Am Studienzentrum für Klinische Infektiologie der Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln wurde weltweit erstmals ein Patient mit HIV-Infektion mit dem neuartigen, breit-neutralisierenden Antikörper BNT351 behandelt – im Rahmen der internationalen Phase-I-Studie NCT07392372 (Sponsor: BioNTech SE). Die Uniklinik Köln ist das einzige Studienzentrum in Europa. Die Studienleitung am Standort liegt bei Prof. Dr. Clara Lehmann (Klinik I für Innere Medizin). „Wir sehen in BNT351 einen vielversprechenden Kandidaten für Behandlung und – als passive Immunisierung – Prävention der HIV-Infektion. […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Studie zeigt sichere und praktikable Umsetzung Forschende der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln haben erstmals in Deutschland eine vollständig ambulante CAR-T-Zelltherapie für ausgewählte Patientinnen und Patienten mit Multiplem Myelom eingeführt. Die Behandlung konnte sicher und praktikabel ambulant umgesetzt werden. Im Vergleich zur herkömmlichen stationären Therapie traten keine neuen Sicherheitsrisiken oder zusätzliche Nebenwirkungen auf. Die Ergebnisse wurden gestern (01.07.2026) im hämatologischen Fachjournal „Hemasphere“ veröffentlicht. Die CAR-T-Zelltherapie zählt zu den innovativsten Behandlungsformen für Patientinnen und Patienten mit […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Drei NRW-Universitätsklinika gründen Verbund CEN Laut der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie leiden deutschlandweit mehr als neun Millionen Menschen an einer Chronischen Nierenkrankheit (CKD). Alle haben ein deutlich erhöhtes Risiko, eine lebensbedrohliche Herz-Kreislauf-Erkrankung zu entwickeln. Viele werden zu einem späteren Zeitpunkt dialysepflichtig. Aktuell warten etwa 7.000 Erkrankte auf eine Spenderniere. Nierenerkrankungen sind ein relevantes und immer bedeutender werdendes Problem für die deutsche Gesundheitsversorgung. Die Universitätsklinika in Köln, Aachen und Düsseldorf möchten mit der Gründung des Centers of Excellence in Nephrology (CEN) […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Interdisziplinäres Versorgungskonzept für Nebenwirkungen beim Multiplen Myelom Die CAR-T-Zelltherapie hat die Behandlung des Multiplen Myeloms grundlegend verändert. Forschende der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln haben nun seltene, aber potenziell schwerwiegende neurologische Komplikationen untersucht, die nach einer Behandlung mit der CAR-T-Zelltherapie Ciltacabtagene autoleucel (Cilta-cel) auftreten können. Sie entwickelten zudem ein strukturiertes Konzept für die Zusammenarbeit zwischen Neurologie und Onkologie. Die Ergebnisse wurden im renommierten hämatologischen Fachjournal „HemaSphere“ veröffentlicht. Bei der CAR-T-Zelltherapie werden körpereigene Immunzellen gentechnisch so […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Forschende des Exzellenzclusters für Alternsforschung CECAD der Universität zu Köln haben herausgefunden, dass das Lipid namens Cardiolipin essenziell ist, um die Immunreaktion im Darm unter Kontrolle zu halten. Diese Erkenntnisse eröffnen eine neue Sichtweise auf Entzündungen und können Aufschluss darüber geben, warum Krankheiten bei verschiedenen Patienten sehr unterschiedlich verlaufen Entzündliche Darmerkrankungen entstehen, wenn das empfindliche Gleichgewicht zwischen Darm, Immunsystem und Mikrobiota gestört wird. Bislang war jedoch unklar, ob schädliche Mikroben oder Defekte in den körpereigenen Immunzellen der Hauptauslöser für diese […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Autonomes agentenbasiertes System an Uniklinik Köln entwickelt Die digitale Transformation der Pathologie eröffnet neue Möglichkeiten für die Krebsdiagnostik. Moderne Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI) gehen heute weit über die reine Automatisierung hinaus: Sie ermöglichen es, aus routinemäßig erhobenen histologischen Gewebeschnitten bislang verborgene biologische Informationen zu gewinnen und damit ein tieferes Verständnis von Tumorerkrankungen zu erreichen. Ein Team der Pathologie der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln hat einen grundlegend neuen Ansatz namens SPARK (System of Pathology […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Herzchirurgie der Uniklinik Köln führt neues ERAS-Programm ein Moderne minimalinvasive Chirurgie, eng abgestimmte Teamarbeit und spezielle ERAS-Nurses als persönliche Begleiterinnen: Die Klinik und Poliklinik für Herzchirurgie im Herzzentrum der Uniklinik Köln