHH-Forschende haben Biomarker gefunden, die voraussagen, welche Betroffenen von einer Behandlung mit Checkpoint-Inhibitoren profitieren. Die progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML) ist eine seltene, aber schwerwiegende Gehirninfektion. Sie zerstört allmählich das Hirngewebe und führt häufig innerhalb von wenigen Wochen zum Tod. Ausgelöst wird sie vom humanen Polyomavirus 2 – auch bezeichnet als John-Cunningham-(JC-)Virus. Im Kern betrifft PML Menschen mit geschwächten Immunzellen, insbesondere T-Lymphozyten. Eine Behandlungsmöglichkeit ist der Einsatz sogenannter Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICI). Diese aus der Krebsmedizin bekannte Therapie schaltet das Immunsystem sozusagen wieder […]

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An der MHH kombiniert ein Fulbright-Stipendiat Ingenieurtechnik und Immunologie, um Wunden besser therapieren zu können. Chronische Wunden belasten die Betroffenen häufig sehr, da sie nur sehr schlecht heilen, schmerzen und Bewegungen einschränken. An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) erforscht der Fulbright-Stipendiat Samuel Sung aus den USA nun ein Jahr lang gemeinsam mit dem Team von Prof. Dr. Nico Lachmann neue Therapieansätze, um die Heilung chronischer Wunden gezielt zu verbessern. Dafür verbindet er Ingenieurtechnik mit Immunologie und setzt auf den Einsatz […]

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MHH-Nephrologen finden Zellen, die nach Abstoßung Auskunft über die Funktion des Nierentransplantats geben. Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Christian Hinze, Oberarzt in der MHH-Klinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), hat neue Erkenntnisse für die Behandlung von Nierentransplantierten gewonnen. Das Team hat Eigenschaften von Nierenzellen entdeckt, die nach Abstoßung Hinweise geben, wie gut sich ein Transplantat langfristig erholt. „Das Transplantat selbst entwickelt eine Art molekulares Gedächtnis an die Abstoßung“, sagt Professor Hinze. „Die von uns identifizierten spezifischen Zellzustände […]

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Li-Fraumeni-Syndrom: Studie liefert neue Ansätze für personalisierte Versorgung der Betroffenen Das Li-Fraumeni-Syndrom ist eine seltene Erbkrankheit, die das Risiko, an Krebs zu erkranken, erheblich erhöht. Fast alle Betroffenen erhalten mindestens einmal in ihrem Leben eine Krebsdiagnose. Eine neue Studie deutet darauf hin, dass das Immunsystem mitverantwortlich dafür ist, warum Krebs in sehr unterschiedlichem Alter und in verschiedenen Formen auftritt. Dies eröffnet neue Perspektiven für personalisierte Behandlungsansätze in der Zukunft. Das internationale Team veröffentlichte ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Lancet. Länderübergreifende […]

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MHH-Forschende entdecken Zuckerstrukturen auf Nierenzellen, die das Ansprechen auf eine Behandlung mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren voraussagen können. Unter den modernen Krebstherapien gehören die sogenannten Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICI) zu den erfolgreichsten Behandlungsmethoden. Diese Antikörper aktivieren das Immunsystem und versetzen die T-Abwehrzellen wieder in die Lage, Tumorzellen aufzuspüren und zu zerstören. Auch beim klarzelligen Nierenzellkarzinom (ccRCC), der häufigsten Form von Nierenkrebs, ist die Immun-Checkpoint-Hemmung ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Sie wird eingesetzt, wenn sich bereits Metastasen gebildet haben und eine Operation allein die Krebserkrankung nicht […]

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MHH-Wissenschaftler untersucht, wie entzündungsfördernde Zytokine in den Stoffwechsel der Muskeln eingreifen und sie aktiv umgestalten. Krebspatientinnen und -patienten verlieren häufig übermäßig stark an Gewicht. Das betrifft bis zu 80 Prozent der Erkrankten und ist hauptsächlich auf die Abnahme von Muskelmasse und Fettgewebe zurückzuführen. Ausgelöst wird diese durch Krebs induzierte Kachexie (CIC) von Krebszytokinen, also entzündungsfördernden Botenstoffen, welche die Tumorzellen selbst aussenden. Nicht selten ist zudem der Herzmuskel betroffen, was die Patientinnen und Patienten zusätzlich schwächt. Je nach Krebsart ist CIC […]

