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Patienten mit einem lokal begrenzten Prostatakrebs können davon profitieren, wenn sie sich für eine Operation statt für Abwarten und Beobachten entscheiden. Wissenschaftler fanden in der vorliegenden Langzeitstudie heraus, dass die Operation den Männern bei einem Beobachtungszeitraum von 23 Jahren knapp drei Jahre Lebenszeit schenkte.
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Ein Forscherteam analysierte die Daten von drei klinischen Studien neu: wie erfolgreich ist die Migränebehandlung mit dem CGRP-Antikörper Galcanezumab, wenn Betroffene bereits erfolglos mit Onabotulinumtoxin A behandelt worden waren? Galcanezumab stellt demnach auch für diese Migränepatienten eine Behandlungsoption dar. In dieser Patientengruppe sank in den analysierten klinischen Studien die Zahl der Kopfschmerztage bei 41–48 % der Patienten um mehr als die Hälfte.
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In der vorliegenden Studie untersuchten Wissenschaftler, ob Gallensteine das Risiko für Darmkrebs erhöhten. Bei Männern konnten sie keinen derartigen Zusammenhang erkennen. Bei Frauen sah das anders aus: hier schienen Gallensteine das Darmkrebs-Risiko zu erhöhen. Allerdings war dieser Zusammenhang nicht deutlich und sollte daher in weiteren Studien untersucht werden.
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Wissenschaftler analysierten, welche Gewichtsverlusterfolge mit 5 zugelassenen Adipositas- Medikamenten erzielt werden können. Außerdem bewerten sie den Effekt der Medikamente auf wichtige Herz-Kreislauf-Marker und wie stark die Medikamente mit Nebenwirkungen behaftet waren.
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Hilft das Training der Atemmuskulatur bei COPD-Patienten? Ja, sagen europäische Forscher, auch wenn es innerhalb einer Reha keine zusätzliche Verbesserung der Atemnot bringt.
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Wie sich die Behandlung Multipler Sklerose (MS) auf Risiken für weitere Erkrankungen wie etwa Krebs auswirkt, wird immer wieder genau untersucht. Frühere Studien gaben hierzu schon Entwarnung. Wie sieht die aktuelle Situation von Patienten mit den neueren, krankheitsmodifizierenden Medikamenten aus? Das Krebsrisiko bei MS-Therapie ermittelten Forscher nun in Finnland im Vergleich von MS-Patienten und Kontrollpersonen ohne MS.
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Auch nach einer Operation besteht für Morbus Crohn-Patienten das Risiko für einen erneuten Krankheitsschub. Um diesen zu verhindern, können verschiedene Medikamente eingesetzt werden. Wissenschaftler untersuchten in der vorliegenden Studie den Krankheitsverlauf von Morbus Crohn-Patienten, die nach der Operation mit Adalimumab behandelt wurden. Etwa jeder dritte Patient erlitt ein Jahr nach der Operation einen Krankheitsschub.
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Die Studie gibt Hinweise, dass auch Menotropin als Nasenspray sicher angewendet werden kann. Falls sich das Nasenspray als wirksam herausstellen würde, könnte eine vereinfachte Behandlung durch den Hormonmix ermöglicht werden.
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Wissenschaftler verglichen den Krankheitsverlauf von älteren Darmkrebs-Patienten mit dem von jüngeren Patienten. Nach Angleichung klassischer Risikofaktoren kamen sie zu dem Schluss, dass sich ein hohes Alter alleine nicht negativ auf die Prognose der Patienten auswirkt.
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Mit einer Kombination aus Information, Anleitung zur Verschiebung der Schlafphase und medikamentöser Therapie mit Agomelatin wurden junge Patienten mit Depressionen in dieser vorläufigen Untersuchung behandelt. Es deutete sich an, dass ein nicht-normaler Tag-Nacht-Rhythmus, wie er häufig bei Depressionen zu finden ist, normalisiert werden kann und dass das Ausmaß dieser Normalisierung und die antidepressive Wirkung der Gesamtbehandlung in Zusammenhang stehen. Größere Untersuchungen werden nun die Wirksamkeit dieses Ansatzes mit anderen Methoden vergleichen müssen.
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In der Regel wird ein Patient nur dann mit einer lokalen Behandlungsmethode (Operation oder Bestrahlung) behandelt, wenn der Prostatakrebs noch auf die Prostata beschränkt ist. Forscher stellten in der vorliegenden Studie jedoch Ergebnisse mehrere anderer Studien vor, die zeigten, dass Männer unter Umständen auch dann noch von einer lokalen Behandlung profitieren können, wenn der Prostatakrebs bereits Metastasen gebildet hat.
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Hilft eine Sauersofftherapie auch Patienten mit keinem oder nur geringen Sauerstoffmangel? Während gewisser Aktivitäten mindert der zusätzliche Sauerstoff die Atemnot. Im Alltag scheint es aber keine Hilfe zu sein.
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Wissenschaftler werteten die Daten einer kleinen, internationalen Patientengruppe aus, welche mittels Compassionate Use mit dem RNA-Polymerase-Hemmer Remdesivir behandelt wurde. Remdesivir zeigte gute Wirksamkeit bei den Patienten, die nun in weiteren Studien bestätigt werden muss.
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