Themenschwerpunkt: Spezielle Personengruppen
Ältere Bluthochdruck-Patienten waren während der Coronavirus-Pandemie weniger körperlich aktiv und verbrachten mehr Zeit im Sitzen als vor der Pandemie. Da Bewegung gerade für diese Patienten wichtig ist, sollte dem frühzeitig entgegengesteuert werden.
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Wissenschaftler befragten Schulkinder zu ihrem Befinden während der Schulschließungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie. Ängste, Depressionen und Stress waren – besonders für Schüler höherer Jahrgangstufen – keine Seltenheit. Mit den Eltern über COVID-19 zu diskutieren, kann helfen.
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Die Ergebnisse der Studie deuten an, dass eine Trennung des Kindes von der SARS-CoV-2-infizierten Mutter nach der Geburt möglicherweise nicht notwendig ist. Auch Stillen schien keinen negativen Einfluss zu haben.
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Wissenschaftler befragten Experten für Mund,- Kiefer- und Gesichtschirurgie aus 32 europäischen Ländern zu Schutzmaßnahmen bei Zahnbehandlungen während der Coronavirus-Pandemie. Die Reduktion von Aerosol-produzierenden Prozeduren sowie der Gebrauch angemessener Schutzausrüstung war für die Experten entscheidend.
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Prognostische Marker für schwerste COVID-19-Verläufe sind noch nicht gut verstanden. In einer retrospektiven Studie wurden nun Parameter ermittelt, die einen fatalen Verlauf anzeigen könnten. Patienten mit tödlichem Verlauf zeigten über die gesamte Beobachtungszeit eine robustere Produktion des Zytokins IL-6, waren in anderen Laborparametern allerdings je nach Krankheitsphase von Patienten, die später genesen und entlassen werden konnten, unterscheidbar. Das Routinelabor könnte demnach eine frühere Erkennung von Patienten mit besonders schwerem Verlauf ermöglichen und somit eine frühe aggressive Behandlung in diesen Fällen rechtfertigen.
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Postbariatrische Patienten, die sich an die Empfehlungen des Social Distancing hielten, waren weniger aktiv als die Patienten, die dies nicht taten. Dies stellten Wissenschaftler in einer kleinen Patientengruppe anhand von Accelerometern und Fragebögen fest.
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Einige Frauen, die nicht mit einem Partner zusammenlebten, brachen ihre Verhütungsmethode während des Social Distancing ab, waren jedoch weiterhin sexuell aktiv. Dies kann zu ungeplanten Schwangerschaften führen.
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Laut einer Umfrage nahmen viele Erwachsenen während der Coronavirus-Pandemie zu. Zwar aßen die Befragten während der Pandemie gesünder, allerdings bewegten sie sich weniger und verbrachten mehr freie Zeit im Sitzen.
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Die COVID-19-Symptome von schwangeren Frauen oder Frauen, die vor kurzem entbunden hatten, waren vielfältig. Bei jeder 5. Frau äußerte sich COVID-19 zuerst durch Husten. Die Symptome hielten lange an – im Median 37 Tage lang.
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Kinder mit COVID-19 hatten einen niedrigeren Vitamin-D-Spiegel als gesunde Vergleichspersonen. Vitamin-D-Mangel ging mit Fieber einher.
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Forscher analysierten Daten aus zwei indischen Staaten, Tamil Nadu und Andhra Pradesh, in denen detaillierte Kontaktnachverfolgung und Dokumentation der SARS-CoV-2-Infektionen durchgeführt wird. Die Analyse von 3,084,885 Kontakten zu Menschen, die mit dem neuen Coronavirus infiziert waren, mit Labortests und epidemiologischen Daten von mehr als 0,5 Millionen Menschen, zeigte Ansteckungen besonders innerhalb derselben Altersgruppe – ob bei Kindern oder Erwachsenen. Die Ansteckungsgefahr, die von Indexfällen ausging, hing zudem mit der Zahl ihrer individuellen Kontakte zusammen und unterstützt somit Maßnahmen wie etwa Kontaktverbote.
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Neben der Wirksamkeit gegen die Erkrankung COVID-19 ist bei einer Medikamentenprüfung im Rahmen klinischer Studien die Sicherheit der Therapie ein wesentlicher Faktor. Dazu evaluierten Wissenschaftler nun adverse Reaktionen auf die Medikamente, die bei der COVID-19-Behandlung eingesetzt und getestet wurden. Im Review einer globalen Datenbank zu adversen Reaktionen auf medikamentöse Therapien bei COVID-19 zeigten sich Unterschiede zwischen Männern und Frauen, aber auch im Vergleich zu anderen Indikationen auf. Demnach sind auch gut bekannte Medikamente mit mehr offenen Fragen behaftet, wenn sie bei COVID-19 eingesetzt werden.
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Die retrospektive Auswertung zeigte, dass Bluthochdruck das Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf erhöhen könnte. Blutdrucksenkende Medikamente hatten keinen Einfluss auf die Ergebnisse.
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