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Klinische Studie in sieben europäischen Ländern vergleicht erstmals Wirksamkeit von zwei HIV-Medikamenten bei Menschen mit fortgeschrittener Erkrankung. Rund 40 Millionen Menschen weltweit leben mit einer HIV-Infektion. In Deutschland sind es etwa 100.000 Betroffene. Wird die Infektion nicht behandelt, kann sich der Körper irgendwann nicht mehr gegen Krankheitserreger oder Tumorzellen wehren. Dann kommt es zum erworbenen Abwehrschwäche-Syndrom, das mehrere teilweise lebensbedrohliche Krankheiten nach sich zieht. Inzwischen lässt sich eine HIV-Infektion gut behandeln. Setzt die Therapie früh genug ein, haben Betroffene eine […]

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MHH-Forscherinnen wollen Menschen mit traumatischen Amputationen helfen, indem sie deren Gliedmaßen bis zum Wiederannähen konservieren. Weltweit steigt die Zahl traumatischer Amputationen – etwa durch Unfälle im Straßenverkehr, bei der Arbeit oder in der Freizeit, aber auch infolge von Terroranschlägen oder Krieg. Nur wenige Spezialkliniken sind in der Lage, bei den oftmals lebensbedrohlich Verletzen eine autologe Replantation vorzunehmen, also abgetrennte Gliedmaßen wieder so mit dem Körper zu verbinden, dass sie ihre Funktion ganz oder zumindest eingeschränkt zurückerhalten. Zudem muss die Operation […]

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MHH-Studie: Untersuchung von Entzündungsreaktion mit PET/CT-Bildgebung ermöglicht individuelle Prognose und personalisierte Behandlungsstrategien Jedes Jahr erleiden in Deutschland mehr als 300.00 Menschen einen Herzinfarkt, in der Fachsprache akuter Myokardinfarkt (AMI) genannt. Dabei stirbt ein Teil des Herzmuskelgewebes der linken Herzkammer ab, die das sauerstoffreiche Blut in den Körper pumpt. Diese Verletzung ruft das Immunsystem auf den Plan: Spezialisierte weiße Blutkörperchen (Leukozyten) lösen eine Entzündungsreaktion im Herzmuskel aus, bei der das beschädigte Gewebe abgebaut wird und setzen so den Heilungsprozess in Gang. […]

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MHH-Forschende entdecken molekulare Signaturen, die bei der Diagnose helfen könnten. Eine Lebertransplantation rettet oft schwerkranke Patientinnen und Patienten. Doch bleibt das Risiko, dass der Körper das neue Organ abstößt. Ärztinnen und Ärzte unterscheiden zwischen akuter und chronischer Abstoßung. Während sich die akute Abstoßung gut diagnostizieren und behandeln lässt, schädigt die chronische das Organ nachhaltig und ist schwer zu erkennen – bisher nur durch Gewebeproben unter dem Mikroskop. Ein internationales Forschungsteam, geleitet von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und dem Helmholtz-Zentrum […]

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Das Geburtshilfe-Team der MHH berät Schwangere in Fragen der „richtigen“ Entbindung. Gut aufgeklärt können diese ihre Entscheidung besser treffen. In Deutschland kommt aktuell fast jedes dritte Kind per Kaiserschnitt zur Welt. Das sind fast doppelt so viele wie noch 1993. Für den Anstieg gibt es unterschiedliche Gründe. Oft ist eine Entbindung per Operation medizinisch aber gar nicht notwendig. „Die Entscheidung für oder gegen einen Kaiserschnitt hängt immer vom Einzelfall ab“, erklärt Privatdozent (PD) Dr. Lars Brodowski von der Klinik für Frauenheilkunde […]

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MHH-Forschende schleusen mRNA mit Baustein für Telomerase in menschliche Lungenzellen, um Alterungsprozesse und Fibroseentwicklung zu verringern. Die Lungenfibrose – in der Fachsprache unter anderem auch idiopathische pulmonale Fibrose (IPF) genannt – ist eine seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankung. Dabei vernarbt das zwischen dem Funktionsgewebe der Lunge liegende Bindegewebe und führt zu einer wachsenden Atemnot. Derzeitige Behandlungen können das Fortschreiten der Fibrose zwar verlangsamen, aber nicht heilen. Die mittlere Lebenserwartung nach der Diagnose beträgt nur vier bis sechs Jahre. Neue Therapien sind […]

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