Sicherheit und Auswahl dank hybrider Einlagerung Ab 1. Juli 2020 haben Eltern an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Inselspital Bern Zugang zu einem neuartigen Pilotprogramm. Blutstammzellen aus der Nabelschnur können in einer speziellen Nabelschnurblutbank eingelagert werden. Neu daran ist, dass die eingelagerten Blutstammzellen sowohl im öffentlichen wie auch in einem privaten Register aufgenommen werden. Diese Entnahme und Lagerung erfüllt höchste Anforderungen bezüglich Sicherheit und Qualität und wurde vom Bundesamt für Gesundheit jüngst bewilligt. Nach der Geburt können dem Nabelschnurblut Stammzellen entnommen […]
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Dank «Next Generation Sequencing» können Milliarden von Genen gleichzeitig untersucht werden. Forschende der Universität Bern und vom Inselspital, Universitätsspital Bern konnten nun dank dieser zukunftsweisenden Methode eine Genmutation identifizieren, die zu einer seltenen Hormonerkrankung führt. Dies ist ein Beispiel dafür, wie dank Präzisionsmedizin künftig massgeschneiderte Therapien entwickelt und Nebenwirkungen vermieden werden können. Ein internationales Team von Forschenden unter der Leitung von Amit Pandey und Christa Flück vom Department for BioMedical Research (DBMR) der Universität Bern und Abteilung für pädiatrische Endokrinologie […]
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SARS-CoV-2 befällt im Rahmen der COVID-19-Erkrankung primär die Lunge. Sekundär können Schädigungen des Gefässsystems stattfinden. Noch völlig unbekannt sind die Folgeschäden von COVID-19, und es ist unklar, welche Therapien dafür geeignet sind. Die erste Studie in den wichtigsten, nationalen Zentren der Schweiz untersucht mögliche Schädigungen der Lunge und weitere, mittel- und langfristige Folgeschäden. Unter der Leitung der Universitätsklinik für Pneumologie am Inselspital Bern (Direktor Prof. Thomas Geiser) werden ab Anfang Juni möglichst viele Patientinnen und Patienten, die eine COVID-19-Erkrankung durchgemacht […]
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Pflanzliche Stoffe, welche Schwangere über ihre Nahrung aufnehmen, werden von der Darmflora in chemische Substanzen zerlegt, welche teilweise die Plazentaschranke durchqueren und in den Fötus gelangen. Diese körperfremden Stoffe können dem Ungeborenen schaden, auch wenn sie «natürlichen Ursprungs» sind. Forschende des Department for BioMedical Research (DBMR) der Universität Bern und Inselspital, Universitätsspital Bern, warnen daher davor, die Einwirkung solcher Stoffe zu unterschätzen. Alle Säugetiere und so auch wir Menschen sind von Milliarden von Mikroben besiedelt, welche vor allem in unserem […]
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Eine multizentrische Studie initiiert durch die Universitätsklinik RIA am Inselspital, Universitätsspital Bern untersucht die Wirkung von Tocilizumab auf hospitalisierte COVID-19-Patienten. In der COVID-19-Therapie wird dringend ein Mittel benötigt, das die oft auftretende, dramatische Verschlechterung des Zustandes nach einer Virusinfektion aufhalten oder ganz vermeiden kann. Tocilizumab ist ein geeigneter Kandidat für diese Anwendung. Das Medikament ist seit Jahren bekannt und im Einsatz z.B. gegen rheumatoide Arthritis erprobt. Als zum Jahresbeginn 2020 die COVID-19-Fallzahlen weltweit hochschnellten, begann eine fieberhafte Suche nach geeigneten […]
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Ein Berner Forschungsteam entdeckt einen Zusammenhang zwischen Visual Snow Syndrom und Migräne. Die Forschenden der Universitätsklinik für Neurologie am Inselspital, Universitätsspital Bern und der Universität Bern gehören zu den Pionieren der Beschreibung und Erforschung des Visual-Snow-Syndroms (VSS). Zuletzt galt VSS als klar von der Migräneaura getrenntes Krankheitsbild. Ein möglicher Bezug zu Migräne war vermutet, aber nicht belegt worden. Nun ist es dem Berner Team gelungen, eine episodische Form des VSS, die eng gekoppelt mit Migräneanfällen auftritt, zu dokumentieren. Diese Entdeckung […]
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Nach einem Hirnschlag gilt es in kürzest-möglicher Zeit das verursachende Blutgerinnsel zu entfernen. Die mechanische Entfernung von Thrombosen nach Hirnschlag ist heute die Therapie der Wahl. Neu wird gleichzeitig zum mechanisch-operativen Eingriff ein Blutgerinnsel-lösendes Mittel (Urokinase) direkt in die Hirnarterie eingespiesen. So ist es möglich, auch die kleinen, peripheren Blutgefässe wieder durchgängig zu machen. Das Forschungsteam aus der Universitätsklinik für Neurologie und dem Universitätsinstitut für Diagnostische und Inverventionelle Neuroradiologie des Inselspitals und der Universität hat die neue Methode am 9. […]
