Themenschwerpunkt: Arzneimittelstudien
Infliximab hat die Behandlungsmöglichkeiten von Morbus Crohn revolutioniert. Laut der vorliegenden Meta-Analyse scheint dessen Anwendung vor der Operation sicher zu sein und das Risiko für postoperative Komplikationen nicht zu erhöhen.
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Metformin wird seit Jahren zur Behandlung von Diabetes und Übergewicht und als off-label-Therapie ohne offizielle Zulassung auch beim Polyzystischen Ovarialsyndrom (PCO-Syndrom) eingesetzt. Der Wirkstoff soll den Blutzucker und die Konzentration männlicher Geschlechtshormone im Blut senken.
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Unter der Behandlung mit Natalizumab kann es zu einer seltenen aber schwerwiegenden Nebenwirkung kommen: eine schwere Infektion im zentralen Nervensystem. Eine Untersuchung bestätigt nun, dass eine Verlängerung der Zeiträume zwischen den Infusionen das Risiko senken kann.
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Die Wirkstoffe Bevacizumab und Cetuximab kommen zusammen mit einer Chemotherapie beim metastasierten Darmkrebs zum Einsatz. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass ältere Patienten von dieser Behandlung ebenso profitierten wie jüngere Patienten.
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Ein bisher unerfülltes Bedürfnis bei der Behandlung von MS ist die Verlangsamung oder der Stopp des Krankheitsfortschritts bei progressiven Verläufen. In einer britischen Studie werden nun drei Wirkstoffe mit nervenschützenden (neuroprotektiven) Eigenschaften auf ihre Wirksamkeit untersucht.
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Der Wirkstoff Prednison ist die Vorstufe für ein hochwirksames Kortikosteroid (Prednisolon). Eingenommen schmeckt Prednison nicht besonders gut, Kinder erbrechen sich manchmal nach der Einnahme, was zu einer geringeren Therapietreue führen kann. Diese ist aber wichtig, um das Asthma konsequent zu behandeln. Eine Literaturanalyse zeigte, dass Dexamethason eine Alternative sein könnte. Spanische Forscher haben daher geschaut, wie gut Dexamethason im Vergleich zu Prednison geeignet ist um akute Asthmaanfälle bei Kindern zu behandeln.
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Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigen das große Potential des erprobten Wirkstoffs Sotatercept. Die Behandlung mit Sotatercept bei Patienten mit Anämie aufgrund eines myelodysplastische n Syndroms schien gut zu wirken und sicher zu sein. Das Mittel führte zu einer verbesserten Bildung roter Blutkörperchen. Dadurch mussten die Patienten seltener Bluttransfusionen erhalten als zuvor.
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Um Folgeerkrankungen zu verhindern, sollten Patienten mit Arteriosklerose oder koronarer Herzkrankheit (KHK) regelmäßig Aspirin einnehmen. Der Wirkstoff in Aspirin verhindert, dass Blutplättchen verklumpen und dadurch die Blutgefäße verstopfen. Anders als Aspirin beeinflusst der Wirkstoff Rivaroxaban Blutgerinnungsfaktoren und hemmt somit die Blutgerinnung. Derzeit ist der Wirkstoff bereits zur Behandlung bzw. Prophylaxe mehrerer Erkrankungen zugelassen.
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Ist die Behandlung mit Agomelatin ein Risiko für die Leber? Ein Vergleich europäischer Behandlungsdaten mit dem Antidepressivum Citalopram verneinen dies. Experten vermuten, dass dies auch dem europäischen Risikomanagementplan zuzuschreiben ist: Ärzte könnten aufgrund des bekannten Risikos für Leberschäden das Medikament Agomelatin nur gezielt ausgewählten Patienten ohne Risikofaktoren verschreiben und stärker auf die gesunde Leberfunktionen achten.
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Ein großes Problem für Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) ist das Wiederauftreten der Krankheit (Rückfall; Rezidiv), sogar nachdem ein vollständiger Krankheitsrückgang (komplette Remission) durch Chemotherapie erreicht wurde. Bei Patienten, für die eine Stammzelltransplantation nicht in Frage kommt, stellt die Immuntherapie eine vielversprechende Alternative dar.
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In den USA wurde Dupilumab zur Behandlung von Asthma zugelassen. In der Europäischen Union steht die Entscheidung dazu noch aus. Der Antikörper wirkt anders als bisherige Biologika für die Behandlung von Asthma.
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Die Analyse einer kleinen, offenen Behandlungsstudie zeigte Reizbarkeit als ein Symptom, das auf gute Wirksamkeit von Lamotrigin weisen könnte. Ist ein Mensch mit Depressionen auch gereizt, genervt und schnell verärgert, könnte eventuell die Behandlung mit Lamotrigin – vor allem nach Ausschöpfen anderer antidepressiver Optionen – eine mögliche Behandlungsalternative sein. Weitere, größere Studien sollten nun aber klären, wie verlässlich dieser Zusammenhang ist.
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Eine Behandlung mit Savolitinib und Osimertinib könnte bestimmten Lungenkrebspatienten helfen, deren Erkrankung aufgrund bestimmter Resistenzen voranschreitet. Darauf deuten erste Zwischenergebnisse einer klinischen Studie hin.
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