Themenschwerpunkt: Chemotherapie
Internationale Wissenschaftler bewerteten, wie gut sich GnRH-Agonisten bei jungen Brustkrebspatientinnen, die eine Chemotherapie erhalten, eignen, um ein frühzeitiges Einsetzen der Wechseljahre zu verhindern und die Fruchtbarkeit zu erhalten. Sie zeigten, dass GnRH-Agonisten wirksam vor verfrühten Wechseljahren schützten und möglicherweise auch zum Erhalt der Fruchtbarkeit beitragen. Brustkrebspatientinnen mit Kinderwunsch sollten für eine spätere Schwangerschaft sicherheitshalber aber Eizellen einfrieren lassen, da dies die derzeit beste Chance für eine spätere Familiengründung ist.
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Die Entscheidung darüber, ob Brustkrebspatienten vor (neoadjuvant) oder nach (adjuvant) der Operation eine Chemotherapie erhalten, sollte immer auch in Abhängigkeit davon erfolgen, an welcher Krebsform die Patientinnen leiden. Dies verdeutlichte die vorliegende Studie. Denn: Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs lebten länger, wenn sie neoadjuvante Chemotherapie statt adjuvante Chemotherapie erhalten hatten.
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Haben Patientinnen mit Brust- oder Eierstockkrebs Vorteile, wenn sie während einer Behandlung mit Chemotherapie fasten? Die vorliegende Auswertung deutscher Wissenschaftler sagt ja. Das Fasten könnte einen günstigen Einfluss auf die Lebensqualität der Patientinnen haben und die chronische Erschöpfung mindern.
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Forscher aus Litauen verdeutlichten mit ihrer Studie, die Brustkrebspatientinnen im frühen und weiter fortgeschrittenen Stadium einschloss, wie wichtig es ist, dass die Dosis von zur Chemotherapie eingesetzten Anthrazyklinen nicht reduziert wird und die Chemotherapie rechtzeitig gestartet wird. War dies nicht der Fall, verstarben die Frauen innerhalb von 5 Jahren deutlich häufiger.
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Japanische Forscher stellten in ihrer Studie ein möglicherweise vielversprechendes Therapieschema für Frauen mit HER2-negativem, fortgeschrittenem Brustkrebs vor: Ersttherapie mit Paclitaxel und Bevacizumab und bei gutem Ansprechen auf die Behandlung Wechsel zur Erhaltungstherapie mit Eribulin.
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Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigten, dass Chemotherapien mit Anthrazyklinen und Taxanen bei Brustkrebspatientinnen das Risiko für Blutkrebs im geringen Ausmaß erhöhen. Es könnte somit sinnvoll sein, die Patientinnen eher mit einer Chemotherapie auf Basis von Docetaxel und Cyclophosphamid zu behandeln.
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Chemotherapie-bedingte Nervenschäden führen zu körperlicher Beeinträchtigung und Behinderung, wie diese Studie zeigte. Ärzte sollten die Patientinnen diesbezüglich möglichst früh behandeln.
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Britische Forscher untersuchten in ihrer Studie, welche chemotherapeutische Behandlung sich für Brustkrebspatienten nach einer Operation am besten eignet. Sie zeigten, dass es keine Vorteile brachte, die Dosis des Medikaments Epirubicin zu erhöhen.
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Wenn bei Brustkrebspatientinnen metastasierter HER2-positiver Brustkrebs vorliegt und dieser weiter fortschreitet, eignet sich eine Therapie aus Trastuzumab oder Lapatinib in Kombination mit Chemotherapie gleichermaßen, wie japanische Forscher in ihrer Studie feststellten.
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Ein System zur Kopfhautkühlung minderte bei Brustkrebspatientinnen unter Chemotherapie wirksam und sicher den Haarausfall. Die meisten der Patientinnen wurden im Rahmen der Chemotherapie mit einer Kombination aus Taxanen und Anthrazyklinen behandelt.
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Internationale Forscher analysierten die beste Behandlungsmöglichkeit für Patientinnen mit fortgeschrittenem HER2-positivem Brustkrebs und fanden, dass diese aus Chemotherapie in Kombination mit zwei gegen den HER2-gerichteten Substanzen bestand. Diese Kombination führte zum längsten Überleben der Frauen und machte auch eine Rückkehr der Krankheit unwahrscheinlicher.
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Eine Behandlung mit GnRH-Agonisten zusätzlich zur Chemotherapie erwies sich für junge Brustkrebspatientinnen als wirksam, um eine Schädigung ihrer Eierstöcke zu verhindern und ihre Fruchtbarkeit zu erhalten.
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Mit 55,7 % im Vergleich zu 44,4 % der Fälle erreichte eine Behandlung mit Docetaxel, Carboplatin, Trastuzumab und Pertuzumab bei Frauen mit HER2-positivem Brustkrebs häufiger einen vollständigen Rückgang der Krebszellen vor der Operation als eine Behandlung mit Trastuzumab emtansin und Pertuzumab. Allerdings ging dies zu Lasten teils schwerer Nebenwirkungen.
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