Darmkrebs

Themenschwerpunkt: Darmkrebs

Der Test auf Blut im Stuhl kann dabei helfen, Darmkrebs und dessen Vorstufen aufzuspüren. Seit einigen Jahren werden hierfür immunologische Stuhltests verwendet. Doch es kommt vor, dass mit diesem Blut im Stuhl nachgewiesen wird, obwohl keine Krebserkrankung vorliegt (falsch positives Ergebnis). Wissenschaftler untersuchten in der vorliegenden Studie, welche Faktoren mit einem falsch positiven Ergebnis im Zusammenhang standen.

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Welche Operationsmethode eignet sich bei einem lokal fortgeschrittenen Darmkrebs besser – das minimalinvasive oder das offene Verfahren? Ein Vergleich machte deutlich, dass sich beide Methoden zwar im Hinblick auf die Operationsdauer, der Dauer des Krankenhausaufenthaltes und der Menge des Blutverlustes unterschieden, bezüglich des krankheitsfreien Überlebens und des Sterberisikos konnten jedoch keine Unterschiede festgestellt werden.

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In einer prospektiven Beobachtungsstudie in London zeigte sich, dass für Patienten mit Krebserkrankung die erste Dosis der Impfung mit BNT162b2 nicht genügte – Serokonversion war häufig erst nach der Boost-Dosis zu sehen. Die Immunogenizität nahm innerhalb von zwei Wochen nach der Boost-Dosis (21 Tage nach der ersten Impfung) signifikant bei Patienten mit soliden Tumoren zu. Diese Daten unterstützen eine frühe (nach 21 Tagen) Boost-Impfung für Krebspatienten.

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In manchen Fällen ist es sinnvoll, vor der Darmkrebs-Operation eine Strahlentherapie durchzuführen. Hierbei kann der Tumor verkleinert und somit die Operation erleichtert werden. Doch wann sollte nach der Strahlentherapie operiert werden? Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass Patienten davon profitieren konnten, wenn sie sich schon früh (innerhalb der ersten vier Tage) der Operation unterzogen.

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KRAS- und BRAF-Mutationen sind als relevanter Prognosefaktor bei metastasierendem Darmkrebs anerkannt; Ihre Bedeutung in der adjuvanten Therapie ist jedoch noch nicht geklärt. In einer Metaanalyse haben Wissenschaftler nun randomisierte Phase-III-Studien analysiert, die den Einfluss von KRAS- und BRAF-Mutationen bei einer adjuvanten Therapie thematisieren. Beide Mutationen waren mit einem signifikant kürzeren krankheitsfreien- und Gesamtüberleben verbunden. Dieser Effekt wurde noch verstärkt, wenn in der Analyse der Mikrosatellitenstatus berücksichtigt wurde.

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Das minimalinvasive Operationsverfahren zahlte sich auch dann für den Darmkrebs-Patienten mit Lebermetastasen aus, wenn in mehreren Schritten – also mehrmals – operiert wurde. Zu diesem Ergebnis kam die vorliegende Studie. Der Vorteil der minimalinvasiven gegenüber der offenen Operation lag darin, dass die Patienten bei der minimalinvasiven Methode seltener von Komplikationen betroffen waren, weniger Blut verloren und schneller aus dem Krankenhaus entlassen werden konnten.

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Temozolomid wird eigentlich für die Therapie von Glioblastomen eingesetzt. In einer Metaanalyse wurde die Verwendung des Medikaments in Kombination mit Ipilumab und Nivolumab bei metastasiertem Darmkrebs mit Mikrosatelliteninstabilität und MGMT-Promotor Methylierung untersucht. Die Therapie erlaubte das Erreichen einer dauerhaften Krankheitskontrolle und war nicht mit unerwarteten unerwünschten Ereignissen oder behandlungsabhängigen Todesfällen assoziiert.

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In einer umfassenden prospektiven Studie der European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC) wurde die Assoziation zwischen Ernährung und Darmkrebs-Risiko untersucht. Die Daten deuten auf ein erhöhtes Risiko in Zusammenhang mit Alkohol, Softdrinks und Schweinefleisch. Milch, Käse, Obst, Ballaststoffe, nicht-weißes Brot und Bananen sowie einzelne Vitamine und Mineralien waren, wie auch die Gesamtproteinaufnahme, mit einem reduzierten Darmkrebsrisiko assoziiert.

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