Beiträge von: Universitätsspital Bern

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Nach einer einfachen Operation eines chronischen Subduralhämatoms, einer chronischen Blutung zwischen Gehirn und Schädeldecke, erholen sich viele der vorwiegend älteren Patient:innen zunächst gut. Eine Langzeitstudie des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern zeigt nun, dass die Sterblichkeit der Betroffenen auch Jahre später erhöht bleibt: Nach zehn Jahren lebten noch 55,5 Prozent der Operierten, gegenüber 73,5 Prozent in der Schweizer Allgemeinbevölkerung. Zudem berichten viele Langzeitüberlebende über anhaltende Einschränkungen in kognitiven und alltagsrelevanten Funktionsbereichen. Nach einem Sturz oder einer leichten Kopfverletzung […]

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Eine neue internationale Studie unter der Leitung des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern, zeigt: Je tiefer das LDL-Cholesterin nach einem Herzinfarkt, desto geringer das Risiko, dass sich eingesetzte Stents erneut verengen. Die Analyse liefert erstmals Daten über drei Jahre und unterstreicht die Bedeutung konsequent tiefer Cholesterinwerte für den Behandlungserfolg. Stent-Behandlungen gehören weltweit zu den wichtigsten Verfahren bei akuten Herzinfarkten. Durch das Einsetzen von Stents werden verschlossene Herzkranzgefässe wiedereröffnet und das Risiko für Komplikationen deutlich gesenkt. Dennoch können sich […]

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Forschende des Inselspitals, Universitätsspital Bern, und der Universität Bern haben erstmals zusammen mit Forschenden der Mayo Clinic, Rochester, USA eine neue Gentherapie entwickelt und getestet, die in einem Tiermodell eine lebensbedrohliche genetische Erkrankung des Herzrhythmus erfolgreich korrigiert. Das Verfahren stellt die normale Funktion des betroffenen Herz-Ionenkanals wieder her und eröffnet neue Perspektiven für die künftige Behandlung seltener wie auch häufiger Herzrhythmusstörungen. Das Short-QT-Syndrom Typ 1 ist eine seltene, potenziell tödliche genetische Erkrankung des Herzens. Es geht mit einem hohen Risiko […]

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Medizinischer Durchbruch am Inselspital, Universitätsspital Bern: Erstmals weltweit haben Chirurg:innen und Forschende Anfang August 2025 eine seltene Innenohrerkrankung mit roboterassistierter Präzisionschirurgie behandelt. Der Eingriff bei einer Patientin mit Superiorer Bogengangsdehiszenz (SCDS) verlief erfolgreich und eröffnet neue Behandlungsmöglichkeiten für Betroffene dieser belastenden Erkrankung. Das Operationsteam setzte beim Eingriff den HEARO-Operationsroboter ein, der ursprünglich am Inselspital Bern und vom ARTORG Center for Biomedical Engineering Research der Universität Bern unter der Leitung von Prof. Dr. Marco Caversaccio entwickelt und später vom Schweizer Medizintechnikunternehmen […]

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orschende der Universitätsklinik für Frauenheilkunde des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern haben in einer aktuellen Studie untersucht, ob die kontinuierliche Echtzeit-Blutzuckermessung mittels eines Sensors als Alternative zur klassischen Blutzuckermessung per Fingerstich bei Patientinnen mit Schwangerschaftsdiabetes eingesetzt werden kann. Die Sensor-Methode ergab gleichwertige klinische Ergebnisse wie die bisherige Methode, wurde aber von den Schwangeren klar bevorzugt. Diese Ergebnisse ebnen den Weg für eine routinemässige Einführung der automatischen Blutzuckermessung bei allen Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes. Schwangerschaftsdiabetes betrifft bis zu 14 Prozent […]

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Forschende des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern haben ein KI-basiertes Tool entwickelt, das Anomalien der Herzkranzgefässe in CT-Bildern mit hoher Präzision erkennt und klassifiziert. Dies könnte die Diagnose und Behandlung dieser seltenen Herzkrankheit deutlich verbessern. Die Studie zeigt die konkreten Anwendungen von KI in der klinischen Praxis und unterstreicht die enge Zusammenarbeit im Bereich der Digitalen Medizin zwischen der Universität Bern und dem Inselspital. Koronaranomalien, auf Englisch Anomalous Aortic Origin of a Coronary Artery (AAOCA) sind sehr seltene […]

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Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung weltweit. Bestehende Behandlungsmethoden wie die Katheterablation sind zwar wirksamer als Medikamente, bergen aber nach wie vor Limitationen und Risiken. In einer aktuellen Studie unter der Leitung des Inselspitals, Universitätsspital Bern, der Universität Bern, und des Universitätsspitals Basel, zeigt ein neues Behandlungsverfahren nun vielversprechende Ergebnisse: Die Pulsed Field Ablation (PFA) erzielt im Vergleich zur herkömmlichen Katheterablation eine höhere Erfolgsquote mit seltenerem Wiederauftreten von Herzrhythmusstörungen und weist gleichzeitig eine hohe Sicherheit und kürzere Eingriffsdauer auf. Vorhofflimmern ist […]

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Magen-Darm-Entzündungen können langwierige Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern, hat erstmals nachgewiesen, dass Entzündungen Nervenzellen im Darm schädigen und absterben lassen. Dadurch verschlechtert sich die Darmfunktion, was die Beschwerden verstärkt. Diese Erkenntnisse könnten neue Ansätze zur Behandlung langwieriger Magen-Darm-Beschwerden bieten. Bei 40 Prozent der Bevölkerung führen Magen-Darm-Entzündungen zu chronischen Magen-Darm-Beschwerden, wie anhaltende Bauchschmerzen, Unwohlsein oder das Reizdarmsyndrom. Fachleute vermuten, dass spezielle Nervenzellen im Darm […]

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