Spezielle Personengruppen

Themenschwerpunkt: Spezielle Personengruppen

Die Studie fand virale RNA von SARS-CoV-2 in Abstrichen aus der Nase bei Kindern mit milden Symptomen und ohne Symptome. Virus-RNA war in hohen Konzentrationen für über 3 Wochen in Stuhlproben nachweisbar. Aus der Saliva konnte Virus-RNA vor allem in der Frühphase der Infektion nachgewiesen werden. Wenn diese detektierten Viren auch infektiös sind, ergibt sich daraus die dringende Notwendigkeit, Abstandsregeln, Hygienemaßnahmen und Maskentragen auch bei scheinbar gesunden Kindern beizubehalten, um die Virusübertragung zu verhindern.

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Kliniker der Emory University School of Medicine (Atlanta, USA) berichteten mehrere Fälle von COVID-19-Erkrankungen, bei denen Antikoagulationstherapien scheiterten. Das Team untersuchte die Patienten genauer, um die Ursachen dieser refraktären Hyperkoagulabilität zu ermitteln. Bei bislang 15 Patienten fanden sie eine COVID-19-assoziierte Hyperviskosität als mögliche ernste Konsequenz der Infektion mit SARS-CoV-2. Sie verfolgen nun aktiv mögliche Vorteile eines therapeutischen Plasmaaustausches bei der Behandlung von COVID-19-Patienten und raten Kollegen, auch auf mögliche COVID-19-assoziierte Hyperviskosität und hohe Fibrogenkonzentrationen zu achten.

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Die Behandlung von Blutspenden mit Riboflavin und ultraviolettem Licht (R + UV) ist bekannt als Möglichkeit zur Reduktion von Pathogenen, die über Blut übertragbar sind. Da auch Viren im Blut Infizierter nachgewiesen werden konnten, untersuchten Forscher nun die Effektivität dieser Methode für SARS-CoV-2 in menschlichen Blutspenden. Die Behandlung senkte den infektiösen Titer von SARS-CoV-2 unter die Nachweisgrenze und reinigte so Blutplasma und Vollblutspenden vom neuen Coronavirus. Somit könnten Patienten bei notwendigen Bluttransfusionen besser vor einer möglichen Infektion geschützt werden. 

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Bestimmte Blutdrucksenker standen in der letzten Zeit unter Verdacht, das COVID-19-Risiko zu erhöhen. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass weder ACE-Hemmer noch Angiotensin-Rezeptor-Blocker das Sterberisiko von COVID-19-Patienten erhöhten. Anders sah es bei bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, COPD und Rauchen aus.

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In der im Folgenden beschriebenen Studie aus Island waren junge Kinder und Frauen seltener mit dem Coronavirus infiziert als Jugendliche, Erwachsene und Männer. In zwei Bevölkerungsscreenings blieb die Anzahl der positiv getesteten Personen über 20 Tage hinweg gleich hoch. Dies lässt darauf schließen, dass die in Island ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Virusausbreitung effektiv waren.

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Wissenschaftler testen alle schwangeren Frauen, die in bestimmten Krankhäusern in New York in einem bestimmten Zeitraum ihre Kinder zur Welt brachten, auf das neue Coronavirus – und zwar unabhängig davon, ob die Frauen Symptome zeigten oder nicht. Dabei stellten sie fest, dass die meisten schwangeren Frauen, die an COVID-19 erkrankt waren, zum Zeitpunkt der Krankenhausaufnahme asymptomatisch waren.

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