hat erfolgreich ein neues Behandlungskonzept eingeführt, das Patientinnen und Patienten nach Herzoperationen eine schnellere und zugleich sichere Genesung ermöglicht. Das sogenannte ERAS-Programm (Enhanced Recovery After Surgery) verbindet modernste Operationsverfahren mit einer besonders eng abgestimmten Betreuung vor, während und nach dem Eingriff. Ziel des Programms ist es, den Körper durch […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Studienteam der Unikliniken Köln und Bonn untersucht erstmals prospektiv die vesikoamniale Shunt-Anlage im ersten Schwangerschaftsdrittel Ein interdisziplinäres Team der Uniklinik Köln und der Uniklinik Bonn hat erstmals prospektiv untersucht, ob ein sehr früher Eingriff bei ungeborenen Kindern mit kongenitaler unterer Harnwegsobstruktion (cLUTO) deren Überlebenschancen und die spätere Nierenfunktion verbessern kann. Ziel der Forschung ist es, die Prognose dieser schwerwiegenden Erkrankung grundlegend zu verbessern und betroffenen Kindern eine Dialyse möglichst zu ersparen. In der weltweit ersten prospektiven Studie zu einer vesikoamnialen […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
H5N1 im Fokus der Forschung Die Vogelgrippe, verursacht durch Influenza-A-Viren, führt weltweit regelmäßig zu Ausbrüchen bei Wildvögeln und Geflügel. Einige Virusvarianten können auch andere Tierarten infizieren und in seltenen Fällen auf den Menschen übergehen. Im Frühjahr 2024 wurde in den USA erstmals ein anhaltender Ausbruch des Vogelgrippe-Subtyps H5N1 bei Milchkühen bekannt, der in der Folge auch zu zoonotischen Infektionen beim Menschen führte. Ein Forschungsteam des Instituts für Virologie der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln unter […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Erstes LumiGuide-System Deutschlands ermöglicht hochpräzise Kathetermanöver ohne Röntgenstrahlung Die Uniklinik Köln führt als erste Einrichtung in Deutschland ein neuartiges 3D-Navigationssystem für die Gefäßchirurgie ein. Mit dem sogenannten LumiGuide-System, das auf der Fiber Optic RealShape (FORS)-Technologie basiert, wird die Position von Kathetern erstmals ohne Röntgenstrahlung in Echtzeit und in drei Dimensionen sichtbar. Diese Technologie ermöglicht die Navigation innerhalb des Gefäßsystemes, welche für die Platzierung von endovaskulären Stentprothesen zur Behandlung von Aortenerkrankungen essentiell ist. Damit setzt die Klinik für Gefäßchirurgie – vaskuläre […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Internationale Studie unter Kölner Leitung liefert wegweisende Ergebnisse zur Ersttherapie der chronischen lymphatischen Leukämie Beim weltweit bedeutendsten Kongress für Bluterkrankungen, den die American Society of Hematology (ASH) Anfang Dezember in Orlando/USA ausrichtete, wurden in der zentralen „Plenary Session“ wegweisende neue Daten zur Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) präsentiert. Die internationale CLL17-Studie, initiiert und geleitet von der Deutschen CLL-Studiengruppe (DCLLSG) an der Uniklinik Köln, zeigt erstmals in einer großen, randomisierten Untersuchung, dass eine moderne, zeitlich begrenzte Therapie der CLL genauso […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Uniklinik Köln erhält Förderung von Wellcome Leap Einem Forschungsteam der Uniklinik Köln ist es gelungen, eine bedeutende wissenschaftliche Förderung im Rahmen des „CARE“ Programms der international renommierten Förderorganisation Wellcome Leap einzuwerben. Ziel des „CARE“ Förderprogramms ist es, Ursachen – hier vor allem hormonelle Faktoren – zu untersuchen, die zu dem generell erhöhten Risiko der Entwicklung einer Alzheimer Demenz bei Frauen beitragen. Dies soll es langfristig ermöglichen, personalisierte Strategien zu entwickelten, die helfen, das Risiko der Demenzentwicklung bei Frauen zu reduzieren. […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Neue Forschungsergebnisse von Teams aus Köln, Bielefeld und den USA stellen klassische Annahmen über Struktur-Funktions-Beziehungen des menschlichen Gehirns infrage. Schon wenige Nervenfasern genügen, damit die beiden Hirnhälften miteinander kommunizieren können: Das zeigt eine neue internationale Studie unter Leitung von Prof. Dr. Michael Miller (University of California, Santa Barbara) und Univ.-Prof. Dr. Lukas J. Volz (Klinik für Neurologie der Uniklinik Köln und Medizinische Fakultät der Universität zu Köln) in enger Zusammenarbeit mit dem Team von Prof. Dr. Christian Bien am Epilepsiezentrum […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →