Themenschwerpunkt: COVID-19
Wissenschaftler untersuchten, ob der D-Dimer-Wert bei der Krankenhausaufnahme Rückschlüsse auf das Sterberisiko von COVID-19-Patienten gibt. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass Patienten mit einem D-Dimer-Wert von 2,0 µg/ml oder höher ein deutlich größeres Sterberisiko hatten als Patienten mit einem niedrigeren Wert.
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Wissenschaftler untersuchten über einen längeren Zeitraum die Dynamik von Coronavirus-Testergebnissen bei COVID-19-Patienten. Von Woche zu Woche nahm die Rate an positiven Testergebnissen ab. Doch erst nach 6 Wochen waren alle Testergebnisse negativ.
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Wissenschaftler untersuchten, wie gut sich CT-Untersuchungen des Brustbereichs dazu eignen, COVID-19 zu erkennen. Sie stellten fest, dass 97 % der Patienten mit positivem RT-PCR-Testergebnis Auffälligkeiten in den CT-Aufnahmen zeigten. Von den Patienten mit negativem RT-PCR-Testergebnis wiesen dennoch 75 % Veränderungen in der Lunge auf, die durch die CT-Untersuchung sichtbar wurden.
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In der im Folgenden beschriebenen Studie aus Island waren junge Kinder und Frauen seltener mit dem Coronavirus infiziert als Jugendliche, Erwachsene und Männer. In zwei Bevölkerungsscreenings blieb die Anzahl der positiv getesteten Personen über 20 Tage hinweg gleich hoch. Dies lässt darauf schließen, dass die in Island ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Virusausbreitung effektiv waren.
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Wissenschaftler testen alle schwangeren Frauen, die in bestimmten Krankhäusern in New York in einem bestimmten Zeitraum ihre Kinder zur Welt brachten, auf das neue Coronavirus – und zwar unabhängig davon, ob die Frauen Symptome zeigten oder nicht. Dabei stellten sie fest, dass die meisten schwangeren Frauen, die an COVID-19 erkrankt waren, zum Zeitpunkt der Krankenhausaufnahme asymptomatisch waren.
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Wissenschaftler untersuchten asymptomatische COVID-19-Patienten mithilfe der Computertomographie (CT) des Brustraumes. Alle Patienten zeigten Auffälligkeiten in den CT-Aufnahmen.
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Wegen ihrer antiinflammatorischen und immunregulatorischen Eigenschaften wurden Corticosteroide in China zur Behandlung von Patienten mit der Lungenerkrankung COVID-19 eingesetzt. Die vorliegende Studie untersuchte daher anhand retrospektiver Daten, ob eine niedrig-dosierte Corticosteroidtherapie die Virus-Clearance bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 verzögern könnte. Die Daten deuten an, dass Patienten die Viren mit und ohne Corticosteroide ähnlich schnell bekämpfen konnten.
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Die Wissenschaftler fanden höhere Co-Infektionsraten mit SARS-COV-2 und anderen Atemwegspathogenen als angenommen. SARS-CoV-2 Infektionen traten etwa gleich häufig bei Patienten mit und ohne andere Pathogene auf. Ein Nachweis eines anderen Pathogens schließt daher eine Infektion mit SARS-CoV-2 nicht aus.
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Chinesische Wissenschaftler werteten den Krankheitsverlauf von mehr als 2000 Kindern mit vermuteter oder nachgewiesener Coronavirus-Infektion rückblickend aus. Viele Kinder hatten nur milde oder moderate Symptome. Besonders jüngere Kinder hatten allerdings ein höheres Risiko für einen schweren/kritischen Krankheitsverlauf.
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Welche Patienten mit der Lungenkrankheit COVID-19 entwickeln ein Lungenversagen (ARDS)? Diesen schwersten Verlauf früh vorherzusagen würde Klinikern helfen, Ressourcen zu planen und so rascher helfen zu können. Chinesische und US-amerikanische Experten trainierten nun eine künstliche Intelligenz, um auf Basis verschiedener klinischer Daten abzuschätzen, ob ein Patient ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung hat. Die Prognose von ARDS bei COVID-19 war besonders mit dem Leberenzym ALT, dem Symptom Myalgie und Hämoglobinwerten im Blut möglich und erlaubte in einem kleinen Datensatz eine frühe Verlaufsprognose mit 70–80 % Genauigkeit.
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Manche Patienten, die sich mit dem neuen Coronavirus infiziert haben, leiden an gastrointestinalen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall. Wissenschaftler verglichen in der vorliegenden Studie Patienten mit und ohne gastrointestinale Symptome. Der Vergleich deutete darauf hin, dass Patienten mit gastrointestinalen Symptomen häufiger einen schweren/kritischen Krankheitsverlauf hatten.
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Die Studie zeigt, dass der Virus SARS-CoV-2 noch länger im Sputum und Stuhl nachzuweisen ist, auch wenn der Abstrich aus dem Nasenrachenraum bereits negativ ist. Das beweist allerdings nicht, dass die Patienten dann auch weiterhin ansteckend sind. Außerdem war die Testgruppe mit nur 22 Patienten sehr klein.
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Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat veranlasst, Wirkstoffe für die Behandlung von schweren COVID-19-Patienten zu beschaffen, die von der Bundeswehr flächendeckend verteilt werden. Der Einsatz der Wirkstoffe erfolgt Off-Label. Ob die Wirkstoffe bei COVID-19-Patienten wirksam und sicher sind, steht noch aus. Ärzte und Apotheker können ein Beitrag leisten, das Wissen über die potenziellen COVID-19-Wirkstoffe zu erweitern, indem sie unerwünschte Wirkungen, die bei COVID-19-Erkrankten auftreten, an ihre zuständige Behörde melden.
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