Chemotherapie

Themenschwerpunkt: Chemotherapie

Internationale Wissenschaftler bewerteten, wie gut sich GnRH-Agonisten bei jungen Brustkrebspatientinnen, die eine Chemotherapie erhalten, eignen, um ein frühzeitiges Einsetzen der Wechseljahre zu verhindern und die Fruchtbarkeit zu erhalten. Sie zeigten, dass GnRH-Agonisten wirksam vor verfrühten Wechseljahren schützten und möglicherweise auch zum Erhalt der Fruchtbarkeit beitragen. Brustkrebspatientinnen mit Kinderwunsch sollten für eine spätere Schwangerschaft sicherheitshalber aber Eizellen einfrieren lassen, da dies die derzeit beste Chance für eine spätere Familiengründung ist.

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Die Entscheidung darüber, ob Brustkrebspatienten vor (neoadjuvant) oder nach (adjuvant) der Operation eine Chemotherapie erhalten, sollte immer auch in Abhängigkeit davon erfolgen, an welcher Krebsform die Patientinnen leiden. Dies verdeutlichte die vorliegende Studie. Denn: Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs lebten länger, wenn sie neoadjuvante Chemotherapie statt adjuvante Chemotherapie erhalten hatten.

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Forscher aus Litauen verdeutlichten mit ihrer Studie, die Brustkrebspatientinnen im frühen und weiter fortgeschrittenen Stadium einschloss, wie wichtig es ist, dass die Dosis von zur Chemotherapie eingesetzten Anthrazyklinen nicht reduziert wird und die Chemotherapie rechtzeitig gestartet wird. War dies nicht der Fall, verstarben die Frauen innerhalb von 5 Jahren deutlich häufiger.

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Internationale Forscher analysierten die beste Behandlungsmöglichkeit für Patientinnen mit fortgeschrittenem HER2-positivem Brustkrebs und fanden, dass diese aus Chemotherapie in Kombination mit zwei gegen den HER2-gerichteten Substanzen bestand. Diese Kombination führte zum längsten Überleben der Frauen und machte auch eine Rückkehr der Krankheit unwahrscheinlicher.

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Mit 55,7 % im Vergleich zu 44,4 % der Fälle erreichte eine Behandlung mit Docetaxel, Carboplatin, Trastuzumab und Pertuzumab bei Frauen mit HER2-positivem Brustkrebs häufiger einen vollständigen Rückgang der Krebszellen vor der Operation als eine Behandlung mit Trastuzumab emtansin und Pertuzumab. Allerdings ging dies zu Lasten teils schwerer Nebenwirkungen.

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