Arzneimittelstudien

Themenschwerpunkt: Arzneimittelstudien

Die Standardbehandlung bei Brustkrebs besteht aus einer Operation, bei der der Brusttumor entfernt wird. Heutzutage kann die Brust der Frau dabei in vielen Fällen erhalten bleiben. Vor oder nach der Behandlung finden in der Regel weitere Behandlungen in Form von Hormontherapie, Chemotherapie oder Strahlentherapie statt. Behandlungen, die vor der Operation stattfinden, bezeichnet man in der Fachsprache als neoadjuvant, […]

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Abemaciclib, Pablociclib und Ribociclib sind vielversprechende neue Wirkstoffe zur Behandlung von Brustkrebs. Sie stammen aus der Gruppe der Cdk4/6-Hemmer. Die Wirkung der Cdk4/6-Hemmer beruht darauf, dass sie Wachstum und Vermehrung von Zellen bremsen können, so zum Beispiel von Brustkrebszellen, bei denen viele Andockstellen (Rezeptoren) für Hormone vorhanden sind.

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Etwa 5 % der Patientinnen mit Brustkrebs sind von einer besonderen Veränderung des Erbguts, der sogenannten BRCA-Mutation, in den Krebszellen betroffen. Diese Abschnitte des Erbguts spielen eine wichtige Rolle bei der Vermehrung der Zellen und somit auch der bösartigen Krebszellen. Sind sie fehlerhaft verändert, kann es zum unkontrollierten[…]

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Studien, die die Wirksamkeit einer Therapie nach mehreren Jahrzehnte beobachten, sind aufwändig und daher eher selten. In einer dänischen Studie an Brustkrebspatientinnen, dem sogenannten Copenhagen Breast Cancer Trial wurden Patientinnen, die erstmalig an Brustkrebs erkrankt waren, entweder einer Behandlung mit Tamoxifen oder einer Behandlung mit einem Scheinmedikament (Placebo) zugeteilt.

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Als erste Behandlungsoption bei Frauen mit HER2-positivem Brustkrebs, die bereits Metastasen aufweisen, kommt zunehmend der Wirkstoff Trastuzumab zum Einsatz. Als HER2-positiv bezeichnet man den Brustkrebs von Frauen dann, wenn die Krebszellen der Frauen Rezeptoren (= Andockstellen) für einen Wachstumsfaktor, den HER2 (von engl: human epidermal growth factor receptor 2) aufweisen. Metastasen zeigen an, dass die Brustkrebserkrankung bereits fortgeschritten ist und sich in entfernt liegende Gewebe ausgebreitet hat.

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Trastuzumab Emtansin (T-DM1) ist ein neuartiger Wirkstoff, der auf ein spezielles Krebsmerkmal, den Wachstumsfaktor HER2 (Human Epidermal growths factor Receptor 2) abzielt. Deshalb wird er für die Behandlung von Patientinnen mit metastasiertem HER2-positivem Brustkrebs verwendet. Chinesische Forscher haben nun eine Übersichtsarbeit erstellt, um die Wirksamkeit und Verträglichkeit von T-DM1 genauer zu erörtern.

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Beim HER2-positive Brustkrebs handelt es sich um eine besonders aggressive Form von Brustkrebs, von dem etwa 15 bis 20 % der an Brustkrebs erkrankten Frauen betroffen sind. Der zielgerichtete Wirkstoff Trastuzumab hemmt HER2 und führt somit zum Absterben der Krebszelle. Er wird als Einzeltherapie oder in Kombination mit Chemotherapie verabreicht.

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Im Dezember 2017 haben sich über 7500 Kliniker, Spitzenforscher Patientenvertreter und Gesundheitsexperten aus 90 Ländern der Welt zum 40. Brustkrebskongress SABCS (San Antonio Breast Cancer Symposium) in San Antonio zusammengefunden und die neuesten Forschungsergebnisse und Erkenntnisse aus klinischen Studien ausgetauscht.
Ein Höhepunkt war das vorläufige Ergebnis der PANACEA-Studie, in welcher die Wirksamkeit des zielgerichteten Wirkstoffs Pembrolizumab bei Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs untersucht wurde, welche nicht von einer Behandlung mit Trastuzumab profitieren konnten. Trastuzumab und Pembrolizumab gehören zur […]

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