RePublished

Themenschwerpunkt: RePublished

Vitamin D hat antiinflammatorische Effekte. Ob erhöhte Mengen an Vitamin D bei Multipler Sklerose aber hilft, ist bisher noch weitgehend unklar. In einer klinischen Studie wurde die Wirkung von hochdosiertem Vitamin D im Vergleich zu Placebo ergänzend zur Behandlung mit Beta-Interferon untersucht. Im NEDA-3-Wert zeigte sich kein Unterschied zwischen Placebo und Vitamin D nach 48 Wochen, bildegebende Daten deuteten jedoch auf mögliche Vorteile der Ergänzungsbehandlung.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Amerikanische Wissenschaftler zeigten mit ihrer Studie, dass Brustkrebspatientinnen, die direkt im Anschluss an die Brustkrebsoperation (zur Entfernung des Tumors) einen Wiederaufbau der Brust erhielten oder bei denen gleichzeitig die Eierstöcke und ggf. die Gebärmutter prophylaktisch entfernt wurden, ein höheres Risiko für Komplikationen aufweisen, als Patientinnen, die sich keinem solchen zusätzlichen Eingriff unterzogen und bei denen nur der Tumor operativ entfernt wurde. Da Komplikationen die Anschlussbehandlung der Patientinnen verzögern können, stellt dies in Frage, inwiefern solche gleichzeitigen Behandlungen angewandt werden sollten.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Welchen Migränepatienten kommt eine Behandlung mit Onabotulinumtoxin A besonders zugute? Italienische Neurologen berichten nun, dass Botulinumtoxin wirksamer bei Patienten mit chronischer Migräne eingesetzt werden kann, wenn nicht zugleich depressive Symptome vorliegen oder die Betroffenen aufgrund der häufigen Kopfschmerzen Medikamentenübergebrauch betreiben. Eventuell wären für solche Patienten also andere Therapien wirksamer, oder aber eine begleitende antidepressive oder vorbereitende Schmerzmittelentzugstherapie angeraten.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Frühere Studien legen nahe, dass parasitische Darmwürmer, eine Erkrankung, die Helminthiasis genannt wird, eine Immunantwort hervorrufen können, die womöglich vor Multipler Sklerose (MS) schützt. Forscher untersuchten nun, ob eine Behandlung mit Hakenwürmern einen messbaren Effekt in der Bildgebung (magnetische Resonanztomographie, MRT) und auf regulatorische T-Zellen bei remittierender MS zeigte. Die Behandlung mit den Hakenwurm-Larven war demnach sicher und gut verträglich und beeinflusste die regulatorischen T-Zellen. Das primäre Behandlungsziel erreichte jedoch keine Signifikanz.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Ergebnisse einer zusammenfassenden Auswertung von 7 Studien zeigten, dass eine Kombinationstherapie aus einem DPP-4-Hemmer und Pioglitazon einer alleinigen Therapie mit Pioglitazon in Bezug auf die Blutzuckereinstellung bei Typ-2-Diabetes-Patienten überlegen war. Die Patienten profitierten von der Kombinationstherapie durch bessere Langzeit- und Nüchtern-Blutzuckerwerte.

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Eine Meta-Analyse von 11 randomisierten, kontrollierten Studien zeigte eine Abnahme von Body Mass Index und Taillenumfang bei übergewichtigen/adipösen Personen, die Vitamin D supplementierten. Es wurden allerdings keine signifikanten Effekte auf das Köpergewicht gesehen.

Weiter zum ausführlichen Bericht →