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Myome können heute dank der innovativen Sonata®-Methode schonend und minimal-invasiv behandelt werden. Eine Gebärmutterentfernung kann so in den meisten Fällen vermieden werden. Eine neue Studie zeigt einen weiteren Vorteil des Sonata®-Verfahrens: Verwachsungen in der Gebärmutterhöhle, oft ein Problem nach herkömmlichen Myomoperationen, bleiben weitestgehend aus. Ungefähr 70 Prozent aller Frauen entwickeln im Verlauf ihres Lebens Myome, d.h. gutartige Tumore der Gebärmutterwand aus Muskelgewebe. In vielen Fällen bleiben diese ohne Beschwerden und benötigen keine Behandlung. Je nach Lage, Grösse und Anzahl können […]
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Die Forschungsgruppe um Martin Zinkernagel und Denise Zysset an der Universitätsklinik für Augenheilkunde des Universitätsspitals Bern und des Departements für klinische Forschung der Universität Bern hat bei Patientinnen und Patienten mit einem Augeninfarkt spezifische Veränderungen in der Zusammensetzung und der Funktion der Darmflora nachgewiesen. Ein Ungleichgewicht der Darmflora korreliert mit dem Verschluss der Augenarterie. Daraus lassen sich Empfehlungen zur Prävention von Augeninfarkten ableiten. Augeninfarkte treten – meist im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen – plötzlich auf. Bei Diabetes-Patientinnen und ‑Patienten kommt es […]
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Nach einem Ersatz der Aortenklappen muss eine generelle Tendenz zu Thrombosen und Blutungen kontrolliert werden. Im Zentrum der vorgestellten Studien stand die Verhinderung von Blutgerinnseln an Aortenklappen. Zwei randomisierte, kontrollierte Studien am Inselspital, Universitätsspital Bern, der Universität Bern und weiteren internationalen Zentren verglichen zwei Behandlungsstrategien: Eine auf Faktor Xa-Hemmung beruhende Antikoagulation mit niedrig dosiertem Rivaroxaban und eine mit herkömmlicher Plättchenhemmung. Obschon die erste Strategie die Thrombosebildung an den implantierten Aortenklappensegeln erfolgreicher verhinderte, zeigten sich erhöhte klinische Risiken bei Patientinnen und […]
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Der Ersatz defekter Aorten-Herzklappen durch Implantate wird alleine am Inselspital, dem Berner Universitätsspital, jährlich 400 bis 500 Mal vorgenommen. Bei der Implantation über einen Katheter stehen zwei Prothesen-Systeme zur Verfügung. Erstmals wurden diese einander in einem direkten Vergleich gegenübergestellt. Die Aortenklappe ist die Herzklappe, die im Verlauf des Lebens am häufigsten ersetzt werden muss. Der Ersatz erfolgt bei älteren Patientinnen und Patienten meist über einen Kathetereingriff. Pro Jahr werden so am Inselspital mehr als 400 Herzklappen ersetzt. Dabei stehen verschiedene […]
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Zuverlässige Prognosen bei Koma-Patientinnen und -Patienten auf der Intensivstation sind essenziell. Künstliche Intelligenz (KI) kann die Prognosestellung unterstützen, wenn deren Transparenz verbessert wird. Erstmals ist es nun einem Forschungsteam gelungen, den Deep-Learning-Prozess zu entschlüsseln, der Prognose-Entscheiden aufgrund von EEG-Analysen zugrundeliegt. Die Mehrheit der Sterbefälle von Koma-Patientinnen und -Patienten nach Herzstillstand in Intensivstationen erfolgen nach Abbruch der Lebenserhaltungsmassnahmen. Als Prognoseinstrument dienen unter anderem die EEG. Mehrere Arbeiten weisen darauf hin, dass mit KI zuverlässige Prognosen zur Unterstützung der entscheidenden Ärztinnen und […]
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Forscherteams der Klinik für Kardiologie am Inselspital, Universitätsspital Bern haben in zwei Studien eine deutliche Überlegenheit der neusten Stent-Generation bei akutem Herzinfarkt nachweisen können. Stents mit ultradünnen Metallträgern und biodegradierbaren (resorbierbaren) Trägerschichten für Medikamente zeigen hohe Wirksamkeit und Sicherheit namentlich in den ersten 12 Monaten nach der Operation. Akute Herzinfarkte zählen weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Eine zuverlässige Methode der Intervention und Therapie ist deshalb von grösstem Interesse. Seit längerem wird als Therapie der Wahl ein sogenannter Stent durch ein […]
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