Beiträge von: Universitätsmedizin Halle

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Eine chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse zählt zu den größten Risikofaktoren für die Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Ein Forschungsteam der Universitätsmedizin Halle konnte mithilfe eines eigens entwickelten Tiermodells nun zentrale molekulare Zusammenhänge dahinter aufklären. Dabei entdeckten sie eine Gruppe von Zellen, bei der entzündliche Prozesse stark hochreguliert sind. Die im Fachjournal „Gut“ veröffentlichten Ergebnisse könnten künftig dabei helfen, Risikopersonen früher zu identifizieren. Bauchspeicheldrüsenkrebs ist insgesamt eine seltene Erkrankung. Aufgrund zunächst unscheinbarer Symptome und eines aggressiven Verlaufs zählt sie jedoch zu den tödlichsten […]

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Eine besonders aggressive Form von Eierstockkrebs spricht schlecht auf herkömmliche Therapien an und kann sich effektiv vor dem Immunsystem verstecken. Forschenden der Universitätsmedizin Halle ist es nun gelungen, die Mechanismen dieser „Immunflucht“ aufzudecken und sie in Zellkulturen sowie im Tiermodell gezielt zu blockieren. In den Versuchen wurden die Krebszellen dadurch wieder für das Immunsystem sichtbar. Die im Nature-Fachjournal „Signal Transduction and Targeted Therapy“ vorgestellte Arbeit eröffnet neue Strategien für die Behandlung von Eierstockkrebs. Aktuell entwickelt und patentiert das Team zudem […]

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Bei Menschen mit schwerer Depression oder Schizophrenie ist die Konzentration des Synapsen-Proteins „SNAP 25“ im Nervenwasser reduziert. Das zeigt eine Studie der Universitätsmedizin Halle mit mehr als 200 Teilnehmenden. Auch wenn SNAP-25 aktuell noch nicht für eine belastbare Diagnose eingesetzt werden kann, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass Protein-Biomarker zukünftig eine wichtige Rolle bei der Diagnose und Verlaufskontrolle psychiatrischer Erkrankungen spielen könnten. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „BMJ Mental Health“ veröffentlicht. Biomarker sind längst Standard bei der Diagnose verschiedenster […]

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Hohe Harnsäurespiegel erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Eine aktuelle Studie eines fächerübergreifenden Konsortiums der Universitätsmedizin Halle fand jedoch heraus, dass Harnsäurewerte sogar im Normbereich mit der Gefäßsteifigkeit verknüpft sind und demnach ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein können. Die Analyse basierte auf Daten und Proben von über 70.000 Personen der NAKO Gesundheitsstudie und zeigte, dass dieser Zusammenhang bei Frauen stärker ausgeprägt ist. Die im Fachjournal „BMC Medicine“ veröffentlichten Ergebnisse stellen die bestehenden Grenzwerte für „normale“ Harnsäurespiegel infrage und betonen die Bedeutung […]

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In Sachsen-Anhalt berichteten Schüler:innen nach Ende der Corona-Pandemie überwiegend von negativen Entwicklungen, die ihr Wohlbefinden und gesundheitliches Verhalten betreffen. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse der HBSC-Studie (Health Behaviour in School-aged Children) Sachsen-Anhalt, die vom Institut für Medizinische Soziologie der Universitätsmedizin Halle mit Unterstützung der IKK gesund plus im Jahr 2022 durchgeführt und mit der Erhebung aus dem Jahr 2018 verglichen wurde. Die umfassende Analyse basiert auf einer repräsentativen Befragung, an der 4.739 Jugendliche im Alter von durchschnittlich 11 bis 15 Jahren teilnahmen. […]

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Zur Früherkennung der Alzheimer-Krankheit sind sogenannte p-Tau-Proteine im Blut nicht so krankheitsspezifisch wie bisher angenommen: Auch bei Menschen mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS) sind die Biomarker im Blut erhöht. Für ein effektives Alzheimer-Screening der Allgemeinbevölkerung müssen demnach erst genauere Tests entwickelt und validiert werden. Das sind Ergebnisse einer multizentrischen Studie mit 385 Proband:innen unter Leitung der Universitätsmedizin Halle in Kooperation mit den neurologischen Zentren der Universitäten Mailand (Italien), Mannheim und Ulm. Die Arbeit ist in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ erschienen. Die […]

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